UNLEASH THE ARCHERS: An der Kippe zum Erfolg

UNLEASH THE ARCHERS: An der Kippe zum Erfolg

Mit Time Stands Still haben die Kanadier von UNLEASH THE ARCHERS erneut eine würzige und flotte Interpretation von Power Metal hervorgebracht, die mit den markanten Vocals von Brittney Slayes zusätzlich punkten kann. Grund genug der Sängerin ein paar Fragen zu stellen.

Mit Time Stands Still habt ihr einmal mehr ein sehr erfrischendes Album veröffentlicht. Wie waren die Reaktionen von Seiten der Fans, des Labels und der Presse bislang?

Danke! Bisher haben sich die Dinge sehr positiv entwickelt, die Fans sind glücklich mit dem Album, und diejenigen, die uns schon seit einer langen Zeit gut kennen, sagen, dass es unser bis dato bestes Album ist. Das Label, denke ich, ist auch glücklich. Wir haben zudem zwei erfolgreiche Musikvideos veröffentlicht und die Presse scheint das Album mit Fanfaren zu loben – das ist schon sehr ermutigend. Die meisten Bewertungen waren großartig, manche aber nicht so toll, aber man muss das Gute mit dem Schlechten nehmen. Wir haben diese Platte schon vor so langer Zeit aufgenommen und waren daher gespannt und auch etwas beunruhigt, sie zu veröffentlichen. Schließlich hatten wir keine Ahnung, was alle davon halten würden. Aber wir sind sehr zufrieden mit den Reaktionen so weit, und es hat uns wirklich inspiriert, so schnell wie möglich an dem nächsten Album zu arbeiten.

Time Stands Still klingt unbekümmert und wie aus einem Guss. Ging auch der Songwriting-Prozess so einfach und leichtfüßig von der Hand?

Es war ein bisschen wie ein Schluckauf im Schreibprozess, als Brayden (Dyczkowski) die Band Ende 2013 verlassen hatte, und es dauerte ein paar Monate, um wieder in die Spur kommen. Als dann Andrew Kingsley einstieg, brachte er die dringend benötigte Verjüngung in die Band und alles lief dann um einiges glatter ab. Denn Musik für eine Zwei-Gitarren-Band mit nur einer Gitarre und ohne Bass zu schreiben, ist schwieriger, als man sich das vorstellt. Aber wie gesagt, als wir dann wieder komplett waren, kamen die Songs sehr schnell zur Vollendung und binnen kürzester Zeit waren wir auch schom im Studio.

An der Ausrichtung in puncto Genre hat sich nicht so viel geändert. Die Musik bleibt unverkennbar UNLEASH THE ARCHERS. Und das, obwohl eben das Line-up ein anderes ist. Hatte der neuen Gitarrist, Andrew Kingsley, gewisse Vorgaben beim Songwriting zu erfüllen oder hat er wie die Faust aufs Auge gepasst?

Er war in der Tat ziemlich hartnäckig, um den Genre übergreifenden UNLEASH THE ARCHERS-Sound beizubehalten, und er arbeitete hart daran, um Riffs zu schreiben, die das Alte mit dem Neuen verbinden. Es gibt daher eine Menge, das typisch UNLEASH THE ARCHERS ist, aber auch (wenn man seinen Songwriting-Stil so gut kennt wie wir) eine Menge, wo man sagen kann, das sind seine Riffs, die auch für eine zukünftige Verwendung gespeichert wurden. Es war wirklich toll von ihm, diese Riffs mit uns zu teilen. Wir schätzen es daher in der Tat sehr hoch ein, dass er sich seit seinem Einstieg so um UNLEASH THE ARCHERS angenommen hat, und um ehrlich zu sein, es fühlt sich manchmal so an, als ob er immer schon dabei gewesen ist.
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Wo wir bei den Gitarren sind: Insbesondere die Lead Gitarren haben ihren Reiz – könnt ihr uns etwas mehr über Andrew Kingsley und Grant Truesdell erzählen?

