SHARK INFESTED DAUGHTERS: These Tides, Our Tombs [Eigenproduktion]

Mit Synthies etwas überfrachteter Metalcore mit Gesangs-Trio aus Kanada.

Etwas mit Synthies überfrachteten Metalcore haben SHARK INFESTED DAUGHTERS zu bieten. Das Sextett aus Kanada, das mit These Tides, Our Tombs ihr Debütalbum veröffentlicht hat, setzt dabei auf entsprechend abgehacktes Riffing, das von Melodic Death Metal-Leads durchbrochen wird. Hinzu kommen dann und wann gelungene Soli, die ansonsten schwächere Songs wie Dead Eye aufwerten.

Bei anderen Tracks wird dagegen viel mit Synthesizern experimentiert, was manches Mal für Abwechslung sorgt, doch zu oft auch über die Stränge schlägt. Songs wie Kyubi klingen da einfach zu anstrengend, während Lifestream dagegen uninspiriert konstruiert wirkt. Da macht das gesangliche Dreiergespann zwischen Growls, Halb-Rap und cleanen Frauen-Vocals – am variabelsten in Hitokiri – schon mehr Sinn bzw. Spaß, wenngleich jetzt niemand von dem Trio wirklich herausragend agiert.

Grundsätzlich haben SHARK INFESTED DAUGHTERS schon den einen oder anderen guten Song am Start (To Those Who Have Hurt), doch mangelt es dem Album am (unbedingten) Reiz, es noch einmal hören zu wollen. Der Metalcore an sich ist zu austauschbar – und das können weder die innovativeren, wenn auch teilweise anstrengenden Synthies, noch der mehrstimmige Gesang wettmachen.

Veröffentlichungstermin: 11.11.2016

Spielzeit: 39:46 Min.

Line-Up:
Dustin Wolfe – Bass
Erika Leah – Synths & Gesang
Chris Thoresen – Gesang
Dan McCormick – Gitarre & Gesang
Oliver Carter-Wells – Gitarre
Yannick Mathieu – Schlagzeug

Gastmusiker:
Sacha Laskow (Ex-DIVINITY) – Gitarre (To Those Who Have Hurt)

Produziert von Rob Kukla
Label: Eigenproduktion

Homepage: http://sharkinfesteddaughters.bandcamp.com

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/sharkinfesteddaughters

Tracklist:
1. Tidebringer
2. Glass Kingdom
3. To Those Who Have Hurt
4. White Fang
5. Dead Eye
6. Half-Life
7. Kyubi
8. Lifestream
9. Hyperion
10. Hitokiri
11. Acoustic Version – Tide Bringer