PARADISE LOST: Begräbnismusik

PARADISE LOST: Begräbnismusik

Manchmal tut es gut, in der heutigen Zeit der Veröffentlichungsflut und der billigen Kopien von so ziemlich allem, was Erfolg verspricht, zurückzudenken an die Ursprünge. Als kleine Erinnerungsstütze dient im Falle des Gothicmetal In Requiem, das neue Album der Gründerväter PARADISE LOST, da darauf die Halifaxer ganz ohne verkrampfte ´Back to the roots´-Manie klarstellen, wie dieser Stil modernisiert, aber unverwässert zu klingen hat. Sänger Nick Holmes berichtet entspannt und mit hintergründigem Humor aus dem Bandlager.

Mit dem Titel In Requiem spielt ihr auf Begräbnismusik an. Seht ihr euer neues Album als passende Musik für eine Beerdigung an?

Ich hätte jedenfalls kein Problem damit, wenn die Platte bei meinem eigenen Begräbnis gespielt werden würde. Allerdings würde sich meine Familie darüber wohl nicht gerade freuen, zumal Metal auf dem Friedhof eher ungewöhnlich wäre. Einige Passagen auf dem Album wären jedoch durchaus passend für diese Gelegenheit, schließlich stehen PARADISE LOST schon immer für düstere Musik.

Wie kam es zum Albumtitel In Requiem?

Ich befand mich eigentlich auf der Suche nach einem passenden Artwork, da stolperte ich über diesen Ausdruck. Er kam mir so finster vor, dass ich ihn mir sofort als Albumtitel vorstellen konnte. Ungewöhnlich war, dass die anderen mir da sofort zustimmten. Das kommt selten vor bei uns, wir können uns sonst so gut wie nie über irgendetwas einig werden.

Streitet ihr denn sonst oft?

Je älter du wirst, umso klarer ist dir, was dir gefällt und was nicht. Entsprechend stur wirst du, und Kompromisse zu finden gestaltet sich schwierig. Sie sind in einer Band aber nötig. Wir können uns also über noch so kleine Details wie einen Trommelwirbel in die Haare geraten, was meiner Meinung nach aber nur zeigt, wie leidenschaftlich wir nach wie vor bei der Sache sind.

Würdest du zustimmen, dass PARADISE LOST schon seit sehr langer Zeit kein so hartes und dunkles Album herausgebracht haben wie In Requiem?

Das würde ich sofort unterschreiben. Vom Klang her ist es das heftigste Album, das wir je geschrieben haben, wenn man mal von meinem frühen Deathmetal-Gesang absieht. Was die Gitarren angeht, kann ich mich nicht erinnern, dass wir jemals so heavy klangen. Ebenso wichtig sind uns aber nach wie vor die Melodien. Diese beiden Stärken von uns wollten wir vereinen. Wenn man nur hart aufspielt, geht die düstere Atmosphäre flöten und die ganze Chose klingt bloß noch testosterongesteuert.

Was reizt euch daran, wieder harte Musik zu machen? Es gab ja auch schon Entwicklungen in ganz andere Richtungen bei euch.

Jedes unserer Alben stellt letztlich die Musik dar, die wir selber gerne hören würden in dem Moment. Dafür geben wir jedes Mal alles.

Ihr hört derzeit dementsprechend wieder härteres Zeug?

Nun, so sehr hat sich das bei mir über die letzten zwanzig Jahre eh nicht geändert. Uns stand einfach der Sinn danach, nach den vielen Alben, die vom Gesang dominiert wurden, eine rifforientiertere Platte zu schreiben.

PARADISE
Wenn man nur hart aufspielt, geht die düstere Atmosphäre flöten und die ganze Chose klingt bloß noch testosterongesteuert. (Nick Holmes über die Mischung von Härte und Melodie)

Hattest du als Sänger kein Problem damit, dass dadurch Gregor Mackintoshs Gitarre dir den Platz an der Sonne wegnimmt?

