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TORTURE: Storm Alert

TORTURE: Storm Alert

Bereits 1986 wurden TORTURE von Tom Hicks und Deric Gunter gegründet und veröffentlichten ein Jahr später die EP Terror Kingdom. 1989 wurde schließlich die ursprüngliche Version von Storm Alert veröffentlicht. Als es dann Anfang der Neunziger mit dem Thrash Metal abwärts ging, entschlossen sich die beiden Bandgründer erstmal etwas Anständiges zu lernen und legten die Band auf Eis. 2004 schließlich zerrte man TORTURE wieder aus der Gruft und begann mit dem Remix von Storm Alert. Und jetzt, weitere zwei Jahre später, steht das Ganze endlich zur Veröffentlichung an. Wie man sich denken kann, klingt das Album kein bisschen modern, sondern bietet eine Stunde lang Old-School Thrash Metal, bei dem mir so richtig das Herz aufgeht. Man merkt beim Hören von Storm Alert sofort, wo diese Band ihre Wurzeln hat, nämlich im guten alten U.S. Thrash Metal. Besonders SLAYER kommen mir immer wieder, besonders allerdings bei Terror Kingdom in den Sinn. Sehr kultig kommt Slayride daher, welches mit einem von Kindern gesungenen Weihnachtslied beginnt und dann zum im Mid-Tempo dahinwalzenden Albtraum eines jeden Weihnachtsliebhabers wird. Zwei weitere Highlights sind die beiden Abrissbirnen Ignominious Slaughter und das abschließende Deceiver.

Gleich 5 Songs auf Storm Alert überschreiten die 7-Minuten-Grenze. Bei einer Thrash Metal Scheibe? Ja, und genau hier liegt auch die größte Schwäche der CD, denn dem einen oder anderen Song hätte eine gewisse Straffung nicht geschadet, so dass die betroffenen Nummern teilweise durch die Überlänge einiges an Durchschlagskraft verlieren. Besonders das elfminütige Dwell Into Surreality und den achtminütigen Titeltrack hätte man besser ein oder zwei Minuten weniger gegönnt. Beide Songs sind trotzdem ziemlich cool, hätten aber meiner Meinung nach in kompakteren Versionen noch besser gewirkt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass das Drumming bei mindestens zwei Tracks doch arg nach einem Gastauftritt von Angelo Sasso klingt, aber auch das lässt sich verschmerzen. Insgesamt ist Storm Alert eine coole Scheibe, die man als Old-School Thrasher zumindest nicht ungehört an sich vorüber ziehen lassen sollte.

Veröffentlichungstermin: 24.03.2006

Spielzeit: 65:28 Min.

Line-Up:
Tom Hicks – vocals/guitar

Deric Gunter – bass

Musiker auf Storm Alert:

Joe Robinson – guitars

Jerry Norland – drums

Akuelle Live-Musiker:

Nick Nielsen – guitar

Justin Dudra – drums

Produziert von Neil Kernon und Alan Douches
Label: Escapi Music / Edel

Homepage: http://www.tortureband.com

Email: band@tortureband.com

Tracklist:
01. Intro

02. Ignominious Slaughter

03. Dwell Into Surreality

04. Bloody Portraits

05. Slay Ride

06. Terror Kingdom

07. Storm Alert

08. Enter The Chamber

09. Whips Pt.1

10. Whips Pt.2

11. Deceiver

Markus
"Kümmere mich um die Technik und die Weiterentwicklung von vampster, schreibe ab und zu Reviews und schieße bei Festivals und Konzerten Fotos für vampster. Habe das Magazin 1999 mit gegründet."