Sie sind zusammen aufgewachsen und haben, seit sie 12 Jahre alt waren, gemeinsam in Metal-Bands gespielt. Grant war eher ein Punk, als er auf Andrew getroffen ist, und sie eine Band gegründet haben, die einen doch sehr traditionellen, aber auch thrashigen Stil hatte. Die Band hat sich auf Vancouver Island ziemlich einen Namen gemacht – und das obwohl sie noch so jung waren. Nach der High School sind sie beide nach Victoria gezogen und haben die Band ARCHON LEGION gegründet, die ebenfalls ziemlich erfolgreich war, und mit der wir in den frühen UNLEASH THE ARCHERS-Tagen öfters getourt sind. Diese Jungs sind in ganz Kanada als Shred-Duo bekannt, und als die Leute herausgefunden haben, dass nicht nur Grant sondern nun auch Andrew in unserer Band sind, bekammen wir ein Menge an positivem Feedback und Nachrichten von begeisterten Fans, die meinten, dass wir eine Art von Super-Group von kanadischen Metal-Musikern kreiert hätten. Hahaha.

Welche Bedeutung messt ihr dem Titel eures Albums, Time Stands Still, bei oder welche Message steckt dahinter?

Nachdem Brayden die Band verlassen hatte, befanden wir uns in einer Art Stillstand… Wir wussten, dass wir weitermachen und das neue Album schreiben mussten, aber wir fühlten uns doch etwas entmutigt. Nicht, weil uns Brayden verlassen hatte, sondern eher desahlb, weil uns die Musikindustrie heruntergehandelt hatte. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir Time Stands Still wieder eigenständig veröffentlichen würden, aber doch eine etwas größere Fan-Basis gewinnen und wieder durch Nordamerika und vielleicht sogar etwas darüber hinaus touren würden – aber eben wieder auf unsere eigenen Kosten. Und dass wir, ganz gleich, was wir auch machen, schlussendlich wieder dort sein werden, wo wir zu Beginn unserer Karriere starteten. So wie die Jahre zuvor – immer an der Kippe zum Erfolg. Wir hatten das Gefühl, gut genug zu sein, um die Band aufrecht zu erhalten, aber nicht um zu wachsen. Es war wie ein schrecklicher Albtraum, kann ich dir sagen. Haha, aber wir haben nicht aufgesteckt, unser nach Möglichkeiten bestes Album geschrieben und mit Kraft und Leidenschaft das Studio besucht – und es hat sich gelohnt! Erst als wir uns gänzlich mit dem Gedanken abfinden konnten, Time Stands Still als Eigenproduktion zu veröffentlichen, und uns somit von den Fesseln unserer eigenen Erwartungen befreien konnten, waren wir in der Lage, wirklich zu gedeihen.

UnleashTheArchers_TimeStandsStillEure Lyrics und Covers sind ja eher unüblich für eine female fronted Band. Woher bezieht ihr eure Themen und warum?

Sind sie ungewöhnlich? Ich habe über sie noch nie auf diese Weise nachgedacht, aber das ist großartig! Wer will denn wirklich schon normal sein?! Ich bin ein sehr großer Sci-Fi / Fantasy-Nerd. Ich liebe Filme, Bücher, Comics, Videospiele und alles, was sich auf fantastische Themen bezieht und der realen Welt so weit wie möglich ausweicht. Ich bin auch eine Geschichte-Studentin, somit erfreue ich mich an der Mythologie und an Geschichten aus Zeiten, als die Menschheit weit weniger zivlisiert war und noch der Nahkampf darüber entschieden hat, wer den Sieg davontragen würde. Gib mir das Dunkle Zeitalter und das Wachstum des Römischen Reiches! Obwohl das nicht heißt, dass diese Themen nicht auch heute existieren, sie sind einfach um einiges mörderischer und politischer… Ich mag die Hörer einfach gerne in weit entfernte Orte mitnehmen, um ihnen eine kurze Atempause von den heutigen Problemen zu gönnen und ihre Vorstellungskraft in die Höhe steigen zu lassen. Meine persönliche Meinung zu den heutigen Problemfeldern spielt keine Rolle, so dass ich nicht so tun werde, als ob sich jemand dafür interessieren würde, wenn ich darüber singe. Da schreibe ich lieber Geschichten über Ruhm und Ehre, die sich auf dem Schlachtfeld abspielen oder auf weit entfernten Orten hinter den Sternen.

