UNSILENCE: Transfiguration (Eigenproduktion)

UNSILENCE: Transfiguration (Eigenproduktion)

Mit UNSILENCE haben wir es einmal wieder mit einer englischen Underground-Doom-Metal-Band zu tun, die hier mit einer 3-Track-Mini-CD am Start ist. Und die Band macht es einem erneut nicht einfach, ein ausführliches Review zu schreiben, denn eigentlich kann man das gebotene mit wenigen Worte zusammenfassen und der Leser weiß, was Sache ist. Solider Doom Metal ohne Stonersperenzchen, der gut gespielt ist und keinen Doom-Fan enttäuschen, aber auch nicht zu Freudentaumeln veranlassen wird. Mal schleppend, mal für Doomverhältnisse eher flotter, mit leichten Anleihen von SOLSTICE oder aber auch von MY DYING BRIDE (vor allem bei The Gallery, das zudem mit kurzen Violineneinlagen versehen wurde). Wie so oft in diesem Genre gibt´s auch für UNSILENCE keinen Innovationspreis, aber da der Doomer im allgemeinen ja nicht gerade mit Veröffentlichungen überschüttet wird, hat Transfiguration durchaus seine Daseinsberechtigung. Zumal man auch bei den Engländern wunderbar in die Musik versinken und für 20 Minuten die Welt um sich herum vergessen kann. Ein paar interessante Ideen sorgen auch dafür, dass der Hörer bei der Sache bleibt und viel mehr gibt´s eigentlich nicht zu sagen.

Die Ansätze stimmen bei UNSILENCE auf jeden Fall und so kann man hoffen, dass die Band bis zur nächsten Scheibe etwas mehr an Eigenständigkeit gewonnen hat und die Songs vielleicht ein bisschen mehr auf den Punkt kommen. Falls ihr die CD nirgends entdecken solltet, bei HELLION gibt es die Mini für 15 Märker.

Fierce

Spielzeit: 21:03 Min.

Line-Up:
Andrew Hodson – Vocals

Kieron Tuohey – Guitars

David Elliot – Bass

Jonathon Gibbs – Drums / Keyboards

Violin by Tony Gibbs

Produziert von Mags & Mark Brooks
Label: Eigenproduktion

Hompage: http://matrix.crosswinds.net/~unsilence

Tracklist:
1. Our Final Autumn

2. The Gallery

3. Once were Embers

Fierce
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