VANDÖD: Wir haben eine grossartige Verbindung zu Fledermäusen

VANDÖD: Wir haben eine grossartige Verbindung zu Fledermäusen

Das radikal kurze Promo-Schreiben der Malmöer Black Metaller VANDÖD konnte man schon fast als direkte Aufforderung für ein Interview verstehen. Oder aber als klare Absage gegen weitere, nicht auf musikalischer Ebene stattfindende Kommunikation. Anders als einige ihrer Genrekollegen, scheint es mit dem schriftlichen Schweigen bei den jungen Schweden doch nicht so weit her zu sein und das Begehren nach einem Blick hinter die Kulissen von AS wird mit umgehend beantworteten Fragen belohnt. Dabei lässt Gitarrist Henrik gleich noch Drummer Daniel und Sänger Nicklas zu Wort kommen, die offenbar auch nicht den ganzen Tag damit beschäftigt sind, im Wald herumzustehen und finster dreinzublicken.

 

Erst einmal vielen Dank für AS, ein Album, das mir sehr gefallen hat. Ihr verwendet weder Standard-Songstrukturen, noch befolgt ihr den Image-Katalog für 08/15-Black Metaller. Wie waren denn bis jetzt die Reaktionen auf euer Querkopf-Verhalten?

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Ich spiele für mich selbst und für die Leute, die verstehen und geniessen, was wir machen. – Henrik hat Mut zur Exklusivität

Henrik: Die Leute, die verstehen, was wir machen, lieben AS normalerweise. Die 18-jährigen Ich mag nur berühmte Bands weil ich davor Angst habe, das falsche zu mögen und mich im Internet zu blamieren-Leute mögen uns normalerweise nicht, aber das ist ihr Verlust. Ich spiele für mich selbst und für die Leute, die verstehen und genießen, was wir machen.

Eine löbliche Einstellung. AS habt ihr ja via eurem eigenen Label EXMORTEM RECORDS rausgebracht. Warum nicht über eine etablierte, größere Plattenfirma?

Henrik: Das Wichtigste war für uns, dass wir unser Album aufnehmen konnten! Als wir damit fertig waren, wollten wir es gleich veröffentlichen, also haben wir das Zepter selber in die Hand genommen. Als Band ohne Vorgängeralbum hätten wir höchstens bei einem kleinen Label landen können. Wir hätten von diesem Typen wohl weder genug Geld, Zeit noch eine gute Distribution bekommen. Also machten wir es lieber selber!

So kontrollieren wir auch alles selber. Alles was passiert – gut oder schlecht – ist das Resultat unser eigenen Arbeit. Außerdem können wir AS lizenzieren lassen, auf verschiedene Formate und in verschiedenen Ländern. Beim nächsten Output wollen wir allerdings einen Gang rauf schalten. Sprich: Ein größeres Label, das uns mit der Promotion und in Sachen Tour unterstützen kann.

Was passiert dann mit EXMORTEM RECORDS? Werdet ihr euer Label weiterführen und andere Bands signen?

Henrik: Als wir mit EXMORTEM RECORDS anfingen, war es nicht nur dazu gedacht, AS zu veröffentlichen, sondern auch als Plattform für unser musikalisches Schaffen im Generellen. Die nächste Veröffentlichung wird die Vinyl-Version von AS sein, die als Labelsplit mit SEVEN TIMES MORE SCARY PRODUCTIONS aus Holland erscheint. Vielleicht interessieren sich ja noch andere Plattenfirmen dafür – sie können sich einfach bei uns melden!

Außer VANDÖD sind keine Bands bei EXMORTEM RECORDS unter Vertrag und ich zweifle daran, dass sich das in naher Zukunft ändert. Aber wir haben alle noch unsere eigenen, anderen Projekte, und da ist schon noch mit Veröffentlichungen zu rechnen.

