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	<title>EIGHT BELLS Archiv | vampster - Metal Magazin</title>
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	<description>Dein Metal Webzine. Seit 1999.</description>
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		<title>EIGHT BELLS: Legacy of Ruin</title>
		<link>https://vampster.com/cd-reviews/eigth-bells-legacy-of-ruin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Damager]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 09:11:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[EIGHT BELLS]]></category>
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					<description><![CDATA[In seinen guten Momenten wunderschöner, melancholischer Doom, aber leider auch mit einer Schwäche. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2">Es ist schon eine interessante Mischung, welche <a href="https://vampster.com/bands/eight-bells/" target="_blank" rel="noopener">EIGHT BELLS</a> aus Portland hier bietet. Band-Kopf Melynda Jackson gilt als eine der prägenden Musikerinnen im Underground der Portland Metal/Alternative-Szene, bekannt für experimentelle Ansätze, was man auch in der Konzeption dieser Band sehen kan. EIGHT BELLS veröffentlichen nun immerhin schon ihr drittes Album, sind mir aber bislang noch nicht begegnet.</p>
<p class="p2">Die Basis für &#8222;Legacy of Ruin&#8220; ist melancholischer Doom englischer Prägung, <a href="https://vampster.com/bands/my-dying-bride/" target="_blank" rel="noopener">MY DYING BRIDE</a> sei hier genannt, dazu kommt aber ein spürbarer Einschlag von modernem, amerikanischen Alternative/Progressive Rock a la <a href="https://vampster.com/bands/mastodon/" target="_blank" rel="noopener">MASTODON</a>, hier und da ein paar Blast-Beats, dazu als besonderes Stilmittel neben<span class="Apple-converted-space"> </span>eher unauffälligem Growling, ein entrückter, mehrstimmiger Harmonie-Gesang, der teilweise einen sehr schönen sakralen Charakter aufweist.</p>
<h2>Melancholischer Doom mit Harmonie-Gesang &amp; unnötigen Sperenzchen</h2>
<p class="p2">Eigentlich eine fantastische Idee, das alles in einer Doom Metal Band zu bündeln und zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen. Herausgekommen ist ein Album, das in seinen starken Momenten wunderschön ist, aber leider auch ein paar schwächere Momente zu bieten hat.</p>
<p class="p4">Im Opener „Destroyer“, mit treibender Double-Bassdrum und zumeist mehrstimmigem Gesang wird das <span class="s1">P</span>roblem schon deutlich. Die abwechselnden Blastbeats und <span class="s2">P</span>assagen mit offenen Akkorden wirken weniger progressiv als sie vielleicht sollen, sondern inhomogen und werden mit eher semi-interessanten Riffs als Bridge aneinander gestückelt. Der Song verliert in diesem Moment seine Richtung und wirkt beliebig. Die Arrangements der Vocals sind hingegen sehr gelungen, ja ergreifend und bilden das Herzstück dieses Songs, wie auch bei den meisten Songs des Albums. Es wirkt bei &#8222;Destroyer&#8220; so, als sei um den Gesang-Part herum dann noch ein Metal-Song konstruiert worden und das Ganze ist etwas ausser Kontrolle geraten.</p>
<p class="p4">Besser funktioniert das im folgenden Song „The Well“, der viel ruhiger, fast bluesig und gleichzeitig epischer daherkommt, den Melodien Zeit lässt und mit traurig-klagenden Gitarren eine emotionale Tiefe erschafft und den Hörer berühren kann. Ein fantastischer Song, stimmungsvoll umgesetzt in<span class="Apple-converted-space">  </span>zugehörigen <a href="https://youtu.be/Usg8NAO9tDk" target="_blank" rel="noopener">Video</a>.</p>
<p class="p4">„Torpid Dreamer“ hat im Ansatz eine ähnliche, melancholische Kraft, wird aber immer wieder von einem ungeraden, progressiv anmutenden <a href="https://vampster.com/bands/mastodon/" target="_blank" rel="noopener">MASTODON</a>-Riff unterbrochen, was sicherlich eine bewusste Friktion sein soll, den Song aber leider nirgendwo hinführt.</p>
<h2 class="p4">Ätherischer Gesang weht dem Horizont entgegen</h2>