Du und Schlagzeuger Scott Buchanan seid ja ein Paar. Was bringt diese private Verbundenheit in der musikalischen Arbeit an Vorteilen, aber auch Nachteilen mit sich?

Der einzige Nachteil ist, dass wir Band relevante Dinge, über die wir uns nicht einig sind, auch mit nach Hause nehmen und dort dann weiter diskutieren. Wir sind uns eben auch ziemlich ähnlich, wir haben dieselben Träume, verfolgen die gleichen Ziele und auch unsere Vision für diese Band deckt sich ziemlich. Wir denken über die meisten Dinge in gleicher Weise nach, so dass er mir oft zustimmt, wenn ich eine Idee habe, und auch wenn er eine Idee hat, stimme ich meistens zu. Wenn man schlussendlich einig ist, hilft es auch in der Spur zu bleiben, selbst wenn manche Sachen ins Wackeln geraten – und bislang haben wir noch immer einen Kompromiss gefunden, wenn wir einmal nicht einer Meinung waren (was aber nicht oft vorgekommen ist). Um ehrlich zu sein, ohne ihn wäre ich nie so weit gekommen. Er hält mich am Boden, während ich ihn ständig motiviere. Wir können immer wieder zueinander kommen, wenn wir auf Tour sind, und wenn wir einmal Zeit zum Durchschnaufen oder fürs Alleine-Sein brauchen, dann haben wir noch immer einander. Das Leben mit ihm ist leicht. Er ist mein bester Freund.

Kann man davon ausgehen, dass ihr beide die bestimmenden Personen hinter UNLEASH THE ARCHERS seid?

Wir neigen dazu, ein Stück weit ein Vetorecht zu haben, denke ich … hahaha …, aber meistens stimmen wir alle überein, so dass wir es noch nie nutzen mussten. Grant (Truesdell) ist ja auch schon lange in der Band; fünf Jahre schon und wir sind ungefähr erst seit sieben Jahren zusammen. Seine Ziele sind die gleichen wie die unsrigen. Das hilft einen gemeinsamen Nenner zu finden.

UnleashTheArchersWer oder was hat dich zum Metal gebracht?

Als ich noch ziemlich jung war, sechs oder sieben Jahre alt, brachte mein Bruder eine Kassette mit nach Hause, die er mich anhören ließ. Es war MEGADETHs Countdown to Extinction – und ich verliebte mich in das Album. Symphony of Destruction war der großartigste Song, den ich jemals gehört hatte, und das Cover-Artwork faszinierte mich. Ich kann mich noch ganz genau an diesen Moment erinnern – so stark hat sich das bei mir eingeprägt. Es war, als hätte dieser Moment einen Schalter bei mir umgelegt, so dass mein Herz es bereits vor allen anderen Teilen von mir wusste, dass ich einmal ein Metalhead werden würde. In der High School habe ich diesen Weg ein bisschen verloren, aber als dann Scott und ich auszugehen begannen, öffnete er mir wieder die Augen für Heavy Metal. Und es war, als hätte mein Herz so etwas wie einen Winterschlaf gehalten die ganze Zeit und nun öffnete es sich wieder. Schließlich entdeckte ich, wer ich eigentlich sein sollte 😉 Wir gründeten gemeinsam UNLEASH THE ARCHERS und der Rest ist Geschichte!

Gibt es Bands aus Vancouver, die du persönlich empfehlen kannst?

Absolut! PYRAMIDION sind fasziniernd, IRON KINGDOM sind sehr talentiert und WEST OF HELL sind atemberaubend… Hier sind viele starke Bands, die nur darauf warten, entdeckt zu werden!

Zur Stimme: das ist ja Kraft und Leidenschaft pur. Hast du eine spezielle Ausbildung genossen?

Danke! Es gab ein paar wenige Einzelstunden, aber das meiste habe ich im Chor gelernt. Ich habe klassisch gesungen, seitdem ich acht Jahre alt war, und Muiktheater seit ich zehn Jahre alt war. Auch habe ich Kurse in der UVic (University of Victoria) School Of Music besucht, während ich studierte habe, und habe auch von dort einiges mitgenommen. Ich wollte aber immer schon Gesangsstunden nehmen und ich hoffe, dass ich eines Tages die Zeit finden werde, welche zu nehmen; denn da ist immer Raum nach oben, um als Sänger zu wachsen und immer dazu zu lernen!

