TYPE O NEGATIVE: Vom Leben gezeichnet

TYPE O NEGATIVE: Vom Leben gezeichnet

John Kelly lud zu Plausch am Telefon. Trotz Interviewmarathon ließ es sich der TON-Schlagzeuger nicht nehmen, ausführlich zu antworten – deshalb war die ohnehin knapp bemessene Zeit viel zu schnell vorbei. Aber wie will man auch in einer halben Stunde einer Band wie TYPE O NEGATIVE und einem Album wie Life Is Killing Me gerecht werden? Vieles konnte nur angerissen werden, interessante Antworten gibt es hier trotzdem zu lesen. Und wer wissen will, wie man sich am Wochenende möglichst elegant und diskussionslos von Freundin oder Frau und Famile absetzt, sollte ganz schnell anfangen zu lesen..!

Life Is Killing Me erscheint mir wie ein Rückblick auf die Geschichte der Band TYPE O NEGATIVE und eine Zusammenfassung dessen, was diese Band gemacht hat.

Mit der Einschätzung liegst du richtig. Diese Platte spiegelt all das wieder, was wir jemals gemacht haben. Man kann auf Life Is Killing Me dem Weg, den TYPE O NEGATIVE gegangen sind, verfolgen: Unsere Wurzeln, die wütende Momente der Anfangszeit sind ebenso vertreten wie die düsteren Momente von World Coming Down. Dahinter steckt auch ein bisschen Absicht, man soll irgendwie alles wieder finden, was diese Band jemals ausgemacht hat.

World Coming Down war ein spezielles TYPE O NEGATIVE-Album, viel intensiver und deprimierender als alles andere zuvor. Bis World Coming Down fanden sich typische, teilweise auch vollkommen überzogene Gothic (Metal) Klischees und immer wieder ironische oder sarkastische Texte. World Coming Down hingegen war eine überwiegend bitterernste Angelegenheit-

Nun, auch auf World Coming Down gibt es Momente, die nicht so ganz ernst oder sarkastisch gemeint waren. Insgesamt ist das Album aber eher eine Reflexion der harten Zeit, durch die wir gegangen sind.

Zynismus und Sarkasmus können auch dazu dienen, tiefe, ehrliche Gefühle zu verstecken – man kann damit eine Mauer um sich errichten, so dass keiner an einen herankommt.

Das ist richtig, aber bei TYPE O NEGATIVE ist es eher so, dass man nicht zuviel erwarten und suchen sollte. Wir erwarten nicht zuviel, dann werden wir auch nicht enttäuscht – so einfach ist das. Und wenn sich diese Haltung in Zynismus äußert… nun, warum nicht?! Wir versuchen immer, unser Bestes zu geben. Allerdings kann es auch sein, dass unser Bestes nicht reicht, vielleicht gefällt es niemanden außer uns, oder andere sind besser. Es bringt nichts, sich ständig vor Augen zu halten, wie toll man sein mag. Der Fall schmerzt dann umso mehr.

TYPE O NEGATIVE ist eine Band, die sehr viel aus ihrem Privatleben preisgibt – in Interviews kann man viel über eure Familien und euer Leben erfahren. Ihr seid da ungewöhnlich offen…

Ich weiß nicht, ob wir wirklich ungewöhnlich offen sind. Wir sind eben so – wir sind sehr direkte Menschen, die nicht vor Dingen wegrennen. Und natürlich spiegelt sich unsere Persönlichkeit in unserer Musik wieder, das lässt sich nicht vermeiden. Das macht ehrliche Musik aus!

TYPE O NEGATIVE haben zwar ein starkes Image, aber auf der anderen Seite hat man immer das Gefühl, das ihr ehrlich meint, was ihr macht. Auch die Rockstars von TYPE O NEGATIVE haben ihre Probleme, und diesen Aspekt verarbeitet ihr auch in eurer Musik, während sich andere Künstler hinter einem Image verstecken

Das ist schön zu hören! Wir haben immer versucht, in unserer Musik auszudrücken, was wir fühlen. Diese Absicht zieht sich durch die ganze Bandbiographie. Wir wollen wir selbst bleiben. Es hilft nicht, eine Maske aufzusetzen, im Gegenteil.

