HEADBANGERS OPEN AIR: Der Garten brennt

HEADBANGERS OPEN AIR: Der Garten brennt

Zum mittlerweile bereits sechsten Male ging in Brande-Hörnerkirchen, gar nicht so weit vom Wallfahrtsort Wacken entfernt, am 11. und 12. Juli 2003 das
HEADBANGERS OPEN AIR, welches sich als das wohl bedeutendste Underground-Festival für Anhänger der alten
Schule des Heavy Metal etabliert hat, unter dem Motto „Der Garten brennt!“ über die Bühne.
Auch wenn die Besucherzahl mit wohl deutlich über 1000 um einiges höher als zuvor war, hatte die Veranstaltung noch immer einen sehr familiären und gemütlichen
Charakter mit einer unvergleichlich friedlichen Atmosphäre. Zu der ganz besonderen Stimmung beigetragen hat wohl sicherlich auch die kultige Location, ein alter
Bauernhof. Die kleine Bühne war auf dem Hofgelände aufgebaut, die Essens- und Merchandisingstände im Garten direkt neben dem Wohnhaus, geparkt und gecampt wurde
auf dem großen Feld neben dem Bauernhof. Will man sich die Atmosphäre dieser einzigartigen Location bewahren, so ist aber definitiv fürs nächste Jahr an eine
Kartenlimitierung zu denken, andernfalls könnte es reichlich eng und ungemütlich werden, wenn die Besucherzahlen weiter wachsen wie bisher.
Undergroundig fair waren auch die Preise für Getränke und Essen. Dass auf dem Campinggelände keine Duschgelegenheit vorhanden war, war natürlich so richtig true
und störte deshalb offenbar kaum jemanden. Völlig untrue hingegen die Plane, die von der Bühne aus über das Hofgelände gespannt war, um die Metaller einerseits
vor einem Sonnenbrand zu schützen, zum anderen aber auch vor Regen. Hätte es wirklich richtig geschüttet, die Plane hätte den Wassermengen wohl kaum Stand
gehalten. Aber dieses Szenario blieb den Headbangern glücklicherweise erspart…
Musikalisch hatte das diesjährige HEADBANGERS OPEN AIR auch in diesem Jahr wieder einige echte Perlen zu bieten, und auch einige echte positive Überraschungen
von bis dato eher unbekannten Kapellen, die sich als große Undergroundhoffnung entpuppten. Dass auf einem Festival wie dem HOA kein Platz für besonders
innovative oder experimentelle Bands sein würde, war klar. Und so bekamen die Besucher genau das, wofür sie angereist waren: die volle Ladung altbackenen
Achtziger-Metal. Dass dabei oft alte Rezepte aufgewärmt wurden, versteht sich von selbst. Leider konnte man jedoch den Eindruck gewinnen, dass dadurch manchmal
auch eine gewisse
Identitätslosigkeit entsteht. Gerade die in diesem Jahr auf dem HOA aufspielenden italienischen Combos hingegen zeigten, entgegen der gängigen Vorurteilen
über Metal aus dem Stiefelland, dass es durchaus möglich ist, old-school zu klingen und einen ziemlich eigenständigen Sound zu fahren. Davon kann sich manche
deutsche Underground-Kapelle gerne eine Scheibe abschneiden.

Freitag, 11.07.2003

BÄD INFLUENCE

Unter der noch immer unbarmherzigen Hitze der ersten Abendstunde traten die Lokalmatadoren aus Hamburg auf die Bretter (gottlob wurde eine Plane über unsere
sonnenberbrannten Leiber gespannt) und eröffneten das Festival mit ihrem Mix aus stampfenden Power Metal und gelegentlichen Thrash Metal-Anleihen. Die zunächst
nur in deutscher Sprache vorgetragenen, aber mit charismatischer Stimme veredelten Songs waren simpel gestrickt, aber wohl keiner der Anwesenden erwartete
heftigsten Progressive Metal zu hören. So wurde bei den straighten und schnörkellosen Songmaterial recht schnell deutlich, warum das Festival
„Headbangers Open Air“ heißt. Zwischendurch wurde Sänger Mark „Vicious“ Brühning zum Vampir und bemächtigte sich einer Besucherin, der er kurzerhand in den Hals
biss und mit blutverschmierten Gesicht sein Opfer wieder freigab (Blut mit Erdbeergeschmack, lecker!). Nach einigen englischsprachigen Stücken gab es mit
„In Union we stand“ noch ein knackiges OVERKILL-Cover,
bevor der nunmehr vierte Auftritt beim Headbangers für Axtfrau Julia und ihre Mannen vorbei war. (Inuluki)

