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	<title>THE AMENTA Archiv | vampster - Metal Magazin</title>
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	<description>Dein Metal Webzine. Seit 1999.</description>
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		<title>THE AMENTA: Plague Of Locus [EP]</title>
		<link>https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-plague-of-locus-ep/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 04:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Covers, dann so: THE AMENTA zerlegen auf „Plague Of Locus“ ihre musikalischen Einflüsse und erschaffen daraus eine monströse EP.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, wann ein Coversong richtig gut ist, wird ebenso individuell beantwortet wie die generelle Geschmacksfrage. Der Verfasser bevorzugt nicht das möglichst getreu nachgespielte Lied, eher die völlige, gern auch zur Unkenntlichkeit verstümmelte Neuinterpretation. Als Tribut und als Quell kreativer Kraft, Rückbesinnung auf Werte, als Leitfaden. <a href="https://vampster.com/bands/the-amenta/">THE AMENTA</a> hatten auf ihrem vergangenen Album <a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-revelator/">„Revelator“</a> sehr unkonventionelle, brutale Songs stehen, und so verwundert es nicht, dass „Plague Of Locus“ von der Songauswahl bis zur Ausführung sehr spannend ist.</p>
<h2>Egal ob unmetallische Songs oder Metalklassiker aus Australien, THE AMENTA annektieren auf „Plague Of Locus“ die Vorlagen und überführen sie ins Banduniversum.</h2>
<p>„Plague Of Locus“ kann grob in zwei Blöcke unterteilt werden: Einflüsse jenseits des extremen Metals und Neuinterpretationen von Songs australischer Underground-Bands. Und egal in welchem Bereich, THE AMENTA machen ihre Sache beinahe streberhaft gut. Zumeist jedenfalls. Der schwerste Aufgabe stellt sich die australische Band gleich zu Beginn: Das theatralische „Sono L’Anticristo“ von DIAMANDA GALAS, wird zu einem brutalen Song zwischen Death und Black Metal, schafft es aber auch nicht die kranke, impulsive Atmosphäre des Originals wiederzugeben. Dennoch: THE AMENTA machen daraus etwas, das nach ihnen selbst klingt und sorgen für offene Münder.</p>
<p>Weiter geht es mit dem bunten Treiben: Nach dem Hit „Sere Money“ von „Revelator“ ist es keine Überraschung, dass <a href="https://vampster.com/bands/killing-joke/">KILLING JOKEs</a> Hit „Asteroid“ einfach hervorragend klingt – als hätten die Engländer dieses infektiös groovende Monstrum geradezu für THE AMENTA geschrieben. Apropos Hitalarm: „Angry Chair“ von<a href="https://vampster.com/bands/alice-in-chains/"> ALICE IN CHAINS</a> verliert in THE AMENTAs Version diesen Status und wird zu einem dynamischen, düster-dissonanten Sludge-Track, der die Daumenschrauben anzieht. Mit WOLF EYES‘ „A Million Years“ ist ein weiterer scheinbar genrefremder Song zu hören. Bei dem verstörenden Dark Ambient-Noise-Stück dürfte sich vor allem Keyboarder Timothy Pope ausgetobt haben – es funktioniert hervorragend in der Mitte der vierzigminütigen EP. Das abschließende <a href="https://vampster.com/bands/my-dying-bride/">MY DYING BRIDE</a>-Cover „Black God“, das zu einem kalten Industrial-Song umgebaut wird, ist ein weiterer Gänsehautmoment, fängt mit bizarrer Atmosphäre die Tragik des Originals ein.</p>
<h2>Kreativ und mutig: THE AMENTA spielen auf „Plague Of Locus“ mit ihren Vorlagen, statt sie plump nachzuspielen.</h2>
<p>Etwas weniger aufregend sind „Crystal Lakes“ von LORD KAOS und „Totem“ von<a href="https://vampster.com/bands/nazxul/"> NAZXUL</a>, wobei es schon spannend ist, THE AMENTA zu hören, die <a href="https://vampster.com/bands/emperor/">EMPEROResken</a> Symphonic, beziehungsweise rohen Black Metal spielen. <a href="https://vampster.com/bands/halo/">HALOs</a> „Rise“, der dritte Song der Australien-Runde, passt dann wieder exzellent zu THE AMENTA: Ein <a href="https://vampster.com/bands/godflesh/">GODFLESH</a>-artiger, hypnotischer Industrial-Doom-Song, dem das Quintett seine eigene Identität verleiht. Neben den Covers ist mit dem Titelsong ein neuer Song zu hören, der sich gut zwischen den anderen Stücken macht. Mit einer völlig eigenen Energie ist „Plague Of Locus“ brutaler als die Songs von „Revelator“, gerade durch die dissonanten Gitarren und kalten Blast Beats, lässt aber erkennen, dass einzelne Zutaten von den zuvor gecoverten Stücken hiereinfließen.</p>
<p>„Plague Of Locus“ ist weit mehr als nur eine kleine Cover-EP, THE AMENTA arbeiten hier sorgsam die Songs aus und befinden sich auch mal abseits ihrer Komfortzonen. Keine Coverversion ist ein Ausfall, auch wenn nicht jede Vorlage übertroffen werden kann. Timothy Pope und Erik Miehs geben an ihren Instrumenten, aber auch als „Songplaner“ alles, Drummer David Haleys Performance ist sowieso blitzsauber und Sänger Cain Cressall schreit, als ob es um sein Leben ginge. Wie, ja, liebevoll THE AMENTA die Vorlagen disruptieren und sich zu eigen machen, das sollte Schule machen. „Plague Of Locus“ macht Lust darauf, die Originale zu hören, funktioniert aber auch im kranken Universum der Band vorzüglich. So sollte ein kreatives, mutiges Coveralbum sein – unbedingt anhören!</p>
<p>VÖ: 27. Oktober 2023</p>
<p>Spielzeit: 41:33</p>
<p>Line-Up:<br />
Cain Cressall – Vocals<br />
Erik Miehs – Guitars<br />
Timothy Pope – Samples, Keyboards<br />
Dan Quinlan – Bass<br />
David Haley – Drums</p>
<p>Label: Debemur Morti Productions</p>
<h2>THE AMENTA „Plague Of Locus“ Tracklist:</h2>
<p>1. Intro<br />
2. Sono l’Anticristo (DIAMANDA GALAS-Cover)<br />
3. Asteroid (<a href="https://vampster.com/bands/killing-joke/">KILLING JOKE</a>-Cover) <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ylK2h29CQ2c">(Official Audio bei Youtube)</a><br />
4. Angry Chair (<a href="https://vampster.com/bands/alice-in-chains/">ALICE IN CHAINS</a>-Cover) <a href="https://www.youtube.com/watch?v=f_-pHufOdzc">(Official Audio bei Youtube)</a><br />
5. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ar1W8BwbLIc">Plague Of Locus (Official Video bei Youtube)</a><br />
6. A Million Years (WOLF EYES-Cover)<br />
7. Crystal Lakes (LORD KAOS-Cover)<br />
8. Rise (<a href="https://vampster.com/bands/halo/">HALO</a>-Cover)<br />
9. Totem (<a href="https://vampster.com/bands/nazxul/">NAZXUL</a>-Cover)<br />
10. Black God (<a href="https://vampster.com/bands/my-dying-bride/">MY DYING BRIDE</a>-Cover)</p>
<h4>Mehr im Netz:</h4>
<p><a href="https://theamenta1.bandcamp.com/">https://theamenta1.bandcamp.com/</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/theamenta/">https://www.facebook.com/theamenta/</a><br />
<a href="https://twitter.com/TheAmenta">https://twitter.com/TheAmenta</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/the_amenta/">https://www.instagram.com/the_amenta/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<genres><![CDATA[electronic, sludge, death metal, black metal, industrial]]></genres>
<wpid>320512</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: neue EP &#8222;Plague Of Locus&#8220; mit Coverversionen von MY DYING BRIDE, KILLING JOKE &#038; eigenen Songs</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-neue-ep-plague-of-locus-mit-coverversionen-von-my-dying-bride-killing-joke-eigenen-songs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 10:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Weekly Metal News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Jahr nach dem letzten Studioalbum &#8222;Revelator&#8220; veröffentlichen THE AMENTA neues Material: Die EP &#8222;Plague Of Locus&#8220; erscheint&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Jahr nach dem letzten Studioalbum &#8222;<a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-revelator/">Revelator</a>&#8220; veröffentlichen<a href="https://vampster.com/bands/the-amenta/"> THE AMENTA</a> neues Material: Die EP &#8222;Plague Of Locus&#8220; erscheint am 19. Oktober 2023 via Debemur Morti Productions.</p>
<p>&#8222;Plague Of Locus&#8220; bringt es auf gute 40 Minuten Spielzeit und beinhaltet zehn Songs: acht Coverversionen sowie eine Eigenkomposition und ein Intro.</p>
<p>Reinhören kann man nun auch in <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ylK2h29CQ2c" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Asteroid&#8220; bei YouTube.</a></p>
<p>Die <a href="https://vampster.com/bands/killing-joke/">KILLING JOKE</a>-Coverversion von &#8222;Asteriod&#8220;  ist nicht der reste Song, den THE AMENTA vorab teilen:<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ar1W8BwbLIc"> Zum Titeltrack gibt&#8217;s ein Video</a>, und auch zu <a href="https://vampster.com/bands/alice-in-chains/">ALICE IN CHAINS</a>&#8218;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=f_-pHufOdzc" target="_blank" rel="noopener"> &#8222;Angry Chair&#8220; gibt es einen Clip bei YouTube.</a></p>
<p>Keyboarder Timothy Pope erklärt die Songauswahl für die EP:</p>
<blockquote><p>Wenn ich Plague Of Locus höre, überkommen mich nostalgische Gefühle. Für mich haben die Songs eine ähnlich klirrende Kälte wie unser 2008er &#8222;<a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-n0n/">n0n</a>&#8222;-Album. Natürlich verdrehen wir die anfängliche Vertrautheit mit einem klagenden Theremin, einem epischen Mittelteil und dem Gesang von Cain, aber Wurzeln bleiben. Wir haben den Song mit Coverversionen von Songs ergänzt, die uns inspiriert  zu &#8222;Revelator&#8220; inspiriert haben. Zwei davon haben wir auch während der  dieser Tracks während der &#8222;Revelator&#8220;-Sessions aufgenommen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das Coverartwork kommt von Metastazis, der Mix von Erik Miehs. Das Mastering übernahm Maor Applebaum.</p>
<h2><strong>THE AMENTA &#8222;Plague Of Locus&#8220; Tracklist</strong></h2>
<p>01. Intro<br />
02. Sono l&#8217;Anticristo (DIAMANDA GALAS cover)<br />
03. Asteroid (<a href="https://vampster.com/bands/killing-joke/">KILLING JOKE</a> cover) (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ylK2h29CQ2c">Audio bei YouTube</a>)<br />
04. Angry Chair (<a href="https://vampster.com/bands/my-dying-bride/">ALICE IN CHAINS</a> cover) <a href="https://www.youtube.com/watch?v=f_-pHufOdzc" target="_blank" rel="noopener">(Video bei YouTube)</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ar1W8BwbLIc" target="_blank" rel="noopener">05. Plague Of Locus (Video bei YouTube)</a><br />
06. A Million Years (WOLF EYES cover)<br />
07. Crystal Lakes (LORD KAOS cover)<br />
08. Rise (HALO cover)<br />
09. Totem (NAZXUL cover)<br />
10. Black God (<a href="https://vampster.com/bands/my-dying-bride/">MY DYING BRIDE</a> cover)</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-312899" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-plague-of-locus.jpg" alt="" width="800" height="753" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-plague-of-locus-768x723.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-plague-of-locus-380x358.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-plague-of-locus.jpg 800w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
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		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<genres><![CDATA[death metal, industrial]]></genres>
<wpid>312898</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Video zu &#8222;Twined Towers&#8220;</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-video-zu-twined-towers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 16:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[THE AMENTA haben ein neues Video veröffentlicht &#8211; ansehen kann man sich den aufwändigen Clip zu &#8222;Twined Towers&#8220;&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://vampster.com/bands/the-amenta/" target="_blank" rel="noopener">THE AMENTA</a> haben ein neues Video veröffentlicht &#8211; ansehen kann man sich den aufwändigen<a href="https://www.youtube.com/watch?v=r6AsZH9isH8" target="_blank" rel="noopener"> Clip zu &#8222;Twined Towers&#8220; auf YouTube.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>&#8222;Twined Towers&#8216; ist das Herzstück unseres Albums &#8218;<a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-revelator/" target="_blank" rel="noopener">Revelator</a>&#8218; und vielleicht auch der cineastischste Song der Platte. Wir waren anfangs nicht sicher, ob es eine gute Idee wäre, ein Video dazu zu machen &#8211; denn der Song ist sehr lang. Er  kam jedoch gut an. Als wir die anderen Videos veröffentlichten, wurde klar, dass auch &#8218;Twined Towers&#8216; einen Clip verdient hat. Ich denke, dieses Video sollte eher als &#8222;Kunstwerk&#8220; behandelt werden, während &#8222;Sere Money&#8220; und &#8222;Psoriastasis&#8220; eher eine Geschichte erzählt und &#8222;An Epoch Ellipsis&#8220; eher ein klassisches &#8222;Bandvideo&#8220; ist.</p>
<p>Wir haben wieder Garth Hurley (CRT Films) ins Boot geholt, der mit uns schon bei den vorherigen &#8222;Revelator&#8220;-Videos zusammengearbeitet hat und sehr glücklich darüber war, mit dem Song eine neue Richtung einzuschlagen. Das gab ihm mehr Spielraum, um mit verschiedenen Elementen zu experimentieren, die sich am Ende wunderbar zusammenfügen. (THE AMENTA-Sänger Cain Cressall über &#8222;Twined Towers&#8220;)</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Der Song stammt von aktuellen Album &#8222;Revelator&#8220;, mit dem Clip beendet die australische Extrem/Industrial Metal-Band die Video-Serie zu &#8222;Revelator&#8220;. Neben &#8222;Twined Towers&#8220; gibt es zu diesen Songs Videos: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8U3MP2cGVyk">An Epoch Ellipsis</a>, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZHg0xqqLR-k">Sere Money</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AQKOO_ymVNY">Parasight Lost. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<genres><![CDATA[EXTREM, death metal, industrial]]></genres>
<wpid>251940</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Solipschism [7“-EP]</title>
		<link>https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-solipschism-7-ep/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2021 04:01:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr Verwirrung statt Auflösung. Mit ihrer kurzen EP „Solipschism“ erweitern THE AMENTA das Universum des Albums „Revelator“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Rückkehr im vergangenen Februar mit dem neuen Album <a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-revelator/">„Revelator“</a>, das <a href="https://vampster.com/bands/the-amenta/">THE AMENTA</a> nach acht Jahren Funkstille so stark wie nie zeigte, schieben die Australier zwei Bonustracks auf einer 7“ nach. Diese EP kann laut Label als fehlendes Puzzlestück zu „Revelator“ gesehen werden, tatsächlich wirkt das Material eher rätselhaft und sorgt eher noch für weitere Verwirrung. Im <a href="https://vampster.com/interviews/the-amenta-menschlicher-gehts-nicht/">Interview</a> haben sich THE AMENTA aber als Künstler gezeigt, die nichts dem Zufall überlassen, und somit ist „Solipschism“ das neuerliche Werk einer Bande von Trickstern.</p>
