LOKASENNA: Rebirth in Nothing (Eigenproduktion)

LOKASENNA: Rebirth in Nothing (Eigenproduktion)

In letzter Zeit bin ich aus dem brutalem Death Metal Bereich nur passablen bis sehr guten Bands begegnet, ich habe gar nicht mehr damit gerechnet mal was unterdurchschnittliches zu Ohren zu bekommen. Doch nun dreht sich die 3-Track-EP von LOKASENNA in meinem Player.

In Vergleich zu MORBID ANGEL fällt mir folgendes auf: Die lieblos aneinandergeklatschten Riffs, selbst wenn sie sauber gespielt sind, klingen so wie die, die Trey Azagthoth von MORBID ANGEL aussortiert, weil sie zu uninspiriert klingen. Der Gesang findet seine Hauptinspiration in Dave Vincet zu Altars of Madness-Zeiten und bekommt es mit der Lautstärke leider nicht ganz gebacken: Wenn er aggressiver singt, wird er so laut, dass man die ganzen Instrumente nicht mehr hört. Und zu guter letzt ist der Drumcomputer der nervigen Sorte zuzuordnen.

Diesmal wars leider nichts, aber vielleicht wird es ja beim nächsten mal was, wenn die vier Italiener versuchen eigenständiger und beherzter vorzugehen. Wenn ihr unbelehrbar seid und das Teil dennoch ordern wollt, so wendet euch an Lorenzo Madiai, Via A. Caro 34, 50142 Firenze – Italy.

Spielzeit: 11:05 Min.

Line-Up:
Marco Serni – Guitar, Programming

Lorenzo Madiai – Vocals

Matto Meucci – Bass

Marco Guglielminetti – Guitar

Homepage: http://it.geocities.com/homeofloki

Email: lorenzo.madiai@tin.it

Tracklist:
1. Alone with My(dark)self

2. The Form I Wait

3. The Bonds, The Nothing