SOLITUDE


Nachdem zunächst die Lokalmatadore das Festival eröffnet hatten, folgte direkt im Anschluss in Form der Japaner SOLITUDE die Band mit dem wohl längsten
Anfahrtsweg. Mit ihrem typisch japanischen Old-School-Heavy/Thrash Metal schaffte es das Quartett auch durchaus, die Zuhörer für sich zu begeistern, welche den
Musikern nacheiferten und ordentlich ihre Haarpracht schüttelten. Bei einem überaus transparenten Sound war es auch eine echte Freude, dem räudigen 80er-Stahl
der vier kleinen Mannen zuzuhören. Zwar war der Kreischgesang nicht ganz so extrem und damit amüsant wie etwa bei den Landsmännern von METALUCIFER, doch das
glich der Frontmann locker durch sein schlechtes Englisch wieder aus, welches zudem kaum zu verstehen war und überaus belustigend wirkte. Obwohl SOLITUDE
zumindest tempomäßig einigermaßen abwechlsungsreich agierten – von schellen Thrash-Attacken bis zu Midtempo-Moshparts und schon als balladesk einzustufenden
Passagen war alles vertreten – wirkte die Musik auf Dauer dann aber doch etwas monoton, die Akkordfolgen waren einfach zu vorhersehbar. Der mangelnden
Abwechlsung versuchten die Japaner zwar, durch einige klare, melodische Gesangspassagen entgegenzuwirken, doch diese kamen nicht wirklich überzeugend rüber, so
dass man vielleicht doch besser beim Kreischgesang geblieben wäre. Dennoch wurden SOLITUDE ganz ordentlich abgefeiert und konnten sogar Zugaberufe ernten. (doomster)

STORMWARRIOR


Von Hamburg nach Japan und wieder nach Hamburg…STORMWARRIOR hatten wie bereits BÄD INFLUENCE ein Heimspiel, und sie kommen nicht nur aus Hamburg, sie klingen
auch so, sprich sie ballerten den Headbangern eine alles andere als eigenständig klingende Mischung aus ganz viel
RUNNING WILD und ein bisschen
GAMMA RAY um die
Ohren. Wenn man sich von der Bühne wegdrehte, hätte man schwören können, Rock’n’Rolf würde dort stehen, so ähnlich klingt der Gesang von Lars Ramcke dem des
Chefpiraten. Aber auch die netten zweistimmigen Gitarrenläufe erinnerten immer wieder an RUNNING WILD, ab und zu, etwa bei „Deceiver“, aber auch an
GAMMA RAY/HELLOWEEN.
Wenn man mal von diesem Manko absieht, welches auf einem Festival wie dem HOA vielleicht gar keines ist, machten STORMWARRIOR ihre Sache
aber doch ganz gut. Der neue Gitarrist David Wiczorek ließ sich nicht anmerken, dass dies sein erster Gig mit der Band war, und auch sonst wirkten die Hamburger
ziemlich souverän und hatten das Publikum gut im Griff, auch wenn 45 Minuten Uptempo-Teutonen-Metal doch etwas eintönig sind und die Band immer wieder mit
unangenehmen Rückkopplungen zu kämpfen hatte. (doomster)

SOLITAIRE

Während SOLITAIRE bei einigen Leuten positive Erinnerungen an EXCITER aufkommen ließen, konnten mich die Finnen mit ihrem oldschooligen US-Speed Metal nicht
wirklich überzeugen. Wer ständig auf die Tube drückt, sollte dann wenigstens mal die ein oder andere Hookline mit Wiedererkennungswert in seine Songs
integrieren. Statt dessen gab es 08/15-Geschrammel und ein austauschbares Geschreie und Gequietsche, so dass im Grunde jeder Song gleich klang. Von seinem
offenbar großen Vorbild Rob Halford ist Frontmann Mika, der dem Aussehen nach dessen kleiner Bruder sein könnte, auch noch sehr weit entfernt, klingen seine
ständigen Kopfstimmen-Schreie doch eher lustig. Da kann man nur hoffen, dass die Finnen sich selbst nicht allzu ernst nehmen. Für mich zumindest hatte diese
Show einen gewissen Comedy-Faktor. (doomster)

NIGHTSHADE


Etwas seichtere Kost boten dann die Veteranen NIGHTSHADE mit äußerst melodischem Hard Rock/Heavy Metal, der niemals die Extreme auslotete, sondern stets auch
für größere Publikumsschichten geeignet zu sein schien und für mich das definitive Highlight des ersten Festivaltages darstellte. Ob man um zehn Uhr abends
tatsächlich noch eine Sonnenbrille braucht, ist zwar mehr als fraglich, aber dafür konnte Sänger Jonathan, dessen klare und mittelhohe Stimme mich ein ums
andere Mal an Biff Byford erinnerte, gesangstechnisch mehr als überzeugen. Aber auch was die Songwriting-Qualitäten angeht, sind NIGHTSHADE zumindest eine Liga
höher einzustufen als alle anderen Bands des ersten Tages. Zwar gab es auch hier ein paar eher unspektakuläre flotte Rocker, aber epische Tracks wie
„The Quest“, welches mit Tempowechseln und Lautstärkedynamik äußerst abwechlsungsreich gestaltet ist, sind einfach wohl durchdacht komponiert und arrangiert.
Gegen Ende des regulären Sets wurde dies nochmal unter Beweis gestellt, als es in einem weiteren Midtempo-Song einen mehrere Minuten andauernden Part zu hören
gab, der eigentlich nur aus einem Basis-Riff bestand (im typischen 80er-„Pferdegalopp“-Rhythmus), welches dann aber immer wieder auf eine solch geniale Weise so
variiert und mit Gitarrenleads und unterschiedlichsten Basslinien gespickt wurde, dass es eine wahre Freude war und man unweigerlich in rhythmische
Körperbewegungen unterschiedlichster Art verfiel. Ganz groß! (doomster)

