ANVIL: Plenty Of Power

ANVIL: Plenty Of Power

ANVIL legen mit „Plenty Of Power“ ihr inzwischen elftes Album vor. Was kann man zu einer so lange bestehenden Band noch schreiben? Lips und seine Jungs haben nie ihre musikalische Linie verlassen, sondern immer ihre Definition des „Real Metal“ auf Band geprügelt. Dass die Kanadier live eine Macht sind kann wohl jeder bestätigen, der in den vergangenen zwei Jahren die Nase vor die Tür gesteckt hat, waren ANVIL doch geradezu unermüdlich on the road (unter anderem auch in Wacken und Balingen). Außer dem einfallslosen Cover (das vermutlich schwächste in der Bandgeschichte) stimmt auf „Plenty Of Power“ eigentlich alles. Die Produktion drückt tonnenschwer, Robb „Doublebassmachine“ Reiner drumt wie ein Gott (Tipp: „Ball Of Fire“) und Lips kann sich mit seiner charismatischen Gitarren- und Gesangsarbeit wieder voll austoben. Die Songs stimmen und haben vom mitsing-kompatiblen Midtempo-Amboß („Siren Of The Sea“ oder „Computer Drone“, das bereits auf der letzten Tour vorgestellt wurde) bis zum Hochgeschwindigkeitsklopfer („The Creep“ oder der Titelsong) alles zu bieten. Auffällig ist allerdings, das die Ahornblätter im Vergleich zum Vorgängeralbum „Speed Of Sound“ den Fuß etwas vom Gas genommen haben, aber trotzdem (natürlich…) verdammt heavy sind. Bleibt also alles wie gehabt: ANVIL – too heavy for whimps!

Wings

Besetzung:

Lips – v, g

Ivan Hurt – g

Glen Five – b

Robb Reiner – dr

Tracklist:

1.Plenty Of Power 2.Groove Science 3.Ball Of Fire 4.The Creep 5.Computer Drone 6.Beat The Law 7.Pro Wrestling 8.Siren Of The Sea 9.Disgruntled 10.Real Metal 11.Dirty Dorothy (bonus track)

V.Ö.01/01

Label: Massacre

Wings
Schon seit November 1999 bei vampster, liefert Nils ("Wings") CD- und Live-Reviews, um die Fahne des wahren METALs hochzuhalten! Ein paar Randbereiche wie Southern Rock und klassischer Hard Rock dürfen dabei nicht fehlen.