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TANK

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ANTROPOMORPHIA: Bier an Tankstellen [Brainstorming]

Man mag es kaum für möglich halten, doch die Niederlande sind ein erstaunlich starkes Pflaster für Freunde der extremen Musik. Neben Tulpen und Käse ist das Nachbarland in einschlägigen Kreisen auch für seine Auswahl an hochklassigen Oldschool Death Metal-Bands berühmt. Zu den viel gelobten ASPHYX und HAIL OF BULLETS gesellt sich nun auch das Trio von ANTROPOMORPHIA, die zwar selbst bereits seit vielen Jahren im Geschäft sind, doch erst vor kurzem wieder aktiv in den Ring zurückgekehrt sind. In unserem Brainstorming zeigt Frontmann Ferry, dass hinter dem Konzept von "Evangelivm Nekromantia" mehr Sorgfalt und Detailverliebtheit steckt, als man dem ersten Eindruck nach annehmen könnte.

NAPALM DEATH: Einen tiefen Atemzug nehmen

Zwischen klassischen Gewaltausbrüchen, sowie experimentellen Einschüben, die nah am Noiserock sind, entsteht mit "Utilitarian" ein monströses Werk, das wirklich allen zeigt, wo es lang geht. Dabei gibt sich Barney im Interview ganz bodenständig und beweist in dieser halben Stunde, dass es um das Handeln geht, und nicht um das Reden, egal ob es Musik, die Occupy-Bewegung oder Vegetarismus betrifft.

VAN CANTO: Der Wind der Kontinuität

VAN CANTO können auf ihrem vierten Album "Break The Silence" locker das Niveau der Vorgängerwerke halten. Aus dem originellen Newcomer ist inzwischen eine etablierte Band geworden, die nach der Out Of The Dark-Tour im Herbst zum Jahreswechsel schon wieder durch deutsche Hallen zieht. Stefan Schmidt erzählt im Interview von der Bandchemie, vom Einfluss der Live-Erfahrung aufs Songwriting und vom Blick über den Audiotonträgertellerrand.

BURDEN OF GRIEF: Ölfässer statt Schlagzeug-Trigger

Es gibt eine Welt abseits des typischen Göteborg-Sounds. Anstatt dem klischeehaften Melodic Death Metal der Marke Westschweden zu frönen, loten BURDEN OF GRIEF auf ihrem neuen Album "Follow The Flames" mutig die Genregrenzen aus, verbinden aggressive Thrash-Anleihen mit Hardrock-Elementen und Hammond-Orgel. Weil diese Symbiose nicht nur frisch klingt, sondern auch verdammt viel Spaß macht, gab es mehr als genug Gründe, um mit Gitarrist Philipp über stilfremde Einflüsse, den ambivalenten Begriff des "Melodic Death Metal" und die entspannte Arbeit mit Dan Swanö zu sprechen. Was es dabei alles zu sagen gab, lest ihr in unserem ausführlichen Interview.

BURNT BY THE SUN: Zum Abschied keine Scherze mehr.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben viele Fans des technischen Metalcore den August herbeigesehnt. Nun nehmen BURNT BY THE SUN nämlich Abschied mit ihrem neuesten Killeralbum "Heart Of Darkness", das ungewohnt ernst und bitter in den Magen schlägt. Grund genug Gitarrist John Adubato und Sänger Mike Olender über die Gründe ihrer erneuten Zusammenarbeit, das neue Material und das Textkonzept zu löchern. Und eins ist klar, so bitter und ernst, wie BURNT BY THE SUN im CD-Player klingen, so muten teilweise auch die Antworten der Bandmitglieder an.

PERZONAL WAR: Eigenständig ohne die Wurzeln zu verleugnen.

PERZONAL WAR, die Bonner Metal-Institution hat mit "Bloodline" wieder einmal ein verdammt starkes Album im Gepäck. Grund genug also, sich mit der Band auf dem ROCK HARD FESTIVAL in aller Herrgottsfrühe zum Interview zu treffen und den ersten Guten Morgen-Cocktail zu schlürfen. Zwischen allerlei Blödeleien und Gequatsche gelang es mir, immer mal wieder auch ein paar ernsthafte Fragen einzustreuen die von Metti, Martin und Björn, dem neuen Mann am Bass auch brav beantwortet wurden. Doch lest selbst.

POWER: Rock´n´Roll and Hail to the king baby!

Für ihr zweites Album "Roll The Dice" haben die Kölner Zombie-Trasher POWER einen Deal mit STF Records ergattern können. Kein Wunder, konnte man sich doch im Vergleich zum Vorgänger "Thrashblitz" in allen Belangen steigern. Grund genug den Untoten ein paar Fragen zu stellen. Ich hatte das Vergnügen, mich am Tag der Release-Party zur neuen CD mit Shouter Steff aka Maxwell S. Hunter zu unterhalten.