SACRED STEEL

Gegen 23.00 Uhr betraten dann mit SACRED STEEL die Headliner des ersten Tages die Bühne. Klar, dass die Schwaben polarisieren, aber auf einem Festival wie dem
Headbangers Open Air konnten sie eigentlich nur gewinnen, entsprechen sie mit ihrem textlich wie musikalisch von Klischees durchsetzten US-Metal doch ziemlich
genau dem Geschmack des typischen HOA-Besuchers. Und so feuerten die Schwaben eine gelungene Mischung aus den Standards aller ihrer bisherigen Alben ins gierige
Publikum, welches Stücke wie „True Force Of Iron Glory“, „Wargods Of Metal“ oder „Lust For Blood“ gleichermaßen abfeierte. Gerrit Mutz machte an diesem Abend
mit seinen Ansagen auch einen sehr sympathischen Eindruck, als er z.B. betonte, die „Wargods Of Metal“ seien nicht sie selbst, sondern die alten 80er Bands,
denen man mit der eigenen Musik einen Tribut zollen wolle. Ziemlich cool auch die Ansage zur Hymne „Heavy Metal To The End“, dessen Refrain Gerrit mittlerweile
laut eigener Aussage viel zu eingängig und tralala-mäßig sei, weshalb er versuche, es live etwas härter zu singen als auf Platte. Der Versuch ist auf jeden Fall
geglückt, ebenso wie das coole OMEN-Cover „Battle Cry“, auch wenn
dieses gegen das Original natürlich in keinster Weise anstinken konnte. Nichtsdestotrotz
scheiden sich die Geister an der ungewöhnlichen Stimme und Art zu Singen des Frontmanns. Ich für mein Teil hatte jedenfalls so meine Schwierigkeiten mit
SACRED STEEL, auch wenn es an der Musik nichts auszusetzen gab. Highlight des Gigs war für mich deswegen eindeutig „Slaughter Prophecy“ vom gleichnamigen
aktuellen Album, welches die Band deutlich härter mit teilweise sogar Death Metal-artigem Riffing zeigt, was passenderweise durch derbe Grunts von Gerrit Mutz
begleitet wird, der dabei eine weitaus bessere Figur macht als beim klaren Gesang. Bitte mehr davon, dann kann ich mir durchaus vorstellen, mich in die
begeisterte Fanschar einzureihen, bei der SACRED STEEL – den euphorischen Reaktionen nach zu urteilen – heute keine Wünsche offen ließen. (doomster)

VICTIMS OF MADNESS


Hmm, vielleicht sollte sich diese Ansammlung von Musikern aus ganz Deutschland doch lieber „Victims Of Chaos“ nennen, der Name wäre noch etwas passender. Nach
eigener Aussage haben noch nie alle Musiker dieser Cover-Band zusammen geprobt, und das merkte man auch deutlich. Qualitativ gab es dabei deutliche
Schwankungen, da ständig Musiker die Bühne verließen und betraten, Instrumente und Sängerposten getauscht wurden. Der Einstieg mit
„What You Don’t Know (Sure Can Hurt You)“ und „Under The Blade“ von TWISTED SISTER gehörte dabei auf jeden Fall zu den Highlights des Gigs, beide Songs wurden
doch ziemlich professionell dargeboten, hier hatte man mit El Rojo von METAL INQUISITOR aber auch einen Sänger am Start, der den Namen auch verdient. Später
waren es dann nicht nur lange Pausen und Abstimmungsschwierigkeiten, die die Leute in Scharen zu ihren Zelten trieben, sondern vor allem die Gesangsleistung bei
Songs wie METALLICA’s „For Whom The Bell Tolls“, bei der es der Sängerin gelang, mit ihrem heiseren Schreigesang bei fast jedem Ton leicht daneben zu liegen.
Dass die Texte dann auch noch ab und zu von Zetteln abgelesen wurden, machte alles noch schlimmer. Wie man gute Cover-Musik macht, bewiesen etwa 24 Stunden
später die italienischen Hoffnungsträger BATTLE RAM im zweiten Teil ihres Sets. Das hier war jedenfalls nichts, auch nicht für ein Underground-Festival. Als
Rausschmeißer aber natürlich eine gute Wahl… (doomster)

