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LOONATARAXIS

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LOONATARAXIS: Nüchtern auf dem Oktoberfest

Der Crossover lebt. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu, doch schon lange hat er sich nicht mehr so lebendig gefühlt wie mit "Up Here". LOONATARAXIS haben auf ihrem Zweitwerk an den richtigen Schrauben gedreht, die natürliche Verrücktheit in einen verständlichen Rahmen gebracht und so ein rundes Hörerlebnis kreiert, das den Kopf bei aller Zugänglichkeit trotzdem fordert. Weil sich dieser Anspruch nicht nur auf die Musik, sondern auch die lyrischen Inhalte bezieht, haben wir uns Sänger Till Herence geschnappt und in einem entspannten Telefonat zum neuesten Sprössling befragt.

SOYLENT GELB VS. THE ANTENNAE mit LOONATARAXIS, STIMPACK, FRY, LIZA23: München, Hansa39, 10.06.2009

Unter dem Motto "Soylent Gelb vs. The Antennae" fand am 10. Juni 2009 im Münchner Feierwerksgelände ein Underground-Konzertabend der besonderen Sorte statt. Vier Bands hatten sich angekündigt, um das gut gefüllte Hansa39 in einen Hexenkessel zu verwandeln. Das Ungewöhnliche daran war, dass die vier versammelten Formationen LIZA23, FRY, STIMPACK und LOONATARAXIS unterschiedlicher nicht hätten sein können. Von poppigem Deutschrock über Modern-Metal bis hin zu krachigem Crossover reichte die Bandbreite. Und so ungewöhnlich dieses Package zunächst klingen mochte - im Laufe des Abends durfte ich mir selbst ein Bild davon machen, wie gut so etwas tatsächlich funktionieren kann.

LOONATARAXIS: Zwischen Globalisierung und Gehirnfasching

Auf ihrem Debütalbum "This Boy Is A Crying Shame" spielen die Münchner von LOONATARAXIS nicht nur ziemlich abgedrehten Crossover, sondern zeigen auch beispielhaft, dass man in einem Geschäft, in dem mittlerweile alle dasselbe zu machen scheinen, doch noch erfolgreich gegen den Strom schwimmen kann. Sänger Till stand mir in einem interessanten Telefongespräch eine halbe Stunde lang Rede und Antwort über Literatur, Globalisierung und was in unserer Gesellschaft schief läuft.