DOOM SHALL RISE IV: Das Festival-Special – Teil 2

Das vampster-Special zum DOOM SHALL RISE IV mit DEBRIS INC., DOOMRAISER, IRON HEARSE, VERSUS THE STILLBORN MINDED und GLOW.

Am 31. März und 01. April 2006 findet zum vierten Mal das DOOM SHALL RISE-Festival statt, bereits zum dritten Mal in der ehemaligen Kapelle der amerikanischen Streitkräfte auf dem Stauferparkgelände in Göppingen. Und erneut dürfen wir von vampster das Festival präsentieren und euch einmal mehr alle Bands des Festivals in einem Special-Feature näher bringen. Nachdem wir im letzten Jahr die Präsentation in Form einer Vorstellung der Subgenres durchgeführt haben, wollten wir dieses Jahr die Veranstalter des Festivals selbst zu Wort kommen lassen. So haben wir die offiziellen Biografien um Statements von Frank Hellweg und Jochen Fopp ergänzt, in denen uns die beiden näher bringen, wie es zur Buchung der Bands kam und welche persönlichen Eindrücke die beiden mit den Bands verbinden.

Teil 1 des Specials findet ihr hier.

DEBRIS INC..

Offizielle Bandbiografie:

HappyViolentDrunkenStonerDoomPunk!

DEBRIS INC. ist der nächste musikalische Schritt von Dave Chandler (SAINT VITUS) und Ron Holzner (Ex-TROUBLE).

DEBRIS INC. haben sich dazu verschrieben, genau die Musik zu spielen, die sie wollen, und mit verschiedensten Musikern aus der ganzen Welt zusammenzuarbeiten. DEBRIS INC. haben bereits mit CRISIS / SKULLSICK NATION-Frontfrau Karyn Crisis und Gitarrist Afzaal Nasiruddeen bei einem Cover von X´s “Nausea” kollaboriert. Karyn hat auch beim ultra-doomigen “Pain” und auf “Mr. Pizza Man Blues” Backings beigesteuert, während Afzaal bei FYI mitgesungen hat. Am Schlagzeug wurde bislang Jimmy Bower (SUPERJOINT RITUAL/EYEHATEGOD), Greg Rogers (GOATSNAKE/THE OBSESSED), Tony Costanza (CROWBAR), Joe Nunez (NOVEMBERS DOOM) und Barry Stern (TROUBLE/ZOETROPE) verpflichtet.

Mit ihrem starken Punk-Einschlag haben DEBRIS INC. nicht nur positive Reaktionen in Doom-Kreisen hervorgerufen. So hat die Bestätigung für das diesjährige DOOM SHALL RISE schon fast etwas verwundert. “Mit Basser Ron Holzer (TROUBLE) hatte ich schon öfters mal sporadisch Kontakt, und irgendwann hatte er auch mal angedeutet, dass sie gern auf dem Doom Shall Rise spielen würden. Aber irgendwie war es mir immer zu wenig Doom und zu punkig, und damit stand ich sicher nicht allein da.” Frank kann die Bedenken also durchaus nachvollziehen. “Abgesehen von Dave Chandlers typischem Gitarrensound gibt es bei DEBRIS INC. ja nicht viel, was an SAINT VITUS oder gar TROUBLE erinnert. Auch die Show beim Wacken Open-Air 2002 war ja nicht ganz so prall, mit diesem Sound gehört die Band in publikumsnahe Schuppen und nicht auf solche Megabühnen bei Tageslicht. Aber die Clubshows, die sie seither gezockt haben, waren ja absolut kultig und überzeugend.” Als alte Hasen in der Szene bestand zwischen den DOOM SHALL RISE-Verantwortlichen und den DEBRIS INC.-Musikern schon lange loser Kontakt, der allerdings zwischendurch abgebrochen war. “Erst durch den Tod von Barry Stern (TROUBLE, ZEOTROPE, DEBRIS INC..-Drummer) vor ca. einem Jahr kamen wir wieder ins Gespräch und es zeigte sich, dass Ron schon ein paar Mails geschrieben hatte, die aber irgendwo in den Weiten des WWW verschwunden waren. Es war eine Europa-Tour für Anfang März dieses Jahres geplant, und mein Angebot, das mit dem DOOM SHALL RISE zu verbinden, haben sie natürlich gern angenommen und die Tour etwas nach hinten verlegt. Somit lief es also total unkompliziert.