Samstag, 12.07.2003

EMERALD


Am zweiten Tag eines Festivals, um 12 Uhr morgens als erste Band auf der Bühne, das ist für keine Band ein einfaches Spiel. So auch nicht für EMERALD, die bei
Beginn ihres Sets tatsächlich nur eine Handvoll Zuschauer für sich verbuchen konnten. Spätestens aber nach dem der Veranstalter alle sich noch auf dem Zeltplatz
befindlichen Leute aufforderte, doch endlich zur Bühne zu kommen, schließlich seien EMERALD extra aus der Schweiz angereist, wurde es dann doch noch recht voll
vor der Bühne. Dazu hat aber sicherlich auch die Musik des Quintetts beigetragen, welches wie schon NIGHTSHADE am Vortag eher zu den seichteren Vertretern
seiner Zunft zu zählen ist. Die coolen zweistimmigen Gitarrenleads gaben der Musik eine leicht folkloristische Note und erinnerten so ab und zu ein wenig an
THIN LIZZY. Leider war der Keyboarder ein
wenig unterbeschäftigt, immer dann aber, wenn auch er, an dessen Keyboardständer ein kultiges selbstgemaltes Banner
befestigt war, sich am fröhlichen Musizieren beteiligte, gab er dem äußerst melodischen Heavy Metal der Truppe einen leicht epischen Touch. Während die Gitarren
insgesamt leider etwas zu leise abgemischt waren und das Stageacting zu statisch war, fiel die Sangesleistung von Jvo Julmy positiv auf, dem man für seine
Statur eine solch große Stimme gar nicht zugetraut hätte. Endgültig gewonnen hatten EMERALD dann, als sie als letzten Song die epische Hymne „Medieval Steel“
mit drei Gitarren darboten, was in den ersten Reihen für Begeisterung sorgte und ordentlich mitgegröhlt wurde. Mit diesem Auftritt haben die Schweizer auf jeden
Fall eine ganze Reihe von neuen Fans hinzugewonnen. (doomster)

METAL INQUISITOR


Den Frontmann der Koblenzer konnte man ja bereits am Vorabend bei VICTIMS OF MADNESS bewundern (leider allerdings nur bei einigen wenigen Songs…). Bei
METAL INQUISITOR, seiner eigentlichen Truppe, blühte er dann aber erst so richtig auf. Ständig grinsend, merkte man ihm förmlich an, wieviel Spaß er dabei
hatte, auf der Bühne zu stehen, und diese Spielfreude der gesamten Band übertrug sich auch umgehend auf das Publikum. Mit ihrem wilden, ungestümen
80er-Heavy Metal, der zumeist sehr schnell, aber auch mal im Midtempo daherkam, konnte die Band, die überaus sympathisch rüberkam, jedenfalls bei vielen Leuten
punkten. Kein Wunder, die Songs waren stets sehr melodisch, mit eingängigen Gesangs- und Gitarrenmelodien gespickt, ohne auch nur im Entferntesten in Richtung
Tralala-Metal zu tendieren. Auch auf ein übertriebenes True Metal-Image wurde vollkommen verzichtet, stattdessen einfach bodenständiger, ehrlicher Heavy Metal,
so muss das sein. Und so kam es, dass METAL INQUISITOR tatsächlich noch eine Zugabe spielen durften, was, gemessen an der Position im Billing, wohl alles andere
als selbstverständlich war. (doomster)

CRYONIC TEMPLE


Was bei METAL INQUISITOR funktionierte – Melodien ohne Tralala – war bei den Schweden CRYONIC TEMPLE von vornherein zum Scheitern verurteilt. Mit ihrem
altbackenen 08/15-Heavy Metal im Fahrwasser von
HAMMERFALL und Konsorten konnten sie beim HOA verdientermaßen nicht punkten. Während Frontmann Johan Johansson
im Gegensatz zu seinen Bandkollegen, die oft auf ihre Instrumente starrten, in punkto Stageacting ganz passabel war, wusste er stimmlich weniger zu begeistern.
Mit diesem hohen Vibrato-Geträller voller Pathos konnte sich jedenfalls kaum einer anfreunden, so dass nur in den ersten Reihen der Auftritt mit Interesse
verfolgt wurde, alle anderen aber reichlich gelangweilt dreinschauten oder sich anderweitig unterhielten und die Band mit Desinteresse abstraften. So wirkten
CRYONIC TEMPLE auf dem HOA reichlich deplatziert und konnten in keinster Weise überzeugen. (doomster)

