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STYGIAN CRYPT PRODUCTIONS

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HEOROT: Ragnarök [ausgemustert]

Das Intro erinnert an ein ungarisches Kinderlied und zeigt, dass bei HEOROT die Flöten zum festen Inventar gehören. Der daraufhin folgende Viking / Folk Metal der 2002 gegründeten Finnen wartet mit mal mehr, mal weniger standfestem Geflöte auf, in "Jaättiläisen Laulu" darf kurz geschunkelt werden und auch cleaner Gesang kommt zum Zug. Produktionstechnisch ist abgesehen vom künstlich klingenden Drumsound alles in Ordnung und musikalisch kommen hier und da Erinnerungen an SKYFORGER und FINNTROLL auf. Doch es fehlt an packenden Songs, fesselnder Energie und Eigenständigkeit. Und wer braucht in diesem übersättigten Genre ein weiteres Durchschnittsalbum?

SEA OF DESPERATION: Spiritual Lonely Pattern [ausgemustert]

Das russische Solo-Projekt SEA OF DESPERATION öffnet mit "Spiritual Lonely Pattern" keineswegs die Büchse der Pandora. Multi-Instrumentalist Lefthander zeigt sich zwar bemüht, seine Stärken in Sachen atmosphärischer Gitarrenarbeit und Growls in die Waagschale zu werfen, doch erweisen sich die Schwächen in Sachen Innovation und rhythmischer Basis-Arbeit (etwa Drums) als zu schwer, um ein erfolgsversprechendes Gleichgewicht zu erzielen. Das Album bietet daher ziemlich austauschbaren Death/Doom Metal, der mit zusätzlichen Inspirationsquellen sicherlich interessanter wäre.