Eine Vinylversion gehört ja auch bei vielen größeren Bands zum Glück noch immer zum guten Ton (im wahrsten Sinne des Wortes). Soweit ich weiß, soll AS ja auch noch im Tape-Format via SAMIZDAT RECORDS erscheinen. Dies wirkt in Zeiten von Mp3s und CDs fast schon anachronistisch…

Henrik: Nun, der SAMIZDAT-Typ ist verschwunden, also wird es diese Tape-Version nicht geben. Wir wollen allerdings definitiv auch eine Tape-Variante von AS haben und das dürfte über ein anderes Label auch zustande kommen. Ich selber höre mir Metal-Tapes nicht mehr an. Aber ich will trotzdem ein Tape von AS haben, weil ich weiß, dass es da draußen Leute gibt, die nur darauf warten und das Album unbedingt in diesem Format haben wollen. Und die Vinylvariante kommt wie gesagt via EXMORTEM RECORDS und SEVEN TIMES MORE SCARY PRODUCTIONS raus, vielleicht auch noch über ein anderes Label.

Kommen wir zu einem anderen Medium, dem Papier. Sowohl Labels als auch labellose Bands legen ihren neuen Alben meist sehr ausführliche Promoschreiben bei. Ihr hingegen habt lediglich die Information gegeben, dass ihr aus Schweden seid und Black Metal spielt. Ist das ein Ausdruck eurer Mentalität, im Sinne von Schweden sind wortkarg (außer es hat genug Alkohol)? Oder warum habt ihr euren Promobrief so kurz gehalten?

Henrik: Ich habe schon viele Promoschreiben gelesen. Und was sagen sie? Meistens, dass diese Band die beste der Welt sei, dass die Leute in der Band supertoll seien, dass die enthaltene Musik fern jeglicher bekannter Genres sei und dass man so und soviel über diese Band in Zukunft hören werde. Glaubt das eigentlich irgendein Journalist? Natürlich nicht – jemand hat schon zuvor Wolf gerufen und der Journalist denkt sich Haha, nochmals so eine Band, die diesen Scheiß schreibt. Da werde ich doch glatt einige lustige Bemerkungen darüber ins Review aufnehmen!.

Letzten Endes zählt doch nur, wie das Album aussieht und vor allem klingt! Wir sind VANDÖD aus Schweden, also schreibe ich das. Und wir spielen akzeptieren die Tatsache, dass wir BLACK METAL spielen, obwohl wir versuchen, dies möglichst eigenständig zu tun. Ich ziehe es vor zu schreiben, dass wir Black Metal spielen, sonst wird man im Review zu Gangsta Rapper oder Power Metal-Typ und dazu kommt der Satz Es ist nicht tight, die Produktion ist schlecht und was will der Sänger mit dem Tonkrug?.

Ein Tonkrug wäre mir nicht aufgefallen. Aber dafür die Fledermaus, die auf der CD ist. Sie kommt auch in eurem Logo und auf eurer Website vor. Wer hat die Fledermaus gezeichnet? Und welche Verbindung habt ihr zu Fledermäusen?

Henrik: Die Zeichnung der Fledermaus stammt von Kalle Kronhamn. Er hilft uns bei allem, was wir nicht selber können. Und wir haben eine großartige Verbindung zu Fledermäusen, vor allem zu dieser!

Ihr habt allerdings nicht nur die Fledermaus in eurem Logo, sondern auch zwei Kreuze. Das eine entspricht dem christlichen Weg, das andere dem satanischen. Warum diese ungewöhnliche Kombination? Zu welchem habt ihr eher eine Verbindung?

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Mittlerweile ohne Kreuze – das VANDÖD-Fledermauslogo

Henrik: Wir benutzen die Kreuze nicht mehr. Nun ja, das umgekehrte Kreuz muss man nicht erklären, denke ich. Das christliche hingegen schon. Nun denn: Es ist manchmal lustig, das christliche Kreuz zu benutzen, weil das satanische von so vielen Leuten benutzt wird, die behaupten, für sich selber zu denken und wollen, dass man sie als wirklich anders von den Massen betrachtet. In Wirklichkeit denken sie jedoch gar nicht, und sie unterscheiden sich auch nicht von den Massen. Sie machen einfach alles, was die anderen in ihrer Subkultur machen, damit sie eben NICHT anders sind oder auffallen! Natürlich ist nichts falsch daran, dass satanische Kreuz zu benutzen, es ist eine nette Sache!

Eine alternative Interpretation ist die, dass das christliche Kreuz mehr Evilness repräsentiert, als jeder Teufelsanbeter da draußen sich überhaupt vorstellen kann. Wenn ich selber das Christentum nicht so sehr hassen würde, könnte ich es sogar selber benutzen!