KILLER


Ihr glaubt immer noch an das Werbeklischee des rasenden Pizzabäckers aus Italien? Ha, vergesst es! Mit Italienern zu reisen heißt brav mit 100 über die Autobahn
zu zockeln und überall zu spät zu kommen. So trudele ich Samstag mit THUNDERSTORM erst um kurz vor 15 Uhr ein, gerade noch rechtzeitig zur KILLER-Show. Tage
vorher hatte ich nach Jahren mal wieder meine „Shockwaves“ und „Wall of sound“-LPs rausgekramt und mich auf eine
MOTÖRHEAD-lastige Rockshow gefreut. Aber schon
beim Opener „Broken silence“ wurde klar, dass daraus nichts wird, mit stark in den Vordergrund gemischtem Keyboard wurde eher melodischer anspruchsvoller
Heavy-Rock geboten. Neue Lieder wie „Land of the pharao“ und „Chupacabra“ wissen schon zu gefallen und werden vom Publikum höflich beklatscht. Nur ist es eben
nicht das, was sich die meisten erhofft hatten. Die Band rockt gut ab und Ur-KILLER Shorty überzeugt mit angenehmer Stimme und ordentlichem Gitarrenspiel. Als
er dann auch noch die Bühne verlässt und durchs Publikum laufend ein überlanges Solo spielt, ist überall für Freude gesorgt. Na ja, hauptsächlich wohl weil
niemand wusste wo er denn nun gerade ist, bei seiner nicht gerade stattlichen Körpergröße konnte man ihn einfach nirgendwo mehr sehen. Unnötig aber der
gestresst schauende Bodyguard, der aufpasste, dass keiner Shorty klaut.

Die Altrocker wurden leider nur zum Schluss mit einem Medley aus „Ready for hell“, „Wall of sound“ und „Shockwaves“ bedacht. Schade, so war es ein
unterhaltsamer aber unspektakulärer Gig, aus dem man mehr hätte machen können. Wenn der Garten brennen soll, sollte man doch besser seine feurigen Stücke
ausgraben. (WOSFrank)

SKANNERS

Bei den mir gänzlich unbekannten SKANNERS hätte ich niemals auf Italiener aus Süd-Tirol getippt. Ohne viel Tralala-Melodien boten die Herren eher typisch
deutschen 80er-Metal mit hohem Gesang, Mitsingrefrains und zünftigen Speed-Metal-Einlagen. So passten Titel wie „Make some party“ perfekt und der sympathische
Sänger Claudio Pisoni animierte permanent erfolgreich das Publikum und sorgte mit seinen deutschen Ansagen und Sprüchen wie „hau rein!“ für Stimmung. Das
Publikum ließ sich von der guten Laune der Band und den flotten Klängen von Songs wie „Minister of fear“ oder „Evil spell“ anstecken und ging gut mit, so dass
sogar eine Zugabe drin war. (WOSFrank)

FINAL BREATH


Die FINAL BREATH-Show fiel leider etwas dem Meet&Greet-Stress zum Opfer, wenn man erst am zweiten Tag auf so ein gemütliches Festival kommt, sind schon alle
bester Laune und man wird schnell zum „Opfer“ redseliger Leute, die ihre Mittagsbierchen schon hinter sich haben. Die wenigen möglichen Blicke auf die Bühne
wurden belohnt mit einer gutgelaunten Band, die fröhlich ihren harten Thrash-Sound in die sonnengeplagte Meute ballerten, oft mit deutlichen
SLAYER-Anleihen
versehen. Einige Leute verzogen sich Richtung Zelt, für eine „Gartenparty“ war ihnen das zu heftig und sie ergaben sich dem ersten Schwächeanfall des Tages.
Aber die Songs von FINAL BREATH kamen powervoll und oft mächtig groovend, und die sympathische Ausstrahlung der Jungs trug ebenfalls dazu bei, dass nicht nur
die fleißig headbangenden Fans vor der Bühne ihren Spaß hatten. Songs wie „Killed by lust“ und „To live and to die“ waren bestens geeignet um die Leute abgehen
zu lassen. Zeitweise war man aber auch im Entscheidungsstress, ob man nun auf die Bühne schauen soll wo sich Sänger „Eumel“ sooo sehr einen Bong wünschte, die
Drogenpolitik in Bayern macht ihm wohl sehr zu schaffen, oder aber man bestaunte den mehr oder weniger geschickten Kampf der Crew-Typen, die Abdeckplane in den
Griff zu kriegen. Die herrlich erfrischenden nordischen Windböen hatten ein Halteseil abgerissen und die Plane wedelte munter auf den Köpfen der Leute rum. Die
ersten Zeichen für einen Sturm? Der sollte dann frisch aus Italien auf uns zukommen. (WOSFrank)

