SANATORIUM: Internal Womb Cannibalism

Zwar nicht wirklich neu, aber professionell gemacht, und das Album hat durchaus das gewisse Etwas bereits oben angesprochener CANNIBAL CORPSE zu Butchered At Birth oder Tomb Of The Mutilated-Zeiten. Was ich dagegen so in dieser Form noch nicht gehört habe, sind die Grunts.

Und schon wieder Death Metal. Dies mal von den Slowaken SANATORIUM, welche mit Internal Womb Canibalism ein Album im Stil alter CANNIBAL CORPSE, musikalisch wie auch textlich, am Start haben. Kompositorisch gibt es nicht zu meckern, die Songs gehen gut rein, bleiben im Ohr und verstricken sich nicht in sich selbst, und enden auch nicht im Soundmatsch enden.

Zwar nicht wirklich neu, aber professionell gemacht, und das Album hat durchaus das gewisse Etwas bereits oben angesprochener CANNIBAL CORPSE zu Butchered At Birth oder Tomb Of The Mutilated-Zeiten. Was ich dagegen so in dieser Form noch nicht gehört habe, sind die Grunts. Ich weiß nicht, wie ernst sich die Jungs selbst nehmen, aber stellenweise klingen Songs wie Postmortal Gorephobia, als hätte ein bis unter die Hutkrempe völlig mit Crack zugezogenes, absolut kaputtes Schwein, und das meine ich in diesem Fall wörtlich, die Tracks eingegrunzt.

Ähnlich der Song Killing, dessen Vocals bei mir den Eindruck erweckten, ein Frosch sei um das Mikro geklemmt worden. Das ist nie und nimmer ein Mensch. Ich weiß zwar, dass beim Radio sogenannte Harmonizer verwendet werden, um die Stimme des Moderators sympathischer wirken zu lassen. Von einem Animalizer, den sich SANATORIUM anscheinend selbst zusammengeschraubt haben – ich möchte mir an dieser Stelle Bemerkungen darüber verkneifen, aus welchen äh.. ich sach´ mal organischen Bauteilen das Ding zusammengezimmert wurde – hab ich allerdings noch nichts gehört. Na ja, zumindest konnte ich mir das ein oder andere Schmunzeln nicht verkneifen.

Wer sich an geschmacksicheren Songtiteln wie Penis Epidermis Inflammation, Dead Virgin Whore oder That Cunts Name Is Heather nicht stört, kann sich mit INTERAL WOMB CANIBALISM ne gute Oldschool-Deathmetalplatte ins Regal stellen, die bis auf die etwas böllernd wirkenden Drums auf eine solide Produktion zurückgreifen kann und mit originellen Grunts versehen ist.

Tracklist:

Symptoms/Intro

Postmortal Gorephobia

Killing

That Cunts Name Is Heather

Intravenous Ejaculation

Penis Epidermis Inflammation

The False Prophet

Bovine Spongiform Encephalopathy

Dunwich Morgue

Dead Virgin Whore

Internal Womb Cannibalism

Final Goremageddon/outro

Bestzung:

Onecque – Gitarre

Dzords – Schlagzeug

Prasiak – Vocals

Martin – Bass, Vocals

Spielzeit: 32:51

Label: Forensick Music/Zomba

Review von: Tim