OBLITERATE: The Feelings

Die Slovaken OBLITERATE klingen allein wegen ihres Namens schon sehr nach ihren großen Vorbildern, doch auch musikalisch dümpeln sie im Fahrwasser von NAPALM DEATH und TERRORIZER dahin. Das hört sich jetzt negativ an, aber eigentlich ist dieses Album der ideale Verkürzer auf die Wartezeit bis zum nächsten NAPAlbum…

Die Slovaken OBLITERATE klingen allein wegen ihres Namens schon sehr nach ihren großen Vorbildern, doch auch musikalisch dümpeln sie im Fahrwasser von NAPALM DEATH und TERRORIZER dahin. Das hört sich jetzt negativ an, aber eigentlich ist dieses Album der ideale Verkürzer auf die Wartezeit bis zum nächsten NAPAlbum.

Doch von vorne. Dieses Album ist dem groove-orientiertem Grindcore zuzuordnen, dass etwas zu selten mal richtig dahinbolzt. Der Blast-Beat-Anteil erinnert zusehends an TERRORIZER, während die groovigen Passagen nach NAPALM DEATH zu Words from the Exit Wounds und Harmony Corruption-Zeiten klingen. Dabei überwiegt der Groove klar und geht meistens mächtig in die Beine. Manchmal aber gibt es Parts in denen sich die Band darin verliert und etwas orientierungslos dahinkloppt, wie in World of Unlimited Facilities.

Dem stehen aber Songs wie Indian Holocaust gegenüber, die Spannung erzeugen und hier und da sogar Gänsehaut verbreiten. Außerdem hat diese Platte eine räudige, aber fette Produktion und macht allgemein ziemlich Spaß zum hören.

Spielzeit: 34:56 Min.

Line-Up:
Marcel Malega – Drums

Marek Stromayer – Guitar, Vocals

Tomas Macak – Guitars

Martin Martoncik – Bass

Tomas Cervenak – Vocals

Label: Erebos Productions

Homepage: http://www.geocities.com/sunsetstrip/mezzanine/1819/obliterate

Tracklist:
1. Abnormal Indolence

2. Life´s Attitude

3. Naive Mind

4. Longing to Die

5. Indian Holocaust

6. Wainting for Nothing

7. World of Unlimited Facilities

8. Boundless Violence

9. The Anger

10. Inane