<h2>Fehlendes Puzzlestück zu „Revelator“ oder zusätzliche Rätsel? THE AMENTA zeigen sich auf der EP „Solipschism“ einmal mehr als Trickster.</h2>
<p>Das Titelstück zirkuliert um verstimmte Klavierklänge, die um allerlei Soundfetzen erweitert wurden. Ein verstörender Track, der eine wirklich finstere Atmosphäre ausstrahlt und wie gemacht ist für einen bizarren Horrorfilm. Der zweite Song „Labourinth“ besticht nicht nur durch ein weiteres, gelungenes Wortspiel im Titel, er wirkt auch tatsächlich labyrinthisch und klaustrophobisch. Anfangs rein elektronisch gehalten und mit Drones verziert, wird die viereinhalbminütige Komposition zu einem brutalen Biest, das sich mit Spasmen zu einem extremen Metalsong hochschraubt. Beeindruckend, vor allem durch die manische Gesangsleistung von Cain Cressall.</p>
<h2>THE AMENTA betreten mit der surrealen EP „Solipschism“ eine Welt abseits von Zeit und Raum.</h2>
<p>Ob das Material dieser EP im Albumverbund nun irritierend gewesen wäre, ist dabei wohl Geschmackssache. Diese beiden Stücke – oder vielleicht doch Fragmente? – sind somit am ehesten für das Stammpublikum von THE AMENTA geeignet. Es ist ein wenig wie bei David Lynch: Denkt das Publikum zu wissen, worum es geht, wie nach „Revelator“, bringt ein Ereignis Zeit und Raum durcheinander. Mit „Solipschism“ betreten die Australier eine Welt abseits von Zeit und Raum mit nur zwei Tracks. Wer sich mit dem musikalisch brachialen Kern der Band zufriedengibt, kann es am Ende des letzten Albums gut sein lassen. Wer tiefer in das Universum von THE AMENTA eintauchen will, hat mit dieser EP eine gute Gelegenheit dazu.</p>
<p>VÖ: 20. August 2021</p>
<p>Spielzeit: 7:50</p>
<p>Line-Up:<br />
Cain Cressall – Vocals<br />
Erik Miehs – Guitars<br />
Timothy Pope – Samples, Keyboards<br />
Dan Quinlan – Bass<br />
David Haley – Drums</p>
<p>Label: Debemur Morti Productions</p>
<h2>THE AMENTA „Solipschism“ Tracklist:</h2>
<p>1. Solipschism<br />
2. Labourinth</p>
<p><strong>Mehr im Netz:</strong></p>
<p><a href="https://theamenta1.bandcamp.com/">https://theamenta1.bandcamp.com/</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/theamenta/">https://www.facebook.com/theamenta/</a><br />
<a href="https://twitter.com/TheAmenta">https://twitter.com/TheAmenta</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/the_amenta/">https://www.instagram.com/the_amenta/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<genres><![CDATA[death metal, industrial]]></genres>
<wpid>244953</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: neue EP &#8222;Solipschism&#8220; mit 2 Songs</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-neue-ep-solipschism-mit-2-songs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 06:51:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Februar veröffentlichten THE AMENTA ihr Comeback-Album &#8222;Revelator&#8222;, jetzt legen die Australier eine EP nach:  &#8222;Solipschism&#8220; erscheint am&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar veröffentlichten<a href="https://vampster.com/bands/the-amenta/"> THE AMENTA</a> ihr Comeback-Album &#8222;<a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-revelator/">Revelator</a>&#8222;, jetzt legen die Australier eine EP nach:  &#8222;Solipschism&#8220; erscheint am 20 August 2021 via Debemur Morti Productions.</p>
<p>THE AMENTA- Keyboarder Timothy Pope berichtet, wie die Songs entstanden sind:</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8218;Solipschism&#8216; war eigentlicht für &#8222;Revelator&#8220; vorgesehen. Der Track wurde wie alle anderen Albumsongs komplett aufgenommen und abgemischt. Beim Zusammenstellen einer Album-Tracklist experimentiert man, und versucht, die Songs so zusammenzufügen, dass sie sich gegenseitig ergänzen. Manchmal passt ein Track, der für sich allein genommen exzellent ist, einfach nicht ins Gesamtwerk. &#8218;Solipschism&#8220; hätte das Gleichgewicht komplett durcheinander gebracht, so dass wir  ihn streichen mussten. Wir mochten den Song aber immer und wollten ihm ein eigenes Leben geben.</p>
<p>&#8222;Labourinth&#8220; haben wir ebenfalls ungefähr zur gleichen Zeit geschrieben. Wir hatten schon immer gerne Instrumentals und seltsame Ambient-Momente auf unseren Alben &#8211;  zum Teil inspiriert von MORBID ANGEL, AKERCOCKE und so weiter. Wir haben deshalb 4 oder 5 dieser Tracks als potentielle Songs für das Album geschrieben. Als wir alle Tracks zusammenstellten, schien es, als würde der Track &#8218;Wonderlost&#8216; am besten zu &#8222;Revelator&#8220; passen, also behielten wir die anderen Tracks in Reserve.&#8220;</p></blockquote>
<p>&#8222;Solipschism&#8220; wurde im  bandeigenen N0N Studio, dem AAA Recording Studio und dem Violent Voice Studios aufgenommen. Das Mastering kommt von Maor Appelbaum.</p>
<p>Das Cover-Artwork ist ein Detail des 3D-Modells, das von Metastazis (MORBID ANGEL, BEHEMOTH) für das ursprüngliche &#8222;Revelator&#8220;-Artwork erstellt wurde.</p>
<h2 style="text-align: center;">THE AMENTA &#8222;Solipschism&#8220; Tracklist</h2>
<p style="text-align: center;">Solipschism</p>
<p style="text-align: center;">Labourinth</p>
<figure id="attachment_232633" aria-describedby="caption-attachment-232633" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-232633 size-full" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-bandfoto-2021-03.jpg" alt="" width="460" height="460" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/ 150w, https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-bandfoto-2021-03-80x80.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-bandfoto-2021-03-110x110.jpg 110w, https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-bandfoto-2021-03-380x380.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/the-amenta-bandfoto-2021-03.jpg 460w" sizes="(max-width: 460px) 100vw, 460px" /><figcaption id="caption-attachment-232633" class="wp-caption-text">(c) Debemur Morti Productions</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<genres><![CDATA[death metal, industrial]]></genres>
<wpid>243852</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Menschlicher geht&#8217;s nicht</title>
		<link>https://vampster.com/interviews/the-amenta-menschlicher-gehts-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 08:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=232122</guid>

					<description><![CDATA[Please click here to read the English version of this interview. Mit “Revelator” melden sich THE AMENTA nicht&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="#englishversion"><strong>Please click here to read the English version of this interview.</strong></a></p>
<h4>Mit <a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-revelator/"><strong>“Revelator”</strong></a> melden sich <a href="http://vampster.com/bands/the-amenta">THE AMENTA</a> nicht nur nach knapp acht Jahren wieder zurück, sie haben ihren Stil verfeinert, definiert und dadurch ein überraschend starkes Extreme Metal-Album im Spannungsfeld aus Death Metal und Industrial geschrieben. Was in der Zwischenzeit alles passierte, wie der Arbeitsprozess abläuft und worum es bei diesem irren Höllentrip eigentlich geht erklärt Keyboarder Timothy Pope in aller Eloquenz und Ausführlichkeit.</h4>
<p><strong>Hallo Timothy! “Revelator” erscheint während einer weiteren Pandemie auf diesem Planeten. Vieles wirkt derzeitwieder so, als würde eine Dystopie wahr werden. Das könnten für Industrial-Bands gute Zeiten sein, vom Touren abgesehen. Was denkst Du über die derzeitige Situation?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Wir Australier haben Glück, wir haben alles relativ gut unter Kontrolle und unser Alltag ist nicht so beeinträchtigt, wie es in anderen Ländern der Fall ist. In mancherlei Hinsicht könnte das Timing für uns nicht schlechter sein. Wir haben acht Jahre an diesem Album gearbeitet und es war praktisch fertig, als die Pandemie wirklich zuschlug. Wir wären zu diesem Anlass gerne international getourt, aber im Moment ist es fraglich, wann das möglich sein wird. Das ist eine eindeutige Scheißsituation für alle und die Musikindustrie leidet darunter mehr als die meisten anderen. Immerhin ist es ermutigend, dass die Menschen immerhin noch Alben kaufen und die Musiker so gut es geht unterstützen. Es ist schockierend, wenn man dabei zusieht, wie viel Missmanagement von Regierungen und Menschen bei dieser Pandemie betrieben wurde. Diese Menge an Desinformation ist atembetraubend. Wir haben schon immer gedacht, dass die Menschheit verdammt blöd ist, aber mittlerweile zeigt sich ein neues Level an Dummheit.</p>
<p><strong>THE AMENTA waren noch nie die schnellste Band, wenn es darum ging, Alben zu veröffentlichen, aber so lange wie nach „Flesh Is Heir“ hat es noch nie gedauert – es vergingen seither mehr als sieben Jahre. Was ist in dieser Zeit passiert?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Das Schreiben und Aufnehmen war für uns schon immer ein langer und aufwändiger Prozess. Wir als Künstler wollten nie eine Band sein, die eine Ansammlung von Liedern ausstößt, damit es etwas gibt, das auf Tour promotet werden kann. Unser Fokus lag seit jeher darauf, dass ein Album ein Kunstwerk sein müsste, und das bedeutet dass wir nicht einfach irgendwas veröffentlichen. Es muss sich richtig anfühlen und es muss ein Schritt nach vorne sein. Nach „Flesh Is Heir“ sind wir einige Zeit in Europa und Australien auf Tour gewesen. Danach waren wir richtiggehend zerbrochen, auch wegen dem intensiven Aufnahmeprozess. Weil wir so erschöpft waren, waren wir auch nicht inspiriert. Hätten wir zu dieser Zeit mit einem neuen Album begonnen, wäre es nur mehr von demselben geworden. Für uns sind die ersten drei Alben eine Trilogie, und dazu etwas hinzuzufügen, dass da nicht qualitativ mithalten kann, hätte das große Ganze abgeschwächt. Also entschieden wir uns dazu, bis wir wieder unsere Inspiration finden und die neue Richtung für das kommende Kapitel der Band entdecken würden, eine „Auszeit“ zu nehmen.</p>
<p>Wir haben eigentlich sofort nachdem die Auszeit begann, damit angefangen Musik zu schreiben, aber das war für ein völlig neues Projekt, nicht THE AMENTA. Und weil es etwas völlig Neues war, gab es keinen  Druck und keine Erwartungen an die Richtung. Wir fühlten uns befreit und schrieben zehn Songs mit recht verschiedener Musik. Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir spielerisch eine neue Ausrichtung für THE AMENTA gefunden hatten. Also schrieben wir die Songs um, damit sie besser zu THE AMENTA passten. So legten wir die Saat für „Revelator“. Danach brauchten wir ein paar Jahre um die Musik zu verfeinern und mit Sounds zu experimentieren, damit das Album zu dem werden konnte, was es jetzt ist. Inmitten von alldem kam uns das Leben auch noch in die Quere, wie Umzüge in andere Länder und Kinder, die geboren wurden.</p>
<p><strong>Du bist einer der Hauptsongwriter, richtig? Ich finde das sehr spannend, weil Keyboarder in extremen Metalbands meistens eher so etwas wie Nebendarsteller sind. Wie schreibst Du Musik und stammen von Dir auch Riffs?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Ich bin einer der drei Songwriter. Erik [Miehs, Gitarren], Cain [Cressall, Sänger] und ich sind der kreative Kern der Band. Es stimmt, dass Synth-Spieler oft in den Hintergrund verbannt werden, aber das ist bei uns nicht so. Ich glaube, dass unser Schreibprozess viel offener ist und mehr Improvisation darin hat, als bei vielen anderen Bands. Wie das Schreiben abläuft ist schwer zu sagen, weil jeder an allen Ideen arbeitet. Wir nehmen den Keim einer Idee und jeder von uns dreien spielt damit so lange, bis es vollständig anders klingt. Erik und ich spielen die meisten Instrumente und wir programmieren unsere Ideen an den Drums. Es kann also passieren, dass ich ein Gitarrenriff schreibe und Erik einen Keyboard-Part. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass Erik ein viel, viel besserer Gitarrist ist. Er hat so eine rechte James Hetfield-Hand. Wenn sich ein Riff kompliziert anhört, dann hat Erik es geschrieben. Meine Ideen an der Gitarre sind entweder melodisch oder akkordbasiert, weil ich rhythmisch meilenweit unter dem Level von Erik bin. Aber irgendwie passen unsere Stile zusammen. Der Schlüssel zum Sound von THE AMENTA ist der alchemische Prozess von uns dreien, die an einem Track arbeiten.</p>
<p>Nehmen wir „Sere Money“ als Bespiel. Dieser Song basierte auf zwei separaten Riffs. Erik schrieb die Strophe. Er improvisierte mit vielen Gitarrenriffs, die wir zwei uns dann anhörten und fischten dann die Stücke heraus, die wir mochten. Dieses Riffs hob sich dabei sofort ab. Ich hatte ein Riff, von dem ich dachte, dass es gut als Chorus passen konnte. Nachdem wir beide Teile zusammengefügt hatten, haben wir die letzte Sektion des Stücks in einer Nacht fertig gejammt. Ich habe kürzlich das Demo vom Chorus wiederentdeckt und festgestellt, wie sehr sich meine ursprüngliche Idee verändert hat, nur dadurch, dass es durch Eriks Hände gewandert ist. Das Lied verändert sich noch mehr, als Cain damit begann, Demos für den Gesang aufzunehmen. Mit seinem Paar Ohren und melodischen Ideen, wurden wir angeregt, weitere Änderungen einzubauen. Die Struktur des Songs haben wir nochmals komplett geändert, so dass seine Ideen unterkamen. Letztendlich ist ein Song das Produkt von uns dreien, die zusammen arbeiten, um das Stück ins Endstadium zu bringen. Ungeachtet dessen ist es selten, dass wir Ideen zusammentragen, die wir allein geschrieben haben. Es ist meistens wirklich ein Prozess aus Kollaboration und Diskussion. Also, egal wer das Instrument spielt, Erik und ich kommen normalerweise mit Ideen, an denen sich die anderen versuchen dürfen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-232347" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021.jpg" alt="" width="1200" height="799" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-800x533.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-768x511.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-1160x772.jpg 1160w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Normalerweise ist einer von uns der „Fahrer“, also derjenige, der am PC sitzt und Ideen optimiert oder Gitarren und Synthesizer spielt. Der andere sitzt dabei normalerweise im Hintergrund, hört zu und macht Vorschläge.&#8220; &#8211; Timothy Pope über den experimentellen, kreativen Ansatz bei THE AMENTA.</p></blockquote>
<p><strong>Wenn ich nicht völlig falsch liege, lebt ihr ziemlich verstreut in Perth, Sydney, Hobart und London. Ich gehe davon aus, dass sich das auch auf das Songwriting und die Musik auswirkte.</strong></p>
