PLATITUDE: Silence Speaks
Eine satte Mischung aus Progressive Metal, symphonischen Elementen und Melodic Rock - das fehlende Bindeglied zwischen EUROPE und PAIN OF SALVATION?
Eine satte Mischung aus Progressive Metal, symphonischen Elementen und Melodic Rock - das fehlende Bindeglied zwischen EUROPE und PAIN OF SALVATION?
Härter, verspielter, eigensinniger präsentieren sich PLATITUDE auf ihrem zweiten Album. Ausflüge in neoklassische Gefilde muss man mit der Lupe suchen. Stattdessen gibt es erfrischenden Prog Metal der zwischen den Polen Härte und Harmonie hin- und herpendelt.
Ein sehr vielfältiges und selbstbewusstes Album, das über weite Strecken eher nach RAINBOW on speed als nach den schlüsselhütenden Kürbisköpfen klingt.
Neuer Sänger bei DREAMSCAPE ist Erik Blomkvist (ex-PLATITUDE). Im Mai wird er das neue Album "Everlight" einsingen, das noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Sein Vorgänger Mischa Mang hat DREAMSCAPE im Dezember 2008 verlassen, da er sich auf seine andere Band IVANHOE konzentrieren will.
Gestatten: Hybrid Metal - halb Progressive Power, halb schwedischer Death.
Harte Rockmusik mit klassischen Instrumenten. Nicht wirklich neu, aber im Falle von COPPELIUS doch sehr eigenständig und anders umgesetzt und damit empfehlenswert.
Klarer Fall, da hat mal wieder jemand zu viel KILLSWITCH ENGAGE gehört, oder? So ganz mag diese Schubladisierung bei THE SORROW jedoch nicht greifen.
Statt progressivem Speed Metal gibt es plötzlich traditionellen Hardrock im Stile von WHITESNAKE und RAINBOW zu hören, der tadellos in Szene gesetzt wird. Einmal mehr hat Richard Andersson einen Weltklasse-Sänger an Bord (David Fremberg), ohne den das Songmaterial vermutlich wesentlich zahnloser klingen würde.
Der übliche Uptempo-Melodic-Finnland-Schweden Metal - kompetent gezockt, aber ohne eigene Identität!
Sarah Jezebel Deva gibt dem Metalvolk mit ihrer Debütscheibe zwar keinerlei neuen Impulse, aber man muss sich auch nicht schämen, wenn man sie im Schrank stehen hat.
Die Schweden liefern ein unverbrauchtes Melodic Metal-Album ab, bei dem auch nach mehrmaligem Anhören keine Abnutzungserscheinungen auftreten. Fernab von Popmelodien und Schwert- und Zaubereiklischees haben die Songs einen leichten Hang zum Progressiven.