Oh nein, überhaupt nicht. Mir kam es sogar entgegen. Außerdem ist es ja nun nicht so, dass die Gesangsmelodien die zweite Geige spielen würden. Unreachable zum Beispiel lebt sehr stark vom Gesang, Praise Lamented Shade ebenso. Und schließlich weiß ich fette Riffs zu schätzen.

Gab es von Beginn an die Vorgabe, heavy zu klingen?

Auf den letzten Alben wurde der Klang des Schlagzeugs sehr stark nachbearbeitet. Je stärker du das machst, umso synthetischer klingt das Ganze und umso stärker verschwindet das Live-Gefühl. Das sah ich als ein Problem bei den letzten paar Scheiben an. Als Gegenmaßnahme nahmen wir diesmal alle Schlagzeug- und Gitarrenspuren live auf, was in dieser zusätzlichen Heaviness resultierte.

Wie groß war der Einfluss eures neuen Schlagzeugers Jeff Singer? Das Schlagzeug klingt auf In Requiem sehr frisch und stellenweise auch ungewöhnlich für euch…

Nachdem er bei Paradise Lost quasi in letzter Minute als Aushilfsdrummer zur Band stieß, hatte er kaum Zeit, sich in die Lieder reinzuarbeiten. Er nahm sie gleich auf und das war´s. Dieses Mal sah das natürlich anders aus, er konnte an seinen Parts ausführlich feilen und sie so spielen, wie sie ihm am besten liegen. Davon profitiert das ganze Album enorm, auch wenn er ansonsten keinen großen Einfluss auf das Songwriting hatte.

Der Begriff Zurück zu den Wurzeln ist sicherlich überstrapaziert und negativ vorbelastet, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass genau das euer Motto gewesen sein könnte – im positiven Sinne einer Orientierung an den bisherigen Stärken.

Man darf nicht vergessen, dass wir die gleichen Typen sind, die Icon und Shades Of God geschrieben haben. Es sollte uns also nicht gerade schwerfallen, so zu klingen. Manchmal wird über die Band geredet, als wären das damals ganz andere Leute gewesen.

Wann hast du dir denn eure alten Alben zum letzten Mal angehört?

Gothic landete erst kürzlich wieder in meinem CD-Schacht, da wir für ein spezielles Konzert den Titelsong ins Programm nehmen wollten und ich das Lied von Neuem lernen musste. Ich selbst hörte da viele Parallelen zum neuen Album, aber das darf man nicht überbewerten. Es liegt einfach an Gregs einzigartigem Gitarrenspiel. Seinen Stil hört man sofort raus, so klingt er schon immer.

Mit Gothic habt ihr damals das gesamte Genre Gothicmetal begründet und geprägt. Wie viel Gothic und wie viel Metal steckt deiner Meinung nach in In Requiem?

Puh, keine Ahnung. Wenn ich auf Nummer Sicher gehen wollen würde, könnte ich 50:50 sagen, aber ehrlich betrachtet ist In Requiem eher metallastig. Gothicmäßig ist wohl nur die finstere Atmosphäre.

Nochmal in eine ganz andere stilistische Richtung bricht der Mittelteil von Prelude To Descent aus. Ich meine da beinahe ein Hardcore-Feeling rauszuhören. Was hat euch da geritten?

Das Schöne daran, rifforientiert zu arbeiten, ist, dass du Teile zusammenfügen kannst, die erstmal gar nicht zueinander zu passen scheinen, bis man sich an sie gewöhnt hat. Wären wir vom Gesang ausgegangen, hätten wir in gewissen Schemen bleiben müssen, aus denen wir nun ausbrechen können. Ich war zunächst auch skeptisch, ob dieser Teil funktionieren würde, aber nach vier, fünf Hördurchläufen hatte ich mich damit angefreundet und bin jetzt überzeugt davon, dass diese Stelle genau so klingen muss.

Nick
Die Maschinen schreiben die Musik nicht für dich, die Kreativität muss immer noch aus dir selbst kommen. (Nick Holmes)

Aufgenommen habt ihr einmal mehr mit Rhys Fulber. Wo liegen die Vorteile, mit ihm zusammenzuarbeiten?

Er ist ein großer Fan der Band und geht völlig in den Liedern auf. Er bringt außerdem enorm hilfreiche Vorschläge ein. Man kann sagen, dass 90 Prozent seiner Ideen Volltreffer sind. Dazu kommt noch seine pragmatische Herangehensweise, was das Arbeiten mit ihm sehr angenehm macht.

Die Aufnahmen scheinen sowieso sehr entspannt abgelaufen zu sein, wenn man sich eure Kommentare im Netz dazu so durchliest. Hilft euch eure langjährige Erfahrung dabei, diese kreative, spannungsreiche Arbeit locker anzugehen?

Auf alle Fälle! Hinzu kommt, dass wir dank der digitalen Aufnahmetechnik viel mehr vorproduzieren können. Schon die ersten Demos klingen inzwischen richtig professionell, weshalb man schon früh erkennen kann, wie sich das fertige Endergebnis anhören wird. Früher gingen wir ins Studio, ohne wissen zu können, wie die Platte nachher klingen würde. Das ist heutzutage anders. Wenn wir das Studio betreten, steht das Resultat schon mehr oder weniger fest. Klar gibt es immer noch Druck, aber wir sind heute sicherlich relaxter als damals.

Hat die moderne Technik noch weitere Auswirkungen auf euren Sound?

Der größte Nutzen besteht eigentlich eher darin, dass wir dank E-Mail und Filesharing an neuem Material arbeiten können, obwohl wir in allen vier Ecken Englands verstreut wohnen. Vor den Aufnahmen treffen wir uns aber nach wie vor für drei Wochen, um die Lieder gemeinsam ganz genau einzustudieren. Das Entscheidende bei all diesen neuen Technologien darf man als Musiker jedoch nicht aus den Augen verlieren: Die Maschinen schreiben die Musik nicht für dich, die Kreativität muss immer noch aus dir selbst kommen.

Kann die Flut an Bearbeitungsmöglichkeiten einen auch lähmen?

Manchmal läuft man Gefahr zu vergessen, dass eine einfache verzerrte Gitarre besser klingt als all die vielen synthetischen Sounds. In dieser Fülle an Klängen kann man sich schon mal verlieren und vergessen, dass man eigentlich einen Song schreiben wollte.

Kommen wir zu einem kontroversen Thema: eurem provokanten Video zu The Enemy, das euch vor einem Exekutionskommando zeigt. Wie weit ging eure Beteiligung bei diesem Video-Shooting?

Nun, wenn du mit Shooting die Erschießung meinst: Da waren wir unmittelbar beteiligt, wie man ja im Video schwerlich übersehen kann (lacht). Wir vertrauten ansonsten völlig auf den Regisseur Edward 209 und seinen schwarzen Humor. Er kam zu uns mit der Idee: Hey, lasst uns die Band erschießen!

Wie habt ihr denn darauf reagiert?

Naja, er wollte das ja nicht, weil ihm das dritte Album mal nicht gefallen hatte oder so (lacht).

Ließ er sich durch den Text von The Enemy inspirieren?

Direkte Verbindungen zwischen dem Video und den Texten gibt es keine, ich sehe die Musik eher als Soundtrack für einen Mini-Film. Im Text geht es um die vielen Facetten des Begriffs ´Feind´.

Nenn es eine Marotte oder einen Komplex von uns Deutschen, aber eine Exekutionsszene erscheint mir überaus provokant und problematisch, da muss man doch sofort an reale Gräuel denken.

Die einzigen Bedenken, die ich Edward gegenüber äußerte, hatten genau damit zu tun. Mir war wichtig, dass die Leute, die das Video sehen, nicht denken, dass es hier um einen realen Krieg geht. Er versicherte mir aber, dass das nicht der Fall sein würde. Man darf hinter dem Video keine tiefere Aussage suchen. Wir als Band werden verhaftet, erschossen und erstehen wieder von den Toten auf, das ist alles, da steckt keine Message dahinter.

Wie lange brauchtet ihr denn, bis ihr nach dem Dreh eurer Wiederauferstehung im Dreck wieder sauber wart?

Es ging so. Wir ließen den Lehm trocknen, dann konnte man ihn relativ leicht abbürsten. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß, obwohl es nicht so aussieht. Das Video ist auf alle Fälle schräg geworden.

Kann man so sagen. Bleibt zu hoffen, dass es keiner in den falschen Hals bekommt…Du hast zum Text von The Enemy bereits ein paar Worte verloren. Was kannst du uns ansonsten über die Texte auf In Requiem verraten?

Einen Lieblingstext habe ich nicht, ich sehe meine Lyrics eher in ihrer Gesamtheit. Mir fällt es immer schwer, die Zeilen auszuwählen, die am besten klingen.

In euren Kommentaren zu den einzelnen Songs erwähnst du bei Never For The Damned, dass es dir in diesem Lied um den Märtyrertod und den Fanatismus dahinter geht. Kann man das auf aktuelle Ereignisse im islamischen Raum beziehen?

Ich hatte das Thema Terrorismus nicht im Hinterkopf, als ich den Text schrieb, auch wenn ich sehe, dass man das hineininterpretieren kann. Mir ging es eher allgemein um das Phänomen, dass Menschen ihr Leben opfern für einen Gott, für dessen Existenz sie keinen Beweis haben. Das muss nicht gleich der Opfertod sein, sondern kann sich auf ganz alltägliche Situationen beziehen. Aus Sturheit weigern sich Menschen, ihr Leben zum Positiven hin zu ändern und spülen so ihr Leben im übertragenen Sinne die Toilette runter.

PARADISE
Wir verspüren nach wie vor großen Enthusiasmus, wenn wir Lieder schreiben. Ist das mal nicht der Fall, hören wir das selbst sofort als Erste. (Nick Holmes)

Viele deiner Texte wirken sehr kryptisch und unzugänglich. Auf eurer Homepage erwähnst du, dass du oft sehr lange Texte schreibst und diese dann stark zusammenstreichen musst. Hängt das eine mit dem anderen zusammen?

Das Wichtigste ist mir zunächst, dass der Text zum Lied passt, sonst ist alles vergebene Liebesmüh. Oft wähle ich Wörter nach ihrem Klang aus, nicht so sehr nach ihrer Bedeutung. Mir ist es wichtiger, eine dichte Grundstimmung zu erzeugen als irgendeine Message zu verbreiten. Zuerst kommen die Melodien und die Atmosphäre. Ihnen müssen sich die Worte unterordnen. Dennoch lassen sich bei mir sicherlich wiederkehrende Themen wie die Angst vorm Tod oder Zweifel am Glauben ausmachen. Ich kann nicht glauben und wünsche mir doch von Zeit zu Zeit nichts sehnlicher – nicht zuletzt aus der Angst vor dem Ende heraus -, als glauben zu können. Diese finsteren Themen passen immer gut zu unserer Musik.

Kommen wir zu etwas allgemeineren Fragen: Wie hat sich eure Herangehensweise an eure Musik geändert über die Jahre hinweg?

Viel hat sich da nicht verändert. Wir verspüren nach wie vor großen Enthusiasmus, wenn wir Lieder schreiben. Ist das mal nicht der Fall, hören wir das selbst sofort als Erste. Aber die Erschaffung neuer Lieder hat uns noch nie gelangweit. Ich hoffe, dass unsere Musik dementsprechend sehr ehrlich klingt.

Wie beginnt ihr mit einem neuen Lied?

Das kommt drauf an: Wenn wir uns ans Schreiben für ein neues Album machen, dauert es eine Weile, bis wir in die Gänge kommen, fast wie bei einem alten Auto, das nach langer Zeit wieder angelassen wird und erst einmal stottert. Doch nach einer Weile nehmen wir Fahrt auf und die Sache läuft. Meistens wirft mir Greg eine Gitarrenidee zu, zu der ich dann ein paar Melodien ausprobiere. Oft ist dabei dann eine dabei, die Greg auf einen weiteren Part bringt und immer so weiter, bis sich eine Songstruktur herauskristallisiert.

Macht es euch eure Erfahrung leichter, neue Ideen auszubrüten?

Klar gibt es auch bei uns noch Fälle von Schreibblockade. Die Furcht, dass wir uns selbst wiederholen, lässt sich ebenfalls nicht von der Hand weisen. Aber wenn das Songwriting erstmal Schwung kriegt, erledigt sich das von alleine. Greg und ich haben nach wie vor viel Freude daran, kreativ zu sein, und ziehen viel Befriedigung daraus.

War euch damals bei Gothic bewusst, dass ihr dabei wart, einen Meilenstein auf Tonträger zu bannen, der etliche Musiker inspirieren und eine ganze Stilrichtung begründen würde?

Absolut nicht! Wir haben einfach nur ausprobiert, wie es klingt, wenn man SISTERS OF MERCY mit CANDLEMASS-Riffs und Deathmetal-Gesang kombiniert. Das konnte keiner ahnen.

Heutzutage gibt es unzählige Bands, die sich im Genre Gothicmetal tummeln. Wie fühlt ihr euch als Väter des Genres angesichts dieser Flut an Bands und angesichts des Erfolgs einiger von ihnen?

Das kann ich gar nicht genau sagen, Gothicmetal steht inzwischen für so ein breites Spektrum. Mich nerven die Bands zumindest nicht, da ich nicht so viel in dieser Richtung höre. Wenn ich die hundertste Kopie einer erfolgreichen Band hört, langweilt mich die Musik nur noch, ganz egal in welche Stilrichtung sie geht. Aber was will man machen? Die Tage, in denen METALLICA mal eben den Heavy Metal neu erfanden, sind unwiederbringlich vorbei. Umso schöner, dass ich das damals als Fan miterlebt habe. Außer SYSTEM OF A DOWN empfand ich schon lange keine Band mehr als wirklich originell und inspirierend. Vor SYSTEM OF A DOWN habe ich daher den größten Respekt.

Standest du schon einmal kurz davor, als Musiker hinzuschmeißen und auszusteigen?

Ach, wann immer ich etwas in dieser Richtung geäußert habe, lag das daran, dass es auf Tour mal wieder tagelang kein ordentliches Essen gegeben hatte und an Schlaf nicht zu denken war. Zehn Minuten später hatte ich das aber schon wieder vergessen, daran kannst du sehen, wie ernst es mir damit war.

Was motiviert euch nach 19 Jahren immer noch, Musik zu machen?

Musik ist mein Hobby, mein liebster Zeitvertreib und zugleich mein Beruf. Ich würde nie etwas anderes machen wollen.

Als was würdest du arbeiten, wenn du aufhören müsstest?

Puh, keine Ahnung, vermutlich würde ich in einem Schuhgeschäft oder so jobben.

Eher ungewöhnlich für Bands eurer Größenordnung ist es, die E-Mail-Adressen der Bandmitglieder auf eurer Homepage anzugeben. Bekommt ihr darüber viele Rückmeldungen?

Ich habe da gar nicht so den Überblick. Manche Fragen, die darüber eintrudeln, können die Leute sich genauso gut selbst beantworten. Ich meine, wer wissen will, wann wir wo in Deutschland spielen, kann das auch so problemlos rausfinden. Sowas muss ich nicht beantworten. Auf andere Fragen reagiere ich schon.

Bei euch steht demnächst eine US-Tour im Vorprogramm von NIGHTWISH auf dem Programm. Ist das für euch schwierig, als Vorband von so relativ jungen Hüpfern auf die Bühne zu müssen?

Nein, ganz und gar nicht. Sie sind enorm populär und auf ihrem Gebiet die beste Band derzeit. Wir freuen uns drauf, mit ihnen zu spielen.

Also kein bisschen neidisch, hehe?

(Lacht) Ach, ich freu mich einfach drauf, die Konzerte zu spielen. Das ist alles, was zählt.

Fotos: Chiaki Nozu / Century Media

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