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BLACK CRUCIFIXION: Promethean Gift [ReRelease][ausgemustert]

Eklatant wichtigtuerisch verkündet der Promozettel, dass BLACK CRUCIFIXION anno 1992 wichtig für das Black Metal-Genre gewesen seien. Waren sie nicht. "Promethean Gift" ist scham- und liebloses Demo-Recycling unter der Etikette "aus den 90ern – darum Kvlt" und bietet dilettantischen, schlechten Black Metal von Leuten, die offenbar mal die tatsächlich wichtigen HELLHAMMER gehört haben und früher BEHERIT-Mitglieder in ihren Reihen hatten. Dazu gesellen sich schleppende, Synth-unterlegte Dark Metal-Passagen langweiliger Natur. Fazit: Finger weg! Das einzige, was BLACK CRUCIFIXION zu bieten haben, ist eine humorvolle Homepage. Wer alten Finnen-Kult will, ist mit BEHERIT und BELIAL besser beraten.

BLACK CRUCIFIXION: "Comeback"-Album diesen Monat

Noch diesen Monat wird das BLACK CRUCIFIXION-Album "Faustian Dream" erscheinen. Die Band, welche zu den ersten skandinavischen Extrem-Metal-Bands der frühen Neunziger zählt, hat sich nach ihren Black-Metal-Veröffentlichungen 1992 und 1993 auf musikalische Entdeckungsreise begeben und liefert nach über 10 Jahren Arbeit ein Album, das stilistisch laut Label in die SATYRICON, KATATONIA oder CELTIC FROST-Ecke zu schieben ist. Mehr Infos gibt es auf der Homepage der Band.

CRUCIFIXION (D): Liquid Fire (EP) (Eigenproduktion) [ausgemustert]

Drei Jahre nach "Intoxicate" rasen die fünf Black Metal-Burschen aus Trier wieder durch die Botanik. Alle drei Songs der EP sind modern produziert und fallen primär durch die Nähmaschinen-Double-Bass-Drums auf. Das wars. CRUCIFIXION (D) sind schnell. Orientieren sich an MARDUK und DARK FUNERAL und sind schnell. Schneller. Megaschnell. Und schnell langweilig, denn an interessanten Songs fehlt es "Liquid Fire" leider. Und eine Frage bleibt offen: Warum hat nur noch ein Mitglied Corpsepaint an und die anderen nicht?

CRUCIFIXION: Intoxicate [Eigenproduktion][ausgemustert]

CRUCIFIXION wurde 1998 gegründet und nach zwei Demos legen die fünf Black Metaller nun eine Promo-Scheibe mit drei Songs vor. Im Booklet gibt es statt Texte das tausendste Corpsepaint-mit-Blut-Poserfoto, wenig Substanz hat auch die etwas dünne, unausgewogene Produktion. Musikalisch widmet man sich – trotz deutschem Akzent fleißig nach Skandinavien lugend – dem schlichten Black Metal. Zwar geht das Quintett hierbei nicht monoton oder einfältig vor, aber um nur schon in der dicht besiedelten deutschen Schwarzmetall-Szene obenauf schwimmen zu können, braucht es mehr, es braucht das gewisse Etwas. Und das fehlt "Intoxicate" einfach.