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vampster-Team
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naja, AMORPHIS als easy listening Mucke zu bezeichnen, trifft die Sache imo nicht ganz. Kennst du "Alone" schon? Für mich machen Amorphis noch immer *sehr* ehrliche Musik. Und wenn sie damit Erfolg haben - was ist so schlimm daran??
Die Argumentationsweise "alles was Erfolg hat ist schon mal aus Prinzip schlecht" kann ich absolut nicht verstehen. Und was meinst Du mit Deinem ersten Absatz? Den verstehe ich nicht... gruß, boxhamster |
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#2 (permalink) |
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Gast
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Kommentar zum vampster-Artikel AMORPHIS: In Finnland schon Nummer 1!
>>Oder wie sonst lässt sich erklären, dass in Finnlands Single-Charts AMORPHIS mit "Alone" vom kommenden Album "Am Universum" auf Platz 1(!) |
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#3 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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>interessiert Euch dieses Charts-Gebrabbere wirklich? Irgendjemanden hier?
Och, also ich persönlich finde es immer wieder spannend. Es kann zum einen Hinweis darauf sein, wie sich bestimmte musikalische Ausrichtungen wieder im Rahmen eines breiter angelegten Massengeschmackes etablieren (und somit auch ganz interessante Diskussionsansätze liefern), andererseits kann es auch Indikator dafür sein, wie effektiv die ein oder andere Marketing-Kampagne (z.B. auch im Rahmen eines durchdachten und gezielten Image-Konzeptes) ist. Interessant finde ich vor allem, WELCHE Namen in welchen Charts auftauchen und wer nicht so weit kommt. Ob wir nun tatsächlich "Underground" sind oder nicht, darüber läßt sich sicher trefflichst streiten, aber vorausgesetzt wir wären es: Wäre es denn schlimm, wenn wir dann dem Phänomen "kommerzieller Erfolg" Beachtung schenken würden? Ist schließlich etwas, das in irgendeiner Form immer auch den Underground betrifft, und sei es nur, daß das, was heute zu ihm gehört morgen schon Mainstream ist. Und das muß noch nicht mal mit einem inneren Wandel einhergehen... Grüße Ilias |
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#4 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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>>naja, AMORPHIS als easy listening Mucke zu bezeichnen, trifft die Sache imo nicht ganz. Kennst du "Alone" schon? Für mich machen Amorphis noch immer *sehr* ehrliche Musik. Und wenn sie damit Erfolg haben - was ist so schlimm daran??>Die Argumentationsweise "alles was Erfolg hat ist schon mal aus Prinzip schlecht" kann ich absolut nicht verstehen.>Und was meinst Du mit Deinem ersten Absatz? Den verstehe ich nicht...
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#5 (permalink) |
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Gast
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>>>interessiert Euch dieses Charts-Gebrabbere wirklich? Irgendjemanden hier?
>>Och, also ich persönlich finde es immer wieder spannend. Es kann zum einen Hinweis darauf sein, wie sich bestimmte musikalische Ausrichtungen wieder im Rahmen eines breiter angelegten Massengeschmackes etablieren (und somit auch ganz interessante Diskussionsansätze liefern),>andererseits kann es auch Indikator dafür sein, wie effektiv die ein oder andere Marketing-Kampagne (z.B. auch im Rahmen eines durchdachten und gezielten Image-Konzeptes) ist.>Interessant finde ich vor allem, WELCHE Namen in welchen Charts auftauchen und wer nicht so weit kommt.>Ob wir nun tatsächlich "Underground" sind oder nicht, darüber läßt sich sicher trefflichst streiten,>aber vorausgesetzt wir wären es: Wäre es denn schlimm, wenn wir dann dem Phänomen "kommerzieller Erfolg" Beachtung schenken würden? Ist schließlich etwas, das in irgendeiner Form immer auch den Underground betrifft,>und sei es nur, daß das, was heute zu ihm gehört morgen schon Mainstream ist. Und das muß noch nicht mal mit einem inneren Wandel einhergehen... |
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#6 (permalink) |
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vampster-Team
Registriert seit: 03.09.2006
Ort: Steinheim a. d. Murr
Alter: 39
Beiträge: 700
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Hi Aladdin!
