LICHT ERLISCHT: The Narrow Path [ausgemustert]
Wenn Nerrath nicht unter dem HORN-Banner im Wald herumtrollt, dann lebt er bei LICHT ERLISCHT seine Suicidal Black Metal-Seite aus. Das Debüt hat eine Produktion à la "Hordanes Land", musikalisch klingt "The Narrow Path" aber eher, als wenn Nerrath zusammen mit SHINING-Kvarforth, KROHM-Numinas und XASTHUR-Malefic eine fiese Herbstdepression auslebte. Zähflüssig-doomig, krank-schwarzmetallisch schleppen sich die Songs auf ihrem schmalen Weg. Leider fallen die Gitarren, Riffqualität und Arrangements zu schmalspurig aus - langfristige Überzeugungskraft Fehlanzeige. Noch lebende KROHM- und XASTHUR-Anhänger können reinhören, Fans der genannten Schwedenselbstmörder dürften sich am lediglich durchschnittlichen Qualitätsniveau stoßen.
Gevatter Tod über "Altar".
Wird hier eine Legende wieder belebt oder wird sie im Zuge des Reunionwahns aufs widerlichste zu einem endgültigem unwürdigen Tod geprügelt, auf dass der einst unzweifelhafte Status von TERRORIZER erlischt?