GAMA BOMB: Sea Savage

Die Geschichte des aktuellen Albums der Thrash Metaller GAMA BOMB folgt der Besatzung des Dampfers „S.S. Gama Bomb“ auf ihrer Suche nach einem echten Yeti, nur um auf hoher See langsam verrückt zu werden. “Sea Savage” ist gelungen krasser Irrsinn mit gutem Sound!

Mit einem nautischen Themenalbum melden sich GAMA BOMB zurück. „Sea Savage“ ist das siebte Album der Iren und der Nachfolger des 2018er-Albums „Speed Between the Lines“. Inspiriert von Horror-Klassikern aus dem viktorianischen England und maritimen Abenteuern wie “Moby Dick” wird das neue Album wie ein Theaterstück aus dem 19. Jahrhundert präsentiert. Die pelagische Geschichte folgt der Besatzung des Dampfers „S.S. Gama Bomb“ auf ihrer Suche nach einem echten Yeti, nur um auf hoher See langsam verrückt zu werden.

„Sea Savage“ ist das erste Album der Band mit Neuzugang Drummer James Stewart (VADER). Der neue Mann am Schlagzeug fügt sich spielerisch ins Gesamtgeschehen ein und unterstützt GAMA BOMB auf ihrer schonungslosen „Sea Savage“ Reise gekonnt.

Was machen GAMA BOMB mit dem „Drunken Sailor?“

Der Opener ist perfekt gewählt. Noch scheint sich die Besatzung der „S.S. Gama Bomb“ recht wohl zu fühlen. Motiviert bricht GAMA BOMB zu neuen Abenteuern auf, allen voraus der punkig angehauchte catchy Track „Judo Killer“. Der folgende Titeltrack „Sea Savage“ bringt Tempo ins Geschehen. Rhythmische Drums und Old School Screams lassen schnell die alles entscheidende Frage aufkommen: „What shall we do with the drunken sailor?“

„Sea Savage“: Finden die Supercops den Yeti?

„Miami Supercops“ ist eine Parodie auf den gleichnamigen Film aus den 80ern mit Terence Hill und Bud Spencer. Nicht auszuschließen, dass die Supercops bei der Suche nach dem Yeti helfen können. „Sea Savage“ beginnt verrückter zu werden. Tracks wie „She’s Not My Mother, Todd“, „Lords Of The Hellfire“ und „Rusty Jaw“ navigieren die Crew mit schnellem Sprechgesang und immer schriller werdenden Screams durch die thrashmetallischen Meere. Und wie angekündigt drehen GAMA BOMB im Laufe der Reise immer mehr durch. Das verrückte „Ready, Sready, Goat“ wird vom, mit schrillen Screams und Bandshouts versehenen, „Electric Pentacle“ getoppt und endet schlussendlich mit dem spinnigen „Gone Haywire“.

GAMA BOMB haben mir mit ihrem siebten Studioalbum viel Spaß bereitet. „Sea Savage“ ist ein witziger Mix aus (Old School) Thrash mit punkig skurrilen und spinnig verrückten Elementen. Gelungen krasser Irrsinn mit gutem Sound!

Veröffentlicht: 04.12.2020

Spielzeit: 40:35 min

Line-Up:
Vocals: Philly Byrne
Bass, Vocals: Joe McGuigan
Guitar: John Roche
Drums: James Stewart
Guitar: Domo Dixon

Label: Prosthetic Records

Band-Homepage: https://www.gamabomb.net/

Mehr im Netz: https://www.facebook.com/gamabomb
https://gamabomb.bandcamp.com/

GAMA BOMB „Sea Savage“ Tracklist

1. Judo Killer
2. Sea Savage (Video bei YouTube)
3. Miami Supercops (Video bei YouTube)
4. She’s Not My Mother, Todd
5. Ironblood
6. Lords Of The Hellfire Club
7. Sheer Khan (Lyric-Video bei YouTube)
8. Rusty Jaw
9. Monsterizer
10. Ready, Steady, Goat!
11. Electric Pentacle
12. Gone Haywire