WHISKEY RITUAL: Kings

Die Black Metal Ultras sind zurück! Spätestens seit dem gleichnamigen Album “Black Metal Ultras” sind WHISKEY RITUAL keine Unbekannten mehr. Und das zu Recht. Denn man muss das Rad nicht neu erfinden, wenn man seinen ganz eigenen Black `n Roll gefunden hat. Mit “Kings” präsentieren uns die 2008 gegründeten Jungs aus Parma/Italien ihr fünftes Studioalbum.

“Kings” – das Ergebnis nach drei Jahren

Was man hier zu hören bekommt, stammt aus einem Guss. Der Opener weiß mit seinen schwarzmetallischen Gitarrenläufen zu überzeugen und erinnert manchmal sogar mit seinen Schreien an “Black Metal Ultra”. Die Band knüpft da an, wo sie aufgehört hat. Pechschwarze Hymnen, die ins Ohr gehen und sich dann so richtig entfalten. Der musikalische Mix aus Hardrock, Punk und extremen (Schwarz-)Metal, formt sich zu einem Hybriden, der als Black `n Roll gut beschrieben ist. Die punkige “Fuck Off” Attitude kommt wohl am besten im Gesang zum Vorschein. Dieser ist nämlich rotzig, rauh ausgefallen.

Sofort zu überzeugen wissen Songs wie “Jetlag”, “Blue Lights” und “Welcome To The Grey Zone”. Der Refrain in “Blue ights” ist eingängig und hat Mitgröhl-Qualitäten. Immer wieder lockern Bones Black Metal Screams und einer von den Drums getriebenen schnelle Attacke auf. Ach, Black Metal kann so schön sein.

Vom Straßenmusiker in den Metal Olymp

“Rien Vas Plus” beginnt mit einem bitterbösen, grimmigen Gekrächze und ist eine dunkle Hymne, welche jeden Schwarzmetaller mitreißen sollte. Man kann also durchaus behaupten, dass “Kings” voll bepackt mit guten Songs ist und keine Ausfälle vorzuweisen hat.  WHISKEY RITUAL ist mit ihrem fünften Streich eine konsequente Fortsetzung zum Vorgänger gelungen.

Veröffentlichungsdatum: 9.12.2022

Label: Folter Records

Spieldauer: 37:08

WHISKEY RITUAL “Kings” Tracklist

01. Kings
02. Robin Hood
03. Trve Escort
04. Rien ne vas plus
05. Jetlag
06. Goodfellas
07. Eye For An Eye
08. Blue Lights
09. Welcome To The Gray Zone

Line Up:
Dorian Bones – Vocals
A. – Guitars
H. Desecrator – Guitars
Mitja – Bass
Asher – Drums

 

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