> Wenn Ihr den Metal gerne als Undergound ansich seht, kein Problem, aber warum ihr dann adererseit wiederum gerne seht, wenn eine Metal-Band in die Charts kommt, das versteh ich wohl auch weiterhin nicht so ganz, den das Widerspricht so ein wenig. < Naja, das mit dem "gerne sehen" betrifft wohl nur ein paar wenige Bands und dann seh ich es tatsächlich gerne, weil ich guten Bands gönne, wenn sie Erfolg haben. Wenn die Band dadurch dem Underground entsteigt, ist das halt so, das macht die Band nicht schlechter. Die Frage bleibt doch immer: was ist Underground und was nicht? Letztendlich könnte man sagen alles, was keinen Plattenvertrag hat ist Underground und alles andere nicht, aber es wird genug Leute geben, die ihre Grenzen für Underground weiter oder enger definieren. Aus dieser Sichtweise (und damit mein ich nur diese, nicht dass es da zu Mißverständnissen kommt >g< ) interessiert mich der Begriff "Underground" nicht wirklich, da das eh jeder anders sieht und was dann bleibt ist eben gute oder schlechte Musik und darüber läßt sich ja noch viel mehr streiten..... Aber schau doch mal, wenn z.B. ein Typ wie dieser "Mütze" bei Stepahn Raab auftaucht und ein ICED EARTH oder HAMMERFALL T-Shirt trägt und dann gefragt wird, was denn das für Bands sind, dann macht das doch deutlich, dass Sachen, die für uns absolut kein Underground mehr sind für die Allgemeinheit eben völlig unbekannte Acts darstellen. Und diese Erfahrung mach ich wirklich täglich, wenn ich mich mit jemand unterhalte und von Bands spreche, bei denen es für mich selbstverständlich ist, dass man die kennen muss und nur mit großen Augen angeschaut werde, oder wenn ich auf meine Shirts angesprochen werde, dann merk ich eben, dass Metal noch ganz weit vom Mainstream entfernt ist. > Oder aber Ihr mögt beides, Kommerz und den Underground, warum aber gebt Ihr dann dem Undergound im Slogan die alleinige Herrschaft? < Tja, da haben wir vielleicht einfach zu wenig darüber nachgedacht, was der Slogan bewirken könnte >g< . Wie gesagt, es geht uns nicht um diese enge Definition von Underground. Letztendlich hätten wir ja auch "Metal. Sub Culture" schreiben können, aber mal davon ab, dass es sich bescheuert anhört trifft´s das meiner Meinung nach einfach noch nicht. Die Hip-Hop-Szene ist zum Beispiel genauso eine Subkultur, die sich aber viel mehr an der Oberfläche abspielt, als jetzt z.B. der Metal (wobei "Underground" beim Hip-Hop ja auch eine gewisse Rolle spielt) und von daher trifft´s "Underground Culture" meiner Meinung nach recht gut. > Ok Ihr supportet die Bands und seht diese Gegenseitige Hilfe als Underground an, da habt Ihr Euch zwar eine eigene Definition für diesen Begriff zu eigen gemacht, aber wenn störts. Nur behauptet ihr damit aber, daß es im kommerzielle Musikgenre nicht diesen gegenseitige Hilfe gibt und das wage ich zu bezweifeln. < Find ich jetzt etwas arg konstruiert. In meiner letzten Message hab ich ja eindeutig erklärt, dass wir Undergroundbands und größere Acts gleichberechtigt behandeln und uns da nicht irgendwelchen selbstauferlegten Begrenzungen halten sondern gut ist was gefällt und das wird unterstützt. Ich wollte auch auf keinen Fall den Begriff Underground neu definieren (wie oben bereits erwähnt, ´ne Definition kannst du eh vergessen) und auch nicht mit der Bedeutung, die du anscheinend rausgelesen hast. Nochmal: im Allgemeinen seh ich den Metal als eine Undergroundgeschichte an, wobei man die Metal-Szene ansich dann sicher nochmal aufspalten und innerhalb dieser Szene einen eigenen Underground herausfiltern kann. Für mich sind das in erster Linie dann Eigenproduktionsbands, festlegen werd ich mich darauf aber sicher nicht (hehe ;-) ). Und dieser Underground ist für die Szene im allgemeinen und für mich im Speziellen auf jeden Fall sehr wichtig. Ich liebe Eigenproduktionen von guten Bands und umso rarer umso besser, da sie einfach etwas ganz besonderes darstellen, Kleinode, die man gerne in seine Sammlung stellt. Aber ich bin der Meinung, dass Eigenproduktionsbands genauso gut/schlecht sein können wie die großen Acts und umgekehrt und deshalb werd ich mich sicher nicht nur auf diese Art von Underground beschränken. Soviel also zu meinem Standpunkt zu der ganzen Sache und wirklich nur meiner, da es bei uns da sicher auch in feinen Nuancen unterschiedliche Auffassungen zu dem ganzen Thema gibt, aber das ist ja auch gut so.... Gruß, Fierce |