<p>Timothy Pope: Ja, wir leben derzeit sehr verstreut. Erik war in London, aber ist zurück nach Adelaide, Australien gezogen. Ich lebe in Sydney, Cain in Perth, Dave [Haley, Schlagzeuger] wohnt in Melbourne und Dan [Quinlain, Bass] lebt in Los Angeles. Allerding hat Erik zum Großteil der Zeit, als wir das Album geschrieben haben, noch in Sydney gelebt. Wir haben uns damals ein paar Mal pro Woche nach der Arbeit getroffen, um gemeinsam neue Musik zu schreiben, so wie wir es auch früher immer gemacht haben. Wie ich weiter oben erwähnt habe, ist unser Prozess sehr gemeinschaftlich. Normalerweise ist einer von uns der „Fahrer“, also derjenige, der am PC sitzt und Ideen optimiert oder Gitarren und Synthesizer spielt. Der andere lehnt sich zurück, hört zu und macht Vorschläge. Der Prozess basiert auf der Frage: „Was, wenn?“ Wir fragen uns dann zum Beispiel: „Was, wenn wir einen Synthesizer über diese Gitarreneffekte spielen?“ „Was, wenn dieses Riffs, dass wir 5 Minuten lang wiederholen, jedes Mal langsamer wird?“ „Was, wenn wir die Teile, die die Keyboards und Gitarre spielen, vertauschen?“ Diese Fragen erlauben es uns zu experimentieren und neue Sounds zu erzeugen, die uns selbst immer wieder überraschen.</p>
<p>Was uns am meisten motiviert ist, dass es für uns selbst aufregend bleiben soll. Wir improvisieren, bis eine Idee aufkommt, bei der wir Gänsehaut bekommen. Dann geht es darum, diesen Funken am Leben zu erhalten, die Begeisterung über den ganzen Song aufrecht zu erhalten. Uns begeistern dabei immer die frischen Ideen. Wir haben kein Interesse daran, uns zu wiederholen. Wenn das Skelett eines Liedes fertig ist, schicken wir Text und Musik an Cain, damit er Demos mit seinen Gesangsideen erstellen kann. Das hilft, den Song zu verfeinern. Er gibt uns die ganze Zeit Input zu unseren Ideen, weil wir ihm auch regelmäßig die laufenden Ideen schicken, damit er sie hören kann. Weil Cain in Perth, 4000 Kilometer von Sydney entfernt wohnt, besteht das hauptsächlich daraus, Dateien hin und her zu schicken. Er schickt eine Datei, wir hören zu, geben Feedback, Hinweise und Ideen, die er ausprobieren kann. Wir hatten dieses Mal Glück, weil Erik und Cain nach Sydney kommen und wir alle im Proberaum mit Ideen spielen konnten. Cain war auch ein paar Tage in London, in der Zeit als Erik ausgewandert war, um weitere Demos aufzunehmen. Ich glaube, das waren insgesamt zwei oder drei Sessions, aber generell arbeiteten wir so, dass wir Dateien hin und her schickten und so langsam an den Punkt kamen, den du jetzt hören kannst.</p>
<p><strong>Ihr habt das Album in verschiedenen Studios in Australien, Tasmanien und Großbritannien aufgenommen. War das eine logistische Herausforderung für euch? Wie lange dauerten die Aufnahmen?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Für uns ist das ein normaler Aufnahmeprozess. Wir haben unsere Home Studios und nehmen unsere Parts selbst auf. Nur für die Drums brauchten wir einen angemessenes Studio, um die Sounds korrekt aufzunehmen, damit sie auch wirklich Raum im Klang bekommen und sich „live“ anhören. Das Schlagzeug wurde von Daves Bruder Joe Haley in Tasmanien aufgenommen. Joe hat da unten ein Studio und Dave findet es angenehm mit seinem Bruder zu arbeiten, also machte das Sinn. Als die Drumspuren fertig waren, waren wir in unseren Studios dran: Ich in Sydney, Erik in London und Cain in Perth. Wir haben so schon immer gearbeitet, seit dem ersten Album, also war das keine große logistische Herausforderung. Auch wenn wir mit unterschiedlicher Software aufnehmen, lassen wir die Tracks in höchster Auflösung raus, so dass sie in einer Master Session zusammengefügt und gemischt werden können. Die Aufnahmen dauerten ungefähr vier bis fünf Monate, wobei Schreiben und Aufnehmen für uns ja ein ähnlicher Prozess ist. Beim Songwriting nehmen wir gelegentlich Sounds auf, die in der Endfassung landen. Die ältesten Klangfetzen wurden also vor sechs Jahren aufgenommen. Aber der Großteil von den Aufnahmen dauert vier bis fünf Monate. Dazu kommen nochmal zwei Monate für den Mix.</p>
<p>Der logistische Albtraum passierte dann während „Revelator“ gemischt wurde. Das war Eriks Arbeit und er hat das unglaublich gut gemacht. Er hat eine Menge externe Effekte benutzt, schickte viele Spuren durch unterschiedliche Effektketten, um seltsame Sounds zu erzielen und an anderer Stelle wieder mehr Tiefe zu erreichen. Dann musste ein eine Menge Spuren in etwas Zusammenhängendes zu bringen. Das Schwierigste war, dass Erik mit dem Mix in London begonnen hatte, ihn aber erst in Adelaide fertig stellen konnte. Mitten in dem Prozess hat die Pandemie London getroffen und Erik musste da weg und nach Hause ziehen, bevor die Grenzen dicht gemacht wurden. Er musste in aller Kürze während er in Quarantäne war ein Studio in Adelaide einrichten, um den Mix fertig zu stellen. Dass „Revelator“ unser am besten klingendes Album ist, ist ein Beweis dafür, wie viel harte Arbeit er da reingesteckt hat.</p>
<p><strong>„Sere Money“ ist für mich bisher die Hitsingle des Jahres. Für mich klingt das Lied mehr nach <a href="http://vampster.com/bands/nine-inch-nails">NINE INCH NAILS</a> und <a href="http://vampster.com/bands/skinny-puppy">SKINNY PUPPY</a> als nach klassischem THE AMENTA-Material. War das ein einmaliges Experiment, oder gibt es von euch in Zukunft mehr solche Songs zu hören?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Schön, dass Dir dieses Stück gefällt! Das ist auch einer meiner Favoriten, und wir wussten, dass es polarisieren wird. Aber das ist das, was Spaß bringt, wenn man extreme Musik macht: Du pisst alle einfach mal an. Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ob wir weitere Songs in diesem Stil schreiben werden. Und wir haben uns ja auch nicht hingehockt und beschlossen, einen Rock-Swagger zu machen. Das passierte ganz natürlich, wie ich es vorhin schon beschrieben hatte. Unser Songwriting ist nicht ausgearbeitet, es geht ums Ausprobieren, um Versuch und Irrtum, und um Improvisation. Wir jagen Ideen, die spannend sind und es sind immer wieder die neuen Ideen, die uns begeistern. Wir werden sicher keine Wiederholung dafür schreiben, das würde sich unnatürlich anfühlen. Wenn aber aus unserem Prozess etwas entsteht, das in diese Richtung geht und es sich natürlich und ehrlich anfühlt, würden wir es natürlich dennoch verwenden.</p>
<p>Unser nächstes Album wird aber wohl das komplette Gegenteil von „Revelator“ werden, da alle unsere Alben sich vom vorherigen unterscheiden. Es würde uns langweilen, wenn wir uns wiederholen, aber aktuell habe ich noch keine Idee, wo uns das nächste Album hinführen wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-232345" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-800x533.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-768x512.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-1160x773.jpg 1160w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Ich hoffe, dass &#8222;Revelator&#8220; als Spiegel funktioniert, dass du dich selbst findest, wenn du versuchst, seine Tiefen zu ergründen.&#8220; &#8211; Timothy Pope über die verspielten als auch verstörenden Lyrics.</p></blockquote>
<p><strong>Die Dynamik hat sich im Vergleich zu „Flesh Is Heir“ deutlich erhöht. Hier sticht gerade „Silent Twin“ heraus. Es besteht hauptsächlich aus unverzerrten Gitarren und Vocals, die über Synthesizer gelegt werden und so die Spannung erhöhen.<br />
</strong></p>
<p>Timothy Pope: Es gefällt uns mit unterschiedlichsten Sounds zu experimentieren. So öffnen sich neue Wege, die wir erforschen können. Wir haben gelernt, dass eine beschränkte Instrumentierung dafür sorgt, dass sich das Ergebnis im Laufe der Zeit vermindert. Wenn man die ganze Zeit verzerrte Gitarren und Blast Beats verwendet, schwächt sich die Schlagkraft mit wiederholter Einwirkung ab. Wenn man stattdessen Dinge ändert, wird das, was heavy ist im Vergleich noch heavier, man erforscht außerdem andere Wege um Spannung und Unwohlsein zu erzeugen. „Silent Twin“ begann als „Idee“ für ein Albumintro, wurde dann aber allmählich zu einem richtigen Song. Die Strophe wurde schon in „A Sullen Cremation“ der „Teeth“-EP verwendet. Der Teil hat mir schon immer gefallen und ich war neugierig, ob ich das neu verorten könnte. „Silent Twin“ ist ein interessanter Song, weil das, was auf dem Album zu hören ist, ein Demo ist. Genau diese Version habe ich den anderen in der Band vorgespielt, um die Idee aufzuzeigen. Aber alle mochte die Stimmung davon so sehr, dass wir beim Demo blieben. Wir haben nur ein bisschen Noise angefügt und Erik hat das Stück mit einem richtigen Mix veredelt, aber unterm Strich ist das das rohe Demo. Im Sound war schon eine gewisse Hässlichkeit, und es hätte sich falsch angefühlt, daran herumzubasteln.</p>
<p><strong>“Twined Towers” ist euer bisher längster und langsamster Song. War es schwierig, diesen Monolithen zu schreiben?</strong></p>
<p>Timothy Pope: „Twined Towers“ entstand in seiner ursprünglichen Form recht schnell. Erik hat den Großteil davon geschrieben und zu die erste Ambient-Strophe zu Beginn war eine sich wiederholende Gitarrenfigur. Als wir gemeinsam begannen, an dem Song zu arbeiten, ging er durch massive Veränderungen. Diese repetitive Gitarrenstrophe wurde zu dieser dunklen, klammen Noisescape, die jetzt zu hören ist und in der auch ein Sample der ursprünglichen Gitarre vom Demo enthalten ist und aus der Loop wurde. Der Schlüssel zu „Twined Towers“ sind die Gesangslinien. Wir haben den Song auf viele verschiedene Arten mit unterschiedlichen Stimmen aufgenommen, bis wir einen fanden, der sich gut anfühlte. Also, obwohl sich die Teile des Songs anfänglich schnell zusammen fügten, brauchte es am Ende doch einige Überarbeitungen. Einer der wichtigsten Aspekte war das Tempo. Es war von vornherein klar, dass „Twined Towers“ ein Doom-Feeling haben sollte, aber wir haben einige Geschwindigkeiten ausprobiert, bis wir die gefunden haben, die das Riff am kraftvollsten wirken ließ. Wäre es zu schnell, würde es diese brodelnde Kraft verlieren. Wäre es zu langsam, würde es zu schleppend klingen. Wir mussten viel experimentieren, aber ich glaube, dass as dem Stück das Zentrum des Albums wurde.</p>
<p><strong>Cain Cressall ist der beste Sänger, den ihr je hattet. Er hält die Balance zwischen extremen Vocals und gequältem Cleangesang. Es ist vielleicht nicht so brutal wie Cesium 137, passt aber besser zu eurer neuen Ausrichtung. Was war neben dem Songwriting seine Rolle im Erschaffen eures neuen Sounds?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Ich stimme dir da völlig zu. Seit Cain dabei ist, hat er unseren Sound maßgeblich erhöht. Er ist ein sehr vielseitiger Sänger und hat ein scharfes künstlerisches Auge. Durch seine Furchtlosigkeit und sein Talent ist Cain ein wertvoller Teil der Band geworden. Er probiert alles aus und ist offen für jegliches Experimentieren. Ich denke, dass wir einen großartigen Feedback-Prozess in der Band haben. Cain sagte uns, dass er durch die Demos inspiriert war mehr schmerzgeplagte Cleanvocals einzubauen. Im Gegenzug inspirierte er uns einige Sektionen und ganze Songs umzuschreiben, damit es zu seinen Gesangsideen passte. So prägten sich beide Seiten gegenseitig.</p>
<p>Schon als wir Cain mit seiner früheren Band das erste Mal performen sahen, wussten wir, dass er etwas Besonderes hatte. Ich erinnere mich, dass ich ihn live sah – seine Band war bei einem Gig in Perth unsere Vorgruppe – und unsere Kiefer waren am Boden. Wir wussten, dass wir ihn in der Band brauchten. Er war von Anfang an echt inspirierend, und seine Arbeit auf „VO1D“ und „Fleish Is Heir“ war unglaublich, aber ich finde, er hat völlig neue Tiefen erreicht und ich bin schon gespannt, was wir in Zukunft erreichen können.</p>
<p><strong>Bands mit Industrial-Elementen klingen oft distanziert und emotionslos, wie eine kalte Zukunftsvision. So klangen THE AMENTA für mich auf den ersten Album, jetzt ist da eine emotionalere Dringlichkeit, vermutlich auch weil Cains Stimme oft schmerzhaft klingt. Die Dynamik trägt aber auch dazu bei. So als hättet ihr euch gedacht: „Was bringt eine dunkle Zukunftsvision, wenn sie nicht berührt?“ </strong><strong>Stimmt das?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Meiner Meinung nach sind Emotionen der Schlüssel zu guter extremer Musik. Aber um fair zu sein, wir sehen uns überhaupt nicht als Industrial-Band. Ich denke, dass der Vergleich mit Industrial daher kommt, dass unsere alten Alben kälter und klinischer klangen. Seit „Flesh Is Heir“ und mit Cains Stimme arbeiten wir an einem organischeren, „natürlicheren“ Klang. Wir verwenden noch immer elektronische Elemente und Noise, aber das soll nicht maschinell oder nach Terminator-Zeug klingen. Wir mögen einfach lieber hässliche als schöne Sounds. Ich finde, dass nur wenig Emotion in unserem ersten Album <a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-occasus/">„Occasus“</a> enthalten war. Wir waren jung und wollten extreme Musik machen, das war’s dann auch. <a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-n0n/">„n0n“</a>, unser zweites Album hatte viel Wut in sich. Das war ein rasendes Album. Ich denke, dass andere Gefühle auf „Flesh Is Heir“ Einzug hielten. Textlich fokussieren wir uns auf eher persönliche Konzepte. Das, in Verbindung mit Cain’s Stimme, verlieh und eine größere Tiefe an Gefühlen. Bei „Revelator“ haben wir erkannt, dass das Album als vollständigeres Kunstwerk ergibt, wenn wir das Gefühlsspektrum erhöhen. Cain’s Stimme hat diesen Anstrich von Seelenschmerz, egal ob er clean oder extrem singt. Ich denke, das macht das Album reichhaltiger und komplexer. Ich mag Alben, die in die Dunkelheit ein menschliches Element einbauen. Außerdem singen wir nicht über Aliens, Roboter und Cyber-Scheiße. Wir singen darüber, morgens aufzustehen und sterben zu wollen. Menschlicher geht&#8217;s nicht. Das ist das Leben.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-231232 alignnone" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork.jpg" alt="" width="1200" height="1200" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/ 150w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-800x800.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-768x768.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-80x80.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-110x110.jpg 110w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-380x380.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-1160x1160.jpg 1160w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Im Grunde ist &#8222;Revelator“ ein Album über menschliche Sorgen, den Schmerz und das Chaos, leben zu müssen. Wie könnte das besser portraitiert werden, als durch ein bewehrtes Herz?&#8220; &#8211; Timothy Pope über das Artwork zu &#8222;Revelator&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>So kommen wir direkt zu den Texten. Ich lese, fieberhafte, apokalyptische Texte, die sehr komplex, metaphorisch und verspielt wirken. Worum geht’s genau</strong><strong>? Gibt es einen Schlüssel, die Texte zu verstehen?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Der Schlüssel zum Verständnis ist die persönliche Interpretation. Ich habe die Texte absichtlich so geschrieben, dass sie auf vielerlei Arten gelesen werden können und ich glaube, dass deine Interpretation ebenso zutrifft, wie meine. Es gibt nicht „die eine Bedeutung“, viel mehr gibt es ebenso viele wie auch Zuhörer. Es freut mich, dass du das verspielte Elemente erwähnst. Der Knackpunkt von den Texten sind die alltäglichen Wortspiele in meinem Kopf. Ich nehme die Worte, verdrehe und verfremde sie bis sie etwas völlig anderes bedeuten. Das war schon immer meine Vorgehensweise, aber dieses Mal wollte mit diesem Prozess dem Unterbewussten erlauben, die Richtung vorzugeben, statt vorab ein Thema zu haben. So kann ich den Texten erlauben, dass sie mir und dem Hörer langsam ihre Grundthemen offenbaren.</p>