<p class="p4">In „Nadir“ wird auf diese Sperenzchen verzichtet, was den Song zu einem, dunklen, wunderschönen Fluss werden lässt, an dessen Ufer man gerne verweilt, um über vergangene Freuden zu sinnieren, während die erneut wunderbaren Gitarren-Melodien, mit Trauerflor umwoben vom ätherischen und sparsam eingesetzten Harmonie-Gesang langsam dem Horizont entgegen wehen. Das Highlight des Albums.</p>
<p class="p4">In “The Crone“ versucht man es dann wieder mit Blastbeats, die prinzipiell auch gut passen würden, da sie die Atmosphäre des Songs öffnen und erweitern. Dann wird der <span class="s2">P</span>art in der Mitte des Songs aber mit solchen Allgemein-<span class="s2">P</span>latz-Riffs in einer unnötigen Bridge abgewürgt, dass es fast schon ärgerlich ist. Vermutlich versucht man hier wie schon in „Destroyer“ bewusst eine Sperrigkeit in den Songs zu platzieren, es geht aber für meinen Geschmack erneut deutlich schief.</p>
<p class="p4">Beim letzten Songs „<span class="s2">P</span>remonition“ gelingt es der Band hingegen recht gut, ein eher Alternative-lastiges Riffing mit den beiden Gesangs-Varianten und sogar Blastbeats zu verbinden und einen trotzdem schlüssigen Songs zu erschaffen. Da muss man sich schon fragen, warum das vorher nicht immer gelungen ist.</p>
<h2>Die Band sollte sich entscheiden</h2>
<p class="p4">Heraus kommt am Ende ein Album mit überwiegend schönen Momenten, die dann auch teilweise wirklich sehr ergreifend sind, aber durch ein paar merkwürdige Entscheidungen im Songwriting leider kein durchgehend überzeugendes Album.</p>
<p class="p4">Man hat fast das Gefühl, die Band sperrt sich ein wenig dagegen, einfach eine sehr gute melancholische Doom-Band zu sein und möchte auf Teufel komm raus experimentelle Bestandteile in die Musik einbauen, die allerdings weder experimentell wirken, noch der Musik irgendetwas geben. Für mich sollte die Band ihre Stärken mehr betonen, nämlich, das Schreiben von melancholischen Gitarren-Melodien in Verbindung mit wunderschönen Vocal-Arrangements in wunderbar fließenden Songs.</p>
<p class="p4">Label: <span class="s2">P</span>rophecy <span class="s2">P</span>roductions<br />
Release Date: 25.02.2022</p>
<p>Line Up:<br />
Melynda Jackson &#8211; Guitars, Vocals<br />
Matt Solis &#8211; Bass, Vocals<br />
Brian Burke  &#8211; Drums</p>
<h2 class="p2">EIGTH BELLS: Legacy of Ruin Tracklist</h2>
<p class="p2">1. Destroyer<br />
2. The Well (<a href="https://youtu.be/Usg8NAO9tDk" target="_blank" rel="noopener">Video</a> bei Youtube)<br />
3. Torpid Dreamer<br />
4. Nadir (<a href="https://youtu.be/B6eRuScV8lY" target="_blank" rel="noopener">Audio</a> bei Youtube)<br />
5. The Crone<br />
6. Premonition</p>
<p class="p2"><a href="https://eightbells.bandcamp.com/album/legacy-of-ruin">https://eightbells.bandcamp.com/album/legacy-of-ruin</a></p>
<p class="p5"><a href="https://eightbellsband.com/about-us">https://eightbellsband.com/about-us</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<band><![CDATA[EIGHT BELLS]]></band>
<genres><![CDATA[doom metal]]></genres>
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	</item>
		<item>
		<title>EIGHT BELLS: weitere Single vom neuen &#8222;Legacy of Ruin&#8220;-Album</title>
		<link>https://vampster.com/news/eight-bells-erste-single-vom-neuen-legacy-of-ruin-album/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 07:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[EIGHT BELLS]]></category>
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					<description><![CDATA[EIGHT BELLS stellen ihr kommendes Album &#8222;Legacy Of Ruins&#8220; mit einer weiteren Single vor vor und haben dazu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://vampster.com/bands/eight-bells/" target="_blank" rel="noopener">EIGHT BELLS</a> stellen ihr kommendes Album &#8222;Legacy Of Ruins&#8220; mit einer weiteren Single vor vor und haben dazu ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Usg8NAO9tDk" target="_blank" rel="noopener">Video zu &#8222;The Well&#8220; bei YouTube</a> geteilt.</p>
<p>&#8222;The Well&#8220; ist bereits der dritte Vorabsong, im Januar veröffentlichten EIGHT BELLS ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iFFgbG_Ky0Y" target="_blank" rel="noopener">Video zu &#8222;Destroyer&#8220; bei YouTube</a>.</p>