THUNDERSTORM


Nachdem viele sich eine kurze Auszeit gegönnt hatten, war pünktlich zur THUNDERSTORM-Show der Platz vor der Bühne mächtig eng. Live sind die Pasta-Doomer noch
nie in den Norden vorgedrungen. Um so neugieriger war das Partyvolk nach den zwei tollen Scheiben und den zahlreichen Stories in der Musikpresse. THUNDERSTORM
begannen ihre Show mit „Reality“ und „Inside me“ und sofort war Bewegung im Publikum, natürlich dem doomigen Tempo entsprechend. Kaum jemand realisierte, dass
die Italiener heute erst ihren zweiten Gig als 3-Pack hatten, der zweite Gitarrist Sandro hatte die Band am Wochenende vorher verlassen. Aber von der leichten
Unsicherheit des Vortages, wo sie auf dem ROCKTOWN (Bebra) doomten, war heute nichts mehr zu spüren. Fabio lässt den Rockstar raushängen und post auf der Bühne
rum, Omar legt seinen einzigartigen Doom-Dance aufs Parkett und Attilio bietet beim Quälen des Schlagzeugs die besten Grimassen, die ich je von ihm gesehen hab.
„Parallel universe“ folgt, und als der eines Klassikers würdige Song „Witchunter tales“ angestimmt wird, ist das komplette Publikum aus dem Häuschen (sofern man
das von der ersten Reihe aus beurteilen kann). Bei so viel positiver Resonanz drehen natürlich auch die Jungs aus Bergamo noch mehr auf, auch wenn es etwas
komisch ist, THUNDERSTORM das erste Mal bei Tageslicht auf der Bühne zu sehen. Aber der Faszination der Lieder tut das keinen Abbruch, es folgt
„Star secret“, und mit „Unchanging words“ ist dann leider auch schon Schluß.
Klar dass nach dieser beeindruckenden Show niemand zufrieden ist, die Band schaut nach hartnäckigen Zugaberufen noch mal vorbei und bringt mit dem
Uptempo-Kracher „Time“ den Garten wirklich zum Brennen. Für mich haben THUNDERSTORM die interne Italian-Battle eindeutig gewonnen, trotz drei wirklich starker
Konkurrenten. (WOSFrank)

PARAGON


Dann ist es Zeit für die Lokalhelden PARAGON. Gleich zum Anfang gibt es den Opener „The legacy“ vom brandneuen Album
The dark legacy„. Da das Album erst Ende
Juli erscheint, kennt natürlich keiner den klasse Song und die Reaktionen der vor die Bühne drängelnden Leute sind noch etwas verhalten. Aber als es mit dem
Song „Army of the tyrants“ und dem Titeltrack vom zu Recht abgefeierten letzten Album
Law of the blade“ weitergeht, geht das Publikum gut ab und feiert die
Hamburger Heroes mit viel Gejubel.
„Eye of the storm“ vom neuen Album kommt sehr gut an, ebenso der Oldie „Chalice of steel“ und „Across the wasteland“. Die Jungs auf der Bühne lassen zünftig den
Hammer kreisen und stellen die Klischees als echte Metal-Heads glaubhaft da. Sie sind METAL wie ihre Songs, auch alte Stücke wie „Steelbound“ und
„Thunderstorm“ kommen super rüber. Auffällig ist auch wie gut sich Aushilfsgitarrist Günni einfügt, ein paar kleinere Patzer nimmt ihm keiner übel (Gitarrist
Claudius konnte diese Show nicht mitzocken). Sänger Buschi zeigt sich als guter Frontmann, obwohl es auf der kleinen Bühne recht eng zugeht, Mainman Martin und
Basser Jan lassen die „harten Männer“ raushängen und „Big M“ groovt und hämmert gnadenlos hinterm Schlagzeug.
Ok, so eine Show bei Tageslicht lässt immer etwas Atmosphäre vermissen. Aber dies ist ja eine lockere Gartenparty und der PARAGON-Gig scheint dem Publikum zu
gefallen. Mit dem nagelneuen und zugleich uralten Song „Into the black“ legen die Jungs einen amtlichen Schlusstrack vor und ernten reichlich Applaus. Als
lautstark geforderte Zugabe gibt es noch „Breaking glass“ vom neuen Album „The dark legacy„, das man heute als Limited Edition auch kaufen kann. Mit der
heutigen Show haben PARAGON untermauert dass es Zeit wird für den großen Durchbruch, selbst Kumpels, die nicht auf traditionellen Metal stehen, waren durchwegs
überzeugt. (WOSFrank)

