SIGMA: Sigma

SIGMA: Sigma

Also das Cover sieht ja schon mal ganz toll aus. Auch eine Art, auf sich aufmerksam zu machen. SIGMA kommen aus Italien und spielen: Na? Na, wer kommt drauf? Richtig! Melodischen Speedmetal mit vielen Keyboard-Einlagen und melodischem Gesang. Und sie machen ihre Sache recht ordentlich, vor allem die Gitarrenarbeit ist sehr variabel und phantasievoll, alle Leads sind klasse ausgearbeitet und heben sich wohltuend von der Masse ihrer Landsleute ab. Bei „Minded Walls“ hat man mal eben die Eurovisions-Hymne als Solo verbraten und auch sonst lassen die Gitarristen nichts anbrennen. Kann man, auch dank des angenehmen Gesangs, sehr gut hören, die ganz großen Songideen fehlen allerdings noch. Trotzdem eine Scheibe, die ab und an wieder ihren Weg in meinen CD-Player Of Steel finden wird. Wer auf die bekannten Italo-Speed-Bombast-Metaller steht sollte SIGMA sein Ohr leihen und seine Sammlung um eine interessante Facette erweitern. Atrheia Recors haben nach ihrem Griff ins Klo (VISION DIVINE) jedenfalls die erste bemerkenswerte Band unter Vertrag genommen. Nur das „Maniac“-Cover hätte nicht sein müssen (ich würde ja jetzt gerne mit schlauem Fachwissen über Pop-Bands aus den Achtzigern glänzen, aber da kenne ich mich beim besten Willen nicht aus. Wer den Song hört, wird sich auf jeden Fall auch an das Original erinnern).

Wings

Besetzung:

Unbekannt

Tracklist:

1.Four Directions

2.End Of Time

3.Guardians

4.King Of The Nightmares

5.Minded Walls

6.Legacy

7.Follow The Sign

8.Fading Memories

9.Mighty Sword

10.Until Tomorrow

11.Land Of Freedom

12.Maniac

Wings
Seit November 1999 liefert Nils ("Wings") jährlich Reviews, um die Fahne des wahren METALs hochzuhalten!