Es gab keinerlei Stargehabe, obwohl oder gerade weil Dave mit SAINT VITUS und Ron mit TROUBLE Musikgeschichte geschrieben haben und wie auch ihr jetziger Drummer Jimmy Bower (DOWN, SUPERJOINT RITUAL) definitiv ‘Stars’ sind, wissen sie wohl genau, dass man, Legende hin oder her, als Doomer halt Außenseiter ist und man nicht über den Fans, sondern einfach mitten unter ihnen stehen sollte.

Trotzdem ist es natürlich für uns ein seltsames Gefühl, diese für unsere eigene Vergangenheit so wichtigen Männer auf dem DOOM SHALL RISE zu haben. Für mich selbst waren TROUBLE die absoluten Götter, ich hab jede Show auf dem Dynamo gesehen und natürlich jede Tour. Als ich dann mal in Wacken neben Ron stand, hab ich kaum die Klappe aufgekriegt. Und jetzt steht der Mann auf ‘meiner’ Bühne, das ist schon ein krasses und sehr schönes Gefühl!”

Logisch, dass vor allem die Fans auf dem DOOM SHALL RISE natürlich heiß auf die Musik aus der Vergangenheit der Musiker sind. “Das wir uns den ein oder anderen Klassiker wünschen, ist wohl klar. Aber Fakt bleibt auch, dass dort dann DEBRIS INC. auf der Bühne stehen, und diese Band werden sie repräsentieren. Sie kommen nicht als Coverband ihrer eigenen Vergangenheit! Und ich weiß echt nicht, ob ein TROUBLE-Klassiker mit Dave am Mikro mich beglücken würde. *G* Aber na ja, keine Angst: der ein oder andere Klassiker wird schon zum Doomdancing einladen!”

DEBRIS INC.
Discografie:

2005 – Debris Inc.

Soundsamples:

Pain

Line-Up:

Dave Chandler – Gitarren und Gesang

Ron Holzner – Bass und Gesang

Homepage:

http://www.debrisinc.com

DOOMRAISER

Offizielle Bandbiografie:

DOOMRAISER wurden mit der Intention gegründet, der Musik und der großen Doomfamilie Tribut zu zollen, ohne sich dabei selbst aufzuerlegen, etwas Originelles oder komplett Neues zu erschaffen, sondern einfach das Feeling des Genres so gut wie möglich zu vermitteln.

Das erste Bandgefüge fand im Mai 2003 zusammen, mit BJ am Bass (Bassist von IV LUND und Ex-Mitglied der Doomer LOOSIN O´ FREQUENCIES, welche eine EP veröffentlichten, die von Paul Chain produziert wrude), Pinna an den Drums (Bassist von MANOAMARA und Ex-SOLIFUGE) und Alessio Sanniti an der Gitarre (Mitglied der großartigen MISANTROPUS).

Dieses Line-Up hielt aufgrund der Probleme, die durch die räumliche Distanz von Alessio entstanden, nur einige Proben. Das Projekt wurde zunächst beiseite gelegt, in der Hoffnung, einen neuen Gitarristen mit der richtigen Einstellung zu finden. Als Drugo, ein alter Freund, nach Rom zurückkehrte, ging es wieder weiter. Altes Material wurde übernommen, neue Riffs wurden komponiert und die ersten Songs nahmen Gestalt an.

Im Juni desselben Jahres stieg Cynar (Schlagzeuger der italienischen Band WIZARD und Ex-Mitglied von THE DIRTY POWER GAME) als Sänger ein. An den Songs wurde fleißig weiterkomponiert.

2004 wurde ein zweiter Gitarrist in die Band aufgenommen, Valerio, Gitarrist von GREEN SASQUATCH.

Das Team war jetzt vollständig, um sofort mit den ersten Live-Aktivitäten zu starten.

Ende November 2004 wurde das erste 36-minütige 3-Track-Demo “Heavy Drunken Doom” aufgenommen.

