CURSE UPON A PRAYER: Rotten Tongues

CURSE UPON A PRAYER: Rotten Tongues

Viel gibt es von der Black Metal-Band CURSE UPON A PRAYER nicht in Erfahrung zu bringen. Die von zwei Brüdern im finnischen Tornio 2010 ins Leben gerufene Band wurde 2014 um zwei weitere Mitglieder erweitert und hat mit dem Album From the Lands of Demise debütiert. Nur ein Jahr später folgt mit Rotten Tongues nun schon das nächste Album der Skandinavier.

Und es ist schade, dass man nicht mehr von CURSE UPON A PRAYER weiß, schließlich brauchen sich diese keineswegs zu verstecken, als dass sie ihren Black Metal in unterschiedlichen Spielarten zum Besten geben. Treibend, flott und böse wie bei The Distant Chaos und Divinus Mortis, langsam und düster wie bei Death Sentence und Devil On The Churchyard oder schön erhaben wie bei Third Day Of Creation und White Ghost.

Dabei lässt das Quartett die Melodie nicht zu kurz kommen, was dem Album eine Stimmigkeit und Geschlossenheit verleiht. Mit den variablen Tempo- und Härtegraden vermeiden es CURSE UPON A PRAYER zudem, dass Rotten Tongues zu eintönig wird. Weiterhin ist auch der Gesang abwechslungsreich (Screams und Growls) und die Produktion passt ebenso. Tja, man kann also nur gespannt sein, wann sich das Geheimnis um CURSE UPON A PRAYER lüftet, denn nach Newcomern klingen sie nicht.

Veröffentlichungstermin: 12.06.2015

Spielzeit: 43:14 Min.

Line-Up:
4 Mitglieder, die ihren Namen nicht preisgeben wollen

Label: Inverse Records

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/pages/Curse-Upon-A-Prayer/192920167462169

Tracklist:
1. The Distant Chaos
2. Death Sentence
3. Third Day Of Creation
4. Red Room
5. Devil On The Churchyard
6. Divinus Mortis
7. Rotten Tongues
8. The Lost Symbol
9. White Ghost

Christian Wögerbauer
Christian ist seit 2005 unser Vertreter der Österreicher Metalszene, rezensiert gern im Bereich Symphonic Metal, Doom, Melodic Death und auffallend gern Bands mit Sängerin. Genres: Symphonic Metal, Gothic Metal, Melodic Death Metal, Doom.