HOLY MOSES: Strength, Power, Will, Passion

Zwölf starke Thrasher haben den Weg auf das neue Album um Frontfrau Sabina gefunden und von Ermüdungserscheinungen ist bei HOLY MOSES nach wie vor keine Spur.

Wie wird das erste HOLY MOSES Album, das ohne die Mitwirkung von Andy Classen entstanden ist, wohl klingen? Die Antwort ist einfach: überraschend und erfrischend gut! Zwölf starke Thrasher haben den Weg auf das neue Album um Frontfrau Sabina gefunden und von Ermüdungserscheinungen ist bei HOLY MOSES nach wie vor keine Spur. Was auch an der Frischzellenkur im Line-Up liegen könnte, die sich rundum positiv auszuwirken scheint. Klar, nach wie vor dominiert Sabina mit ihrer unverkennbaren Stimme, doch was musikalisch auf Strength, Power, Will, Passion passiert, überrascht ein ums andere mal. Nicht nur die Produktion des Albums ist sehr tight und kräftig, die gesamte Platte klingt sehr kompakt und energiegeladen. Schnelle Nummern wie End Of Time oder I Will überwiegen und stehen im Kontrast zu im Tempo etwas gedrosselten Stücken wie Space Clearing oder Symbol of Spirit. Franky Brotz und Michael Hankel an den Gitarren spielen regelrecht befreit auf und sorgen für frisches Riffing, und Nicht-Mehr-Ganz-So-Neuzugang Julien Schmidt überzeugt wie schon auf den Vorgängeralben durch makelloses Druming.

Optisch und textlich scheint Strength, Power, Will, Passion auf den ersten Blick mystisch und schon fast satanisch ausgefallen zu sein. Dass der satanische Einschlag täuscht und die Thematik eher kritisch aufgenommen wird, wird dann auf den zweiten Blick klar. Mehr zu dem Thema erzählt Sabina im Interview zu diesem Album, das in Kürze bei vampster erscheinen wird.

Als Hidden Track gibt es dann quasi als Auflockerung noch ein kleines Duett von Sabina und Tom Angelripper, die sich gemeinsam an einem nicht ganz unbekannten Stück Musik vergehen.

Was bleibt als Fazit zu sagen? Strength, Power, Will, Passion ist ein durchweg gutes Album und ein weiterer Beweis, dass Thrash Metal noch lange nicht tot ist sondern immer noch überzeugend und gut gemacht werden kann.

Veröffentlichungstermin: 30.05.2005

Spielzeit: 66:00 Min.

Line-Up:
Sabina Classen – Gesang

Franky Brotz – Rhythm Guitars

Michael Hankel – Rhythm and Lead Guitars

Alex DeBlanco – Bass

Julien Schmidt – Drums

Produziert von Schrödey
Label: Armageddon Music

Hompage: http://www.holymoses.de

Tracklist:
Angel Cry

End Of Time

Symbol Of Spirit

Examination

I Will

Space Clearing

Sacred Crystals

Lost Inside

Death Bells II

Rebirthing

Seasons In The Twilight

Say Goodbye