Momentan sind DOOMRAISER weiterhin live aktiv, schreiben neues Material und arbeiten an einem Plattenvertrag, in der Hoffnung, das musikalische Gefühl mit etwas mehr Support verbreiten zu können.

Doomraiser - Das Doom Shall Rise Special

DOOMRAISERkonnten sich innerhalb sehr kurzer Zeit einen Namen in der Szene machen und speziell beim letzten DSR war der Name der Truppe sehr präsent. Die Jungs von zweiten DSR als Zuschauer da und man trifft sie immer schon Donnerstagabend im Göppinger ‘Treff’. Da hat man sich schon beschnuppert, mit Reden war da aber nicht so viel”, erzählt Frank Hellweg. “Immerhin haben sie ihren ‘Drunken-Doom’ zu repräsentieren, und sie werden beim Feiern definitiv diesem Motto gerecht, ha ha! Es sind halt einfach nette und lustige Gesellen.

Beim DSR3 haben sie dann ja fleißig ihre Scheibe ‘Heavy Drunken Doom‘ verteilt und damit natürlich genau ihre Zielgruppe erreicht. Plötzlich hat wohl nahezu jeder Doomer gewusst, wer DOOMRAISER sind. Aber solche Aktionen sind natürlich nicht gleichbedeutend mit einem Platz auf dem DOOM SHALL RISE! Sie haben sich nicht aufgedrängt oder eingeschleimt, und gerade das hat uns gefallen. Entscheidend war eben, dass wir die Jungs einfach mögen und ihr Sound gefällt uns sehr gut.

Ich denke auch, dass DOOMRAISER auf der Bühne ordentlich die Sau rauslassen und für reichlich Tritte ins Hinterteil sorgen werden. Ihre Mucke hat irgendwie einen coolen Groove, und wenn sie das rüberbringen können, werden so einige Leute sehen, dass es mehr gibt als Pizza, Eros Ramazotti und Eunuchen-Metal aus Bella Italia!

Eigentlich hab ich da keine favorisierten Songs, ich freu mich einfach, die Jungs auf der Bühne zu sehen um ihren dreckigen Doom runterzurocken!” Gute Erfahrungen mit Doomern aus Italien konnte man bereits in der Vergangenheit machen, die Jungs dort scheinen eh recht unkompliziert zu sein. “Als italienische Band kann ich bisher nur THUNDERSTORM beurteilen, mit denen mich eine tiefe Freundschaft verbindet. Aber der Eindruck, den ich von Fabio und Co. habe, spiegelt sich auch in den Jungs von DOOMRAISER wieder und zeigte sich auch beim kurzen Talk mit ALL SOULS´ DAY beim Headbangers Open Air.

Diese Leute sind sehr höflich, etwas schüchtern und bemühen sich um möglichst professionelle Arbeit als Band. Auf der Bühne und privat im stillen Kämmerlein sind sie dann ganz anders und werden auch mal zum Partytier. Doch, ich habe große Achtung vor den italienischen Musikern, die ich bisher kennen gelernt habe!”

DOOMRAISER
Discografie:

2004 – Heavy Drunken Doom Demo

Soundsamples:

Heavy Drunken Doom (komplettes Demo)

Line-Up:

Cynar – Gesang

Drugo – Gitarre

Valerio – Gitarre

BJ – Bass

Pinna – Drums

Homepage:

http://www.doomraiser.com

IRON HEARSE

Offizielle Bandbiografie:

IRON HEARSE formierten sich Mitte 2001. Beeinflusst von BLACK SABBATH, MOTÖRHEAD, PENTAGRAM, JIMI HENDRIX, CREAM und vielen anderen klassischen Hard Rock und Doom Metal Bands, entwickelte man einen eigenen, entspannten und basslastig-schweren Hard Rock. Recht schnell entstand bei den wöchentlichen Jam-Sessions in einer alten Hütte eine handvoll Songs und IRON HEARSE waren geboren.

Das Debütalbum “A Slow and Heavy Ride” war ursprünglich für Promotion-Zwecke gedacht, um an Gigs zu kommen, aber die Resonanz war derart gut, dass es inzwischen für jeden erhältlich ist, der die Musik hören möchte. Auf Ian´s Vier-Spur-Rekorder aufgenommen, ist die Qualität eher roh und primitiv, nichtsdestotrotz kommt die Essenz von IRON HEARSE gut rüber.