 

Eine Interpretation, die sich vom Historischen her sicher halten lässt – und die man dennoch praktisch nie hört… Bleiben wir doch grad bei den Teufelsanbetern. Euer Albumtitel – AS – kann als Anno Satanas gedeutet werden. Ist das die richtige Interpretation oder steckt eine andere Bedeutung dahinter bei euch?

Henrik: As ist das schwedische Wort für Kadaver, was zum Bandnamen, zum Cover-Artwork und zu den Lyrics passt. Andererseits mögen wir es – wie du richtig vermutet hast – wenn etwas mehr als eine Bedeutung haben kann. Und das ist der Grund dafür, dass wir es als AS schreiben… Ja, Vieldeutigkeiten haben immer ihre Reize.

Trotz einigen experimentelleren Passagen ist AS allerdings ganz klar ein Black Metal-Werk. Der Titel und die vorhandenen Kreuze tun ihr Übriges, darum: Was ist eure Meinung zum Christentum und zu Religion generell?

Henrik: Ich habe kein Problem mit Religionen, welche nicht versuchen, den Leuten eine Gehirnwäsche zu verpassen und Menschen, die anders denken, respektieren. Vielleicht sind diese Gedanken ja zudem noch richtiger. Es ist klar, dass das Christentum keine solche Religion ist.

Ich habe keine Lyrics zu AS und die Songtitel verraten auch nicht allzu viel. Ist Satanismus überhaupt ein Thema in euren Texten?

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Auf Schwedisch poetischer – Sänger und Texter Niklas

Nicklas: Ich schreibe vor allem über den Tod, weil es eine Thema ist, das jeden anspricht und die Hörer können ihre eigenen Bedeutungen in meinen Worten finden. Wenn ich Lyrics schreiben würde, deren Interpretation auf der Hand liegt, würde ich bald nichts mehr zu sagen haben. Religiöse und satanische Lyrics hingegen sind schon alle gemacht. Alles ist bereits gesagt worden und es gibt nichts, was man noch sagen müsste.

Die Texte scheinen überwiegend in englischer Sprache zu sein. Allerdings hat der siebte Song einen schwedischen Titel: Nio, was die Vermutung nahelegt, dass ihr auch schwedische Lyrics habt. Welche Kriterien bestimmen also die Songsprache? Und warum heißt der siebte Song Nio, wenn nio neun auf Schwedisch bedeutet?

Nicklas: Für mich ist es eine Herausforderung, auf Schwedisch zu singen, und es macht es einfacher, poetischer zu werden. Auf dem nächsten Album werden also fast alle Lyrics auf Schwedisch sein!

Henrik: Nio bedeutet neun auf Schwedisch, das stimmt. Es gibt einen absurd offensichtlichen Grund dafür, warum dieser Song so heißt und doch denke ich, dass das niemand realisiert hat! Irgendwie ist das cool und wir verraten es auch nicht. Hör dir das Album an und denke darüber nach…

Dann werde ich das mal tun. Was einem jedoch auch ohne großes Nachdenken beim Anhören sogleich auffällt, ist das Mellophon. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, dieses nicht alltägliche Instrument ebenfalls in euren Black Metal einzubinden? Und kommt es auch live zum Zug?

Henrik: Es war meine Idee und ich spiele sowohl die Mellophon- als auch die Trompetenparts selber auf dem Album. Tuba und Bariton haben zwei Freunde von mir übernommen. Wir haben das live noch nie umgesetzt, aber irgendwann werden wir das tun! Ich möchte das auf jeden Fall machen.

Was mir an AS ebenfalls gefallen hat, ist die Produktion. Sie ist nicht nur gut, sie klingt auch authentisch. Soweit ich weiß, habt ihr euer Album selber produziert. Wer in der Band ist denn der Tontechnik-Nerd? Oder habt ihr einen bandexternen Produzenten gehabt?