Die Musik hilft uns, mit Schwierigkeiten fertig zu werden. Wenn du in einer Band spielst, wirst du kein anderer Mensch – eine umgehängte Gitarre oder der Schlagzeughocker beschützt dich nicht vor dem wirklichen Leben – und das wirkliche Leben kann sehr hart sein.

Komischerweise habt ihr auf der anderen Seite ein sehr starkes Image – was wohl auch an den Themen der Texte liegt: Sex, Religion, Tod. Die Videoclips und auch die Artworks haben eine ganz eigene Handschrift. Manchmal kommt es mir so vor, als ob zwischen dem, was ihr seid, und der Art, wie ihr wahrgenommen werden, eine gewaltige Lücke klafft.

Die Dinge die du angesprochen hast, sind eine der Dimensionen, in denen sich TYPE O NEGATIVE bewegt. Die Songs und ihre Inhalte sind manchmal vielleicht übertrieben – wenn man berücksichtigt, wer dahinter steckt. Es gibt Momente, in denen sind wir genauso, wie man es erwarten würde, da entstehen dann auch direkte Songs. In anderen Momenten übertreiben wir, es gibt Songs, die nur unserer Phantasie entspringen – wenn du all das zusammennimmst, dann kommt die Band TYPE O NEGATIVE heraus. Diese Band hat kein bestimmtes Image, kein bestimmtes Bild, das sie vermittelt – zumindest nicht in der Hinsicht, dass man uns auf ein paar Punkte festlegen könnte. Ich meine, wenn du uns anschaust, dann siehst du eben, wie wir aussehen. Wir sind halt so. Nur dieser Eindruck beschreibt nicht alles, was TYPE O NEGATIVE ausmacht. Aus all diesen Einzelkomponenten setzt sich dann die Gesamtheit zusammen.

Das Cover zu Life Is Killing Me ist wieder Grün und Schwarz. Würdet ihr gerne mal was anderes machen – oder könnt ihr das gar nicht, weil damit alle Erwartungen zerstört wären?

Grün und Schwarz ist etwas, das zu TYPE O NEGATIVE gehört. TYPE O NEGATIVE werden über diese Farben identifiziert, es hätte keinen Sinn, andere Farben zu wählen, nur um anders zu sein.

Der Albumtitel ist auf den ersten Blick ziemlich paradox. Wenn man aber drüber nachdenkt, dann gibt es zwei Möglichkeiten ohne Fremdeinwirkung ums Leben zu kommen: Selbstmord oder ein natürlicher Tod, der eintritt, wenn der Körper seinen Dienst versagt – bring einen doch letztendlich das Leben um?

Der Albumtitel ist nicht so prophetisch, wie er erscheinen mag. Er ist mit einem Augenzwinkern gemeint, es verbirgt sich die Ironie des Lebens darin. Naja, und zur Zeit hat Peter das Gefühl, dass ihn das Leben umbringt… nichts Neues also (lacht).

Nach wie vor findet sich sehr viel persönliches auf dem Album wie zum Beispiel der Song „Todd´s Ship Gods (Above All Things)“, der von Peters Vater handelt, bei „Nettie“ geht es um seine Mutter. Den Hintergrund einzelnen Songs kann man in zahlreichen Interviews nachlesen – ihr müsst solche Erklärungen nicht abgeben, macht es aber trotzdem. Oder ihr spielt mit eurem Image wie mit der Zeile „Of this man of steel nothing is real“ aus “Less than zero. Eigentlich ist es eher die Ausnahme, dass sich eine Band selbst durch den Kakao zieht.

Keiner bei TYPE O NEGATIVE konzentriert sich bewusst auf den Inhalt eines Songs, es ist viel darin verarbeitet – doch diese Form der Verarbeitung ist nicht erzwungen. Wir schreiben einfach unsere Songs und dabei fließen solche Dinge mit ein. Das war schon immer so, das wird auch immer so sein. Diese Band funktioniert so. Das einzige was sich ändert, ist dass wir mehr und tiefere Falten bekommen, das Leben zeichnet sie immer deutlicher in unsere Gesichter (lacht).

