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HARTMANN: 3

CD-Review vom 15.12.2009   drucken senden

cdreview - HARTMANN: 3Nach seinem Ausstieg bei AT VANCE im Jahre 2003 startete Frontmann Oliver Hartmann neben zahlreichen Gastauftritten u.a. bei EDGUY und den Metalopern AVANTASIA und AINA, seine Solokarriere. Schlicht und einfach auf den Namen HARTMANN getauft, erblickte im Jahre 2005 das Debütalbum "Out In The Cold" die Welt, zwei Jahre später folgte mit "Home" ein weiteres Studioalbum und mit dem neuesten Werk "3" sind wir im Hier und Jetzt angelangt. HARTMANN stehen für melodischen Hard Rock, der allerdings auf dem neuen Scheibchen moderner und streckenweise etwas härter dargeboten wird.

Und dieser bereits im Begleitschreiben angekündigte Schritt in Richtung modernerer Klanggefilde wird auch sogleich in den drei Auftaktnummern, dem mit einem catchy Refrain versehenen "I won`t get fooled again", dem lässigen Groover "From outta space" und dem radiotauglichen, hymnischen "Suddenly" ganz deutlich. HARTMANN streuen immer wieder Samples ein, die Stimme wird hier und da verzerrt und auch der dezent hallende Snaresound trägt zum modernen Klangbild bei. Allerdings dominieren trotz dieser elektronischen Untermalungen die klassischen Elemente der Rockmusik zu jeder Zeit. Und das gilt sowohl, wenn ordentlich gerockt wird, wie im schnörkellosen "Broken down" oder im gelösten "Lost in Havanna", als auch dann, wenn die Intensität der Instrumente stark minimiert wird. Und gerade in den balladesken Momenten von "3" wirken die modernen Einsprengsel am besten, da sie den Melodien und Emotionen noch mehr Tiefe verleihen. Balladen sind eine unverkennbare Stärke von HARTMANN, gleich dreimal bewiesen durch das nachdenkliche "All I can say", das anfangs mit COLDPLAY-Anleihen versehene, sich dann aber steigernde "Don`t tell me it`s over" und schließlich durch das enspannende, an die jüngsten Veröffentlichungen von Altmeister ERIC CLAPTON erinnernde "Forgotten innocence". Abgerundet wird "3" durch ein ansprechendes Duett zwischen Oliver Hartmann und Tobias Sammet im sanften aber dennoch druckvollen "Brothers".

Als Gesamtresultat ergibt sich daraus ein modernes und gleichzeitig melodisches Hard Rock-Scheibchen, das phasenweise Höchstnoten einheimsen kann. Vor allem die Balladen auf "3" sind ohne Frage oberstes Niveau. Daran sollten sich die massenhaft unausgegorene Schnulzen produzierenden Dauerbrenner im Radio mal ein Beispiel nehmen. So geht das! In den härteren Passagen kann die Band dieses Topniveau zwar nicht immer bestätigen, aber nichtsdestotrotz haben HARTMANN mit "3" ein Album produziert, das für Freunde melodischer AOR-Klänge empfehlenswert ist. Um diese Aussage zu bekräftigen, sei angemerkt, dass meine Schwester, die mir während der Listening Session einen Besuch abstattete, "3" in bairischem Dialekt folgendermaßen bewertete: "Des Album dad i kaffa! Lauta guade Liadla mit schaine Texte!" Zu Deutsch: "Dieses Album ist lohnenswert! Viele gute Songs mit ansprechenden Texten!" Dem ist nichts hinzuzufügen!

Veröffentlichungstermin: 14.11.2009

Spielzeit: 49:44 Min.

Line-Up:
Gesang, Gitarre: Oliver Hartmann
Gitarre: Mario Reck
Bass: Armin Donderer
Schlagzeug: Dario Ciccioni
Keyboard: Jürgen Wüst

Gastmusiker:
Gesang: Tobias Sammet

Produziert von Sascha Paeth und Miro Rodenberg
Label: Sonic 11 Records

Homepage: http://www.oliverhartmann.com

MySpace: www.myspace.com/oliverhartmann

Tracklist:
1.I won`t get fooled again
2.From outta space
3.Suddenly
4.All I can say
5.Right here right now
6.Don`t give up your dream
7.Broken down
8.Don`t tell me it`s over
9.Lost in Havanna
10.Brothers
11.Forgotten innocence


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