<p>Dieses Mal war mein Prozess, kleine Phrasen, Wortspiele und andere Spielereien mit Worten in ein Buch zu Schreiben. Dieses habe ich viele Jahre mit mir herum getragen. Die Phrasen waren das Ergebnis des mentalen Spieles, das ich spiele, und sie handeln normalerweise von meinen Gedanken und Obsessionen der jeweiligen Zeit. Nach dem Aufschreiben konnte ich sie wieder aus dem Kopf streichen. Als ich dann begann die Texte zu verfassen, hatte ich eine Menge Ideen, die getrübt und schon halb vergessen waren. Ich habe das, was im Buch stand, ausgesiebt und die Ideen wie eine Collage verbunden. Manche Phrasen haben dabei auf seltsame Weise mit anderen Sinn ergeben. Als ich die gesamten Texte entwarf, haben sich größere Themen trotz der zufälligen Nebeneinanderstellung der Phrasen ergeben, zwischen denen teilweise Jahre lagen. Aber darin lauern versteht die ursprünglichen Bedeutungen und Besessenheiten, somit wird es zu einer vielschichtigen Collage an Themen. Ich hoffe, dass das auf den Hörer wie abstrakte Kunst wirkt. Wenn ein Kunstwerk präsentiert wird, das Bedeutung „suggeriert“, ohne diese offensichtlich werden zu lassen, fängt das Gehirn an Verbindungen zu knüpfen und Bedeutungen vorzuschlagen. Ich finde diesen Prozess faszinierend, weil das Unterbewusstsein hier in den Vordergrund tritt und das, was wir betrachten, effektiv verändert. Wir werden nicht von dem beeinflusst was wir betrachten, wir ändern es auf Basis unserer Vorurteile und Obsessionen. Ich hoffe, dass „Revelator“ als Spiegel funktioniert, dass du dich selbst findest, wenn du versuchst, seine Tiefen zu ergründen. Deshalb werde ich auch die persönlichen Bedeutung nicht erläutern, weil das diesen Prozess für dich ruinieren würde. Ich bevorzuge es, wenn du die Interpretation selbst übernimmst.</p>
<p><strong>„Revelator“ wurde mit einem ikonischen Cover von Valnoir veredelt. Es ist rot wie der Himmel im Krieg, ich sehe da ein schmerzendes Herz, weggesperrt von einer brutalen und kriegerischen Kraft. </strong><strong>War das die Idee dahinter?</strong></p>
<p>Timothoy Pope: Valnoir ist es enorm talentierter Künstler und es war uns eine Freude mit ihm zu arbeiten. Das Konzept mit dem Herzen kam auch von ihm. Wir haben ihm den Albumstream und einen Satz der Texte zur Verfügung gestellt. Wie ich es vorher erwähnt habe, sollen die Texte vom Hörer interpretiert werden, aber wir haben ein Auge zugedrückt, um Valnoir ein paar Schlüsselideen zu geben. Er fragte nach, von was die eine oder andere Phrase handeln könnte und stellte uns dann weitere Ideen für das Artwork basierend auf seiner Interpretation von den Texten und Musik zur Verfügung. Das Herz als Symbol sprach uns sofort an. Es stimmt auf vielen Arten mit vielen Aspekten den Lyrics überein, und der Turm von Babel, der daraus wächst, reflektiert den Fall der Sprache, den das Album untersucht. Im Grunde ist &#8222;Revelator“ ein Album über menschliche Sorgen, den Schmerz und das Chaos, leben zu müssen. Wie könnte das besser portraitiert werden, als durch ein bewehrtes Herz?</p>
<p><strong>Ihr tragt auf den Fotos Silikonmasken, die unheimlicher aussehen, als die Kostümierungen der meisten anderen Bands dieser Tage. Was war die Idee hinter diesen irren Masken und wie passen sie ins Konzept?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Schön, dass Dir die Masken gefallen. Das war eine von Cains Ideen. Er hatte die Vision von einem Mann, der eine Maske trägt, von der man aber das richtige Gesicht darunter erahnen kann. Die Masken wurden alle nach Cains Gesicht angefertigt, also tragen wir alle sein Antlitz. Wir wollten schon immer unser Alltagsleben von der Band separieren, meiner Meinung nach erlangt die Musik mehr Power, wenn sie aus der Distanz vom wirklichen Leben aus betrieben wird. Das Tragen von Masken ermöglicht es, dem Hörer einen Kontext zur Verfügung zu stellen. So kann er sich die Band vorstellen, wie sie spielt und aufnimmt, ohne dass er mit uns als Privatpersonen in Berührung kommt. Ich finde, diese Lücke ermöglicht es, dass Inspiration und Magie passieren können. So kann die Musik lebendig werden. Thematisch sind da Elemente, die in den Texten und dem Artwork reflektiert werden. Unter anderem auch, dass ich die Text schreibe, die Cain singt. Sozusagen trage ich ihn auch als Maske. Masken sind Darstellungen von Dingen, aber sie sind nicht dieses Ding. Dieses Konzept finde ich sehr interessant, die Distanz zwischen dem Symbol und dem, was symbolisiert wurde. Die Masken verdeutlichen auch Furcht und Schmerz, und das zieht sich durch das gesamte Album hindurch.</p>
<p><strong>Ihr seid von<a href="http://vampster.com/bands/listenable-records"> LISTENABLE</a> zu <a href="http://vampster.com/bands/debemur-morti-productions">DEBEMUR MORTI</a> gewechselt, es scheint als wart ihr immer noch recht frankophil. Hattet ihr Gründe, euch ein neues Label zu suchen?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Aus irgendwelchen Gründen haben wir immer mit Franzosen gearbeitet. Sie mögen uns, wir mögen sie. Wir hatte eine tolle Partnerschaft mit LISTENABLE. Sie haben uns sehr gut behandelt und haben tolle Arbeit mit unseren ersten drei Alben geleistet. Nach „Flesh Is Heir“ war unser Vertrag mit LISTENABLE erfüllt. Als die Zeit reif war, mit dem neuen Kapitel der Band zu beginnen, fanden wir, dass es interessant sein könnte, eine andere Partnerschaft zu erfahren. Wir haben LISTENABLE geliebt, aber manchmal muss man schauen, was da sonst noch draußen ist. DEBEMUR MORTI PRODUCTIONS haben wir immer bewundert. Sie haben bahnbrechende Musik von <a href="http://vampster.com/bands/ulcerate">ULCERATE</a>, <a href="http://vampster.com/bands/manes">MANES</a> und <a href="http://vampster.com/bands/blut-aus-nord">BLUT AUS NORD</a> veröffentlicht. Und wir lieben es, dass sie so viele Bemühungen in die Aufmachungen und Veröffentlichungen stecken. Sie sind sehr fokussiert auf den künstlerischen Aspekt der Musik, und das inspiriert uns sehr. Wir sind sehr froh, mit ihnen zu arbeiten. Bisher ist das eine tolle Partnerschaft und wir freuen uns noch viel mehr miteinander zu arbeiten.</p>
<p><strong>„Revelator“ wurde ein Jahr nachdem 99% aller Konzerte auf der Erde abgesagt oder verschoben wurden, veröffentlicht. Keiner weiß, wann die Dinge wieder normal werden. Habt ihr überhaupt Tourpläne?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Ja, das haben wir vermasselt, oder? Es wäre ideal gewesen, für dieses Album solide international zu touren, aber das scheint nicht nahezuliegen. Australien scheint langsam wieder Konzerte zuzulassen, also werden wir eher lokal touren. Wenn wir das tun, werden wir auch alle Konzerte aufnehmen und filmen , so wie immer, wenn wir in Australien unterwegs sind, und können das Material dann mit unseren Hörern aus anderen Ländern teilen. Was es schwieriger macht ist, dass wir in unterschiedlichen Bundesstaaten leben. Obwohl Australien derzeit offen ist, schließen sich die Grenzen zwischen den Staaten ohne große Ankündigung. Damit wir auf Tour gehen können, muss sichergestellt werden, dass wir die verschiedenen Bundesstaaten bereisen und im Anschluss wieder nach Hause können. Schwer zu sagen, wann es so weit sein wird, aber ich hoffe, dass wir Mitte des Jahres wieder spielen können.</p>
<p><strong>Ich drücke euch die Daumen! Letzte Frage: „Revelator“ könnte der Soundtrack zu einer modernen Version von „Escape From New York“ sein, einer meiner Lieblingsfilme. Welche Figur in dem Film wärst du?</strong></p>
<p>Timothy Pope: Ich versuche clever zu sein und suche mir eine obskure Nebenfigur aus, aber seien wir realistisch. Ich würde eigentlich Lee van Cleef als Hauk wählen, aber er ist ein Cop, also scheiß drauf. Also muss es Snake Plissken sein, oder? Ich glaube nicht, dass wir viele Gemeinsamkeiten aber, aber es darf auch einfach mal der hartgesottene Held sein.</p>
<p><strong>Tim, danke für Deine Zeit und alles Gute für dich und THE AMENTA in der Zukunft. Wenn Du noch was loswerden willst, jetzt ist die Gelegenheit. </strong></p>
<p>Timothy Pope: Vielen Dank für das Interview. An die Leser: Ich ermutige euch, „Revelator“ anzuhören. Es ist verdammt nochmal fies.</p>
<p style="text-align: right">Fotos: <em>Debemur Morti Productions</em></p>
<h2>English Version:<a title="englishversion" name="englishversion"></a></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-232353" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-4-Februar-2021.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-4-Februar-2021-800x533.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-4-Februar-2021-768x512.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-4-Februar-2021-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-4-Februar-2021-1160x773.jpg 1160w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-4-Februar-2021-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-4-Februar-2021.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong>“Revelator” comes out as planet Earth is hit by another pandemic. It feels like dystopia gone real. </strong><strong>These could be good times for Industrial bands, except for touring. What are your thoughts on this situation?</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> We’re lucky here in Australia, we’ve managed to keep it all relatively under control and our day to day lives aren’t affected as much as seems to be the case in other countries. In some ways the timing couldn’t be worse for us. We’ve spent the last eight years working on this album, and it had practically been finished before the pandemic really hit. We would have loved to have been able to support it with some international touring but who knows when that’s going to be possible. It’s obviously a pretty fucked up situation for everyone and the music industry is suffering more than most. What is heartening is that it seems like people are buying albums and supporting music as much as they can in that way. It’s been a shocking thing to watch how this pandemic has been mismanaged by so many governments and by so many people. The amount of disinformation is staggering. We’ve always thought people were fucking stupid but this is a whole new level of stupidity.</p>
<p><strong>THE AMENTA have never been the fastest band in terms of releasing albums, but never before has it  taken you such a long time. More than seven years have passed since „Flesh Is Heir“ came out – what happened in between? </strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> Writing and recording, for us, has always been a long and laborious process. As artists, we’ve never wanted to be the kind of band who churns out a collection of songs just to have something to promote on tour. Our focus has always been on the album as a work of art, first and foremost, and that means that we won’t release just anything. It must be right, and it must be a step forward. After “Flesh Is Heir” we toured for a while in Europe and Australia, and by the end of those tours and after the intense recording process, we were completely shattered. Because we were so exhausted, we found that we weren’t inspired. If we had started writing another album at that time, it would have just been more of the same. We consider our first three albums to be a trilogy, that represents a chapter of the band, and adding another part to that trilogy that wasn’t as strong would have weakened the whole work. So, we decided to go into “hiatus” for as long as it took to regain our inspiration and discover the direction for the next chapter of the band.</p>
<p>We started writing almost immediately during that hiatus, but we started writing for a completely new project, not THE AMENTA. Because it was a completely new project, there was no historical pressure and no expectations of how it needed to sound, so we felt liberated and wrote 10 songs of very different music. At some point, we realized that what we had could be very easily turned into a new direction for THE AMENTA. We began rewriting songs to fit closer to THE AMENTA as a band and that became the seeds for “Revelator”. After that it was a few years of refining and experimenting with sounds to get the album to sound like it does today. In the middle of all that, there was life shit, too, that got in the way, like moving countries and having kids.</p>
<p><strong>Timothy, you&#8217;re doing a lot of the songwriting, right? This is interesting, as mostly synth-guys in Extreme Metal-Bands are more like background actors. How do you compose? Are you also writing riffs, etc? </strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> I’m one of the three songwriters. Erik [Miehs, guitars], Cain [Cressall, vocals] and I are the creative core of the band. I agree that often synth players are relegated to the background, but that is not how we operate. Our writing process is much more open and improvisational than a lot of other bands, I think. How we write is hard to define because everyone works on all the ideas. We take the seed of an idea and all three of us play with it until it sounds completely different. Erik and I are both able to play most instruments, and we both program drum ideas, so I may write a guitar riff and Erik may write a keyboard part. It’s worth pointing out that Erik is a much, much better guitar player than me. He’s got that James Hetfield right hand. If it sounds like a riff is difficult to play, then Erik wrote it. My guitar ideas tend to be melodic or chordal things as my rhythm playing is nowhere near the level of Erik’s. Somehow the styles work together. Key to THE AMENTA’s sound is the alchemical process of all three of us working on a track. It’s only once it goes through that process that it sounds like THE AMENTA.</p>