Ein zweites Demo, schlicht “Iron Hearse” betitelt, folgte mit einer besseren Produktion. Das Demo erhielt einige großartige Reviews und viel Lob – das Interesse an der Band war bewiesen, und wuchs stetig. Der Name IRON HEARSE tauchte in Magazinen, auf Websites und sogar in generellen Diskussionen rund um den Hard Rock und Doom Metal auf.

Im Mai 2003 verließ Schlagzeuger Ian die Band und wurde im Juni durch seinen Bruder Neil ersetzt. Auftritte und Proben folgten, welche Anfang 2004 in der unheiligen Produktion “Demo III: Ruins of Doom” mündeten.

Kurz nach der Veröffentlichung des Demos verließ Neil die Band und wurde durch Chris Young ersetzt. Neil kehrte nach kurzer Zeit wieder als zusätzlicher Live-Gitarrist für eine handvoll Sommer-Dates zurück, aber die Band arbeitete wieder als Trio an neuem Material. Im November 2004 enterte die Band das Studio 6 um die EP “Peddle the Metal” aufzunehmen.

2005 spielte die Band jeden Gig, der zu kriegen war. Highlights waren die erfolgreichen Shows in Cork, Dublin und Belfast, wie auch die Gigs im Vereinigten Königreich mit SADA und BATTLEWITCH.

IRON HEARSE werden im Mai/Juni erneut ins Studio 6 gehen, um das Debütalbum aufzunehmen, das über das in Trowbridge ansässige Label Gallipoli Records veröffentlicht wird.

Iron Hearse - Das Doom Shall Rise Special

“In England, dem Mutterland unseres Lieblingsgenres, hat sich in Sachen Doom in den letzten zwei bis drei Jahren wieder einiges getan und IRON HEARSE sind neben THE RIVER, CENTURIONS GHOST und OBIAT eine dieser vielversprechenden neueren Bands.” Die Verpflichtung von IRON HEARSE fiel Jochen Fopp leicht: “Die Band wurde mir von vielen Seiten empfohlen und das Demo hat mich überzeugt. Wer etwas für staubtrockenen, eher rockigen Doom der Marke THE OBSESSED übrig hat, wird an Iron Hearse sicherlich auch Gefallen finden.”

IRON HEARSE
Discografie:

2002 – A Slow and Heavy Ride Demo

2002 – Iron Hearse Demo

2004 – Ruins of Doom Demo

2005 – Peddle the Metal

Soundsamples:

Trident of the Aqualord

Temple of the Gods

Apollo 666

Winter of Discontent

Line-Up:

Chris Young – Drums

The Khan – Bass

Grant Powell – Guitar and Vocals

Homepage:

http://www.geocities.com/koldrone

VERSUS THE STILLBORN MINDED

VERSUS THE STILLBORN MINDED wurden ursprünglich am 01. Dezember 2000 nach einer lokalen Metal-Show in einer sehr angeschossenen Stimmung von Boris Breuer, Torsten Trautwein und Robin Pürschel gegründet. Nach einigen Jam-Sessions stieg Florian Satt als Gitarrist ein. In diesem Line-Up spielte die Band einige Gigs. Ein Jahr später stieg Jens Partheymüller als zweiter Gitarrist ein – das fehlende Bindeglied für den schweren Sound von VERSUS THE STILLBORN MINDED.

Die Musik von VERSUS THE STILLBORN MINDED enthält ultraheftige, langsame und heruntergestimmte Gitarren, eine Wand von tiefen Bassfrequenzen, kryptischen, klagende Lyrics und grunzende bis melodische Vocals. Die Band kombiniert Elemente des Sludge, Doom, Seventies Rock, Drone und experementelle Teile auf ihre sehr eigene Weise.

