SORROWS PATH: The Rough Path Of Nihilism

Old School Doom Metal aus Griechenland…

Schon lange wandeln die Griechen von SORROWS PATH in den Gefilden des Doom Metals. Zu einer Vielzahl von Veröffentlichungen hat es für die Band aber noch nicht gereicht, wie das erst zweite Studioalbum, The Rough Path Of Nihilism, zu erkennen gibt. Dabei haben die Südosteuropäer durchaus Klasse. Vor allem instrumental verstehen es SORROWS PATH den Hörer zu fesseln, wenn man sich etwa anhand der Gitarrenspuren an SOLITUDE AETURNUS und Konsorten erinnert fühlt.

Schon der Opener All Love is Lost macht deutlich, dass die Band bemüht ist, anspruchsvolles und abwechslungsreiches Material abzuliefern. Denn nach einem akustisch säuselnden Beginn brechen die Gitarren mit brachialer Gewalt die Idylle. Zudem werden auch orientalische Elemente verwoben – nicht zuletzt auch deshalb der Vergleich zu den Doom-Granden von SOLITUDE AETURNUS. Doch bereits in diesem ersten Song macht sich auch der Schwachpunkt von SORROWS PATH bemerkbar: Sänger Angelos Ioannidis. Zwar besitzt der Frontmann eine gute Stimme, doch sind die Vocals zu monoton – gerade in einer etwas höheren Tonlage wie derjenigen von Angelos Ioannidis lullt solch ein Gesang etwas ein. Da helfen dann auch die gelegentlich eingebrachten Growls, verzerrte Gesangspassagen (Honestly…) sowie Choransätze im Verbund mit Frauengesang (Fetish) wenig.

Instrumental machen die Griechen aber Vieles richtig. Eine Vielzahl von Gitarrensoli und eine Break-freudige Schlagzeugperformance lassen den Hörer in Zustimmung nicken. Zudem gibt es immer wieder auch Ausflüge in experimentellere Spielarten sowie in den Power Metal. Dennoch wirken manche Tracks wie Lückenfüller, die kaum oder gar keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Doch gut die Hälfte der Songs kann instrumental und vom Songwriting her durchaus überzeugen.

Veröffentlichungstermin: 29.10.2010

Spielzeit: 59:54 Min.

Line-Up:
Stavros Giannakos – Bass
Angelos Ioannidis – Gesang
Kostas Salomidis – Gitarre
Giannis Tziligkakis – Gitarre
Fotis Mountouris – Schlagzeug

Gastmusiker:
Vangelis Yalamas – Synths
Eleni Danielson – Gesang

Produziert von Vangelis Yalamas @ Fragile Studios, Athen
Label: Rock It Up Records

Homepage: http://www.sorrowspath.net

MySpace-Seite: http://www.myspace.com/sorrowspathmusic

Tracklist:
1. All Love is Lost
2. The Beast (S.P.R.)
3. Honestly…
4. Fetish
5. Dirty Game
6. Mr. Holy
7. Getting Closer
8. Queen of Doom
9. Prostitute
10. Hymn of Differentiation
11. Empty Eyes and Blackened Hearts
12. Nihilism

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