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#7 (permalink) |
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Gast
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>warum ihr dann adererseit wiederum gerne seht, wenn eine Metal-Band in die Charts kommt, das versteh ich wohl auch weiterhin nicht so ganz
Um das ein bißchen zu relatvieren (meine Lieblingsdisziplin *g*): Ich persönlich sehe es durchaus mit gemischten Gefühlen. Für einzelne Bands freut es mich noch, aber in der Masse wird`s verdächtig. Keiner Musikrichtung hat der Trend gen Massenkompatibilität (aus Vermarktungs-, nicht aus musikalischer Sicht) bislang gut getan. Im Falle AMORPHIS freut es mich schon, daß die Jungs auch ein paar CDS verkaufen, denn die Band hat hart gearbeitet, sich nicht gescheut, festgetretene Pfade zu verlassen und mußte sich im Laufe ihrer Karriere auch mit einer Menge Mist herumschlagen. Daß dank HIM mittlerweile jede skandinavische Kuscheltrauer-Combo, die bei drei nicht auf den Bäumen ist, einen Plattenvertrag aufgedrängt bekommt und wohl nach der ersten mäßig erfolgreichen Veröffentlichung wieder gedroppt wird, ist die Kehrseite der Medaille, und die Euphorie um Ville Valle und Co. finde ich daher alles andere als erfreulich (was nichts mit der Musik zu tun hat, denn die gefällt mir ganz ausgezeichnet). Nur mal, um jetzt zwei Beispiele zu nennen. >Können die mir vielleicht mal sagen was Euch darann interessiert? Wahrscheinlich nicht! Na mal abwarten. Naja, ich hab`s versucht: Als Fan einer Band würde es mich eben freuen zu sehen, daß sie endlich ein wenig Anerkennung erfährt. Und ich würde mit Bedauern zur Kenntnis nehmen, wenn der Erfolg plötzlich umschlägt, wenn ihr die Anerkennung nicht mehr aufgrund ihrer Musik sondern aufgrudn anderer Faktoren (Image, Hipness, sonstwas) zuteil wird. In beiden Fällen würde das natürlich nichts daran ändern, daß ich die Musik weiterhin genieße, egal ob ich diesen genuß nun mit 100 treuen Fans oder mit einer Millionen Trendheschler teile. Grüße Ilias |
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#8 (permalink) |
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Gast
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Hi Aladdin!
>>(und somit auch ganz interessante Diskussionsansätze liefern),Die Ihr wohl auch noch provozieren wollt? Ich denke es gibt mittlerweile interessantere Diskussionsansätze als diese. Naja, es wird ja niemand gezwungen, so eine Diskussion zu eröffnen oder daran teilzunehmen. Uninteressant finde/fände ich sie dennoch keineswegs, denn sie betrifft mich in jeder Hinsicht: Als Fan, Plattenkäufer und Schreiber. >>Marketing ist zum Kotzen, zumindest muß man sich das nicht freiwillig auch noch auf die HP packen, wenn es kein Geld bringt. Mich interessiert die Musik, nicht die Marketing-Kampagne und nichts anders wird damit beworben. Da unterscheidet sich wohl unsere Interessenlage. Keine Frage: Die Tatsache, daß in den letzten Jahrzenten (un)geschicktes Marketing im Musikbereich nahezu allein über Erfolg und Mißerfolg entscheiden kan, ist bedauerlich. Die Mechanismen und die Strategien, die dahinterstehen, finde ich - von einer Wertung abgesehen - trotzdem faszinierend. Aber mal abgesehen davon: Ich bin nicht der Ansicht, daß wir mit der Verbreitung von News über Charteinstige oder Grammy-Gewinne irgendwelche Marketing-Kampagnen fördern. Das sind neutrale Informationen (OK, bei FREEDOM CALL hab` ich eine Wertung abgegeben, aber nur, weil ich die neue CD tatsächlich sehr gut finde - was ich nach dem durchwachsenen Debüt und im Rahmen dieses Stiles nie von mir erwartet hätte), die alleine ja noch niemanden animieren, sich ebenfalls ins Getümmel