Ich mag diese Band und mochte schon das selbstbetitelte Debüt der Band um den Tesla-Bassisten Brian Wheat, das bereits 1999 erschien. Mittlerweile sind fast drei Jahre vergangen und obwohl sich Tesla in der Zwischenzeit wieder reformierten, bedeutete dieser Umstand glücklicherweise NICHT das Ende von Soulmotor, die mit „Revolution Wheel“ nun ihr zweites Album vorlegen. Neben Brian sind weiterhin Darin Wood (Vocals, Art Design & Illustration) und der ehemalige UFO-Gitarrist Tommy McClendon dabei, was aber nicht mehr für Debüt-Trommler Mike Vanderhule gilt. Dieser wurde durch Tesla-Schlagwerker Troy Luccketta ersetzt, der allerdings kein festes Bandmitglied ist/wird. Musikalisch verbindet die Band wie gehabt auf gekonnte und sehr gute Art und Weise die Komponenten „80er-Jahre Hardrock“ und „90er-Jahre Alternative Rock“, verfeinert mit einem Hauch (wirklich nur ein Hauch) Rob Zombie. Produziert und engineered von Brian Wheat verfügt „Revolution Motor“ über einen ganzen Sack voller fetter Grooves (kein Wunder, wenn ein Basser produziert, oder?), die mit traditionellen Hardrock-Riffs gepaart eine wirklich gesunde und gelungene Mischung ergeben, bei der es schwerfällt, den einen oder anderen Song hervorzuheben, da die Band es tatsächlich geschafft hat, das durchweg hohe Niveau über die gesamte Spieldauer (55:09 Min.) zu halten. So könnten und dürften Songs klingen, wenn Musiker aus den 80ern Bands wie Soundgarden covern. Oder umgekehrt! Ein sehr, sehr gutes Album, das man mit „best of both worlds“ (s.o.) treffender nicht umschreiben könnte. (OL)
Spielzeit: 55:09 Min.
Line-Up:
Darin Wood (Vocals)
Brian Wheat (Bass/Keyboards)
Tommy McClendon (Guitars)
Troy Luccketta (Session-Drummer)
Produziert von Brian Wheat
Label: Sanctuary Records
Homepage: www.soulmotor.com
Tracklist:
01. Shutdown
02. Brand New You
03. A Man Made God
04. Long Live The New Machine
05. Lotus Throne
06. Gods And Monsters
07. Today
08. Scream
09. Staring At The Sun
10. The Man Who Wears My Face
11. 18 Years
12. What You Want
13. Between The Eyes
14. Radio Doomsday