Ihr habt auf dem neuen Album wieder euren ganz speziellen, schwarzen Humor ausgepackt…

Oh, der war eigentlich immer da. Vielleicht nicht so offensichtlich und versteckter, aber er war immer da.

Schon, aber auf dem neuen Album ist alles viel offensichtlicher – der Text von „I like Goils“ zum Beispiel ist doch typischer TYPE O NEGATIVE-Humor – der auch schnell missverstanden werden kann.

Da hast du Recht. Wer sich allerdings von diesem Song angegriffen fühlt, sollte ein paar Schläge auf den Hinterkopf bekommen (lacht). Es ist es so offensichtlich, dass man ihn nicht Wort für Wort ernstnehmen kann. Falls ihn trotzdem jemand ernstnehmen sollte, müsste man dieser Person helfen! Wer so sehr um „political correctness“ besorgt ist, hat meiner Meinung nach wirklich ein Problem.

Diese ganze Political Correctness Bewegung halte ich ohnehin für unsinnig. Man kann Probleme nicht dadurch lösen, dass man sie einfach nicht mehr anspricht oder ihnen einen neuen Namen gibt.

Genau, man löst keine Probleme damit, man schweigt sie tot. Zurück zu „I like Goils“ – der Song bezieht sich nicht auf ein Thema des öffentlichen Interesses. Es geht einfach darum, etwas, das wir erlebt haben, auf satirische Art in einem Song zu verwerten. Nachdem Peter diese Playgirl-Bilder gemacht hatte, kamen einfach auch sehr viele Männer mit eindeutigen Angeboten auf ihn zu, was ihn schon ziemlich irritiert hat…

Andererseits ist es auch immer förderlich für den Bekanntheitsgrad einer Band, wenn sie hier und da mal aneckt – TYPE O NEGATIVE machen das ja gerne mal…

Nun, es hilft immer, ein wenig Staub aufzuwirbeln. (lacht). Ich erwarte aber keine Probleme, was das neue Album angeht – davon sollte man zumindest ausgehen können – sicher weiß man das nie. Es geht uns auch nicht darum, nur zu provozieren.

Nun, TYPE O NEGATIVE hatten vor etlichen Jahren durchaus Probleme. Ihr galtet als rassistisch, sexistisch…

(unterbricht) Ja alles, wir waren für alles verantwortlich! In der Zwischenzeit ist es aber offensichtlich, wo die Band steht. Wir haben nach „Slow, Deep and Hard“ unter Beweis gestellt, dass wir keine politisch motivierte Maschine sind.

Tja, und wenn man älter wird, verliert man auch den Biss – ich bin nicht stolz drauf, aber es ist so (lacht)

Trotzdem würde mich interessieren, ob ihr euch manchmal nicht komplett missverstanden fühlt

(nachdenklich) Manchmal fühle ich mich schon missverstanden. Meistens kümmere ich mich allerdings gar nicht drum, was andere denken. Es wird immer Leute geben, die TYPE O NEGATIVE mögen, es wird aber auch immer Leute geben, die TYPE O NEGATIVE nicht mögen. Wenn uns jemand nicht mag, aus welchem Grund auch immer, ist das in Ordnung für mich. Ändern kann ich es ohnehin nicht.

Aber TYPE O NEGATIVE ist eine sehr einflussreiche Band, die einen eigen Stil geschaffen hat…

Findet du? Schön! Aber wir sind keine Gothics – wir werden oft in diese Schublade gesteckt, aber letztendlich haben Gothics einen ganz anderen Lifestyle als wir. Ich stecke da auch nicht zu tief drin, für mich ist Gothic eine Form von Musik – für die richtigen Gothics ist es alles, Musik, Einstellung, Leben. Ich denke übrigens nicht, dass TYPE O NEGATIVE so wahnsinnig einflussreich sind – es ist immer komisch für mich , wenn ich höre, dass wir großen Einfluss auf die Gothic Metal Szene gehabt hätten.

