FIELD OF HATE: Blood and Steel

Straight Edge New School-Hardcore aus Finnland? So unvorstellbar, wie ein George W. Bush mit Gehirnzellen…

Ich dachte Finnen wären permanent depressiv und betrunken, doch diese Band zerstört mein Bild dieses Volks. Straight Edge New School-Hardcore aus Finnland? So unvorstellbar, wie ein George W. Bush mit Gehirnzellen. Doch das gibt es wirklich; große Vorbilder wie MORNING AGAIN, MERAUDER, SLAYER und SLIPKNOT haben FIELD OF HATE, wie sie auf ihrem treumetallisch betiteltem ersten Lebenszeichen beweisen.
Schlecht sind diese zehn Minuten der neuen Schule beileibe nicht, Energie ist in den vier kurzen Songs zu genüge vorhanden. Ich stelle mir gerne vor auch mal ein längeres Album von ihnen zu hören, aber manches macht mir den Genuss dann doch ein wenig madig. Der prollige Gröhlgesang und hier und da eintönige Riffs sollten unbedingt ausgetauscht werden, das würde besser zum restlichen Gekloppe passen.
Ansonsten ist genügend Abwechslung vorhanden. Viel Double-Bass, Wut und Groove bringen viel Spaß und zeigen, wer das sagen hat. Im Moshpit würde ich denen gerne mal über den Weg laufen, schließlich ist Energie bei FIELD OF HATE zu genüge vorhanden, es scheitert lediglich an ein paar Zutaten, dass hier nichts so richtig vorwärtsgeht.

Ich glaube dieses Teil braucht man nicht wirklich. Die Die Hard-Fans der oben genannten Bands können meinetwegen zugreifen, alle anderen sollten eher auf ein reiferes, erstes Full-Length-Album warten.

VÖ: 10. Februar 2003

Spielzeit: 9:42 Min.

Line-Up:
Tuomas – Drums

Timoxxx – Vocals

Asko – Guitars

Label: Spill the Blood Recordings

Homepage: http://www.fieldofhate.cjb.net

Tracklist:
1. Fuck Your Faith

2. 55 Years

3. Ready to Fight

4. See Through Your Lies