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DARKANE: Inhuman Spirits

Egal ob in groovigen, melodischen Death Metal Gefilden, wilden Thrash Parts, mit rasender Geschwindigkeit oder eher im gemäßigtem Tempo: DARKANE wissen auf ganzer Linie zu überzeugen.

Wer auf schnelle, energiegeladene und knallharte Songs steht, dem helfen die Schweden DARKANE mit ihrem siebten Studioalbum auf die Sprünge. „Inhuman Spirits“ kombiniert groovigen, brutalen und eingängigen Melodic Death und Thrash Metal. Lange zwölf Jahre dauerte es, bis der Nachfolger zum letzten Album endlich fertig wurde. Das macht natürlich noch  neugieriger darauf, wie die Langrille ausgefallen ist.

Zwölf Jahre vergingen zwischen „The Sinister Supremacy“ und „Inhuman Spirits“

Der Opener und Titeltrack „Inhuman Spirits“ ist zugleich die erste Single und zeigt uns gleich, in welche Kerbe die Band schlägt. Schnelle, thrashige Parts treffen auf melodischen Death Metal und man hört auch das Eine oder Andere symphonische Element, welches im Studio mit Synthesizer hinzugefügt wurde. Weiter geht es mit der zweiten Singleauskoppelung vom Album, namens „Awakening“. Wie eine Dampfwalze zerschmettern die Double Bass-lastigen Drums alles nieder. Der Gesang ist um eine Ecke tiefer und todesmetallastiger. „Awakening“ geht locker als Abrissbirne durch, wirkt er doch enorm aggressiv. Doch auch die stakkatoartigen Thrash Parts und die beinahe virtuosen Gitarrensoli wissen zu überzeugen. Eine klasse Nummer, bei der der Moshpit beben wird.

„Inhuman Spirits“: ein DARKANE-Album voller Anspieltipps

Als Anspieltipp kann getrost das mitreißende „Infernal Mental Chaos“ zur Sprache gebracht werden. Thrashige Gitarren paaren sich mit dem einerseits cleanen und anderseits growlenden Gesang – das ergänzt sich gut. Die melodische Death Metal Note kommt dabei nie zu kurz und auch live dürfte der Titel das Publikum ordentlich zum Bewegen animieren. DARKANE legen durchwegs ein hohes Tempo an den Start, können es aber gemäßigter angehen. So passiert in „The Quintessence Of Evil“. Stampfende Beats grooven den Song durch die Musiklandschaft und die thrashigen Parts lassen den Härtegrad in gewohnter Weise in höhere Gefilde entfalten.

Das hohe musikalische Können der Band kommt in Titeln wie „A Spiral To Nothing“ oder „Embrace The Flames“ gut zur Geltung und wird mit der modernen Produktion von Sänger Lawrence Mackrony auf ein neues Level gehoben. Wer hätte schon nach zwölf Jahren Schaffenspause an so eine Melodic Death/Thrash Metal-Granate gedacht?

„Välnader“ –  das Outro als Ruhepol zum Erholen

Der letzte Titel bzw. das Outro „Välnader“ tanzt etwas aus der Reihe – hat es doch mit dem klassischen Sound von „Inhuman Spirits“ wenig zu tun. Doch andererseits dient der letzte Track als Ruhepol nach gut 40 Minuten extremen Metal.

Unterm Strich kann man durchaus behaupten, dass das siebente Studioalbum der Schweden ein rundum gelungenes Meisterwerk Schwermetall geworden ist. Egal ob in groovigen, melodischen Death Metal Gefilden, wilden Thrash Parts, mit rasender Geschwindigkeit oder eher im gemäßigtem Tempo: DARKANE wissen auf ganzer Linie zu überzeugen und bekommen dafür zwei Daumen hoch!

Veröffentlichungsdatum: 24.06.2022
Label: Massacre Records
Spieldauer: 43:18

DARKANE “Inhuman Spirits” Tracklist

1. Inhuman Spirits (Stream)
2. Awakening (Video bei YouTube)
3. Embrace The Flames
4. Conspiracies Of The Flesh
5. Inhaling Mental Chaos
6. Mansion Of Torture
7. The Quintessence Of Evil
8. A Spiral To Nothing
9. The Great Deceiver
10. Vålnader

Line Up:
Lawrence Mackrory – Vocals
Christofer Malmström – Gitarre
Klas Ideberg – Gitarre
Jörgen Löfberg – Bass
Peter Wildoer – Drums

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