<blockquote><p>Dieser Song wurde zu Beginn der Pandemie aufgenommen, als Oregon im Sommer 2020 in Flammen stand. Der Song zeigt die Perspektive einer bösen Macht, deren Geist verzweifelt und hungrig ist. Die Wut des Wesens wird dann zu Elend und Einsamkeit und schließlich zu manischer Freude.&#8220; (EIGHT BELLS-Sängerin Melynda Jackson)</p></blockquote>
<p>Schon im November hatte der erste Vorab-Song seine Premiere im Netz, EIGHT BELLS veröffentlichten ein <a href="https://youtu.be/B6eRuScV8lY" target="_blank" rel="noopener">Video zu &#8218;Nadir&#8216; bei YouTube. </a></p>
<blockquote><p>&#8222;&#8218;Nadir&#8216; ist der letzte Song, den wir kurz vor den Aufnahmen geschrieben haben. Er ist inspiriert von der hässlichen Seite der menschlichen Natur und der Tendenz, alles zu verschlingen, bis es weg ist.&#8220; (EIGHT BELLS-Sängerin Melynda Jackson)</p></blockquote>
<p><strong>Die neue Platte der Avantgarde Doom Metal-Band, &#8222;Legacy of Ruin&#8220;, erscheint am 25. Februar 2022 via Prophecy Productions.</strong></p>
<h2 style="text-align: center;">EIGHT BELLS &#8222;Legacy of Ruin&#8220; Tracklist</h2>
<p style="text-align: center;">1. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iFFgbG_Ky0Y" target="_blank" rel="noopener">Destroyer (Video bei YouTube)</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Usg8NAO9tDk" target="_blank" rel="noopener">2. The Well (Video bei YouTube)</a><br />
3. Torpid Dreamer<br />
<a href="https://youtu.be/B6eRuScV8lY" target="_blank" rel="noopener">4. Nadir (Video bei YouTube)</a><br />
5. The Crone<br />
6. Premonition</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-253028" src="https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-1200x1200.jpg" alt="eight-bells-bandfoto-2022" width="1200" height="1200" srcset="https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-1200x1200.jpg 1200w, https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-800x800.jpg 800w, https://vampster.com/wp-content/uploads/ 150w, https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-768x768.jpg 768w, https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-1536x1536.jpg 1536w, https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-80x80.jpg 80w, https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-110x110.jpg 110w, https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-380x380.jpg 380w, https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022-1160x1160.jpg 1160w, https://vampster.com/wp-content/uploads/eight-bells-bandfoto-2022.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
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		<band><![CDATA[EIGHT BELLS]]></band>
<genres><![CDATA[doom metal]]></genres>
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	</item>
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		<title>EIGHT BELLS: neue Band bei Prophecy Productions</title>
		<link>https://vampster.com/news/eight-bells-neue-band-bei-prophecy-productions/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[andrea]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 16:38:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[EIGHT BELLS]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Aventgarde Doom Metal-Band EIGHT BELLS  veröffentlicht im kommenden Jahr ein neues Album, die dritte Platte der Band&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aventgarde Doom Metal-Band <a href="https://vampster.com/bands/eight-bells/">EIGHT BELLS</a>  veröffentlicht im kommenden Jahr ein neues Album, die dritte Platte der Band aus  Portland erscheint via Prophecy Productions.</p>
<p>Prophecy Productions wird auch die früheren Veröffentlichungen der Band neu auflegen: Die ersten beiden EIGHT BELLS-Alben &#8222;The Captain&#8217;s Daughter&#8220; (2013) und &#8222;Landless&#8220; (2016) sind bereits <a href="http://lnk.spkr.media/eightbells-backcatalog" target="_blank" rel="noopener">digital erhältlich.</a></p>
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		<band><![CDATA[EIGHT BELLS]]></band>
<genres><![CDATA[Post Metal, doom metal]]></genres>
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