AMON AMARTH: „Berserker“-Tour mit ARCH ENEMY & HYPOCRISY

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AMON AMARTH haben die Deutschlandtermine ihrer kommenden „Berserker“-Europatour bekannt gegeben. Demnach spielen die Schweden ab November in sechs Städten (München, Ludwigsburg, Frankfurt, Berlin, Hamburg und Oberhausen). Nun steht auch fest, wer als Support spielt: Mit dabei sind ARCH ENEMY und HYPOCRISY.

Enthüllt wurden die Daten auf dem Bühnen-Backdrop im Rahmen ihrer Show bei ROCK IM PARK 2019 am 9. Juni – Mitte Juni wurden die Dates auch offiziell bestätigt.  Der Kartenvorverkauf für die AMON AMARTH-Konzerte startet am 18. Juni um 10 Uhr – Karten gibt es unter anderem bei Eventim.

 „Berserker“-Europatour 2019 Tourdaten mit AMON AMARTH, ARCH ENEMY & HYPOCRISY

14.11. Wien, Gasometer
15.11. München, Zenith
16.11. Ludwigsburg, MHP Arena
17.11. Prag, Tipsport Arena
19.11. Zürich, Samsung Hall
25.11. Paris, Zenith
26.11. Brüssel, Forest National
28.11. Birmingham, O2 Academy
29.11. Manchester, O2 Apollo
30.11. London, O2 Brixton Academy
02.12. Esch Zur Alzette, Luxembourg, Rockhal
03.12. Frankfurt, Jahrhunderthalle
04.12. Berlin, Velodrom
06.12. Göteborg, Partille Arena
07.12. Stockholm, Annexet
09.12. Helsinki, Black Box
11.12. Malmö, Arena
12.12. Aarhus, SCC
13.12. Hamburg, Sporthalle
14.12. Oberhausen, König Pilsener Arena
15.12. Amsterdam, Afas Live

 

AMON AMARTH haben kürzlich ein weiteres Musikvideo zum neuen Album „Berserker“ veröffentlicht: Einen Clip zu „Mjolner, Hammer Of Thor“ kann man sich bei YouTube ansehen.

Die erste Single „Raven’s Flight“ erschien auch als Vinyl-Single und ist seit 17. April 2019 zusammen mit der neuen Ausgabe des Metal Hammers erhältlich. Auf der B-Seite ist „Crack The Sky“ zu hören. Bestellen kann man das Bundle unter metal-hammer.de/amonamarth.

Das komplette neue Album „Berserker“ ist seit 3. Mai 2019  erhältlich. Zum Song „Raven’s Flight“ gibt’s seit einiger Zeit ein Video bei YouTube – der Clip ist der erste Teil einer Video-Trilogie zu „Berserker“, Das Musikvideo „Crack The Sky“ der zweite. 

„Wir reden jetzt über Amon Amarth 2.0“, erklärt Sänger Johan Hegg. „Wir haben Folgendes gemacht: uns den Raum und die Möglichkeit gegeben, andere Seiten unserer Musikalität und unserer Band zu erforschen. Wenn man zufrieden ist, mit dem, was man hat und ist, warum sollte man dann weitermachen? Wir wollten immer mit neuen Ideen experimentieren und neue Wege finden, wie wir die Dinge angehen, um größere und bessere Shows zu kreieren und so wirklich zu versuchen, jeden Aspekt der Band zu verbessern. Wir wollten versuchen, weiter zu wachsen, um das Ganze so lange machen zu können, wie es geht. Weil das der verdammt noch mal beste Job der Welt ist.“

Die Schweden haben den Nachfolger des 2016er Albums „Jomsviking“ im Sphere Studio in North Hollywood, Kalifornien, zusammen mit Produzent Jay Ruston eingespielt.

Vor einigen Wochen hatten AMON AMARTH unterwww.theberserkeriscoming.com eine Webseite gelauncht, auf der man sich für die Seite des Königs oder die der Wikinger entscheiden und ein Rätsel zur ersten Single lösen konnte. Ein wenig Geschichtsunterricht gibt’s als Hilfe auf der facebook-Seite von AMON AMARTH. Außerdem kündigten die Schweden ihr neues Album mit einem Mini-Trailer bei facebook an – zu sehen gibt’s darin 15 Sekunden Blitz und Donner (keine Musik) und die Überschrift „The Berserker is coming“.

Das Video zu „Raven’s Flight“ wurde am letzten Februar-Wochenende in Los Angeles gedreht, AMON AMARTH suchten dafür Statisten in „Heavy Metal-Konzertkluft“, die sich beim Dreh mit Kunstblut übergießen lassen wollen.

AMON AMARTH „Berserker“ Tracklist

amon-amarth-berserker-cover01. Fafner’s Gold
02. Crack The Sky (Video bei YouTube)
03. Mjolner, Hammer Of Thor (Video bei YouTube)
04. Shield Wall
05. Valkyria
06. Raven’s Flight (Video bei YouTube)
07. Ironside
08. The Berserker At Stamford Bridge
09. We Can Set Our Sails
10. When Once Again
11. Wings Of Eagles
12. Into The Dark

Das neue AMON AMARTH-Album ist kein Konzeptalbum

AMON AMARTH-Sänger Johan Hegg sprach in einem Interview mit dem Revolver Magazine über das neue Album, es ist im Gegensatz zum Vorgänger kein Konzeptalbum – das hat einen einfachen Grund:

„Für ‚Jomsviking‘ habe ich ein ganzes Drehbuch geschrieben, das wir in ein Album verwandelt haben. Diesmal war alles anders, wir wollten kein Konzept-Album machen. ‚Jomsviking‘ wurde am Ende so gut, dass es unmöglich gewesen wäre, es mit einem weiteren Konzept-Album zu übertreffen. Außer du hast eine großartige Geschichte, die sich von alleine trägt – aber diese Story habe ich leider nicht! Es wäre einfach nicht sinnvoll gewesen, also war ich ein bisschen faul und habe abgewartet, wohin mich die fertigen Songs führen.“

Lediglich mit dem Song „Berserker At Stamford Bridge“ beruft sich Johan Hegg auf eine historische Überlieferung aus dem Jahr 1066, der Schlacht von Stamford Bridge, es geht darin um die Niederlage von 3000 Wikingern, als sie von 15.000 Engländern überrascht und mit ihren eigenen Kriegstatiken geschlagen wurde. Allerdings gelang es der Überlieferung nach einem einzelen Wikinger eine Brücke lange Zeit gegen die britische Übermacht zu verteidigen und 40 Kämpfer zu töten. Auch der Song

„The Shield Wall“ bezieht sich auf reale Geschehnisse. Wer die TV-Serie „Vikings“ kennt, weiß, was mit dem „Schildwall“ gemeint ist: eine Kampf-Formation, in der sich die Wikinger mit nebeneinander gehalteten Holzschilden bei Angriffen schützen.

Das Original-Interview mit Johann Hegg  gibt’s unter revolvermag.com.

 

andrea
Kümmere mich seit 1999 um Reviews, Interviews und den größten Teil der *Verwaltung*, Telefon-Dienst, Beschwerdestelle, Versandabteilung, Ansprechpartner für alles, Redaktionskonferenz-Köchin...