FINAL CRY: Neptune´s Relief

Dem vierten Album von FINAL CRY hört man die fast zwanzig Jahre Erfahrung an. Klasse gespielter, größtenteils Speed bis Thrash Metal, der auf ganzer Linie überzeugt.

Seit nunmehr fast zwanzig Jahren gibt es FINAL CRY nun schon. Und mit Neptune´s Relief veröffentlichte man im März 2007 das vierte Album. Die Erfahrung der Band hört man dem Ergebnis deutlich an, Neptune´s Relief ist in allen Belangen sehr professionell, sei es die Produktion, das Cover oder eben die Mucke. Speed bis Thrash-Metal, hier und da erinnert mich das Ganze an RAGE zu ihren straigtheren Zeiten, dann wird wieder deutlicher die Thrash-Keule geschwungen. Andererseits gibt es dann aber auch mal eine schöne, fast ein wenig an IRON MAIDEN erinnernde Gitarrenharmonie zu hören. A Faerie Forlorn glänzt mit einem einprägsamen, sehr coolen Chorus. Textlich befasst sich das Album mit dem Meer bzw. der Schifffahrt, teilweise literarisch inspiriert von Melville´s Moby Dick und anderen. Ihren guten Musikgeschmack unterstreichen FINAL CRY noch mal mit der Auswahl von Plunging To Megadeath von HALLOWS EVEs 85er-Debüt Tales Of Terror. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte Neptune´s Relief vielleicht gut getan, aber aufgrund des wirklich guten Songmaterials und der relativ kurzen Spielzeit kommt hier zu keiner Sekunde Langeweile auf, so dass ich diese Scheibe – wenn auch etwas spät – jedem Fan traditioneller, etwas härterer Klänge nahe legen kann.

Veröffentlichungstermin: 10.03.2007

Spielzeit: 37:18 Min.

Line-Up:
Mario Reese – vocals
Burghardt Sonnenburg – guitar
Eiko Truckenbrodt – guitar
Sonja Sonnenburg – bass
Marcel Severith – drums

Produziert von Jost Schlüter @ Pure Sonic Studios / Langelsheim
Label: OTR Productions

Homepage: http://www.finalcry.de

MySpace: http://www.myspace.com/finalcryspace

Tracklist:
01. Neptune´s Relief
02. Through Halls of Coral
03. Riddle of the Sands
04. A Faerie Forlorn
05. On Glacial Trails
06. The Scarlet Sleep
07. Weave the Eclipse
08. Plunging to Megadeath
09. Outro