AMORPHIS: zweite Single aus „Queen Of Time“

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AMORPHIS haben mit „Wrong Direction“ die zweite Video-Single aus ihrem neuen Album „Queen Of Time“ veröffentlicht.

Mit „The Bee“ haben AMORPHIS vor einiger Zeit bereits den ersten Song vom neuen Studio-Album vorgestellt. Gitarrist Esa Holopainen sagt über „The Bee“: „Der Song hat Power und ist ein guter Vorgeschmack auf das Album – man kann schon einige der neuen Elemente wie Chöre und Orchesterarrangements darin hören.“

Sänger Tomi Joutsen erklärt den Song so: „Es geht um Bienen, auch im übertragenen Sinne. Die kleinsten Dinge können manchmal zum Allerwichtigsten werden. Eine Biene bringt Leben, wenn wir alle Bienen töten, wird alles Leben enden. Bienen sind sehr schöne Tiere, darum siehst du auch eine auf dem Albumcover. Der Song selbst ist ziemlich progressiv Ich bin mir aber sicher, dass er unsere Fans positiv überraschen wird. Wir jedenfalls lieben ihn!“

Interview-Trailer zu „Queen Of Times“

Im Interviewtrailer #1 erklärte die Band, warum die neue Platte wie „AMORPHIS auf Steroiden“ klingt, wie die Zusammenarbeit mit Produzent Jens Bogren funktioniert hat und warum Bassist Olli-Pekka Laine zur Band zurückgekehrt ist. im Interviewtrailer #2 geht’s um den Albumtitel, die Weiterentwicklung der Band und die Texte.

 

„Queen Of Time“ kommt im Mai raus

„Queen Of Time“  erscheint am 18. Mai 2018. Auf „Queen Of Time“ gibt es neben Streichern und Flöten auch Orchesterarrangements und einen Chor zu hören. Außerdem wird AMORPHIS-Texter Pekka Kainulainen das erste Mal auf einem Album zu hören sein: „Queen Of Time“ beinhaltet eine finnische Rede von Pekka.

„So hat man AMORPHIS noch nie gehört“  sagt Esa Holopainen

Produziert hat „Queen Of Time“ wie auch „Under The Red Cloud“ (2015) Jens Bogren. Gitarrist Esa Holopainen sagt dazu:  „‚Queen Of Time“ wurde für uns alle eine große Überraschung: Während der Proben und der Vorproduktion hatten wir keine Ahnung, welch gigantisches Bild zur Soundkulisse Jens in seinem Kopf hatte. Es ist eine sehr natürliche Fortsetzung zu ‚Under The Red Cloud‘, aber mit Steroiden. Die Songs sind aggressiver doch auch viel dynamischer, harmonischer und mit mehr Orchesterarrangements. Das Ergebnis ist AMORPHIS in einer Form, wie man uns noch nie zuvor gehört hat! Zusammenfassend kann man sagen, dass die Arbeit mit Jens rundum gut gelaufen ist. Als Mensch ist er uns sehr ähnlich – wir teilen denselben komischen Humor und wir arbeiten alle gerne hart.“

Das Cover-Artwork, das erneut vom französischen Künstler Jean „Valnoir“ Simoulin von Metastazis entworfen wurde, fängt das Gefühl der Texte und der Musik ein. Mit Pekka Kainulainens Worten ist das lyrische Thema universell: „Kulturen erheben sich, gedeihen und werden zerstört. Die Geschichte des Menschen ist die Geschichte des Suchens, Findens und Vergessens. Ein einziger Funke kann die Welt in Brand stecken, eine einzelne Idee kann eine neue Kultur entstehen lassen. Die Größten können in Bedeutungslosigkeit versinken, die Kleinsten können die Kraft für Veränderung halten. Die Texte auf diesem Album sind entfernte Echos uralter Waldvölker aus einer Zeit, in der die Bedeutung durch die kosmischen Kräfte bestimmt wurde, die Geburt und Tod regieren. Wenn die Verbindung verloren ging, suchten sie nach einer Wissensquelle, fanden eine neue Richtung, und ein neues Zeitalter begann.“

AMORPHIS „Queen Of Time“ Tracklist

01. The Bee (Lyrics-Video bei YouTube)
02. Message In The Amber
03. Daughter Of Hate
04. The Golden Elk
05. Wrong Direction (Video bei YouTube)
06. Heart Of The Giant
07. We Accursed
08. Grain Of Sand
09. Amongst Stars
10. Pyres On The Coast
Bonus Tracks (DIGI, 2LP, and MAILORDER EDITION only)
11. As Mountains Crumble
12. Brother And Sister

Für „Queen Of Time“ kehrte Bassist Olli-Pekka Laine zu AMORPHIS zurück

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AMORPHIS mit ihrem neuen, alten Bassisten Olli-Pekka Laine (2. von links)

„Queen Of Time“  wird das erste Album mit Bassist Olli-Pekka ‚Oppu‘ Laine sein, der nach dem Austritt von Basser Niclas Etelävuori (in 2017) zur Band zurückkehrte. Oppu war einer der Gründungsmitglieder von AMORPHIS (1990) und nahm bereits die ersten sieben Platten (»The Karelian Isthmus« LP, 1992; »Privilege Of Evil« EP, 1993; »Tales From The Thousand Lakes« LP, 1994; »Black Winter Day« EP, 1995; »Elegy« LP, 1996; »My Kantele« EP, 1997 sowie die »Tuonela« LP, 1999) mit der Band auf, bevor er im Frühling 2000 die Band verließ.

„Um ehrlich zu sein war Oppu der einzige Nachfolger für Niclas, den wir uns für AMORPHIS vorstellen konnten. Es war lustig – als wir letzten Sommer die ersten Shows zusammen spielten, fühlte es sich wie gestern und sehr vertraut an. Oppu war bei der Arrangierung unserer Songs beteiligt und brachte auch schon einige Songs auf den Tisch – und zwar zeimlich gute!“, sagt Esa.

Oppu fügt hinzu: „Obwohl das letzte Jahr mit AMORPHIS sehr aufregend, nostalgisch und lustig war, war es auch wirklich angenehm, wieder mit den Jungs zusammen zu sein. Als Klischee-Ausdruck könnte man sagen, es war wie nach einer langen Odyssee. Nach achtzehn Jahren fühlt es sich an, als würden wir da weiter machen, wo wir in den guten alten Tagen aufgehört hatten! Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Tour. Das neue Album ist wirklich ein starkes Paket und die einzige harte Herausforderung wird die Entscheidung sein, welche Songs wir davon live spielen! Wir können mit Sicherheit sagen, dass wir einige Killer-Shows für die nächsten Jahre in Petto haben. Danach prognostiziere ich eine lange und fruchtbare Karriere für die Band in ihrer jetzigen Form…“

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andrea
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