<p>For example, the song ‘Sere Money’ was based around two separate riffs. Erik wrote the verse riff. He improvised a long line of guitar riffs one day and we both listened to it and picked out chunks we liked. That riff immediately stood out. I then had a riff that we thought could be the chorus. We put those together and then both he and I jammed out the final section of the song in one night. I recently discovered the demo of the chorus idea that I had brought to the table and it made me realise how much it had changed just by passing through Erik’s hands. The song changed even further when Cain started demoing vocals. With his third set of ears and melodic ideas, it suggested further changes to the song. We completely reworked the structure to accommodate his ideas. So, in the end, the song is a product of all three of us working together to construct the songs in their final stages. Despite the above, it’s rare that we bring in ideas we have written alone. Often it is a process of collaboration and discussion. So, no matter who is playing the instrument, Erik and I are usually coming up with ideas for the other to try. As a core, we write together.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-232347" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021.jpg" alt="" width="1200" height="799" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-800x533.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-768x511.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-1160x772.jpg 1160w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-3-Februar-2021.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Usually, we would take it in turns to be the “driver”, the person sitting at the computer playing with and tweaking ideas, or playing a guitar or synth. The other person usually sits back listening and making suggestions.&#8220;, Timothy Pope explains THE AMENTA&#8217;s experimental creative process.</p></blockquote>
<p><strong>Can you tell us more about THE AMENTA&#8217;s songwriting process? If I am not mistaken, you live pretty scattered in Perth, Sydney, Hobart and London. I guess this had an effect on songwriting and creating music.</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> We now live very scattered. Erik was in London but has moved back to Australia, to Adelaide. I am in Sydney, Cain lives in Perth, Dave [Haley, drums] lives in Melbourne and Dan [Quinlan, bass] lives in Los Angeles. However, during most of the writing period of the album, Erik hadn’t yet moved to London and was living in Sydney. Erik and I would get together a few times a week after work to work together on music as we have always done. As I mentioned above, our process is very collaborative. Usually, we would take it in turns to be the “driver”, the person sitting at the computer playing with and tweaking ideas, or playing a guitar or synth. The other person usually sits back listening and making suggestions. Our process is based around the question “what if?”. We ask ourselves “what if we play a synth through guitar effects?”, “what if that riff cycled for 5 minutes getting slower each time”, “what if we swapped the parts that the keys and guitars are playing”. Those sorts of questions allow us to experiment and achieve new sounds that are surprising to us.</p>
<p>The main motivator for us is to keep ourselves excited. Our process is to improvise until an idea makes the hair stand up on the back of our necks. Then it’s a matter of chasing down that spark to maintain the excitement over the course of the song. We find that it is the new ideas that excite us. We’re not interested in repeating ourselves. Once we’ve come up with the skeleton of a song, we send the lyrics and song to Cain and then he demos vocal ideas, which help us refine the song. He also has input on ideas throughout, obviously, as we send work in progress files for him to check out. As Cain lives in Perth, which is 4,000 kilometers from Sydney, most of this is done by sending files back and forth. He sends a file, we listen and provide feedback, notes, and ideas to try. We were lucky this time around to have times where both Erik and Cain were able to come to Sydney and we could all sit in a rehearsal room playing with ideas. Cain also stayed with Erik in London for a few days to demo some more ideas. I think we did two or three sessions all together but generally it was sending files over the internet and slowly getting to the point that you hear now.</p>
<p><strong>You recorded the album in various studios in Australia, Tasmania and Great Britain. Was it a logistical challenge? How long did the whole process take? </strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> For us, that’s a normal process. We all have our home studios and record our parts ourselves, except for drums as we need a proper drum room to record the sounds correctly and get enough room sound to make them sound “live”. Drums were recorded by Joe Haley (who is Dave’s brother) in Tasmania. Joe runs a studio down there and Dave is obviously comfortable recording with his brother, so it made sense. Once we had the drum tracks, we recorded in our home studios, me in Sydney, Erik in London and Cain in Perth. We have always recorded in our home studios, since the first album, so that wasn’t a logistical challenge. We record in different software but we bounce out tracks out high resolution so they can be collated into one master session and then mixed. Recording took around 4-5 months I would say, however writing and recording are a similar process for us. When writing, we record some sounds that make the final cut. So, the first sounds were probably recorded six years ago. But the main recording process was 4-5 months and then another two months for mixing.</p>
<p>The logistical nightmare came out in the mix of the album. Erik mixed “Revelator” and did an incredible job. He used a lot of guitar pedals as outboard effects, sending many tracks through different effects chains to add strange sounds and give certain sounds depth. He then had to mix a huge number of tracks into something cohesive. The most difficult aspect of all of this, was that the mix was begun in London but finished in Adelaide. Midway through the mixing process, the pandemic hit London and Erik had to get out and come home before the borders closed. He had to quickly set up a makeshift studio in quarantine back in Australia to finish the mix. The fact that it is our best sounding album by far is testament to the hard work he put in.</p>
<p><strong>„Sere Money“ has been the hit single of the year so far. I really jam it, really. It sounds more like NINE INCH NAILS and SKINNY PUPPY than classic THE AMENTA material. Was this just a sole experiment or may we hear more songs like this in the future? </strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> I’m glad you like that one! It’s one of my favourites and we knew it would be polarizing, but that’s the fun of making extreme music: you get to piss off everyone! To be honest, I have no idea if there will be more songs in that vein. We didn’t sit down to write something that had that “rock” swagger. It came about naturally from that improvised verse riff that I mentioned earlier. Our writing process is not mapped out, it’s always a process of experimenting, trial and error, and improvisation. We’re always just chasing ideas that are exciting and it is always the new ideas that give us that excitement. So, we won’t sit down to write a follow up to that song, that would feel false and unnatural, but if something comes out of our process that falls in that vein and it feels natural and honest then we would use it.</p>
<p>Our next album will likely be completely different to “Revelator”, as all our albums are different to the one before. We’re bored by the idea of repeating ourselves, but I have no idea where the next album will take us.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-232345" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-800x533.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-768x512.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-380x253.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-1160x773.jpg 1160w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021-80x53.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmenta-2-Februar-2021.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;I hope that “Revelator” acts as a mirror, that you see yourself in when you try to investigate its depths.&#8220; Timothy Pope about the playful and disturbing lyrics he wrote.</p></blockquote>
<p><strong>The dynamics have increased a lot compared to your previous albums. “Silent Twin” stands out here. Mostly undistorted guitars and vocals over synthesizers increase the tension.<br />
</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> We like the idea of experimenting with different sounds. It opens new avenues to explore. One thing we have learnt is that limiting your instrumentation yields diminishing returns over time. If you keep using just distorted guitars and blast beats the impact is lessened with repeated exposure. If you change things up, not only do you make the heavier parts heavier in comparison, you also get to explore other ways to create tension and unease. ‘Silent Twin’ started out as an idea for an album intro, but gradually became a full song. The verse part of that song was used in a track on the “Teeth” EP, the song called ‘A Sullen Cremation’. I always liked that part and wanted to see if we could recontextualize it. ‘Silent Twin’ is an interesting song because what you hear on the album is the demo. That was the version of the song created to show the other guys in the band, just to illustrate the idea but everyone liked the vibe of it so much that we decided to use the demo. I think we added a bit more noise, and Erik gave it a proper mix, but essentially that is the rough demo. That sound had an ugliness that it felt wrong to mess with.</p>
<p><strong>“Twined Towers” is the longest song ever, and also your slowest. Was it challenging to write this monolith?</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> “Twined Towers” came together relatively quickly in its original form. Erik came up with most of the bones of that one and initially that first ambient verse was a repeated guitar figure. When we started all working on the track, it went through some huge changes. That repeated guitar verse became the dark, dank noisescape that it is now, which also features a sample of the original demo guitar part which has been turned into a jangling loop. Key to “Twined Towers” is the vocal lines. We demoed that song many ways, with different voices, to find the one that felt correct. So, while the initial aspect of the songs come together very quickly, the process to get it right took several revisions. One of the most important aspects was tempo. We knew this one should have a doom feel, but we played with a few different tempos to find the ones that brought the most power to the riff. Too fast and it would lose its brooding power. Too slow and it would drag. A lot of experimentation went into getting that song to work but I now believe it is the centrepiece of the album.</p>
<p><strong>Cain Cressall is your best vocalist ever. He balances perfectly between extreme and tortured clean vocals. He may not be as brutal as Cesium 137, but he fits better to your new direction. What was his role in creating your new sound?</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> I couldn’t agree more. Ever since Cain joined the band, he has elevated our sound significantly. He’s a very versatile vocalist and a keen artistic eye. What makes Cain such a valuable part of the band is his fearlessness as well as his talent. He’ll try anything and is very open to experimentation. I think we have a great feedback loop in this band. Cain told us that he was inspired to try more anguished, clean vocals because of the sounds of the original tracks we sent him to demo over. In turn, we were inspired to rewrite sections and songs to suit his vocal ideas. So, the two kept informing each other.</p>
<p>Ever since we first saw Cain perform live with his former band, we knew that he had something special. I remember watching him play (his band was supporting us at a gig in Perth) and our jaws were on the floor. We knew we needed him in the band. He was inspiring then, and his work on “V01D” and “Flesh is Heir” was incredible, but I think he has discovered completely new depths and I am excited to see where we can go together in the future.</p>
<p><strong>Bands who use industrial elements often sound distant and unemotional – just like a cold future vision. THE AMENTA did so on the first albums, now it is more and more emotionally daring. This is probably due to Cain&#8217;s voice, that sounds often so painful. Yet also the increased dynamics are in this vein. It&#8217;s like you might have thought: “What&#8217;s a dark future vision&#8217;s worth if it doesn&#8217;t move you?”<br />
</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> I think emotion is key to good extreme music. To be fair, we don’t consider ourselves an Industrial band at all. I think that comparison with Industrial is probably because those old albums sounded colder and more clinical. Since “Flesh is Heir”, and with Cain’s voice, we have been working towards a more organic, “natural” sound. We still use electronics and noise, but it’s not supposed to be machines and Terminator stuff, we’re just interested in making ugly sounds rather than pretty ones. I think there was little emotion in “Occasus”, our first album. We were young and wanted to make extreme music and that was it. “n0n”, our second album had a lot of anger in it. That was a furious album. I think other emotions began to be introduced in “Flesh Is Heir”. Lyrically there is a focus on more personal concepts. This, combined with Cain’s voice brought out a lot more depth of emotion, I think. For “Revelator”, we realized that the albums seemed more complete as artworks if we really stepped up that emotional angle. Cain’s voice has this edge of pained anguish, whether he is singing extreme metal styles or clean singing, and we wanted to harness that. I think it makes the album richer and more complex. I tend to like albums that have a human element to their darkness. After all, we’re not singing about aliens and robots and cyber shit. We’re singing about getting up in the morning and wanting to die. It doesn’t get more human than that. That’s life.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-231232" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork.jpg" alt="" width="1200" height="1200" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/ 150w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-800x800.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-768x768.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-80x80.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-110x110.jpg 110w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-380x380.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork-1160x1160.jpg 1160w, https://vampster.com/wp-content/uploads/TheAmentaRevelatorArtwork.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<blockquote><p>&#8222;Fundamentally, this is an album about human concerns, and the pain and chaos of having to live. What better way to portray this than a fortified heart?&#8220;, Timothy Pope about Valnoirs iconic art for &#8222;Revelator&#8220;.</p></blockquote>