Was mir zudem gut gefällt, ist, dass du gesanglich auch im Studio aus dir herausgehen kannst. Wie hast du das Live-Feeling und die Leidenschaft mit ins Studio geholt?

Es war tatsächlich schwierig, hahaha, denn es benötigt schon sehr viel Energie, so viel von sich zu geben, ohne dass man vom Gebrüll des Publikums angetrieben wird. Aber ich nahm mir meine Zeit: wenn ich mich müde oder leer fühlte, legten wir eine Pause ein oder vertagten die Aufnahmen sogar auf den nächsten Tag. Ich war über meine Leistugen auf den ersten Veröffentlichungen nicht glücklich und ich wollte diesmal alles richtig machen. Ich gab mein Bestes, obwohl ich weiß, dass es noch besser gehen würde. Daher kann ich es kaum erwarten, wieder zurück ins Studio zu gehen, um es noch ein Stückchen besser zu machen für das nächste Album!

UnleashTheArchersGibt es gesangliche Vorbilder und wenn ja wen und warum?

Die Nummer 1 ist für mich BRUCE DICKINSON (IRON MAIDEN). Ich weiß, dass das eine Menge Leute sagen werden, aber was ich am meisten an ihm bewundere, ist seine Bühnen-Performance. Niemand anderer rockt die großen Bühnen so wie er. Sicher, seine Stimme ist genial, aber das wirklich Erstaunliche daran ist, dass er noch immer diese hohen Töne treffen kann, wenn er wie ein 20-Jähriger auf der Bühne hin und her läuft. Er versprüht so viel Leben und Energie! Er ist eine große Inspiration für mich. Gesanglich höre ich auch gerne Daniel Heiman (Ex-LOST HORIZON, Ex-HEED), Roy Khan (KAMELOT), Jonas Heidgert (DRAGONLAND), Bjorn Strid (SOILWORK), Kai Hansen (GAMMA RAY), GEOFF TATE (QUEENSRÿCHE), Matt Barlow (ASHES OF ARES, Ex-ICED EARTH) und Rob Halford (JUDAS PRIEST, HALFORD). Neulich habe ich auch sehr viel TRIOSPHERE gehört: Idas (Haukland) Gesang ist killermäßig!

Zu Tonight We Ride habt ihr einen Video-Clip gedreht, der mich an Mad Max erinnert. Welche Vision hattet ihr fürs Video vor dem Dreh?

Die Idee dazu stammte eigentlich von unserem Regisseur Nathan Cox. Wir waren mit ihm schon Anfang 2013 in Kontakt und er willigte ein, einen Video-Clip für uns zu drehen. Und als wir ihm dann Tonight We Ride sandten, meinte er, dass er schon die perfekt Idee dazu hätte. Wir sind daher im Sommer 2013 in die Wüste von Nevada gefahren, wo uns seine Freunde von Death Guild Thunderdome (ein Lager bei Burning Man) in ihren abgefahrenen postapokalyptischen Autos herumkutschierten. Das war unglaublich nett von ihnen und wir sind sehr dankbar für ihre Hilfe. Wir hatten das Video dann schon eine ganze Weile fertig. Urspünglich wäre es geplant gewesen, Time Stands Still 2014 zu veröffentlichen, aber als die Gespräche mit Napalm Records begonnen haben, haben wir die Veröffentlichung nach hinten geschoben – und als wir dann auch noch den Plattenvertrag unterschrieben haben, hat das Label den Release neurlich nach hinten verschoben, so dass wir mehr als ein Jahr auf dem fertigen Album gesessen sind, ehe es veröffentlicht wurde. Aber es hat schlussendlich alles gut geklappt und hat dann zufällig perfekt mit dem neuen Mad Max: Fury Road Film zusammengepasst, was völlig ungeplant, aber durchaus von Vorteil war, glaube ich.

Nach zwei selbstfinanzierten Alben habt ihr mit Napalm Records erstmals ein Album unter Label-Flagge veröffentlicht. Was sind da die Unterschiede zu einem selbst veröffentlichten Album?