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Produzent und ALICE COOPER-Anhänger: Drummer Daniel

Henrik: Das Album wurde von Daniel Wikforss, unserem Drummer, produziert. Er ist der Tontechnik-Nerd und Teilhaber des Studios, wo wir aufgenommen haben. Unser Freund Kalle Kronhamn hat ebenfalls mitgeholfen – wie auch beim Fledermauslogo und der Produktion zum Video Burden of Eden. Wir wollten AS selber aufnehmen, statt uns dem Stundenplan eines anderen Studios anpassen und jemandem erklären zu müssen, wie wir denn klingen wollen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Sound des Albums und es tönt genau so, wie wir es haben wollten!

Natürlich ist Schweden für seine exquisiten Metalbands bekannt und vor allem die Szenen in Stockholm und Göteburg sind berühmt. Wie sieht es bezüglich Metal in eurer Heimatstadt Malmö aus? Welche Bands aus dem Death und Black Metal-Underground könnt ihr empfehlen?

Henrik: Die größte Death Metal-Band hier ist vermutlich VISCERAL BLEEDING. Sie sind schon viel in Europa getourt, unter anderem mit DEICIDE und CRYPTOPSY. Wer sich für die technischere Death Metal-Variante interessiert, sollte sie auf jeden Fall mal antesten. Ebenfalls aus unserer Region sind DERANGED. Sie gibt es schon seit Ewigkeiten und spielen old schooligen Death Metal. Empfehlenswert sind auch unsere todesmetallischen Kumpels ENSHRINED und BODY CORE. Im Black Metal-Bereich gibt es uns sowie FALL OV SERAFIM, wo unser Ex-Bassist Ville Kemi spielt.

Das hört sich auf jeden Fall interessant an. Nun gibt es ja reichlich gute Bands in eurem Land. Welche Band hat euch zum Metal gebracht und welche war euer erster Kontakt mit Black Metal?

Henrik: Mein erster Kontakt mit Metal war Hollowman von ENTOMBED! Es ist noch immer eines meiner Lieblingsalben und ENTOMBED ist eine der Bands, die mir sehr am Herzen liegen. Dann folgen DISMEMBER, GRAVE, MORBID ANGEL. Vittra von NAGLFAR war mein erster Kontakt mit Black Metal. Das erste selber gekaufte Black Metal-Album war dann Secrets of the Black Arts von DARK FUNERAL. Ein großartiges Album!

Daniel: Ich bin nicht so ein Fan schwedischer Bands, vor allem die Melodic Death-Szene, welche die meisten Leute kennen, mag ich nicht. Dann höre ich mir lieber Per Gessle an. SHINING, ENTOMBED und einige ähnliche Bands sind allerdings großartig. Und ich muss ALICE COOPER dafür danken, dass ich auf den Metalweg gekommen bin.

Nicklas: Ich mag Metal, seit ich vier bin und zum ersten Mal BLACK SABBATH gehört habe. Aber richtig los ging es für mich Mitte der 80er Jahre, als ich Thrash Metal-Bands wie ANTHRAX, FORBIDDEN und EXODUS für mich entdeckt habe. Mein erster Kontakt mit Black Metal waren BATHORY und VENOM. EMPEROR sind ebenfalls großartig!

Es hätte mich arg gewundert, wenn der Name BATHORY gar nicht gefallen wäre… Ihr seid ja alle auch noch in anderen Bands aktiv wie DEATHBOOT, SUBFRET, VANITY DIES HARD, PROSECUTOR und EXORCISM OF A MENTAL DISORDER. Ist VANDÖD eure Hauptband oder haben die anderen Bands Priorität? Und spielt ihr irgendwo auch nicht-metallische Musik?

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Auch noch bei PROSECUTOR aktiv – Bassist Martin

Nicklas: EXORCISM OF A MENTAL DISORDER und D.JOSEF haben immer eine gewisse Priorität für mich, weil sie aus einem guten Grund existieren.

Henrik: Ich habe auch viele Bands, aber VANDÖD ist meine Priorität. Die anderen Bands sind entweder Studioprojekte oder Bands, bei denen ich nicht selber komponiere, also kann ich einfach mitüben. Ich spiele außerdem bei zwei lokalen Blaskapellen! Nicht sehr Black Metal, aber ich genieße diese Art von Musik ebenfalls. Und wenn ich mehr Zeit habe, versuche ich, mehr solche Musik zu machen.

