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marilyn manson

17 Beiträge

MORS CORDIS: Berliner Metal mit einem Schuss Rap

Die Berliner - im wahrsten Sinne der Genreschöpfung - Crossover-Formation MORS CORDIS hat auf ihrem Albumdebüt "Das Prinzip" eine Reihe von Stilelementen zusammengetragen und gerecht auf knapp 45 Minuten Musik verteilt. Was die Hauptstädter selbst zu ihrem Stil zu sagen haben, welche Botschaften sie mit ihren Texten zu übermitteln gedenken und wie Berliner Weiße mit Schuss schmeckt, könnt ihr im folgenden Interview lesen, das wir mit Sänger Torsten Pfundt und Gitarrist David Warnert geführt haben.

END OF GREEN: Wenn sich die Leichen im Keller melden…

Michael Setzer, Gitarrist der Gothic-Metaller END OF GREEN, ist ein redefreudiger Mensch. Und so gab er beim Interviewtermin nicht nur Auskünfte über die neue Platte "Dead End Dreaming", sondern stellte auch mal eben seine Jugend in Frage und philosophierte über Themen wie die korrekte Anrede des IN EXTREMO-Sängers, den Zusammenhang zwischen Metal und Fußball und Freddie Mercurys Kompatibilität mit der Black-Metal-Szene.

PORN: Rocken gegen die Quote

2004 n. Chr.! Ganz Gallien ist von uninspirierten, langweiligen Bands besetzt. Ganz Gallien? Nein, eine kleine Undergroundband mit dem dolldreisten Namen PORN leistet dem Dilettantismus mittels eingängigem Industrial Rock beharrlich Widerstand, zuletzt in Form ihrer ersten Full-length-CD "Glitter, Danger & Toyboyz". Sänger, Gitarrist und Bandhäuptling Val Porn berichtet aus dem Bandlager.

EVERGREY: Macht braucht Verantwortung

"EvergreyNachdem die Interviewtermine zum letzten Album "Recration Day" mehrfach geplatzt sind und das Gespräch im Ergebnis nie Zustande kam, wollten wir es uns die Chance beim hervorragenden aktuellen Album "The Inner Circle" natürlich nicht nochmals nehmen lassen. Unglücklicherweise wurden die Interviewtermine dieses Mal sehr knapp angesetzt, und so hatte ich gerade mal drei Tage Zeit, mich in das neue Werk der Schweden einzuhören und auch das nur ohne die zugehörigen Texte. Nicht unbedingt die günstigsten Voraussetzungen, als statt Bassist Mikael Hakansson zum vereinbarten Zeitpunkt dann Gitarrist Henrik Danhage bei mir durchklingelte, konnten wir aber doch etwas Licht ins Konzeptdunkel bringen.

W.A.S.P.: Die Suche nach dem Glück (Blackie Lawless – 1997)


Interviews, die wir euch nicht vorenhalten wollen. Blackie Lawless hat definitiv einen sehr steinigen Weg in seinem Leben zurücklegen müssen. 1983, als die endgültige Besetzung von W.A.S.P. zusammenfand, entschied er sich etwas zu beginnen, das schließlich eine der einflussreichsten und kontroversesten Acts der Rockgeschichte werden sollte. Und er war nicht immer einfach, dieser Pfad zur "Hall of Fame". Während die PMRC und andere Regierungsorganisationen (und andere immer noch) versuchten zu diktieren, welche Kunstform in den Vereinigten Staaten erlaubt werden sollte, versuchte Blackie Lawless seinerseits die Steine aus dem Weg zu räumen, die er sich selbst in den Weg gelegt hatte - seinen unersättlichen Hunger nach etwas. Etwas, das immer noch vor ihm liegt, am Ende des Weges ...

CRADLE OF FILTH: Auf dem Weg zur absoluten Verdammnis, oder: Die englische Esskultur ist einfach die beste…

CRADLE OF FILTH haben während ihrer Laufbahn bei vielen Leuten für Herzattacken gesorgt – Hausfrauen und Kirchentagbesucher mögen sie eh nicht, Jünger des ‚einzig wahren’ Black Metal mögen sie auch nicht, weil sie ja nicht true sind, etc. pp. Im Vorfeld zum aktuellen Album “Damnation And A Day“ mehrten sich aber auch die besorgten Stimmen innerhalb der eigenen Fangemeinde, ob denn nach dem Wechsel zum Major Sony die Engländer zu einer wirklichen, schwarz-weiß-bemalten Boyband mutieren würden. Nachdem das Album nun aber vorliegt, hat sich wieder alles beruhigt, und es zeigt sich, dass CRADLE OF FILTHs Musik weiterhin Metal ist, und “Damnation And A Day“ sogar noch intensiver ausgefallen ist als das letzte reguläre Studioalbum. Des weiteren haben die Engländer mit dem neuen Album eine Story mitgeliefert, die mehr als nur lesenswert ist. Genug Gründe also, um Sänger Dani und Basser Dave nach einigen zusätzlichen Infos zu dem Album zu befragen.

