MÄGO DE OZ: neues Folk / Power Metal / Hard Rock Album „Alicia en el Metalverso“ aus Madrid
Mit „Alicia en el Metalverso“ wird in wenigen Wochen das neue Album der Folk / Power Metal /…
Neu auf dem Billing des WACKEN OPEN AIR 2009 stehen SUIDAKRA. Dafür haben THIN LIZZY und MAGO DE OZ abgesagt.
Richtig gehört! Auf ihrem neuesten Longplayer widmen sich die Folk-Metaller MÄGO DE OZ dem BONEY M.-Song und haben noch zahlreiche weitere Coverversionen im Gepäck, um die Zeit bis zum nächsten Studioalbum zu überbrücken. Wem die Spanier bislang nur wenig zugesagt haben, der sollte hier in jedem Falle noch mal ein Ohr riskieren!
Kann die Sprache der Heimat eine Band um den verdienten Erfolg bringen? Txus – seines Zeichens Schlagzeuger, Bandkopf und Sprachrohr der spanischen Ausnahmeband MAGO DE OZ – dürfte sich diese Frage schon oft genug gestellt haben. Egal wie die Antwort auch sein mag, Sprachbarrieren können auf jeden Fall Missverständnisse entstehen lassen. Ob es diese aber waren, die dazu führten, dass Txus einige meiner Fragen wohl mehr als Kritik an der Band verstand, sei mal dahin gestellt. Eins wurde mir allerdings ganz klar: Mailinterviews haben ganz klar den Nachteil, dass der Gegenüber nur schwer einschätzen kann, wie eine Frage denn gemeint gewesen sein könnte…
Die Songs wirken mehr aus einem Guss ohne dabei aber das musikalische Spektrum einzuschränken - es zieht sich mehr eine stimmige Atmosphäre durch das gesamte Werk als noch beim Vorgänger. Mal zeigt man sich dabei durch Hammondsounds eher traditionell hardrocklastig, dann wieder typisch folkloristisch beeinflusst oder klingt gar beinahe schon nach Angelo Branduardi. Für Metaller, die Bodenständigkeit genauso lieben wie Experimentierfreude.
Eine beeindruckende Liveproduktion, mit der heutzutage vielleicht noch MAIDEN oder ALICE COOPER mithalten können und dazu noch eine interessante Dokumentation, die viele Einblicke hinter die Kulissen gewährt...da kann sich so mancher große Act eine dicke Scheibe abschneiden...
Ein hervorragendes Live-Album, das diesen Namen auch verdient. Besser spät als nie - der Festivalbericht zum MOUNTAINS OF DEATH 2010 macht bereits Lust auf die diesjährige Ausgabe des Brutal Death Metal / Grindcore Festivals mit einzigartiger Schweizer Bergkulisse...
"Ich bi scho rächt bsoffä, aber es tönt nach TERRORIZER" - was ein Besucher zu später Stunde am MOUNTAINS OF DEATH-Festival konstatiert, fasst treffend zusammen, was das Brutal Death Metal-Festival im schweizerischen Muothatal ausmacht. Ein kompromissloses Billing, eine makellose Organisation und Preise, bei denen man es sich leisten kann, seine Genrekenntnisse auch im nicht mehr nüchternen Zustand zur Schau zu stellen...