<p><strong>That leads me to the lyrics. I read feverish, biblical, apocalyptic texts that seem to be very complex, metaphorically and playful. What are they exactly about? Is there a key to understanding them? </strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> The key to understanding the lyrics is personal interpretation. I deliberately wrote the lyrics so that they could be read in a variety of different ways and I believe that your interpretation is as valid as mine. There is no “one meaning”, there are as many meanings as there are listeners. I’m glad that you picked up on the playful element. At the crux of these lyrics is the word games I play every day in my head. I take words and I twist them and malform them until they mean something completely different. I have always done this, this time I wanted to use that process to allow the subconscious to direct the lyrics rather than impose themes on the lyrics before they were written. This way I can allow the lyrics to slowly reveal themes to me, and to the listener.</p>
<p>My process, this time, was to write small phrases, puns, and other plays on words into a book I carried around for many years. These phrases were a result of that mental game I play, and they tend to be about my thoughts and obsessions at the time. By writing them in the book, I could forget about them, so that when it came to write the lyrics, I was presented with a mass of ideas where the initial ideas and themes were clouded and half-forgotten. I sieved through this book and started piecing parts together like a collage. Certain phrases seemed to make a strange sort of sense against other phrases. As I built full sets of lyrics, larger themes emerged from the almost chance juxtaposition of phrases that had been written years apart. But hidden within these sets of lyrics are the original meanings and obsessions, so it becomes a many-layered collage of themes. My hope is that, for the listener, this will work like abstract art. If you are presented with an artwork that “suggests” meaning without making it obvious, your brain will start to make connections and suggest meanings. I find this process fascinating, as it is the subconscious coming out and effectively changing the thing we view. We aren’t changed by what we view, we change it based on our preconceptions and obsessions. I hope that “Revelator” acts as a mirror, that you see yourself in when you try to investigate its depths. For this reason, I don’t want to discuss my personal meanings as that would ruin this process for you. I would prefer you interpreted it.</p>
<p><strong>„Revelator“ has an iconic Artwork by Valnoir. Red like the sky at war, it looks like heartache, having your heart locked up by some very brutal and martial force. Was this the idea behind? If not, please explain.</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> Valnoir is a seriously talented artist, and it was a pleasure to work with him. The heart concept came from Valnoir. We provided him with a stream of the album and some sets of lyrics. Like I mentioned above, the lyrics are to be interpreted by the listener, but we did bend our rule to give Valnoir a couple of key ideas. He asked some questions about what certain phrases could mean and came back with a few ideas for artwork based on his interpretation of the music and lyrics. The heart icon immediately spoke to us. It chimes with so many aspects of the lyrics, and the Tower of Babel rising from it reflects the fall into language that the album explores. Fundamentally, this is an album about human concerns, and the pain and chaos of having to live. What better way to portray this than a fortified heart?</p>
<p><strong>The Silicone masks you wear are more horrifying than most other costumes used by bands these days. What was the idea behind these mad masks and how do they fit the concept?</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> I’m glad you like the masks! That was one of Cain’s ideas, he had a vision of a man wearing a mask of his face, but with glimpses of the real face inside. The masks are all cast from Cain’s face, so we all wear his face. We’ve always wanted to separate our day to day lives from the band, I think that gives the music more power if it operates at a distance from our real lives. Wearing masks allows us to provide some context for the listener, they can imagine the band playing and recording etc, without linking them directly to our everyday lives. I think this gap allows for inspiration and “magic” to happen; it allows the music to come alive. Thematically, there are elements that are reflected in the lyrics and artwork. Not least of which, I write the lyrics that Cain sings. So, I am always wearing him as a mask. Masks are representations of things, just as words are representations of things, but they aren’t that thing. This is a concept I find interesting, the distance between the symbol and the symbolized. The masks also represent anguish and pain, and that’s shot all through the album.</p>
<p><strong>You changed from LISTENABLE to DEBEMUR MORTI, so I suppose you&#8217;re still Francophiles. Were there any reasons for teaming up with a new label?</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> For some reason we’re always working with the French. They like us, we like them. We had a great partnership with LISTENABLE RECORDS. They treated us very well and did a great job for our first three albums. At the end of “Flesh Is Heir” we had finished our contract with LISTENABLE. When it came time to come back with this new chapter, we thought it would be interesting to explore a different partnership. We loved LISTENABLE but sometimes you must see what else is out there. DEBEMUR MORTI PRODUCTIONS was a label we always respected and admired. They have released some seriously groundbreaking stuff, like ULCERATE, MANES and BLUT AUS NORD. We also loved that they put so much effort into their packaging and releases. You could tell that they were very focused on the art aspect of music and that was very inspiring to us. We’re extremely happy to be working with them. So far it has been a great partnership and we look forward to doing a whole lot more in the future!</p>
<p><strong>The album is released a year after 95% of all live shows on earth have been cancelled and nobody knows when we&#8217;ll be back to normal. Apart from that, are there any touring plans in support of “Revelator&#8220;?</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> Yeah, we fucked that up, didn’t we? It would have been ideal to be able to tour this album properly with some solid international touring but that doesn’t seem likely. Australia is looking like it is getting ready to get back into live shows, so we will look to tour locally. When we do this, we’ll record and film all our shows, as we always do in Australia, so that we can share some footage with our listeners in other countries. What makes it slightly difficult is the fact that we are all in different states. While Australia is currently open, the borders between states are still closing with little notice. So, to leave and go on tour we must be pretty confident that we can get into each state to play, as well as get home when we’re finished. It’s hard to know when this will be, but we are hoping to have some shows lined up for mid this year.</p>
<p><strong>Final question: “Revelator” could be a modern-day soundtrack to “Escape From New York”, one of my favorite movies ever. Which character in that movie would you be?</strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> I was going to try to be clever and pick some obscure character but who are we kidding. I’d pick Lee Van Cleef as Hauk but he’s a cop so fuck that. It must be Snake Plissken, right? I don’t think there are many similarities between us, but it may as well be the tough guy hero.</p>
<p><strong>Alright, thank you for your time and best of luck for your future endeavors! Is there anything left you want to get off your chest? </strong></p>
<p><strong>Timothy Pope:</strong> Thank you very much for the interview! To the readers, I encourage you to check out “Revelator”. It’s fucking mean.</p>
<p style="text-align: right">Fotos: Debemur Morti Productions</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<genres><![CDATA[death metal, industrial]]></genres>
<wpid>232122</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Revelator</title>
		<link>https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-revelator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 07:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[Szenen der dreckigen Antiwelt von Morgen: THE AMENTA haben sich nochmal zusammen gerauft. Die Australier gehören nicht zur&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Szenen der dreckigen Antiwelt von Morgen: <a href="http://vampster.com/bands/the-amenta">THE AMENTA</a> haben sich nochmal zusammen gerauft. Die Australier gehören nicht zur Gruppe der Optimisten, aber das ist ja nichts Neues. Schon ihr Debütalbum <a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-occasus/">„Occasus“</a> hinterließ eine Schneise der Verwüstung, und vielleicht fragen sich THE AMENTA dieses Mal auch deshalb, was innerhalb der Ruinen so alles zu finden ist. Statt zu einem weiteren Vernichtungsschlag anzusetzen, portraitieren sie lieber die Hölle, die sie hinterlassen haben. Zwischen „Flesh Is Heir“ und „Revelator“ liegen nicht nur mehr als sieben Jahre, sondern ganze Welten, und das wird schnell deutlich.</p>
<p>Statt immer am Anschlag zu sein, hat die Industrial Death Metal-Band endlich die Dynamik entdeckt. Und das steht der Band gut zu Gesicht. „Revelator“ wird so zu einem Werk voller Überraschungen, anstatt mit abgestumpfter, maximaler Brutalität durch eine mit giftigen Farben gesprenkelte Zukunft zu rauschen. „An Epoch Ellipsis“ leitet das Album sehr brachial ein, wird aber nach anderthalb Minuten zu einem Verzweiflungsschrei und sorgt schon zum ersten Mal für Verwunderung. Als plakatives Beispiel für die Entwicklung der Band dient jedoch am besten „Sere Money“, das mehr mit <a href="http://vampster.com/bands/skinny-puppy">SKINNY PUPPY</a> zu tun hat als mit dem emotionslosen Geblaste auf <a href="https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-n0n/">„n0n“</a> und nebenbei ein kleiner Hit ist – für einen Club, in dem Mutantenstripperinnen in kaltem Neonlicht auf absinthverklebten Tischen tanzen. Doch nicht nur diese Nummer beeindruckt.</p>
<h2>Endlich auch mit Dynamik: THE AMENTA haben sich auf &#8222;Revelator&#8220; enorm gewandelt</h2>
<p>„Twined Towers“ ist ein achtminütiger Monolith, der THE AMENTA von einer langsamen, fast doomigen, verzweifelten Seite zeigt. „Silent Twin“ basiert auf Akustikgitarre, wird unterlegt mit verzerrtem Flüstern und Synthesizern und ist am unteren Ende der Lautstärkeskala angesetzt. So erzeugen die Australier erstmals in ihrer Karriere echte Spannung. Daneben gibt es Stücke, die für THE AMENTA am ehesten typisch sind, und genau mit „Psoriastasis“ und „Overpast“ kann das Quintett am wenigsten Akzente setzen und für Intensität sorgen. Immerhin gelingt das mit „Parasight Lost“, einem weiteren eher klassischen Track und dem zweiten Hit des Albums, der an die 2000er Ikonen <a href="http://vampster.com/bands/scarve">SCARVE</a> denken lässt.</p>
<p>„Revelator“ ist unbequem, spielt eine Dreiviertelstunde lang mit den Erwartungen der Hörer wie eine Katze mit ihrer Beute und zeigt THE AMENTA so vielseitig wie wenig andere, die im Spannungsfeld zwischen Death Metal und Industrial agieren. Das vierte Album der Australier ist kurzweilig, verstörend, brutal, aber die eigentlichen Qualitäten liegen wo anders. THE AMENTA haben gemerkt, dass abseits vom überbrutalen Geballer ihre Stärken beheimatet sind. Und vergleichen wir die Cover von „Flesh Is Heir“ (Tortureporn-Klischee) und „Revelator“ (Ikonische Arbeit von Valnoir), wird deutlich, dass die Ästhetik von THE AMENTA nicht nur musikalisch definierter und wertvoller ist.</p>
<h2>Weltuntergangsjünger und Dystopisten dürfen frohlocken: THE AMENTA sind so gut wie niemals zuvor</h2>
<p>Großen Verdienst an der Steigerung der Band hat Sänger Cain Cressall, der nicht nur bestialisch brüllen und schreien kann, sondern daneben eine kräftige, versierte Singstimme hat. Darin stecken Wahnsinn und Wut ebenso wie Trauer und Entsetzen. Auch Gitarrist Erik Miehs hat sein Spektrum erweitert und läuft abseits von tiefen Hochgeschwindigkeitsriffs zur Bestform auf, ganz im Gegensatz zu Drummer David Haley. Der drischt humorlos auf sein Triggerdrumset, beherrscht aber immerhin auch die komplexesten Rhythmen spielerisch. Obwohl Tim Pope als Keyboarder eine tragende Rolle im Songwriting hat, ist er für die Details im Gesamtsound von „Revelator“ zuständig. Und derer gibt es viele bei THE AMENTA. Also lautet die Prämisse: Genau zuhören!</p>
<p>Mit dem knapp sechsminütigen Epilog „Parse Over“ und seinen manisch zwischen leiser Verzweiflung und ohnmächtiger Wut pendelnden Momenten endet THE AMENTAs Rückkehr und hinterlässt einen bitteren Blick auf eine zerstörte Welt. Weltuntergangsjünger und Dystopisten dürfen frohlocken, denn THE AMENTA haben nicht nur ihr mit Abstand bestes Album geschrieben, sondern auch einen kreativen Befreiungsschlag geschafft, mit dem so nicht zu rechnen war. Auf einer Stufe mit <a href="http://vampster.com/bands/red-harvest">RED HARVEST</a> stehen die Australier noch nicht, aber endlich zeigen sie, dass sie eine Menge drauf haben. „Revelator“ ist wegen zwei eher schwachen Songs eben nicht perfekt, aber verdammt kurzweilig, abwechslungsreich, finster und energiegeladen.</p>
<p>Wertung: 7 von 9 Missionen für Snake Plissken</p>
<p>VÖ: 19. Februar 2021</p>
<p>Spielzeit: 45:44</p>
<p>Line-Up:<br />
Cain Cressall &#8211; Vocals<br />
Erik Miehs &#8211; Guitars<br />
Timothy Pope &#8211; Samples, Keyboards<br />
Dan Quinlan &#8211; Bass<br />
David Haley &#8211; Drums</p>
<p>Label: Debemur Morti</p>
<h2>THE AMENTA „Revelator“ Tracklist:</h2>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=8U3MP2cGVyk">1. An Epoch Ellipsis (Official Video bei Youtube)</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZHg0xqqLR-k">2. Sere Money (Official Video bei Youtube)</a><br />
3. Silent Twin<br />
4. Psoriastasis<br />
5. Twines Towers<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=AQKOO_ymVNY">6. Parasight Lost (Official Audio bei Youtube) </a><br />
7. Wonderlost<br />
8. Overpast<br />
9. Parse Over</p>
<h4>Mehr im Netz:</h4>
<p><a href="https://theamenta1.bandcamp.com/">https://theamenta1.bandcamp.com/</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/theamenta/">https://www.facebook.com/theamenta/</a><br />
