SOLARIZED: Driven

SOLARIZED: Driven

Yeah, so sollte und muss Rockmusik klingen. Dreckig, gemein und mit dicken Klöten. SOLARIZED müssen nicht nur ziemlich dreckig und gemein sein – sondern vor allen Dingen auch lange nicht mehr gepoppt haben. Nach einem kurzen Intro gibt die Band um Sänger/Gitarrist James Hogan (der die Band zusammen mit Drummer Reg Satana gründete) elfmal Gas und genauso oft schlägt sie dem Menschen vor der Box satt in die Fresse. So ähnlich muss es sein, wenn Du von einem… Quatsch… von zehn wildgewordenen Büffeln überrannt wirst. Vierzig Minuten (und fünf Sekunden) lang gibt die Band Gas und macht auf ihrem „Stoner Rock“-Feldzug keine Gefangenen. Wozu auch, wer sich dieser Band aus New Jersey in den Weg stellt, hat selber schuld. Eine wirklich gelungene Mischung aus BLACK SABBATH, MONSTER MAGNET, C.O.C., FU MANCHU und (natürlich) KYUSS, wobei der Gesang manchmal an DANZIG erinnert. Der Schwachpunkt ist allerdings die Produktion. Als ich die Scheibe zum ersten Mal im Auto hörte, blies mich der Sound fast um. Zu Hause, auf der „normalen“ HiFi-Anlage klang das dann doch ein bisschen dünn und scheppernd. Hier fehlt eindeutig der Druck, der – wäre er vorhanden – diese Scheibe zu einem echten Kracher hätte machen können. Und genau das ist das Problem. Der Druck fehlt. Die Songs an sich sind aber schon geil. Schade, hier hat man eindeutig am falschen Ende gespart. Oder war der Sound so etwa gewollt?? ?? Ich bevorzuge dann doch lieber die weiter oben genannten Bands. Oder auch SMOKE BLOW, meinen absoluten Genre-Geheimtipp!!

Spielzeit: 40:05 Min.

Line-Up:
James Hogan (Gitarre, Gesang), Reg Satana (Drums) und noch zwei andere, die mir unbekannt sind (wirklich ein informatives Info!!)
Label: Century Media

Tracklist:
1. Intro

2. Dig the Ride

3. Born of Fire

4. Chrome Shop

5. Meanspirit

6. Angel

7. Stab yor Back

8. Firefight

9. Box full of Dirt

10. Southbound

11. Conspiracy

12. World without End