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INTERSTATE BLUES: Redemption [Eigenproduktion]

INTERSTATE BLUES: Redemption [Eigenproduktion]

Seit 1994 gibt es die Band INTERSTATE BLUES aus Los Angeles, sie haben es mit den Jahren auf sieben Alben gebracht und steuerten auch zwei Songs zu TV-Serien bei. Das aktuelle Album Redemption versucht nun hartnäckig, einen Platz in meiner Playlist zu gewinnen.

Na ja, so ganz wird das leider nicht klappen. Dem Trio um Bandkopf Purpora hört man schnell an, dass sie nicht erst seit Kurzem zusammen rocken. Mit deutlicher Bluesorientierung gibt es klassischen Hard Rock aus der Ecke späte 70er/frühe 80er. Was das Songwriting und die Riffs angeht, so scheint Jamie Purpora auch großer VAN HALEN-Fan zu sein. Hier und da erkennt man aber doch wieder deutlich die 70er, wenn die Songs zum Beispiel nach Bands wie FREE klingen.
Seine Leads hingegen erinnern eher an Paul Gilbert (RACER X, MR. BIG) oder noch mehr an JAKE E. LEE (OZZY, BADLANDS), und in diesen Momenten und mit der bluesigen Note muss ich manchmal an BADLANDS denken. Oft horcht man Kopf nickend auf, er spielt eine starke, erdige und angenehme Gitarre. Sein Gitarrenspiel steht bei den Songs immer im Vordergrund, die stark aufspielenden Bass und Drums sind leider leicht in den Hintergrund gemischt. Schade, da hätte man mehr Druck rausholen können, lasst nie den Bandkopf eine CD produzieren, wenn er der Gitarrist ist…
Seine Vocals passen prima zum Sound, kommen gelegentlich wie eine Mischung aus LENNY KRAVITZ und IAN GILLAN (DEEP PURPLE, BLACK SABBATH).  Allerdings hat Purpora einen sehr soften Grundton, sein Gesang kommt immer leicht zurückgezogen und bremst die Songs damit etwas aus.
Nach vorn rockende Songs wie das coole Hear, bluesigere Tracks wie der Titeltrack oder das hart groovende Underground machen durchaus Spaß. Der bluesigen Ader lässt man auch beim Instrumental Nineteen eighty nine freien Lauf, hier tobt sich Purpora fast sieben Minuten an seiner Gitarre aus.

Wer stark Bluesgetränkten Hard Rock mag, der kann bei Redemption nicht sehr daneben greifen. Um vollends zu begeistern fehlt mir bei INTERSTATE BLUES aber der letzte Kick.
Redemption bekommt man bei uns z.B. bei Just For Kicks.

Veröffentlichungstermin: August 2007

Spielzeit: 47:12 Min.

Line-Up:
Jamie Purpora – Vocals, Guitars
Roger Brown – Bass
Jeremy Crowther – Drums

Produziert von Jamie Purpora
Label: Eigenproduktion

Homepage: http://www.interstateblues.com

Email: purpora@sbcglobal.net

Tracklist:
1.Twilight
2. Fate
3. Hear
4. I know
5. Nineteen eighty nine
6. Underground
7. Who we are
8. Redemption

Frank Hellweg
Lebensmotto "stay slow", Doomer halt.... Love & Peace geht auch immer, nur ohne Musik geht nichts!