<a href="https://twitter.com/TheAmenta">https://twitter.com/TheAmenta</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/the_amenta/">https://www.instagram.com/the_amenta/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<genres><![CDATA[death metal, industrial]]></genres>
<wpid>231231</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: dritte Single vom neuen Album &#8222;Revelator&#8220; &#038; Gewinnspiel</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-neues-album-revelator-2021-erster-trailer-veroeffentlicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2021 14:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vampster.com/?p=222470</guid>

					<description><![CDATA[THE AMENTA stellen einen weiteren Track vom neuen Album &#8222;Revelator&#8220; vor und haben den Song &#8222;Parasight Lost&#8220; bei&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://vampster.com/bands/the-amenta">THE AMENTA</a> stellen einen weiteren Track vom neuen Album &#8222;Revelator&#8220; vor und haben den Song <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sLPJFbcp3U4&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Parasight Lost&#8220; bei YouTube</a> veröffentlicht.</p>
<p>Es ist der dritte Vorabsong, <strong>THE AMENTA-Keyboarder Timothy Pope erklärt, wie die Tracks zusammenhängen:</strong> &#8222;&#8218;Sere Money&#8216; ist offensichtlich einer unserer direkteren Songs, während &#8222;An Epoch Ellipsis&#8220;, trotz einiger neuer Elemente auf ältere Trademarks der Band zurückgreift. &#8218;Parasight Lost&#8216; ist eine Synthese aus vielen der neueren Elemente des Albums. Allen drei Songs gemeinsam ist der Versuch, dasselbe auf jeweils eine andere Art zu sagen. Das Songwriting war für alle drei Songs gleich: Wir haben immer mit den gleichen Instrumenten gearbeitet und wollen wie immer hässliche, herausfordernde und unheimliche Musik erschaffen. Dazu gehört, dass wir alle Ideen verfolgen, die wir spannend finden und gleichzeitig immer auf der Suche nach einer gewissen Dunkelheit und Spannung sind. Denn sie sind der Schlüssel zu wirklich gutem Extrem-Metal. Ich denke, diese Dunkelheit und Spannung findet man in diesen drei Songs und auf dem gesamten Album. Es ist erwähnenswert, dass Cains Cressalls Gesang in den drei Songs, die die Leute bisher gehört haben, sich auf seltsame Art und Weise verändert. Aber er hat die Story geliefert, die die Songs und das Album zusammenhält. &#8218;Parasight Lost&#8216;  ist das perfekte Bindeglied zwischen dem Herzstück &#8218;Twined Towers&#8216; und dem letzten Drittel des Albums.&#8220;</p>
<p>Anfang des Jahres hatte die Band außerdem ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EZyEv7lHEeY" target="_blank" rel="noopener">Video zu &#8222;An Epoch Ellipsis&#8220; bei YouTube</a> geteilt. Den Song kann man auch auf bandcamp angehören: <a href="https://theamenta1.bandcamp.com/track/an-epoch-ellipsis">THE AMENTA &#8211; An Epoch Ellipsis (Official Stream bei bandcamp).</a></p>
<p>&#8222;Die Aufnahmen unseres Sängers Cain sind <strong>inspiriert von religiöser Ikonografie</strong>, von katholischen Bildern der Kreuzigung, sie sprechen sogar nicht-religiöse Menschen auf einer bestimmten Ebene an. Und man findet auch einiges von Filmen wie &#8222;Begotten&#8220; und Andres Serranos &#8222;Piss-Christ&#8220;-Fotografie darin. All diese Inspirationen gelangen in unser Bewusstsein, werden dort verändert und als etwas Neues ausgespuckt.<br />
Wenn wir über Bilder sprechen, sind wir weniger daran interessiert, was sie bedeuten, sondern mehr daran, wie sie sich anfühlen &#8211; gerade jetzt. Wenn sich umeinander gruppierte Bildern wahr anfühlen, dann haben sie sofort eine Bedeutung, auch wenn diese nicht absolut klar ist. Bilder können Interesse und Verwirrung gleichzeitig wecken. Für die Aufnahmen von Cains Parts arbeiteten wir erneut mit Garth Hurley zusammen, der auch schon den Clip zu &#8218;Sere Money&#8216; gedreht hat. Cain und Garth bauten einen Pool und füllten ihn mit schwarzen gefärbtem Wasser. <strong>Ich weiß nicht, womit sie das Wasser geschwärzt haben. Angesichts Cains Vorliebe für Maden und Verfaultes, traue ich mich nicht zu fragen.</strong> Der Raum wurde mit schwarzem Plastik ausgekleidet, und Cain versuchte zu singen, während er sich in dem schwarzen Pool ertränkte&#8220;,<strong> erzählt Timothy Pope über die Entstehung des Clips.</strong></p>
<p>Zur Veröffentlichung des Albums gibt es außerdem ein <strong>Gewinnspiel</strong>. Jeder, der das Album auf der Labelseite vorbestellt nimmt automatisch daran teil. Zu gewinnen gibt es die Silikonmaske, die Sänger Cain trägt: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_lGFx4uxF_o">THE AMENTA &#8211; Gewinnspiel (Official Video bei Youtube)</a></p>
<p>Zu sehen gibt es das gute Stück im Video zur ersten Single &#8222;Sere Money&#8220; vom kommenden Album &#8222;Revelator&#8220;: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-tmel95oU-g">THE AMENTA &#8211; Sere Money (Official Video bei Youtube)</a></p>
<p>Das Album erscheint am 19. Februar 2021 über DEBEMUR MORTI. Bereits im November gab es einen Trailer für &#8222;Revelator&#8220;: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hk7IUooAINE&amp;fbclid=IwAR2LjN9FbINpGtVHQBWsnyOpnv8p8GlrhwXIzux6ifJFoxywGJjN4HtujAI">THE AMENTA &#8211; Revelator (Trailer bei Youtube). </a></p>
<p>&#8222;Revelator&#8220; ist das erste neue Album der Australier seit 2013.</p>
<h4>THE AMENTA &#8222;Revelator&#8220; Tracklist</h4>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=EZyEv7lHEeY" target="_blank" rel="noopener">1. An Epoch Ellipsis (Video bei YouTube)</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-tmel95oU-g" target="_blank" rel="noopener">2. Sere Money (Video bei YouTube)</a><br />
3. Silent Twin<br />
4. Psoriastasis<br />
5. Twined Towers<br />
6. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sLPJFbcp3U4&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener">Parasight Lost (Audio bei YouTube)</a><br />
7. Wonderlost<br />
8. Overpast<br />
9. Pars Over</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die Band kommentiert:</h4>
<p><em>After “<strong>Flesh Is Heir</strong>” we felt that we had said all that we needed to say at the time. Each album to date had been a progression for us and presented something that we thought was unique and unusual. However, the triptych of “<strong>Occasus</strong>”, “<strong>Non</strong>” and “<strong>Flesh Is Heir</strong>” had an underlying common spirit, so once the touring cycle of “<strong>Flesh Is Heir</strong>” was complete, it felt like a logical time for the band to take a break to reinvent itself.</em></p>
<p><em>During this time, we gradually began work on what the next phase of how <strong>THE AMENTA</strong> would look like, sound and feel. We analysed and disassembled our approach to our instruments, our sound and our aesthetic. This work took place all over the world with members now spread out internationally, working in our individual home studios and meeting once or twice a year to collaborate in person. In 2018 the first clear vision of the new <strong>THE AMENTA</strong> began to take place. Now in 2020 we are ready to bring this new phase of black death noise rock to the world. </em></p>
<p>Ferner hat die Band nachträglich ein Video zum Song &#8222;Obliterate&#8217;s Prayer&#8220; vom Album &#8222;Flesh Is Heir&#8220; gedreht.</p>
<p><a href="https://youtu.be/psC7d_g4mAI">THE AMENTA &#8211; Obliterate&#8217;s Prayer (Official Video bei Youtube)</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<genres><![CDATA[death metal, industrial]]></genres>
<wpid>222470</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: neuer Sänger, neuer Basser</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-neuer-saenger-neuer-basser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 07:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[S&#228;nger Cain Cressall (MALIGNANT MONSTER) und Bassist Dan Quinlan (PAIN DIVISION) sind die Neuen bei <a href=&#34;../../search/show/index.php4?searchString=the+amenta&#34;>THE AMENTA</a>. &#160;<br />Jarrod Krafczyk (Gesang) und Dale Harrison (Bass) haben die Band im Sommer verlassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>S&auml;nger Cain Cressall (MALIGNANT MONSTER) und Bassist Dan Quinlan (PAIN DIVISION) sind die Neuen bei <a href=../../search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a>. &nbsp;<br />Jarrod Krafczyk (Gesang) und Dale Harrison (Bass) haben die Band im Sommer verlassen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120320</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: N0N</title>
		<link>https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-n0n/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 09:28:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[<br /><img src=&#34;../../images/cdreviews/TheAmentN0N.jpg&#34; border=&#34;0&#34; alt=&#34;cdreview - THE AMENTA: N0N&#34; width=&#34;75&#34; align=&#34;left&#34; />F&#252;r Otto-Normal-Metaller vielleicht unh&#246;rbar, wer im Industrial-Death-Sektor schon gewildert hat, wurde schon deutlich herber umgeblasen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor vier Jahren sind <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=The+Amenta>THE AMENTA</a> mit ihrem Deb&uuml;talbum <a href=../../artikel/show/13199_CD-Review_.html>Occasus</a> daran gescheitert, die Zukunft der extremen Musik mitzupr&auml;gen. Ihre Aspirationen sind nach wie vor die gleichen und sie gehen nun konsequenter und moderner zu Werke. Doch die Australier sind weder die extremste, noch die finsterste Band dieses Planeten. Denn es geh&ouml;rt mehr dazu, als &uuml;ber <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=The+Berzerker>THE BERZERKER</a>-artiges Drumming, fies s&auml;gende Gitarren und heiseres Gebr&uuml;ll Industrial-Synthesizer zu legen. Das mag nicht leicht verdaulich sein, das kann auf den Magen schlagen, das ist wohl brutaler als die durchschnittliche Extrem Metal-Band, aber eine Offenbarung ist das noch lange nicht.</p>
<p>Denn wo <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=The+Amenta>THE AMENTA</a> einfach nur ballern, noch allzu sehr an der Nabelschnur von Bands wie <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=Red+Harvest>RED HARVEST</a> h&auml;ngen, haben <a href=../../artikel/show/26810_CD-Review_.html>erst k&uuml;rzlich</a> <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=Havoc+Unit>HAVOC UNIT</a> bewiesen, was wirklich innovativ und ersch&uuml;tternd ist. Die Atmosph&auml;re auf N0N ist zwar wirklich boshafter Natur, manche Samples und Synthies wirken wirklich ersch&uuml;tternd und Furcht erregend, aber das australische Kollektiv ist viel zu sehr darauf bedacht, brutal zu sein, so dass Intensit&auml;t und Innovation weit nicht in dem Ma&szlig;e vorhanden sind, wie es angek&uuml;ndigt ist. Da helfen auch keine Gabba-Einfl&uuml;sse wie in Entropy und keine atmosph&auml;rischen Einsch&uuml;be wie in Skin, das zugegebenerma&szlig;en mit dem weiblichen Sprechgesang f&uuml;r ein gewisses Aufhorchen sogt.</p>
<p>Dennoch ist es eine Farce, wie dieses Album angek&uuml;ndigt wird, die 100 Spuren pro Song sind ein Witz, und egal wie viele Spuren es denn sein m&ouml;gen, es klingt generell gr&ouml;&szlig;tenteils &uuml;berfrachtet. Auch, dass N0N in mehr als drei L&auml;ndern und in sieben verschiedenen Studios aufgenommen wurde, und dass einige illustre Musiker sich ein Stelldichein geben, ist kein Qualit&auml;tsmerkmal, sondern vielmehr eine Best&auml;tigung, dass man im &Uuml;bereifer sein Ziel ganz leicht aus den Augen verlieren kann, auch trotz relativ simpler Songs und trotz sehr guter musikalischer Darbietung. Und dass obschon das Soundgewand zugegebenerma&szlig;en recht einmalig und massiv ist. Generell sind die heftigen Songs allesamt auf gleicherma&szlig; hohem Niveau, aber auch bis zu einem gewissen Grad austauschbar, die einzige Ausnahme ist das vertrackte Dirt.</p>
<p>F&uuml;r Otto-Normalh&ouml;rer mag der hochmoderne Dampfhammer zwischen Death Metal, Grindcore und Industrial, sowie Techno schon eine Herausforderung sein, doch wer sich mit dieser Musikrichtung schon l&auml;nger befasst, dessen Favoriten werden nicht in Frage gestellt werden. Zwar ist dieses akustisch radikale Aufr&auml;umen, mit dem ganzen Schmutz, der uns auf dieser Welt umgibt, so gnadenlos, wie es f&uuml;r eben dieses lyrische Konzept zu sein hat, doch <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=The+Amenta>THE AMENTA</a> sind schlicht und ergreifend nicht konsequent und kreativ genug, um ihren eigenen Anspr&uuml;chen gerecht zu werden. Wie sollen sie da zu deiner neuern Lieblingsband werden?</p>
<p>Ver&ouml;ffentlichungstermin: 24. Oktober 2008</p>
<p>Spielzeit: 48:58 Min.</p>
<p>Line-Up:<br />Re &#8211; Vocals<br />En &#8211; Guitar<br />Un &#8211; Bass<br />De &#8211; Drums<br />Dis &#8211; Keyboards</p>
<p>Label: Listenable Records<br />MySpace: <a href=http://www.myspace.com/theamenta>http://www.myspace.com/theamenta</a></p>
<p>Tracklist:<br />1. On<br />2. Junky<br />3. Vermin<br />4. Entropy<br />5. Slave<br />6. Whore<br />7. Spine<br />8. Skin<br />9. Dirt<br />10. Atrophy<br />11. Cancer<br />12. Rape</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120319</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: ´Non´ &#8211; Teaser zum neuen Album</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-non-teaser-zum-neuen-album/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 11:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href=&#34;../../search/show/index.php4?searchString=the+amenta&#34;><img src=&#34;http://www.vampster.com/images/gallery2/theamenta_170px.jpg&#34; border=&#34;0&#34; alt=&#34;THE AMENTA Bandfoto (c)Listenable Records&#34; width=&#34;170&#34; height=&#34;49&#34; align=&#34;left&#34; />THE AMENTA</a> haben einen Trailer zu ihren neuen Album &#34;Non&#34; ver&#246;ffentlicht, den man sich hier ansehen kann:<br /><a href=&#34;http://www.myspace.com/theamenta&#34; target=&#34;_blank&#34;>THE AMENTA bei MySpace. <br /></a>&#34;Non&#34;&#160;erscheint&#160;am 20. Oktober 2008.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href=../../search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a> haben einen Trailer zu ihren neuen Album Non ver&ouml;ffentlicht, den man sich hier ansehen kann:<br /><a href=http://www.myspace.com/theamenta target=_blank>THE AMENTA bei MySpace. <br /></a>Non&nbsp;erscheint&nbsp;am 20. Oktober 2008.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120318</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Song vom Album ´Non´ online</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-song-vom-album-non-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Psycho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 21:21:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://vampster.com/news/the-amenta-song-vom-album-non-online/</guid>