DOOMSWORD


DOOMSWORD waren die Band, auf die ich am sehnsüchtigsten gewartet hatte. Zum ersten Mal im hohen Norden livehaftig zu sehen und hören, war ich gespannt, ob das,
was auf Platte erwiesenermaßen wunderbar funktionierte, unter Live-Bedingungen genauso mitreißend sein würde. Und da war ich wohl auch nicht der einzige, denn
als die Italiener die Bühne betraten, war der Garten fast bis zur letzten Reihe rappelvoll. Und was dann kam, ist eigentlich kaum in Worte zu fassen, aber einen
Versuch ist es allemal wert. Sänger Deathmaster machte passend zur Musik und dem Bandkonzept auch rein optisch einen sehr nordischen Eindruck, wozu nicht nur
das Wikinger-Trinkhorn beitrug. Bereits als er a capella das Intro zu „Sacred Metal“ intonierte, wurde er vom Publikum euphorisch empfangen, als dann die Band
einsetzte, gab es kein Halten mehr. Man wechselte zwischen ausgelassenem Zeitlupen-Banging und Mitgröhlen des hymnischen Refrains, streckte begeistert seine
Faust in die Luft, ja, dieser epische Battle Metal nahm einen richtig mit und ließ einen Zeit und Raum vergessen. Die düstere, ja beinahe bedrückende Atmosphäre
von Meisterwerken wie „Warbringers“ oder dem auch leicht melancholischen „Shores Of Vinland“ ist einfach nur beängstigend und macht den epischen
BATHORY-Werken
alle Ehre. Das ist epischer Metal in Reinkultur. Deathmaster war dabei natürlich der zentrale Blickfang, und das absolut zurecht. Nicht nur dass dieser Mann
eine Wahnsinns-Stimme hat irgendwo zwischen Messiah Marcolin und Bruce Dickinson, aber mit einer ganz eigenen Note, nein, auch seine Ausstrahlung auf der Bühne
ist unglaublich, hatte er die begeisterte Menge doch stets durch wenige Gesten und Worte absolut im Griff. Immer wieder mussten DOOMSWORD längere Pausen
zwischen den Songs einlegen, da sie von lauten „Doomsword“-Chören aufgehalten wurden. Dass Rock Hard-Fotograf Stefan Glas ausgerechnet bei diesem Gig von der
Bühne aus diverse Fotos vom alle Arme in die Höhe reckenden Publikum machte, sagt wohl alles darüber, wie die Italiener abgefeiert wurden. Leider blieb am Ende
nicht mehr genug Zeit, um die Bandhymne „The DoomSword“ vollständig zu spielen, so dass man sich auf deren stampfendes Ende beschränkte, welches natürlich
lauthals von allen mitgesungen wurde, so dass Deathmaster eigentlich gar nicht hätte weiterzusingen brauchen. Dann war leider Ende, man wurde mit einem Ruck zurück
in die Wirklichkeit geholt, wollte es aber nicht wahrhaben, so dass noch etliche Minuten, nachdem DOOMSWORD die Bühne verlassen hatten, lautstarke „Zugabe“-Rufe
ertönte. Die nachfolgenden TRESPASS konnte man nur bedauern, denn was hier gerade zu Ende gegangen war, war der in seiner Größenordnung überraschende Siegeszug
des heimlichen Headliners dieses Festivals. Nachdem die Band so begeistert aufgenommen wurde, kann man nur hoffen, dass sie Blut geleckt haben und uns in
Zukunft doch noch öfter live beehren werden. (doomster)

TRESPASS


Tja, mit den Gigs all dieser NWOBHM-Helden ist es immer so eine Sache, nur wenige dieser Bands haben auch heute noch genug Saft in den Lenden um eine amtliche
Show zu bieten. Auf TRESPASS hatte ich mich sehr gefreut, immerhin werden ihre Songs sogar von Doomern wie
SOLSTICE gecovert. Aber von Beginn an wurden die
Songs drucklos und wirklich im originalen rockigen Tempo vorgetragen, richtig hart waren TRESPASS ja eigentlich nie. So schwächelten Lieder wie „Live it up“
oder „Stick in the sea“ etwas, der verstimmte Bass nervte und erstmals ist auch der Sound nicht so prall. Aber die Band kriegte trotzdem höflichen Applaus und
spätestens, als sie einen Track mit dem Schluß von „Smoke on the water“ aufpeppen, kommt etwas Bewegung in die Leute. Als TRESPASS wie zu erwarten ihren Set mit
„Stormchild“ beenden, gehen alle noch mal richtig ab und fordern noch eine Zugabe, welche mit dem zweiten Alltime-Hit der Band, „One of these days“, einen
weiteren Klassiker der NWOBHM bietet. TRESPASS haben leider das Pech von diesen beiden auf einigen Samplern vertretenen Songs leben zu müssen, hätten sie ihre
Songs heute mit etwas mehr Dampf vorgetragen wäre aber sicherlich mehr drin gewesen, das HB-Publikum war schließlich überaus gut gelaunt und in Partystimmung. (WOSFrank)

