Eins ist klar: Mit ihrem Artwork sahnt die 1994 gegründete Truppe NOMAD aus Polen schon mal ab. Das düstere Sternenschiff überzeugt mit zahlreichen raffinierten Details aus der globalen Kulturgeschichte und macht als Cover schlicht einiges her. Auch die Lyrics leben von sphärisch-philosophischen Ansätzen und punkten mit einem Englischvokabular jenseits der typischen kill-kill-die-die-slaughter-blood-Ebene. In dieser Hinsicht zeigen beide Daumen also schon tüchtig nach oben für die Death Metaller.
Death Metal. Genau. Diesem frönen NOMAD auf Transmigration Of Consciousness und sind hierbei klar von BEHEMOTH und VADER beeinflusst. Allerdings klingen NOMAD noch einen Tick roher, was sicherlich auch auf die wenig klinische Produktion zurückzuführen ist. Ein weiteres Merkmal der Band ist der Hang zu Intros beziehungsweise Intermezzi. Nach jedem Song gibts eins, kein Wenn und Aber. Peinliche Horrorsamples werden von den Polen nicht bemüht, lieber greifen sie zu sphärischen Geräuschen, um ihre Songs einzuleiten.
Handwerklich wissen NOMAD ebenfalls, was sie tun. Was ihnen jedoch fehlt, ist der absolute Knallersong und wirklich eindringliche, bleibende Vocals. Letztere werden nach und nach nämlich etwas eintönig und nützen wenig für den bleibenden Eindruck. So ist Transmigration Of Consciousness lediglich ein Death Metal-Album im oberen Mittelfeld geworden. Das Cover-Artwork spielt jedoch ganz klar in einer höheren Liga!
Veröffentlichungstermin: 21.03.2011
Spielzeit: 40:32 Min.
Line-Up:
Bleyzabel Balberith – Vocals
Patrick Seth Bilmorgh – Gitarre
Hydrant Hydrousus – Bass
Nameless Immenus – Gitarre
Domin Dominus – Drums
Produziert von Arek Malczewski, Wojtek und Slawek Wieslawscy
Label: Witching Hour Productions
Homepage: http://www.nomad-band.com
MySpace: http://www.myspace.com/nomadsatanicdeathmetal
Tracklist:
1. Intro – Are You Ready…
2. The Demons`s Breath
3. Intro
4. Dazzling Black
5. Intro
6. Identity with Personification
7. Intro
8. Pearl Evil
9. Intro
10. Abyss of Meditation
11. Intro
12. Flames of Tomorrow
13. Intro
14. Raised Irony
15. Intro
16. Four percent of Hate
17. Outro