					<description><![CDATA[Den Song &#34;Slaves&#34; vom neuen <a href=&#34;http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=the+amenta&#34;>THE AMENTA</a>-Album &#34;Non&#34; kann man sich hier anh&#246;ren:<br /><br /> <a href=&#34;http://www.myspace.com/theamenta&#34; target=&#34;_blank&#34;>THE AMENTA bei Myspace</a><br /><br /> &#34;Non&#34; wird am 20. Oktober 2008 ver&#246;ffentlicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den Song Slaves vom neuen <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a>-Album Non kann man sich hier anh&ouml;ren:</p>
<p> <a href=http://www.myspace.com/theamenta target=_blank>THE AMENTA bei Myspace</a></p>
<p> Non wird am 20. Oktober 2008 ver&ouml;ffentlicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120317</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA:  neues Album ´Non´ im Oktober</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-neues-album-non-im-oktober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://vampster.com/news/the-amenta-neues-album-non-im-oktober/</guid>

					<description><![CDATA[<a href=&#34;../../search/show/index.php4?searchString=THE+AMENTA&#34;>THE AMENTA</a> ver&#246;ffentlichen am 20. Oktober 2008 ihr neues Album &#34;Non&#34;. <br /><br />Cover und TRacklist von &#34;Non&#34;:<br /><br /><table border=&#34;0&#34;><tbody><tr><td>&#160;<img src=&#34;../../images/gallery2/theamenta_non.jpg&#34; border=&#34;0&#34; alt=&#34;CD Cover THE AMENTa Non (c)Listenable Records&#34; width=&#34;150&#34; height=&#34;150&#34; align=&#34;left&#34; /></td><td>&#160; 1. On<br />&#160; 2. Junky<br />&#160; 3. Vermin<br />&#160; 4. Entropy<br />&#160; 5. Slave<br />&#160; 6. Whore<br />&#160; 7. Spine<br />&#160; 8. Skin<br />&#160; 9. Dirt<br />&#160;10. Atrophy<br />&#160;11. Cancer<br />&#160;12. Rape</td></tr></tbody></table>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href=../../search/show/index.php4?searchString=THE+AMENTA>THE AMENTA</a> ver&ouml;ffentlichen am 20. Oktober 2008 ihr neues Album Non. </p>
<p>Cover und TRacklist von Non:</p>
<table border=0>
<tbody>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp; 1. On<br />&nbsp; 2. Junky<br />&nbsp; 3. Vermin<br />&nbsp; 4. Entropy<br />&nbsp; 5. Slave<br />&nbsp; 6. Whore<br />&nbsp; 7. Spine<br />&nbsp; 8. Skin<br />&nbsp; 9. Dirt<br />&nbsp;10. Atrophy<br />&nbsp;11. Cancer<br />&nbsp;12. Rape</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120316</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: werkeln an neuem Album</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-werkeln-an-neuem-album/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Arlette Huguenin Dumittan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2006 16:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a> befinden sich zurzeit im Studio um ihr nächstes Album einzuspielen. Zudem planen die Australier die Veröffentlichung einer limitierten DVD.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a> befinden sich zurzeit im Studio um ihr nächstes Album einzuspielen. Zudem planen die Australier die Veröffentlichung einer limitierten DVD.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120315</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Video zum Download</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-video-zum-download/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src=&#34;http://www.vampster.com/images/gallery2/THEAMENTA.jpg&#34; align=left alt=&#34;The Amenta Bandfoto&#34;>Auf der <a href=http://www.vampster.com/links/show/redirect.php4?id=2683 target=_blank>Homepage</a> von <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a> kann man sich den Videoclip zum Song &#34;Erebus&#34; runterladen. Für den Clip hat sich die Band mit den Produzenten Steff und Dalibor von Entropy Films zusammengetan, die auf dem fünften &#34;Planet Indie Film Festival&#34; für ihren Film &#34;Zero Tolerance Squad&#34; mit Awards für die beste Regie und den besten Film ausgezeichnet wurden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der <a href=http://www.vampster.com/links/show/redirect.php4?id=2683 target=_blank>Homepage</a> von <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a> kann man sich den Videoclip zum Song Erebus runterladen. Für den Clip hat sich die Band mit den Produzenten Steff und Dalibor von Entropy Films zusammengetan, die auf dem fünften Planet Indie Film Festival für ihren Film Zero Tolerance Squad mit Awards für die beste Regie und den besten Film ausgezeichnet wurden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120314</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Clip zu Erebus</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-clip-zu-erebus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carrie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2004 01:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href=&#34;http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=The+Amenta&#34;>THE AMENTA</a> haben sich zur Produktion des Videos zu &#34;Erebus&#34; von ihrem gerade erschienenen Debütalbum &#34;<a href=&#34;http://www.vampster.com/artikel/show/?id=13199&#34;>Occasus</a>&#34; mit den Produzenten Steff und Dalibor von Entropy films zusammengetan, die auf dem fünften &#34;Planet Indie Film Festival&#34; für ihren Film ´Zero Tolerance Squad´ mit Awards für die beste Regie und den besten Film ausgezeichnet wurden. Man darf gespannt sein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=The+Amenta>THE AMENTA</a> haben sich zur Produktion des Videos zu Erebus von ihrem gerade erschienenen Debütalbum <a href=http://www.vampster.com/artikel/show/?id=13199>Occasus</a> mit den Produzenten Steff und Dalibor von Entropy films zusammengetan, die auf dem fünften Planet Indie Film Festival für ihren Film ´Zero Tolerance Squad´ mit Awards für die beste Regie und den besten Film ausgezeichnet wurden. Man darf gespannt sein.</p>
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		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120313</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Occasus</title>
		<link>https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-occasus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2004 01:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[<br><img src=../../images/cdreviews/TheAmentaOccasus.jpg align=left width=75 alt=&#34;cdreview - THE AMENTA: Occasus&#34;>THE AMENTA ist mit &#34;Occasus&#34; das geglückt, was so manchen Black Metal-Bands nie gelingen wird: Die Erzeugung purer akustischer Misanthropie.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Ära der Extremität wollen THE AMENTA aus dem sonnigen Australien beginnen. Nun, eine neue Ära der Extremität wird nicht gerade anbrechen, wenn die Beach Boys ihre Instrumente qualmen lassen, doch es stimmt: Extrem ist die Musik des Quintetts ohne Frage, ihr finsterer Hybrid aus unterschiedlichen Metalstilistiken ist sehr kompromisslos und düster, direkt in die Fresse und ins Verderben.</p>
<p>Die Brachialität von <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=MYRKSKOG>MYRKSKOG</a> trifft auf die industrielle Kälte von <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=RED+HARVEST>RED HARVEST</a> und selbst ein paar todesbleierne, technische Spielereien a lá <a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=CRYPTOPSY>CRYPTOPSY</a>, unter anderem wegen dem krassen Brüllgesang, finden sich in den misanthropischen Songs wieder. THE AMENTA erfinden gewiss nichts Neues und kopieren auch gerne mal ihre Vorbilder, dennoch ist es schon erschütternd und mitreißend, was sie bieten. Allen voran in Zero und dem abschließenden Sangre zeigt sich die Band sehr als sehr talentiert. Selten gibt es prägnante Riffs, die Keyboards kommen nur als bedrohliche Flächen zum Einsatz, schleichen über den Rücken bis ins Mark. Trotz dieser Keyboards ist nicht viel mit Melodien, von THE AMENTA bleibt daher nicht viel im Ohr hängen.</p>
<p>Straight preschen die Fünf vorwärts, lassen aber auch Luft für Passagen, die merklich die Ruhe vor dem Sturm präsentieren und so schwül sind, wie die Stunden vor einem kräftigen und mörderischem Gewitter. Die technischen Spielereien hingegen sind nur dazu da um die unmelodischen Songs interessant zu halten – ein Mittel zum Zweck. Das sehr kalte und unnahbare Album ist dadurch das geworden, was die meisten Black Metal-Bands nie erreichen werden: Misanthropie zu vertonen. Es mangelt THE AMENTA nur noch an der Klasse, wie sie ihre Vorbilder schon lange besitzen, den unbändigen Willen diese zu erreichen hört man der Band aber definitiv an.</p>
<p>Veröffentlichungstermin: 30. August 2004</p>
<p>Spielzeit: 41:54 Min.</p>
<p>Produziert von Lachlan Mitchell<br />Label: Listenable Records</p>
<p>Homepage: <a href=http://www.theamenta.com target=_new>http://www.theamenta.com</a></p>
<p>Email: <a href=&#109;&#x61;&#105;&#x6c;&#116;&#x6f;&#58;&#x74;&#104;&#x65;&#97;&#x6d;e&#x6e;t&#x61;&#64;&#x70;i&#x67;b&#x6f;n&#100;&#x2e;&#99;&#x6f;&#109;>&#116;&#x68;&#x65;&#97;&#x6d;&#x65;&#110;&#x74;&#x61;&#64;&#x70;&#x69;&#103;&#x62;&#x6f;&#110;&#x64;&#x2e;&#99;&#x6f;&#x6d;</a></p>
<p>Tracklist:<br />1. Erebus<br />
<br />
2. Mictlan<br />
<br />
3. Zero<br />
<br />
4. Senium<br />
<br />
5. Nihil<br />
<br />
6. Geilt<br />
<br />
7. Sekem<br />
<br />
8. Occasus<br />
<br />
9. Ennea<br />
<br />
10. Sangre</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120312</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Debüt im Juli</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-debuet-im-juli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://vampster.com/news/the-amenta-debuet-im-juli/</guid>

					<description><![CDATA[<img src=&#34;http://www.vampster.com/images/gallery2/THEAMENTA.jpg&#34; align=left alt=&#34;the amenta&#34;><a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a> sind zur Zeit mit den letzten Arbeiten an ihrem Label-Debüt beschäftigt. Ursprünglich sollte &#34;Occasius&#34;, so der endgültige Titel der 50-minütigen CD, im April erscheinen, die Veröffentlichung wurde jetzt auf Juli verschoben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href=http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=the+amenta>THE AMENTA</a> sind zur Zeit mit den letzten Arbeiten an ihrem Label-Debüt beschäftigt. Ursprünglich sollte Occasius, so der endgültige Titel der 50-minütigen CD, im April erscheinen, die Veröffentlichung wurde jetzt auf Juli verschoben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120311</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Debüt bei Listenable</title>
		<link>https://vampster.com/news/the-amenta-debuet-bei-listenable/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src=&#34;http://www.vampster.com/images/gallery2/THEAMENTA.jpg&#34; align=right>THE AMENTA</a> arbeiten zur Zeit an ihrem Debüt. Das Album mit dem Arbeitstitel &#34;Year Zero&#34; wird in den Cue Studios in Sydney aufgenommen. Einige der elf Songtitel sind bereits bekannt: &#34;Zero&#34;, &#34;Erebus&#34;, &#34;Geilt&#34;, &#34;Sangre&#34;, 
<br>
&#34;Mictlan&#34; und Ennea. Das Album soll Ende April über Listenable veröffentlicht werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>THE AMENTA</a> arbeiten zur Zeit an ihrem Debüt. Das Album mit dem Arbeitstitel Year Zero wird in den Cue Studios in Sydney aufgenommen. Einige der elf Songtitel sind bereits bekannt: Zero, Erebus, Geilt, Sangre,<br />
<br />
Mictlan und Ennea. Das Album soll Ende April über Listenable veröffentlicht werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120310</wpid>
	</item>
		<item>
		<title>THE AMENTA: Mictlan [Eigenproduktion, MiniCD]</title>
		<link>https://vampster.com/cd-reviews/the-amenta-mictlan-eigenproduktion-minicd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[THE AMENTA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://vampster.com/news/the-amenta-mictlan-eigenproduktion-minicd/</guid>

					<description><![CDATA[<br><img src=../../images/cdreviews/theamenta.jpg align=left width=75>Kalt, steril und unwirklich klingen die Songs, und sollte sich ein Kanguru in den Proberaum der Australier verirren, so wird es sicher auf der Stelle schock-gefrostet – dem mittlerweile an einiges gewöhnten Freund extremer Klänge bleibt zwar nicht die Spucke weg, doch ein anerkennendes Nicken ist allemal drin]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Elf Minuten sind wirklich nicht viel, insofern habe ich auch keine Ahnung, ob THE AMAENTA auch auf gesamter Albumlänge überzeugen können. Mit „Mictlan“ kann die Band aber schon mal auf sich aufmerksam machen  &#8211; im positiven Sinne.  </p>
<p>
Zwei der drei Songs von „Mictlan“ rumpeln überwiegend in <a href= http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=cryptopsy>CRYPTOPSY</a>und <a href= http://www.vampster.com/search/show/index.php4?searchString=MYRKSKOG >MYRKSKOG</a> Manier, wobei die Australier von THE AMENTA etwas mehr auf Abwechslung setzten.<br />
<br />
Statt ausschließlich Geschwindigkeitsrekorden hinterher zu hecheln, legen die Australier immer wieder kleine, mit wabernden Keyboards gefüllte Verschnaufpausen ein, um dann umso brutaler loszuschlagen. Klug gemacht, denn durch die eingeschobenen Sequenzen und Gitarrenleads schlägt der Knüppel umso heftiger zu. Kalt, steril und unwirklich klingen die Songs, und sollte sich ein Kanguru in den Proberaum der Australier verirren, so wird es sicher auf der Stelle schock-gefrostet – dem mittlerweile an einiges gewöhnten Freund extremer Klänge bleibt zwar nicht die Spucke weg, doch ein anerkennendes Nicken ist allemal drin. </p>
<p>Schade nur, dass der dritte  Song „Nekuia“ kaum als Song zu durchgehen kann. Warum eine Collage aus Industrialsounds die ohnehin knappe Spielzeit unnötig in die Länge ziehen muss, ist fraglich. Ein weiterer, „regulärer“ Song hätte hier vermutlich eher den Zweck erfüllt, die Vorfreude auf das kommende Album „Ennea“ zu steigern. So bleibt es bei einer gespannten Erwartung – und das ist doch auch schon etwas. </p>
<p>Als Bonus bietet die CD einen ausführlichen Mulimedia-Teil, der im wesentlichen die Bandhomepage in einer Offline-Version und ausführliche Erklärungen zu dem Texten  beinhaltet. </p>
<p>Kontakt:<br />
<br />
THE AMENTA<br />
<br />
PO BOX 59<br />
<br />
Baulkham Hills<br />
<br />
NSW 1734 Australia<br />
<br />
<a href= maito:&#x74;&#104;e&#x61;&#109;e&#x6e;&#x74;&#97;&#x40;&#x62;&#105;g&#x70;&#111;n&#x64;&#x2e;&#99;&#x6f;&#x6d;>&#x74;&#x68;&#101;a&#x6d;&#x65;&#110;&#116;a&#x40;&#x62;&#105;&#103;p&#x6f;&#x6e;&#116;&#46;c&#x6f;&#x6d;</a></p>
<p>Spielzeit: 11:08 </p>
<p>
Tracklist:<br />
<br />
Mictlan<br />
<br />
Ennea<br />
<br />
Nekvia </p>
<p>Hompage: <a href=http://www.theamenta.com target=_new>http://www.theamenta.com</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[THE AMENTA]]></band>
<wpid>120309</wpid>
	</item>
	</channel>
</rss>