EXILED

Der Name EXILED schwirrte mir die ganze Zeit im Kopf umher, bis endlich der Sänger seine Stimme erhob. Genau, das ist die Band mit dem Sänger, der wirklich wie
eine Kopie von MAIDEN-Shouter Bruce Dickinson klingt. Allerdings handelt es sich bei EXILED nicht um einen
IRON MAIDEN-Clone, die Songs haben oft einen
US-Metal-Touch, Songs wie „Fireplace“, „Kings quest“ oder „Tying on your grave“ klingen eher nach den metallischen Soloplatten des Herrn Dickinson. Das auf der
neuen CD erscheinende „Force itenity“ weiß ebenfalls zu überzeugen. So ist die Nähe zu Dickinson aber auch zweischneidig: Schaut man nicht auf die Bühne,
gefallen die starken Songs, die musikalisch einwandfrei vorgetragen werden und diese Stimme ist wirklich beeindruckend. Schaut man aber auf die Bühne und sieht
vom Sänger selbst das Stageacting von Bruce, ist es dann doch zuviel. Also einfach umdrehen zum Rumflirten und siehe da, der ganze Körper fängt wieder an
rhythmisch zu zucken… äh, wegen der Musik, ist ja klar! Zum Schluss gibt es noch eine knallharte Version von
METAL CHURCH’s „Metal church“, wo Sänger John
zeigt, dass er mehr drauf hat als sein großes Vorbild zu kopieren. Hoffentlich gibt es bald mehr davon. Trotzdem war es ein starker unterhaltsamer Gig, der auch
dem mittlerweile etwas ausgepowerten Publikum gut gefallen hat. (WOSFrank)

BLITZKRIEG


Etwas unmotiviert durch die TRESPASS-Show hatte ich von BLITZKRIEG auch nicht viel erwartet, so kann man sich täuschen… Songs wie „I’m insane“ und
„Can’t hold on“ wurden mit kräftigem Sound und reichlich Power gebracht. Einzig der Gesang von Brian Ross war wie immer schon etwas schwachbrüstig und oft
ziemlich schräg. Das störte aber weder Band noch Publikum, und wenn der Gitarrist ebenfalls ans Mikro trat, passten auch die Vocals zum positiven Gesamtbild.
„Unholy trinity“, Rock forever“, „Armageddon“ und ein Tributsong für ALICE COOPER wurden heftig abgefeiert. Die Band spielte sehr tight und wirkte gut
eingespielt, hier konnte niemand von unmotivierten Rock-Rentnern sprechen. Im Gegenteil, es war offensichtlich, wie viel Spaß diese Show den Herren auf der
Bühne machte. Kein Wunder, auch wenn das Publikum trotz fortgeschrittener Stunde Songs wie „Dark city“, „Nocturnal vision“, das
JUDAS PRIEST-Tribute
„Metal racer“ oder den SATAN-Song „Blades of steel“ so begeistert annimmt. Überhaupt hatten es alle Bands sichtbar leicht mit dem gutgelaunten
Headbangers-Publikum, die entspannte familiäre Atmosphäre dieses Festivals war allen Anwesenden anzumerken. (WOSFrank)

BATTLE RAM

Als letzte Band noch mit auf’s Billing gerutscht, boten BATTLE RAM eine gehörige Partion Italien-Stahl, der selbst zu spätmitternächtlicher Stunde noch einmal
sämtliche Kraftreserven der inzwischen sichtlich geschrumpften Meute aktivierte. Während viele Besucher nach BLITZKRIEG in ihre Betten krochen, verblieben die
Härtesten der Härtesten, um einen der hoffnungsvollsten Underground-Acts vom Stiefel Europas lautstark zu unterstützen. Zwar haben BATTLE RAM erst ein Demo
(u.a. mit einem CIRITH UNGOL-Cover!)
herausgebracht, das unter Traditionalisten jedoch so großes Aufsehen fand, dass Andrea von Metal Supremacy die Jungs
kurzerhand noch mit auf’s Headbangers holte. BATTLE RAM spielen ihren Metal rein, unverfälscht und abseits jener Trallala-Mentalität, die besonders in Italien
weit verbreitet scheint. Nachdem die Demo-Songs und auch zwei neue Stücke gespielt waren, enterten Fabio ãThunderÒ von THUNDERSTORM, ãDeathmasterÒ von
DOOMSWORD und Sascha „Sir Lord Doom“ Maurer von RITUAL STEEL die Bühne und sangen gemeinsam mit BATTLE RAM’s Daniele den NWoBHM-Klassiker
„Angel Witch“. Schon merkwürdig, dass die Frontmänner der Bands, die ich bei diesem Festival am meisten schätze, zusammen auf einer Bühne standen, hehe… Und
da selbst der genialste Puristen-Metal mal ein Ende haben muss, schlossen BATTLE RAM ihren Edelstahl-erfüllten Reigen mit dem
OMEN-Cover ãDeath RiderÒ. Wer OMEN
nicht kannte, hätte das Stück – und das ist keine Übertreibung! – ohne weiteres für einen
BATTLE RAM-Song halten können. (Inuluki)

Fotos: doomster
Danke an: Inuluki für die Beisteuerung zweier Gastbeiträge