Nun immerhin gibt es das ein oder andere Tribute Album, wie zum Beispiel Blood, Sweat and Tears – A Tribute To TYPE O NEGATIVE

Stimmt. Nun, um ehrlich zu sein: Ich war natürlich geschmeichelt, als ich davon gehört habe. Auf der anderen Seite kann ich mir gut vorstellen, dass da jemand einfach nur Geld machen will. Wobei, es ist schwer genug für uns, Alben zu verkaufen – wie soll sich dann ein TON-Tribute Album verkaufen?! Aber es war sehr interessant, sich dieses Album anzuhören. Es ist ziemlich spannend zu sehen, was andere Menschen aus deinen Songs machen.

Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass TYPE O NEGATIVE besonders kritisch auf Coversongs hören – schließlich sind die TYPE O NEGATIVE Coversongs keine Kopien bekannter Hits. Egal, vom wem das Original stammt, die Songs klingen immer nach TON. Beispiele gab es in der Vergangenheit genug: Black Sabbath (From The Satanic Perspective), Light My Fire oder Cinnamon Girl

Es ist uns auch verdammt wichtig, dass die nachgespielten Songs nach TYPE O NEGATIVE klingen. Es geht bei Coverversionen nicht um das Original-Songswriting, sondern darum, wie wir einen bestehenden Song interpretieren. Wie würde der Song klingen, wenn ihn TYPE O NEGATIVE geschrieben hätten. Es ist auch für mich als Musiker langweilig, einen Song eins zu eins nachzuspielen. Wenn man in einer Coverband spielt, ist das in Ordnung – aber wenn man eine eigene Band hat, dann ist es wichtig, die Identität dieser Band zu transportieren. Man muss den Originalsong in einen anderen Kontext setzen.

Aber du spielst selbst in einer LED ZEPPELIN-Coverband namens EARL´S COURT. Außerdem hast die Europatour von DANZIG mitgespielt. Was ist deine Motivation für diese Aktivitäten?

Nun, ich spiele gerne Schlagzeug. Und ich verdiene meinen Lebensunterhalt lieber als Musiker als als Handwerker. Ich mag das Zusammenspiel mit anderen Musikern, es war eine neue Erfahrung, mit anderen Musikern zusammenzuspielen – das gilt für die DANZIGTour. EARL´S COURT besteht aus Freunden von mir, mit denen ich aufgewachsen bin. Wir spielen ein-, zweimal im Monat, weitere Freunde kommen im Publikum dazu, wir hängen gemeinsam im Club rum – da geht es hauptsächlich um Spaß. Wenn man älter wird, eine Familie gründet, Frau und Kinder zuhause hat, dann ist so eine Coverband die perfekte Ausrede, um Freitagnacht auszugehen (lacht)

Auch auf Life Is Killing Me gibt es einen Coversong – „Angry Inch“ aus dem Musical/ Film „Hedwig And The Angry Inch“ (Infos dazu gibt es unter http://www.get-hed.com)– wie seid ihr auf diesen Song gekommen?

Peter hat den Film gesehen und war sofort begeistert davon, er wollte diesen Song unbedingt nachspielen. Das Original ist natürlich ganz anders, wir haben einige Dinge geändert – allerdings ist auch das Original ein großartiger Titel. Ich liebe ihn, auch der Film ist spitze.

Außerdem sind bei diesem Song die Vocals von Kenny und Josh fantastisch. Und ich glaube, der Song klingt nach TYPE O NEGATIVE– und nicht nach TON, die versuchen, wie eine andere Band zu klingen.

Die musikalischen Vorbilder von TYPE O NEGATIVE sind eher die „alten“ Bands wie die BEATLES – oder vielleicht auch LED ZEPPELIN, zumindest behauptet ihr das. Ich frage mich in diesem Zusammenhang, ob einfach nichts Vergleichbares nachgekommen ist oder was der Grund für die Verehrung gerade dieser Bands sein könnte?

