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P.L.F.

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P.L.F.: Crushing Fury of Bastardization [ausgemustert]

Gute Güte, Gromit! P.L.F., kurz für PRETTY LITTLE FLOWER haben mit "Crushing Fury of Bastardization" schon das zweite Album parat, auf dem sie die filigranen Momente von BENÜMB und SODOM anno 1983 verbinden. Hier ist Chaos vorprogrammiert, die konzeptlosen Blast-Passagen werden nur selten durch primitive Moshparts abgewechselt, die Sinn machen. Das Kernstück dieses Albums sind die ersten elf Ergüsse, mit einer Länge von 15 Minuten, danach gibt es Splitbeiträge und Liveaufnahmen, die stellenweise nicht ganz so unnachvollziehbar und chaotisch sind, aber recht viel besser ist das auch nicht. So leid es mir tut, aber das ist nichts als Rumpelgrind, ohne die geringste Spur von Kult. 28 Minuten Lärm? Seid gewarnt, sowas bekomme sogar ich hin.

CLINGING TO THE TREES OF A FOREST FIRE: Langsame Zombies, fahrlässige Menschen [Brainstorming]

Wenn die halbe Stunde, die "Songs Of Ill-Hope And Desperation" dauert, vorbei ist, dann fühlt man sich darin bestätigt, dass die Welt ein Haufen Scheiße ist, der am besten gleich in einem Klo, irgendwo in der Galaxis runter gespült wird. Bis solche wunderbaren Utopien wahr werden, müssen wir uns mit CLINGING TO THE TREES OF A FOREST FIRE begnügen, die mit der Kraft eines nuklearen Erstschlags Grindcore und Sludge miteinander verbinden und das Genre auf den Kopf stellen. Das zweite Album der vier kranken Seelen aus Denver bietet genügend Stoff, um Sänger Ethan mit einem kleinen Brainstorming heim zu suchen, welcher seine Aufgabe beim Wort nahm und uns mit seinen spontanen Ergüssen, aber auch der einen oder anderen Anekdote beglückt.