zu stürzen und einen Tonträger zu erwerben. Daß die Praxis der Chartnotierung zweifelhaft ist, ist ja mittlerweile jedem bekannt, was das Ganze ohnehin noch relativiert. Aber ab und an sagen Chartsnotierungen doch etwas aus, und zwar nicht immer nur, daß eine Marketing-Abteilung gut funktioniert. Wenn beispielsweise Bands wie die FLOWER KINGS oder SPOCK`S BEARD plötzlich in den Charts auftauchen, die nur kleine Companys hinter sich haben, sich jahrelang mit viel Enthusiasmus und einer Randgruppenmusik abgestramnpelt haben und hauptsächlich durch Mund-zu-Mund-Propaganda ihren Weg gemacht haben, dann freut mich das als Fan einfach nur, und ich bin - lassen wir meine Affinität zum Thema Massenlenkung (bin eben nicht ohne Grund Sozialpädagoge und Medienwissenschaftler, hat mich schon immer fasziniert) mal außen vor - schon interessiert daran, so etwas zu erfahren. Ich glaube nicht, daß ich da der einzige bin, während es sicher auch genug gibt, die so denken wie Du. Wir möchten hier eben jede Form von News präsentieren, die in irgendeiner Form interessant sein könnte. letztlich sprichst Du ja immer nur bestimmte Gruppen innerhlab der Leser an, denn nicht jeder ist Festival- oder Konzertbesucher, nicht jeder interessiert für ALLE Bands, die in unseren Nachrichten auftauchen. Und um noch einmal auf das Argument einzugehen, Meldungen wie die von Dir kritisierten seien nichts weiter als Hilfestellung für Marketing-Kampagnen: Ich habe ja schon gesagt, daß es in meinen Augen neutrale Meldungen mit Informationsgehalt sind, die für den einen interessant sein können, für den anderen nicht. Und da unterschieden sie sich meiner Anischt nach nicht von Meldungen der Sorte "XXX bringen eine neue CD raus" oder "YYY werden dies und jenes tun". Sind letztlich alles Verlautbarungsmeldungen, deren Quelle die Band selbst oder ihre Plattenfirma ist, und die im Grunde ebenso viel oder ebenso wenig (je nach perspektive) Promotion- und Marketing-Charakter besitzen wie Chartsmeldungen. So seh` ich`s jedenfalls. >>Ob wir nun tatsächlich "Underground" sind oder nicht, darüber läßt sich sicher trefflichst streiten,Nach Deinen Aussagen seid Ihr es defintitiv nicht, aber Image ist wohl alles und wer packt sich nicht gerne den Underground Slogan noch mit in den Koffer. Dazu hat ja Fierce schon Stellung bezogen, und ihm steht das als "Vampster-Gründungsmitglied" auch eher zu als mir. Ich möchte allenfalls anmerken, daß ich den Slogan auch durchaus als etwas irreführend empfinde, denn er impliziert selbst jetzt noch, daß wir uns ausschließlich oder zumindest überwiegend mit Underground beschäftigen würden. Und das ist ja - ganz wertfrei und objektiv - einfach nicht der Fall. Die Mischung aus Untergrund und etablierten Bands, die wie hier präsentieren, ist eben - wie Fierce schon sagte - ein Querschnitt unseres Geschmackes... >>Wäre es denn schlimm, wenn wir dann dem Phänomen "kommerzieller Erfolg" Beachtung schenken würden? Ist schließlich etwas, das in irgendeiner Form immer auch den Underground betrifft,In der Form, daß es dort nichts zu suchen hat vielleicht. Seh`ich nicht ganz so. Vom oben Gesagten, das das eigentlich hinfällig macht, mal abgesehen: Ich halte es - etwas überspitzt formuliert - immer für bedenklich, sich in seiner eigenen kleine Welt einzukapseln und nach außen hin die Schotten dicht zu machen. Das führt schnell zu einer gewissen Engstirnigkeit. Und sich mit einer Sache zu beschäftigen heißt ja nicht, sie gutzuheißen. Aber alle Szenephänomene, die einem nicht gefallen, einfach zu ignorieren, finde ich persönlcih nicht sinnvoll. >>und sei es nur, daß das, was heute zu ihm gehört morgen schon Mainstream ist. Und das muß noch nicht mal mit einem inneren Wandel einhergehen...Deshalb erzählt Ihr uns also das Immortal einen Grammy gewonnen haben? Nicht sehr überzeugend. Ich sagte "muß nicht". Soll heißen: Kann auch. *g* Es gibt immer solche und solche Erfolg-Acts... d>ich kaufe keine Alben weil sie irgendwleche Preise gewonnen habe, da sie dank Ihrer Marketing-Abteilung viele Alben verkauften und für nichts anders bekommen die Ihre Grammys. Ich hoffe Du glaubts mir, wenn ich sage: mach` ich auch nicht. Aber wie gesagt: Dazu soll eine solche News-Meldung ja auch beleibe nicht animieren. Wer sich einzig aufgrund dessen eine CD zulegt, ist selbst schuld und beweist sich als unmündiger Konsument. Du gehörst offensichtlich nicht zu dieser Gruppe, daher nimm` doch solche Meldungen einfach etwas gelassener und grins Dir einen ob dieses bizarren Business ![]() Grüße Ilias |