Eigentlich ist es ganz einfach: Die Musik, die du in deiner Jugend hörst, prägt dich. Außerdem haben diese Bands zeitlose Klassiker geschrieben. Es ist schwer, etwas besseres zu finden – davon bin ich überzeugt. Ich entdecke noch heute brandneue Dinge auf LED ZEPPELIN Platten – und die höre ich mir seit 30 Jahren an! Heute ist es verdammt schwer, über die Musikszene zu urteilen. Es gibt sehr coole Sachen, aber im Großen und ganzen bin ich nicht sonderlich interessiert daran. Ganz besonders die amerikanische Szene interessiert mich wenig. Ich glaube eher, dass in Skandinavien sehr viel passiert. Was die amerikanische Szene angeht, so gehören wir ohnehin nicht dazu. Das was wir machen, ist grundsätzlich nicht angesagt. Wir sitzen immer zwischen den Stühlen, wir versuchen halt das Unmögliche, wir wollen das Runde eckig machen..

Nun, aber erfolglos wart ihr damit nicht…

Ok, wir haben irgendwo unsere Spuren hinterlassen. Und das aktuelle Album ist auch wichtig – denn jetzt merken die Fans, dass wir noch immer da sind. TYPE O NEGATIVE sind noch nicht am Ende! Peter hat einige sehr gute Songs geschrieben, man spürt, dass die Band wieder da ist.

Und ihr habt den Uralt-Vertrag mit Roadrunner, mit dem ihr nie glücklich wart, erfüllt. Jetzt kommt noch ein Live-Album, oder?

Ja, wenn Roadrunner eines haben wollen. Lass mich raten, jetzt willst du wissen, wie es bei uns weitergeht?

Na ja, die Frage kann ich mir sparen, denn bisher habt ihr immer überrascht – so wird’s wohl auch beim nächsten mal sein, oder? Ihr habt nie etwas gemacht, um das Label oder die Fans zufrieden zu stellen

(lacht) Das stimmt allerdings. (lacht weiter)

Schließlich mussten wir vier Jahre auf das neue Album warten – allerdings war es die Wartezeit auch wert…

Oh, das freut mich zu hören! Es tut uns auch sehr, sehr leid. Es hat eben leider alles so furchtbar lange gedauert, und ich hoffe, dass viele derselben Meinung sind – dass sich das Warten gelohnt hat. Wir lassen auch nie wieder so lange auf uns warten…. (lacht)

Nun, eine andere Möglichkeit wäre, alle 12 Monate ein halbgares Album mit 35 Minuten Spielzeit rauszubringen

Oh, das wird nicht vorkommen. Bei unserer Arbeitsweise ist das unmöglich. Wir wollten nicht die Qualität opfern, nur um einer Norm zu entsprechen. Aber ich kann jetzt nur hier sitzen und mich entschuldigen, und dir irgendwelchen Blödsinn erzählen, warum es so lange gedauert hat. Mache ich aber nicht. Wir haben 2001 angefangen, an dem Album zu arbeiten. Meine Tochter kam zur Welt, als wir für das Album geprobt haben – heute ist sie über zwei Jahre alt .

Gut, ich kann mir auch vorstellen, dass sich mit der Zeit einfach die Prioritäten verschieben

Schon, aber andererseits verdiene ich mit Musik meinen Lebensunterhalt, ich sollte also mehr arbeiten. Ganz abgesehen davon, dass es immer schwieriger wurde, Geld zu verdienen, umso länger wir an dem Album gearbeitet haben. Ich bin kein Großverdiener, wir haben hart gearbeitet, aber es halt einfach so lange gedauert.

Tja, und leider haben die 30 Minuten Interviewzeit nicht lange genug gedauert… deshalb musste John das Gespräch an dieser Stelle leider beenden.

Layout: boxhamster

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andrea

Kümmere mich seit 1999 um Reviews, Interviews und den größten Teil der *Verwaltung*, Telefon-Dienst, Beschwerdestelle, Versandabteilung, Ansprechpartner für alles, Redaktionskonferenz-Köchin…