VANITY RUINS: Retina [Eigenproduktion]

VANITY RUINS: Retina [Eigenproduktion]

Erst seit einem Jahr aktiv und schon machen VANITY RUINS mit einer ersten Veröffentlichung auf sich aufmerksam. Das norddeutsche Quintett schreit dabei durch ein angeschwärztes, deathig-thrashiges Sprachrohr, durch das die Schallwellen zu den THE BLACK DAHLIA MURDER oder NEAERA gewohnten Ohren vordringen sollen.

Der rasche Einstieg der Band spiegelt sich auch in den Songs wieder, die flott und schnörkellos auf die Tube drücken. Blastbeats da und dort, etwaige Tempowechsel und aggressives Riffing gepaart mit leicht melodischen Parts. Dazu kommt noch der Scream- und Growlgesang von Frontfrau Anna, deren Organ zu überzeugen weiß. Das hohe Gekeife wird ebenso gekonnt umgesetzt wie das tiefe Gegröle.

Während die Produktion des Demos von guter Qualität ist, lässt die Covergestaltung zu wünschen übrig. Trotzdem sollte man sich nicht davon abhalten lassen, dieser jungen Band eine Chance zu geben. Zwar fehlt es den 30 Minuten noch an Abwechslung und auch bleiben von den einzelnen Songs kaum Einzelheiten hängen, doch liefern VANITY RUINS mit Retina ein amtlich aggressives Stück Musik ab, dem nur die Reife, Variationen und … na ja, ein Grafiker fehlt.

Veröffentlichungstermin: April 2008

Spielzeit: 32:18 Min.

Line-Up:
Anna Titova – Gesang
Olli Carell – Gitarre
Lars Steponat – Gitarre
Ole Quirin – Schlagzeug
Nicola Christoph – Bass

Label: Eigenproduktion

MySpace-Seite: http://www.myspace.com/vanityruinsmetal

Tracklist:
1. The Average
2. Dead Children Don´t Ask For Sweets
3. Boredom Is A Daily Breakfast
4. Listen To The Murmur (Instrumental)
5. Wait
6. A Way To Be Ridiculous
7. 100 And 2 Shades Of Grey
8. The Handless Arms Of Fate
9. What A Coincidence

Christian Wögerbauer
Christian ist seit 2005 unser Vertreter der Österreicher Metalszene, rezensiert gern im Bereich Symphonic Metal, Doom, Melodic Death und auffallend gern Bands mit Sängerin. Genres: Symphonic Metal, Gothic Metal, Melodic Death Metal, Doom.