STONERIDER: Three legs of trouble

STONERIDER: Three legs of trouble

Aaarg, hätte ich die Band STONERIDER nicht schon von ihrer Myspace-Seite gekannt, das geschwollene Infoblatt hätte mir sicher im Voraus den Spaß am Debüt der Band aus Atlanta/USA genommen, die aus der Southern Rock-Band FIGHT PARIS hervorgegangen ist. So let´s the music do the talkin´.

Klassischer, wilder Rock`n´Roll ist angesagt mit viel 70er, man erkennt schnell die Vorliebe für Bands wie die STONES, ganz frühe AEROSMITH, THE WHO, es taucht auch mal ein AC/DC-Riff auf. Dezent ist der Southern-Background der Band zu erkennen, mit sehr viel Energie rocken STONERIDER aus den Boxen mit einem Sound, der Lust auf ein Livekonzert der Jungs macht. Schade ist, dass sie immer auf der Jagd nach Schweiß und Power sind. Einen echt packenden Groove findet man kaum, da freut man sich immer wieder auf Wild child, AC/DC rocken hier hart die Südstaaten. Den NAZARETH-Klassiker Hair of a dog hingegen hat man schon oft besser gehört. Ansonsten rocken die STONERIDER sehr ordentlich die Hütte staubfrei und machen Lust auf mehr. Wenn die Jungs wieder etwas auf den Boden kommen (Infoblatt) und neuen Songs etwas mehr Raum für Grooves lassen statt nur auf Power zu setzen, dann könnten sie für ordentlich Wind in der Szene sorgen. Dafür sorgt sicher auch Frontmann Matt Tanner, der nicht nur klingt wie ein Bastard aus ganz jungem Mick Jagger (ROLLING STONES) und Steven Tyler (AEROSMITH), sondern auch so aussieht.

Wer auf harten Rock`n´Roll steht und gern wissen möchte, wie die ROLLING STONES, AEROSMITH, AC/DC, vielleicht auch CINDERELLA oder GUNS N ROSES auf Speed klingen würden, der kann bei Three legs of trouble gut das Tanzbein schwingen.

Veröffentlichungstermin: 25.01.2008

Spielzeit: 39:32 Min.

Line-Up:
Matt Tanner – Vocals, Guitars
Neil Warren – Guitars
Champ Champagne – Bass
Jason Krutzky – Drums

Produziert von Bill Appleberry
Label: Trustkill/SPV

Homepage: http://www.myspace.com/stoneriderband

Tracklist:
1. Rush hour, Baby
2. Back from the dead
3. Ramble down
4. Juice man
5. Wild child
6. Bad lovin´ never felt so good
7. Hair of a dog
8. Bite my tongue
9. Breakout
10. Shut my mouth

Frank Hellweg
Frank (“WOSFrank”) ist seit 2002 bei vampster und alt genug, um all die spannenden Bands live gesehen zu haben, als die selber noch jung und wild waren! Er kümmert sich um Reviews, News und andere Artikel sowie um interne Hintergrundarbeit. Lieblingsbands: TROUBLE, CANDLEMASS, BLACK SABBATH, SWALLOW THE SUN. Genres: Doom, Stoner, Classic/Retro/Hard Rock, US/Power Metal, Southern/Blues Rock, Psychedelic/Progressive Rock, Singer/Songwriter.