Versus the Stillborn Minded - Das Doom Shall Rise Special

“Ach, diese Frankenwürstchen kenne ich schon ewig, ich glaube wir haben mal in Nürnberg gespielt, und da haben sie auch gespielt oder wir haben uns da einfach so kennen gelernt”, erklärt Frank die Verpflichtung von VERSUS THE STILLBORN MINDED. Und sie sind schon vom ersten DOOM SHALL RISE an als Fans dabei, gehören zu den legendären Frankenlegionen, die immer aus dem Raum Nürnberg anrollen. Speziell der Kontakt zu Sänger Boris macht immer viel Spaß, is `ne echte Witzpille! Nun ja, nicht immer, der geplante Auftritt beim DSR3 war ja ausgefallen, weil er seinen Körper wieder nicht unter Kontrolle hatte. Diesmal ist ihm von mir jede körperliche Aktivität untersagt worden, da wird es schon klappen!

Abgesehen davon, dass wir die Jungs von VERSUS THE STILLBORN MINDED sehr mögen, kommt natürlich auch dazu, dass wir immer etwas auf die nötige Abwechslung im Programm achten müssen. Auch wenn das DOOM SHALL RISE sehr vom traditionellen und epischen Doom geprägt ist, braucht man doch mal zwischendurch etwas Außergewöhnliches oder eben eine härtere Dröhnung. Und die bieten VERSUS THE STILLBORN MINDED auf jeden Fall! Wir haben im letzten September erst wieder mit ihnen und den Braunschweiger Spaßvögeln SPANCER gezockt, was mir bestätigt hat, dass VERSUS genau richtig sind fürs DSR4. Sie werden die Leute sicher platt machen!

VERSUS THE STILLBORN MINDED
Line-Up:

Boris Breuer

Torsten Trautwein

Robin

Florian Satt

Homepage:

http://www.vts-m.de

GLOW

Offizielle Bandbiografie:

Nachdem sich THE TEMPTER aufgelöst hatten, beschlossen Miguel (Bass) und Charly (Gitarre) im Februar 2001, eine neue Band namens GLOW zu gründen. Im April stieg Edu an den Drums ein. Gemeinsam begann man mit den ersten Proben und die ersten Songstrukturen zu kreieren. Nach 10 Monaten legte man die Band auf Eis. Im April 2002 startete man neu mit Ricky am Schlagzeug, gleichzeitig bekamen die Songs eine neue Dimension.

Im Juli 2002 stieg Andrés an der Gitarre ein. Zuletzt wurde Ralph zwei Monate später Lead-Sänger der Band.

Ab diesem Zeitpunkt begannen GLOW mit vollständigem Line-Up, einen neuen Trip in unbekannte Gebiete und bereits besuchte Orte, die zuvor von SOUNDGARDEN, THE OBSESSED, TROUBLE, SPIRITUAL BEGGARS, PENTAGRAM und den Pionieren BLACK SABBATH erkundet wurden.

Im September 2003 veröffentlichten GLOW ihre erste Aufnahme mit dem Titel “Living on Borrowed Time”, auf der acht Songs voller intensiver Erfahrungen enthalten waren.

Im Februar 2004 verließ Andrés die Band aufgrund mangelnder Fertigkeiten. Sein Platz wurde im April durch Juan besetzt.

Kurz darauf begann die Band mit den Aufnahmen zu ihrem ersten, selbst-finanzierten Debüt “Gone, but never forgotten”, welches im April 2005 veröffentlicht wurde.

Die CD beinhaltet acht Songs, inklusive einem SAINT VITUS-Cover, sowie den ersten selbstgedrehten Videoclip.

GLOW haben zwischenzeitlich einige erfolgreiche Shows absolviert und sich einen guten Ruf als Live-Band in der Underground-Szene erspielt.