Da gibt es keinen Unterschied, als dass wir noch unabhängig bzw. labellos waren, als wir Time Stands Still aufgenommen haben. Wir haben das Album einfach – kompakt verschnürt – Napalm Records als Ganzes überreicht. Ich glaube auch nicht, dass der Labeldeal eine besondere Auswirkung auf das aktuelle Album hat. Das einzige, was sich dadurch verändert hat, ist, wie weit das Album reicht… Viele Leute haben nun Zugang zum Album, während bei einer Eigenveröffentlichung die Publicity weit geringer gewesen wäre – daher ist die Exposition wohl der Hauptgrund, einen Labeldeal zu unterzeichnen. Unser nächstes Album wird dagegen vielleicht ein bisschen finanzielle Unterstützung von Napalm Records erhalten, aber das Label ist gut darin, ihren Bands die komplette kreative Kontrolle zu überlassen, so dass wieder der typische UNLEASH THE ARCHERS-Sound herauskommen wird. Vielleicht mit einer bisschen besseren Produktion? 😉
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A propos Napalm Records: Habt ihr einfach nur auf das für euch passende Label gewartet oder was gab den Ausschlag für gerade dieses Label? Gab es auch andere Interessenten?

Ja, da gab es auch noch andere, aber Napalm Records waren sehr überzeugend und willigten ein, ein paar Kompromisse zu schließen. Wir konnten auch sehen, dass sie zur Zeit eine treibende Kraft in der Branche sind, auch wenn wir dort nur ein kleiner Fisch in ihrem großen Teich sind, aber wir sind aufgeregt, ein Teil davon zu sein. Bislang läuft alles bestens, und Napalm Records arbeiten hart für uns und auch wir werden weiterhin hart für sie arbeiten!

Vor Welchen Label-Kollegen habt ihr besonderen Respekt?

CRIMSON SHADOWS!!! Das sind sehr gute Freunde von uns aus Kanada und wir kennen und lieben sie seit Jahren. Das sind einfach großartige Kerle mit großen Persönlichkeiten und wir kämpfen darum, dass sie den Erfolg finden, den sie verdienen. STRIKER sind auch unglaublich gut und nachtürlich auch MORTILLERY. Auch die beiden Kollegen-Bands aus Kanada sind schon lange Freunde von uns. Persönlich hoffe ich, dass wir eines Tages mit HUNTRESS die Bühne teilen können und eine Tour mit KAMELOT würde überhaupt die größte Ehre sein…

Stichwort Tournee: Mit einem österreichischen Label im Rücken, darf man da nun auch erwarten, euch in Mitteleuropa live zu sehen?

Tournee-Pläne sind derzeit in Arbeit. Wir arbeiten hart daran, nächsten Frühling nach Europa zu kommen – und sollten wir das nicht schaffen, dann werden wir nächstes Jahr einfach so kommen und uns selbstständig jede einzelne Show organisieren 😉 In Europa zu spielen, war schon immer unser größtes Ziel, und da wir nun eine europäisches Label haben, glaube ich, dass uns nichts mehr aufhalten können wird!
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Was sind eure nächsten Aufgaben?

Wir arbeiten an einem dritten Video-Clip und wir arbeiten auch an Tourneen in Asien, Süd Amerika und Europa. In diesem Winter setzen wir uns allerdings zusammen, um das nächste Abum zu schreiben und spätestens im Sommer 2016 ins Studio zu gehen. Unser derzeitiges Line-up ist stabil und wir sind sehr gespannt darauf, gemeinsam ein ganzes Album vom Anfang bis zum Ende schreiben zu können. Die kreativen Säfte fließen schon und ich denke, wir werden beim nächsten Album auch ein bisschen experimentieren.

Gibt es noch etwas, was du sagen möchtest?

Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt, ein bisschen mehr von UNLEASH THE ARCHERS zu erfahren, und hoffentlich haben wir bald die Gelegenheit, euch alle europäischen Fans persönlich kennenzulernen!

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Christian Wögerbauer
Seit 2005 bei Vampster und Lieferant für Reviews, News, Live-Berichte und -Fotos.Genres: Doom, Death, Gothic, Sludge