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ANCIENT BARDS: Origine (The Black Crystal Sword Saga Part 2)

ANCIENT BARDS: Origine (The Black Crystal Sword Saga Part 2)

Obwohl “Origine (The Black Crystal Sword Saga Part 2)” bereits das vierte Album von ANCIENT BARDS ist, so wurden die vorherigen Releases der italienischen Band von mir bislang überhört. In gewisser Maßen schade, als dass der Symphonic Power Metal des Ensembles aus Rimini durchaus einiges zu bieten hat. Kein Wunder, schießlich sind sich Symphonic Metal und Italien nicht sonderlich fremd. Die Nähe zu RHAPSODY OF FIRE bzw. LUCA TURILLI´S RHAPSODY ist ebenfalls geografisch erklärbar. Doch ANCIENT BARDS können sich schon genug von den Platzhirschen abnabeln.

“Origine” legt Auftakt nach Maß hin

Davon zeugt gleich “Impious Dystopia”, mit dem ANCIENT BARDS nach einem kurzen, gesprochen Intro einsteigen. Dieser Song hat alles, was man von Symphonic / Power Metal erwartet: Hier vereinen sich Tempo und Power mit hymnenhaftem und erhabenem Gesang. Zu den Vocals von Sara Squadrani mischen sich hier auch Growls von Gittarist Simone Bertozzi (EMPYRIOS, Ex-THE MODERN AGE SLAVERY). Weiterhin dürfen sich fast alle Instrumentalisten einmal kurz ins Rampenlist solieren. Ein wirklich feiner Song, der ähnlich wie “Oscurità” und “Titanism” zu überzeugen weiß.

Durchhänger im Tempo sind zu vermeiden

Lassen ANCIENT BARDS die Tempo-Zügel etwas schleifen, dann fallen auch abrut die Songs ab. So ist die Ballade “Light” nicht mehr als eben eine Ballade und bei “Fantasy´s Wings” und “Aureum Legacy” bekommt man das Gefühl, als habe man die Melodien schon zu oft gehört. Aber selbst weniger spektakuläre Songs können von den Italienern mit dem einen oder anderen Element gepimpt werden. So gefällt bei “The Hollow” der symphonische Charakter und bei “Home Of The Rejects” überzeugt der dramatische Einstieg.

ANCIENT BARDS halten in der oberen Symphonic Power Metal-Liga mit

Hinzu kommt das abschließende, viertelstündige Opus “The Great Divide”, das noch einmal sämtliche Register zieht. Nicht nur hier beweisen ANCIENT BARDS, dass sie (von mir) bislang zu Unrecht übersehen und überhört worden sind. Denn mit “Origine (The Black Crystal Sword Saga Part 2)” haben die Italiener ein qualitativ hochwertiges Album abgeliefert, das in der oberen Symphonic Power Metal-Liga mithalten sollte.

Veröffentlichungstermin: 25.01.2019

Spielzeit: 56:57 Min.

Line-Up:
Daniele Mazza – Keyboards & Orchestrations
Claudio Pietronik – Gitarre
Sara Squadrani – Gesang
Federico Gatti – Schlagzeug
Martino Garattoni – Bass
Simone Bertozzi – Gitarre & Gesang

Produziert vn Simone Mularoni (DGM)

Label: Limb Music

Homepage: http://www.ancientbards.com

Mehr im Netz: https://www.facebook.com/ancientbards

ANCIENT BARDS “Origine (The Black Crystal Sword Saga Part 2)” Tracklist:

1. Origine (2:15)
2. Impious Dystopia (5:41) (Video bei YouTube)
3. Fantasy´s Wings (4:51) (Audio bei YouTube)
4. Aureum Legacy (5:42)
5. Light (4:43) (Video bei YouTube)
6. Oscurità (6:20)
7. Titanism (5:09)
8. The Hollow (3:31)
9. Home Of The Rejects (3:57)
10. The Great Divide (14:48)
Part 1 – Farewell Father
Part 2 – Teardrop
Part 3 – Il Grande E Forte Impero
11. Eredità Aurea (CD only Bonus Track)

Christian Wögerbauer
Seit 2005 bei Vampster und Lieferant für Reviews, News, Live-Berichte und -Fotos.Genres: Doom, Death, Gothic, Sludge