A Death For Every Sin - In A Time Where Hope Is Lost Cover

A DEATH FOR EVERY SIN: In A Time Where Hope Is Lost

Hardcore im Stil der guten alten Achtziger. Inspiriert von Underground-Ikonen wie ROHRSCHACH oder MERAUDER gehen A DEATH FOR EVERY SIN zu Werke und hinterlassen keine Gefangenen…

HARDcore? Gerne. Aber es gibt ja keine richtigen Bands wie in den 80ern mehr, oder? Doch, denn das Debüt-Album der fünf jungen Kanadier A DEATH FOR EVERY SIN zeigt selbst den Großen dieses Genres, wo es lang geht. Inspiriert von Underground-Ikonen wie RORSCHACH oder MERAUDER gehen A DEATH FOR EVERY SIN zu Werke und hinterlassen keine Gefangenen.

„In a Time where Hope is Lost“ ist ein Trip in die Vergangenheit, als Hardcore noch etwas Neues, Wildes war. Sowohl die monstermäßig fetten Riffs als auch das brutale Drumming liefern für das wütende Gebrüll von Nick Racicot das richtige Fundament und zeigen uns, was diese Musikrichtung eigentlich ist. Flottere Mosh-Parts wechseln sich mit wahnsinnigen Grooves ab. So und nicht anders muss es sein. Das beste Beispiel hierfür sind die Songs „Forever Gone“ und „Holding on to what’s Left“. Texte sind dem Montral-Fünfer auch hörbar wichtig. Der Beste, weil Positivste ist eine Ode an Familie und Freunde „Something to Die for“. Dafür gibt es zusätzlich einen Bonus-Punkt.

„In A Time Where Hope Is Lost“ ist ein intensives Stück Hardcore

Die Produktion ist fett, aber ziemlich räudig und basslastig, bei lautem Aufdrehen der Anlage wird es einem fast schwindlig vom Nachdröhnen des Basses. Geil! Und wenn man zu einer solchen Produktion die Musik noch glaubhaft rüberbringt, ist’s doppelt gut.

Zu hoffen ist allerdings, dass dieses Album zum Midprice erhältlich ist, denn leider ist diese wirklich feine Scheibe nach knapp 25 Minuten schon wieder zu Ende. Andererseits aber könnten sich eventuell nach zehn Minuten mehr Ermüdungserscheinungen einstellen. Da doch lieber einmal mehr die Repeat-Taste gedrückt. Wer auf die alten Kapellen oder die groovigen und moshigen Parts von Bands wie NASUM steht, muss in dieses intensive Stück HARDcore auf jeden Fall mal reinhören!

Spielzeit: 24:41 Min.

Line-Up:

Fred Tremblay – Guitar
Nick Racicot – Vocals
Ben Dussault – Drums
Carl Bouchard – Guitar
Ben Trepanier – Bass

Label: Alveran Records

A DEATH FOR EVERY SIN „In A Time Where Hope Is Lost“ Tracklist

1. Suffer the Loss
2. Born to Lose
3. Memories Remain
4. Holding on to what’s Left
5. Forever Gone
6. Something to Die for
7. The Blackpath
8. Towards the End
9. For my Sins
10. Tortured Days
11. Beyond the Tears