Aktuell arbeitet die Band an neuen Songs für das nächste Album…

Glow - Das Doom Shall Rise Special

GLOW gehören zu den eher jüngeren Vertretern des DOOM SHALL RISE, die einem unbedarft nur schwer über den Weg laufen. Dennoch ist die Band irgendwie präsent. “Mit GLOW verhält es sich sehr ähnlich wie mit DOOMRAISER: ein Teil reist immer zum DOOM SHALL RISE an und so kam schnell Kontakt auf, da auch sie immer schon donnerstags im ‘Treff’ auflaufen. Beim DSR2 hat uns dann Miguel Scheiben von seinen Bands AUTUMNAL und GLOW gegeben, speziell die von GLOW hat Jochen und mir sehr gefallen und ins Billing vom DSR4 passen sie gut rein.” Wobei Kontakte bereits schon länger bestehen, wie Jochen darstellt: “Mit Bassist Miguel hatte ich bereits seit den 90ern immer wieder Kontakt, als er noch bei der spanischen Doom-Band THE TEMPTER gespielt hat. Das GLOW Material hat uns gut gefallen und darum war die Band schnell gebucht.” – “Und auch bei GLOW war es so, dass sie nicht rumgenervt haben, sondern einfach unserer Entscheidung vertraut haben”, führt Frank weiter aus. “Es gab auch Bands, die permanent versucht haben uns zu überzeugen, dass sie unbedingt auf dem kommenden DOOM SHALL RISE zocken müssen. Aber zumindest mich nervt so was dann! Uns muss die Musik überzeugen und persönlich gefallen, und ins Billing muss es auch passen. Wir freuen uns über jede Bewerbung, aber es gibt eben auch Bands, die für uns aus verschiedenen Gründen nicht ins DOOM SHALL RISE passen oder zumindest nicht in das aktuelle. Da haben GLOW Punkte gesammelt und die Entscheidung leicht gemacht.

Ha, ich denke GLOW werden die Chapel ganz schön zum Kochen bringen! Ihre Mucke macht Laune und man kann herrlich abhotten, das wird eng vor der Bühne! Ich könnte mir schon typische südeuropäische Energieausbrüche vorstellen wie man es z.B. noch von FORSAKEN in Erinnerung hat. Ich bin jedenfalls sehr gespannt und werde in der ersten Reihe stehen!

GLOW machen für mich irgendwie ‘Gute Laune’-Doom, sind ein bisschen rockig, die perfekte Mucke zum Hausarbeiten machen! ;o) Und das finde ich wichtig, dass zwischen all den epischen, schleppenden und derben Klängen auch mal etwas Party-Doom kommt, einfach um die Stimmung mal wieder etwas hochzuziehen. Aber keine Angst, sie sind keine Tanzband, ist echter traditioneller Doom, nur halt in dem Rhythmus bei dem man mit muss!”

Es wird immer offensichtlicher, dass die Veranstalter des Doom Shall Rise nicht nur aus dem Bauch heraus Bands buchen, sondern sich weit mehr Gedanken darüber machen, wie das Festival so ablaufen soll. “Ich denke schon, dass wir wieder eine recht bunte Mischung zusammengebraut haben! Vielleicht ist es diesmal wieder etwas traditioneller ausgelegt, aber in diesem klassischen Doom haben wir doch sehr unterschiedliche Bands dabei. Okay, die heftigere Fraktion kommt diesmal etwas kürzer, aber dafür haben wir diesmal recht ausgefallene Sachen (BEEHOOVER), derbsten Stoff (BUNKUR) und was Euch mit den durchgeknallten DANTESCO erwartet… lasst Euch überraschen! Wir haben eh nicht die Möglichkeit, das ‘perfekte’ Billing zu bringen, dazu sind die Geschmäcker auch in der Doom-Gemeide schon zu unterschiedlich. Jochen und ich gehen da schlichtweg nach unserem Geschmack, packen noch ein wenig Vernunft mit rein um nicht zu einseitig zu werden, und wir finden dieses Billing durchaus gelungen. Uns interessiert die Meinung der Leute natürlich sehr, aber deren Vorstellungen umsetzen können wir nicht, eben weil da wirklich jeder irgendeine Band nicht so toll findet. Das ist dann halt eine gute Zeit, mal was zu futtern oder eine Runde zu relaxen. Alle Bands konzentriert mitzunehmen schafft man eh nicht, nur unsere armen Sound- und Lichtmänner Markus und Markus haben dieses ‘Vergnügen’! ;o)”

GLOW
Discografie:

2003 – Living on Vorrowed Time Demo

2004 – Gone, but never Forgotten

Soundsamples:

Stone Circle (unter “Discography”)

Line-Up:

Miguel – Bass & Backing Vocals

Charly – Gitarre

Juan – Gitarre

Ricky – Drums

Ralph – Gesang

Homepage:

http://personales.jet.es/gutierrez/index.html

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