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#9 (permalink) |
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Gast
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Ja, im Prinzip könnt Ihr das mit dem Underground sehen wie ihr wollt, es ging mir auch weniger um die besprochenen Bands, sondern einfach um die Chart-News. Wenn Ihr den Metal gerne als Undergound ansich seht, kein Problem, aber warum ihr dann adererseit wiederum gerne seht, wenn eine Metal-Band in die Charts kommt, das versteh ich wohl auch weiterhin nicht so ganz, den das Widerspricht so ein wenig. Oder aber Ihr mögt beides, Kommerz und den Underground, warum aber gebt Ihr dann dem Undergound im Slogan die alleinige Herrschaft?
Ok Ihr supportet die Bands und seht diese Gegenseitige Hilfe als Underground an, da habt Ihr Euch zwar eine eigene Definition für diesen Begriff zu eigen gemacht, aber wenn störts. Nur behauptet ihr damit aber, daß es im kommerzielle Musikgenre nicht diesen gegenseitige Hilfe gibt und das wage ich zu bezweifeln. Ich meine sogar, daß der Undergound da starköpfiger ist, als sopnst eine andere Szenengruppierung, weshalb Eure Defintion hier nicht mehr zutrifft. >>Thema Chartplatzierungen: mich interessieren die Platzierungen ehrlich gesagt auch nicht, aber wie ich immer wieder mitbekomme andere schon. |
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vampster-Team
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Hi Aladdin!
Tja, das ewige Problem mit dem "Underground" in unserem Slogan...vielleicht sollten wir da doch mal eine Art FAQ einführen... Der Slogan "Underground Metal Culture" bzw. "Metal. Underground Culture" (wir haben das inzwischen geändert um die Sache hoffentlich etwas deutlicher zu machen) soll in erster Linie ausdrücken, dass wir den Metal im Allgemeinen als eine Underground-Kultur verstehen, da sich der Metal zum größten Teil eben im Underground abspielt (worüber man sicher auch streiten kann, wie eben die Chatrplatzierungen zeigen, aber grundsätzlich verstehen wir den Metal so). Soviel in Kürze mal zu dem Thema. Thema Chartplatzierungen: mich interessieren die Platzierungen ehrlich gesagt auch nicht, aber wie ich immer wieder mitbekomme andere schon. News sind dazu da um den Leuten aktuelle Infos rund um den Metal zukommen zu lassen und wenn´s einige interessiert, warum nicht Chartplatzierungen? Ich seh nicht, dass wir da irgend etwas oder jemanden bewerben würden. Vor allem hat sicher niemand was davon, wenn wir Werbung für die norwegische Grammy-Gesellschaft machen >g< . Letztendlich ist´s IMO ´ne weitere Info und mehr nicht (und falls du darauf hinauswillst: Geld bekommen wir für sowas sicher auch nicht ;-) ). Und um dann zuletzt auf den Underground an sich zu kommen: sicher kann man uns "vorwerfen", dass wir hier nicht nur Underground-Bands besprechen, sondern auch Acts, die schon weit dem Underground entstiegen sind. Wie du aber selbst festgestellt hast ist es die Musik die zählt. Und wenn du dir Vampster mal genau unter die Lupe nimmst, dann wirst du feststellen, dass wir hier die Bands "featuren" (wobei ich damit jetzt hauptsächlich die Interviews meine), die wir tatsächlich auch mögen und dabei spielt es keine Rolle, welchen Standard die Band hat. Bei uns sind Underground-Bands und Major-Acts gleichberechtigt und bekommen denselben Platz, Bedingung ist eben, dass uns die Band gefällt (vielleicht ist das ja wahrer Underground >g< )! Ich hoffe das hat etwas Klarheit in die Sache gebracht. Gruß, Fierce |
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