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vampster-Stammgast
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Kommentar zum vampster-Artikel MANOWAR: Gods of War
Ich finde das Review sehr gelungen - gerade angesichts der undankbaren Aufgabe, das neue Manowar-Album zu besprechen. Ich stimme der darin vertretenen Meinung eigentlich weitestgehend zu. Auch ich war angenehm überrascht und habe eigentlich gar nichts von "Gods of War" erwartet. Und dann doch unterhaltsame Musik gehört! Nur den Refrain von "Sleipnir" hab ich von Anfang an als zündend empfunden. Jetzt sollte Joey nur noch in einer Klinik seine Persönlichkeisprobleme in den Griff kriegen, dann steht ewigem Manowar´schem Ruhm nichts mehr im Wege... :-) PS: In Form von Chars-Platzierungen gibts den Ruhm (und das Geld) ja schon. Angeblich sei das Album auf Nr. 2 in Deutschland... |
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#3 (permalink) |
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vampster-Stammgast
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Ich hoffe nur, dass sie sich nicht ZU gut verstehen würden. Wer will die beiden denn schon als das neue "Traumpaar des True Metal" sehen?? Ich bin mir sicher, sie würden es auf den Titel des Rock Hard schaffen. Aber wenns Joey hilft...
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#5 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ist es aber nicht immer grundsätzlich so bei MANOWAR, daß ein Teil nervt und ein Teil ordentlich abgeht? Zumindest seit kings of metal! Ich tue mich noch recht schwer mit dem neuen Album und finde auch das review sehr passend! Schade nur, daß ich nicht wirklich auf Hörspiele und Wagner stehe... Es wird wohl doch nie wieder ein ähnliches kings of metal,hail to england, into glory ride, oder früheres, geben!
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#6 (permalink) |
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vampster-Team
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Das ist richtig, Alben wie "Into glory ride" und meinen Fave "Hail to england" veröffentlicht man nur einmal alle 100 Jahre!
Mit der neuen komme ich auch nicht klar, ist schon recht kitschig. Man kann sie gut zwischen seine MANOWAR-Scheiben stellen, aber die Gefahr ist groß, dass man sie da dann schnell stehen läßt und zu den Klassikern greift. Ich mag Hörspiele und auch Klassik, aber dann einzeln und ohne dabei Majo vor Augen zu haben.... |
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#7 (permalink) |
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vampster-Team
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Es müsste doch ultraeinfach sein, (als MANOWAR) nohc mal ein Album wie "Into Glory Ride" zu machen. Damals klang das Schlagzeug wenigsten noch nach Holz-meets-skin bzw. Holz-meets-metal. Einfach ein paar (alte) Mikros in den Aufnahmeraum stellen und los geht´s! Dieser Keyboard-Drum-Sound mit ultrageschlossener Hi-Hat ist doch (nicht nur bei MANOWAR) höchstübel. Auch bei den Gitarren ginge es leicht: Mikro vor dem Amp, statt Harddisc-Recording und 30 Filtern einfach rauf auf´s Band. Dazu eine (in Zahlen 1; *nicht* 200) Gesangsspur von Herrn Adams. Der kann nämlich wirklich gut singen. Klar, das Songmaterial muss stimmen. Aber hier wurde ja bereits geschrieben: weg mit Orchester und dem Blabla. Her mit einem Dutzend wuchtiger Metal-Songs. Ein paar mit schönen Refrains. Ein paar mit ordentlich Geschwindigkeit. Text einfach völlig ohne Sinn, nur noch mit den Nomen und Verben der früheren Alben. Aufnahmedauer: 21 Tage. Abmischdauer 9 Tage. Dafür nicht 4 Jahre (waren es vier?) und 8 Doppel-Live-DVDs (oder waren es mehr?) lang warten.
Aber so, tja, Gods of War - ein weiterer Fall von DLASMBK (Def Leppard-Aufnahmesyndrom mit Bombastkomplikationen), wie es Olli von SacredMetal.de einst so schön nannte. Jutze (hat drei Minuten lang reingehört) |
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#8 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Kann da Thor nicht einfach mal den Hammer niedersausen lassen?
