IN DECEMBER: In December [EP]

IN DECEMBER: In December [EP]

Eigentlich halte ich nichts von Vorurteilen.  Doch wenn eine CD partout nicht von meinem Player gelesen werden will, muss das was bedeuten. Nämlich, dass ich auf den wesentlich größeren und vor allem lauteren Player im Wohnzimmer umsteigen muss. Dass das genau die richtige Entscheidung war, sollte sich herausstellen, als das mehr oder minder sinnvolle Intro überstanden war, und From Darkness Into Light aus den Boxen wieselte.  Wieseln aus dem Grund, da die anfängliche Ähnlichkeit mit den hibbeligen BLINK 182 unüberhörbar ist.

Kurz darauf lassen IN DECEMBER das allerdings hinter sich und werden mit einem Schlag – und auch das meine ich wörtlich – ernstzunehmend erwachsen und erinnern nun vielmehr an AVENGED SEVENFOLD. Sowohl gesanglich als auch instrumental können Parallelen zu dem Amerikanern gezogen werden, und wer diese kennt weiß, dass hier Klargesang, Kreischen, Brüllen, hymnische Melodien und schraubende Gitarrensoli aufeinandertreffen und zwischendurch auch mal Irgendwas-Core-Anleihen zum tragen kommen.

Doch IN DECEMBER sind keineswegs Nachmacher: trotz der bereits bekannten Methode entpuppen sich Stücke wie This Oath oder From Persistence als wunderbar frisch, mit unglaublich eingängigen Refrains und sauberen Melodien. Da juckt es auch keinen, dass der Gesang ab und an mal ein wenig danebenliegt.

Letzten Endes schaffen es IN DECEMBER, 20 Minuten abwechslungreich, aber trotzdem nachvollziehbar zu gestalten und machen tierisch Bock auf mehr. Solche Musik kann man nur laut hören. Neues Material: Wann und wo erhältlich? Bitte bei mir melden!!

Veröffentlichungstermin: 27.03.2010

Spielzeit: 23:22 Min.

Line-Up:

Julian Dick – voc
Timo Königs – gui, key
Ingo Blau – gui
Tobias Dick – bass, voc
Andreas Over – dr

MySpace: http://www.myspace.com/indecember

Tracklist:

1.Salvation Calling
2.From Darkness Into Light
3.With Hearts On Fire
4.This Oath
5.From Persistence
6.Final Story