GRAVITY KILLS: Macht Mercedesfahren glücklich?


Selten erlebte eine Band einen derart kometenhaften Aufstieg wie GRAVITY KILLS Mitte der Neunziger. Dem Singlehit "Guilty" konnte man in keiner Alternativezappelbude entkommen, und selbst im Kino erklang der Hit zum wüsten Leinwandtreiben von Stars wie Brad Pitt, Morgan Freeman und Kurt Russell. Doch dann wurde es still um die Shootingstars, nachdem auf den selbstbetitelten Erstling das etwas glattere Zweitwerk "Perversion" gefolgt war. Entsprechend überraschend kam die Ankündigung eines neuen GRAVITY KILLS-Albums namens "Superstarved", das sich dann auch noch als deutlich heftiger, metallischer und zugleich immer noch gespickt mit den typischen grandiosen Melodien entpuppte.

INTO ETERNITY: Heavy Metal hat mich zu der Person werden lassen, die ich heute bin

INTO ETERNITY – ein Name den man sich sicher merken sollte, denn auf ihrem zweiten Album "Dead or Dreaming" zeigt diese junge Band aus Kanada ein enormes Potential, mit dem es ihr mit etwas Glück gelingen könnte ein großes Publikum aus den verschiedensten Richtungen zu erreichen. Zudem hat die Band nun auch vor kurzem auf europäischem Boden bewiesen welche Live-Qualitäten in ihr steckt und somit stehen die Zeichen auf Sturm. Gitarrist Daniel S. Nargang hat sich unseren Fragen gestellt...

GHOULTOWN: die Welt eines Western-Zombie

Ziemlich überrascht war ich, als ich durch puren Zufall im Internet auf die neue Band des ehemaligen SOLITUDE AETURNUS Bassisten Lyle Steadham stieß. Denn mit dem, was Lyle über Jahre mit SOLITUDE gemacht hat, haben GHOULTOWN überhaupt nichts zu tun. Vielmehr bietet die Band einen eigentümlichen Mix aus Rockabilly, Country, Punk und Filmmusik, der durch seine enorme Energie aber auch ohne Probleme Metalfans gefallen kann. Und so kam es, dass ich schon kurz nachdem ich mir die ersten MP3´s von der Homepage der Band heruntergeladen habe, vom GHOULTOWN-Fieber ergriffen wurde. Erfreulicherweise stand kurze Zeit danach bereits die Veröffentlichung des Debüts "Tales from the Dead West" an, das ebenfalls absolut überzeugen kann und da die Band massig interessante Fassetten zu bieten hat, war ich richtig heiß auf ein Interview. Lest also, was uns Count Lyle so alles zu berichten hat...

DECEASED – "Ich kann als heterosexueller Mann kein Type O Negative hören" – oder Mr. Fowly, ihre Ausführungen zum Thema Heavy Metal in allen Ehren, aber können wir bitte wieder über Deceased reden?

Normalerweise kann ich mich ganz gut durchsetzten, wenn ich etwas sagen will. Normalerweise. King Fowley, Schlagzeuger und Sänger von Deceased schaffte es aber mich so zuzutexten, dass nach dem Telefonat mein Ohr glühte (btw, kennt hier jemand Hessi James? *g*) Im seinem Redeschwall findet sich einiges an interessanten Statements, vor allem stellte sich heraus, dass er die Dinge beim Namen nennt und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um klare Aussagen geht.

King Diamond: Interview aus ´The Coven Worldwide´ Nr. 7

Als ich vor einigen Tagen die siebte Ausgabe des KING DIAMOND/MERCYFUL FATE - Fanzines THE COVEN WORLDWIDE durchlas, fiel mir sofort das mehrseitige Interview mit King Diamond über die Texte von ´9´ auf, indem ich mehr über die Gedankenwelt vom King erfahren konnte, als in jedem anderen Interview, das ich bisher mit dem sympathischen Dänen zu lesen bekam.
Also mailte ich kurz entschlossen den Verfasser des Interviews und Gründer des KING DIAMOND/MERCYFUL FATE - Fanclubs THE COVEN WORLDWIDE Renzo van Soelen an, um ihn um die Erlaubnis zu bitten, das Interview für VAMPSTER übersetzen zu dürfen und in Deutsch zu veröffentlichen. Glücklicherweise sagte er zu und hier bin ich ihm natürlich äußerst dankbar!
Deshalb nochmal an dieser Stelle: Renzo, many thanks for giving me the permission to translate your really cool interview!
Die Sache war jedoch nicht ganz einfach, da ich feststellen mußte, daß es nicht immer leicht ist, den Gedankengängen von King Diamond zu folgen und die vielen unvollendeten Halbsätze machten es mir auch nicht leichter, das Interview in ein vernünftiges Deutsch zu übersetzen. Verzeiht mir also die ein oder andere Holprigkeit in dieser Übersetzung, ich denke jedoch, daß das Interview interessante Einblicke in die Denkweise von King Diamond vermittelt, auch wenn der King durchaus auch einige diskussionswürdige Ansichten vertritt. Hier wir gehen: