Kommentar zum vampster-Artikel DIMMU BORGIR, IN FLAMES, NEVERMORE, LACUNA COIL, SUSPERIA, Stuttgart, LKA 4. 4. 2001
Das Review hätte genausogut fürs Konzert in Wien geschrieben worden sein können. Suspiria waren.. öhm, Suspiria, Lacuna Coil boten eine zwar gute Show, doch mit ihrem Songmaterial konnte ich kaum was anfangen, wirken die Songs doch allesamt ein bisschen fröhlich angehaucht (insbesondere die weiblichen Gesangslinien). Nevermore waren auch ohne Tatort-Dreh die Gewinner des Abends (selten wohl wurde auf einem Metal-Konzert soviel an Stage-Diving betrieben

. In Flames nutzten die von Nevermore erzeugte gute Stimmung und taten ihr keine Abbruch.. wenn ich mir auch sehnlichst "Artefacts of the Black Rain" gewünscht hätte *grummel*... Dimmu Borgir spielten dann ein professionelles Routine-Set herunter; na ja, ich hätte mir lieber amateurhafte Hingabe gewünscht. Shagrath schaffte es einfach nicht mit dem Publikum zu agieren; er wollte lieber den großen Mann markieren und cool wirken.. dabei hatte er doch eh mit Nevermore gesehen, wie man Kontakt mit dem Publikum herstellt (Shagrath war desöftern im Publikum zu sehen. Nach "Mourning Palace" war dann das reguläre Set aus; Zugabe gab es auch keine.. brauchte auch keiner mehr.. vielleicht sind 5 Bands an einem Abend in einer Halle, die gerammelt voll ist, auch zuviel des Bösen.. denn schon gegen Ende des In Flames-Auftrittes machten sich bei den meisten Besuchern Erschöpfungszustände breit...
Wie auch immer...
Der Rabe