Das Artwork von AS verzichtet auf Effekthascherei. Wer ist der verantwortliche Künstler? Wie wichtig ist eurer Meinung nach das Artwork eines Albums? Und was bedeutet euch das eure?

Henrik: Der Zombiekopf stammt von Steve Wenta, einem alten Kumpel aus den USA. Er hat auch das Artwork von You Scream In Pain When I Crush Your Balls meiner Grindcoreband DEATHBOOT gemacht. Seine Site ist auf http://www.stevewenta.com zu finden.

Das Artwork eines Albums ist sehr wichtig, weil es dem Sound die visuelle Komponente verleiht. So stellt man sich die Musik dann bildhaft vor. Unser Albumcover wurde nach derselben Idee kreiert wie unser Sound: Großartige, schöne Kunst – bedeckt mit Dreck! Wir mögen keine hässliche Musik, aber es macht uns nichts aus, ein bisschen in der Verzerrung zu graben um die Schönheit zu finden.

Ihr habt ja sowohl eine Website als auch eine Myspace-Site. Wie wichtig ist das Internet für euch als Promotionswerkzeug? Wo seht ihr als (kleine) Band die Vor- und Nachteile des WWW?

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Ein Album jenseits des MTV-Landes: AS

Henrik: Das Internet macht alles sehr viel einfacher für Bands! Schon nur die Kontakte, die wir zu den verschiedensten Leuten knüpfen konnten – das ist großartig. Wir sind sozusagen für alle erreichbar. Wir benutzen das Internet vor allem dazu, um mit Leuten, die mit VANDÖD zu tun haben, in Kontakt zu bleiben.

Im MTV-Land scheren sich die Leute nicht um Alben, die Musiker machen einfach dann ein Album, wenn sie genügend Hit-Singles veröffentlicht haben, um eines damit zu füllen. In der Metalwelt hingegen, wenigstens ist es so für mich, mögen wir ALBEN, nicht zufällig ausgewählte Songs. Der Nachteil des Internets kann hingegen sein, dass wenn alle Bands Gratis-Songs ihrer Alben zur Verfügung stellen, die Leute so die Verbindung zum Album Feeling verlieren.

 

Die vermutlich wichtigste Art, eine Band zu promoten, bleibt der Live-Auftritt. Am 21. August supportet ihr MAYHEM in Kopenhagen – wie fühlt ihr euch deswegen? Und wie wichtig sind euch Konzerte?

Daniel: Live zu spielen ist sehr wichtig und darum sind wir heikel, wenn es darum geht auszuwählen, wo wir spielen. Bei unser Musik geht es nicht darum, wie technisch und tight wir spielen. Es geht um die Songs und darum, vor dem richtigen oder potentiell richtigen Publikum zu performen. Alle in der Band mögen MAYHEM und so ist dieses Konzert am 21. August natürlich eine großartige Sache für uns.

Die Veranstalter wollten eigentlich eine dänische Band als Opener – obwohl Blasphemer uns sogar persönlich empfohlen hat. Auf jeden Fall hat er dann den Kontakt zwischen uns und der offiziellen Booking Agency von MAYHEM hergestellt und uns so diesen Auftritt ermöglicht! Wir sind im dafür sehr dankbar und stolz darauf, dort spielen zu dürfen.

Auf jeden Fall! Wie sieht die Zukunft von VANDÖD sonst aus? Habt ihr schon mit den Arbeiten am AS-Nachfolger begonnen?

Henrik: Wir versuchen, internation Gigs an Land zu ziehen, weil wir es lieben, live zu spielen. Und wir möchten die Krankheit noch effektiver verbreiten als nur mit dem Verkauf des Albums! Für den nächsten Output haben wir bereits einige Songs geschrieben und wir haben noch viele Ideen, die wir verarbeiten können. Alles was ich bis jetzt sagen kann ist, dass es wieder typische VANDÖD-Songs sein werden, aber es wird nicht wie das erste Album klingen! Wir sind der Überzeugung, dass es Zeit- und Ressourcenverschwendung ist, dasselbe Album mehr als einmal zu machen. Also erwartet etwas Anderes, Neues auf unserer nächsten Scheibe!

 

Titelbild: Divina Korhonen mit freundlicher Zuverfügungstellung von VANDÖD
Restliche Bilder: VANDÖD

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