Mal ehrlich, Mädels. Ich bin gerade schwer am überlegen. Muss man Manowar eigentlich nicht schon alleine dafür ein wenig Respekt zollen, dass sie ihren Weg konsequent weiter verfolgen und jedes Mal auf noch peinlichere und plakativere Cover, CD- und Song-Titel setzen und irgendwann noch erklären, dass sie nur für ihre Fans auf´s Klo gehen? Nö, eigentlich nicht ... Sorry, aber ich bin echt darauf gespannt, wie sich Fans die peinlichen Keyboardklimpereien namens "Overture To The Hymn Of The Immortal Warriors", die beiden "Army Of The Dead"-Teile und "Overture To Odin" schön reden wollen. Größenwahnsinnig waren die vier Amis ja schon immer, aber wenn man im Vorfeld irgend etwas von Wagner und ähnlich großem Kino faselt und dann so etwas vorlegt, hat man die Realität schon seit langem hinter sich gelassen. Wie man es von Manowar kennt, gibt es natürlich jede Menge Spoken Word-Geblubber, dem leider ebenfalls jegliche Atmosphäre abgeht. Da zock ich doch lieber nach Jahren mal wieder "Rune" da hatten die eingespielten Szenen hundertmal mehr Aussagekraft und Atmosphäre, als das Halbwissen über nordische Mythologie, das Joey DeMaio und Co. uns hier präsentieren. Aber dabei sollten wir ja auf keinen Fall vergessen, dass Manowar schließlich alles nur für die Fans machen und sogar für Metal sterben (würden sie´s doch tun ...). Es wird wohl auch nur für die Fans gewesen sein, dass sämtliche Songs der EP "The Sons Of Odin" auch auf der CD zu finden sind. Klar, warum sollte man sich da auch in den Arsch gekniffen fühlen, wenn man sich die EP schon zugelegt hat? Es bleibt zu befürchten, dass pathetischer Schwachsinn wie "Blood Brothers" bei Live-Auftritten zu massenhaften Begeisterungsstürmen anregt und man sich vor hochgereckten Fäusten kaum in Sicherheit bringen kann. Mir schrumpft dabei jedenfalls die Milz. Von meinem Blinddarm kann ich mich wenig später allerdings auch verabschieden, denn "Glory Majesty Unity" setzt tatsächlich das fort, was wohl in "The Warrior´s Prayer" seinen Anfang nahm. Freut euch, Mädels, das dürft ihr jetzt live bestimmt jedes mal mitbeten. Siehe da, mit dem Titeltrack kommt doch tatsächlich noch so etwas wie Musik vorbei geflitzt. Mehr oder minder in bekannter Manier und lediglich ein wenig aufgemotzt. "Odin" bringt mich auch mit Text nicht zum erzittern und das Billigkeyboard im Hintergrund ist echt unerträglich. Absolut typisches Manowar-Material (tatsächlich auch mit Musik und so) gibt es zum Abschluss mit der hymnisch-pathetischen "Hymn Of The Immortal Warriors" auf die Ohren. Ich kann einsehen, dass so etwas Fans schmeckt, aber Wagner macht bestimmt schon den Kreisel in seinem Sarg. Auch ich muss mich letztendlich geschlagen geben, denn der Bonus Track "Die For Metal" gibt mir echt den Rest und hätte ich auch nur eins meiner verkauften Katanas in Reichweite, ich würde mich wohl ins Schwert stürzen. Einer der größten Brüller offenbart sich, wenn man einen Blick ins Booklet wirft. Dort sind sämtliche Texte nämlich in Runen abgedruckt, die im einzelnen erklärt und mit dem entsprechenden lateinischen Buchstaben versehen sind. Der echte Fan übersetzt sich das also daheim und vergisst darüber vielleicht, dass die vier Lederhosen aus Übersee mal wieder was gaaaanz lauwarmes abgeliefert haben. |
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#9 (permalink) |
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vampster-Frischling
Registriert seit: 05.02.2009
Beiträge: 23
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Mir gefällt die Review auch sehr gut. Manowar haben sich hörbar Mühe gegeben und die thematische Linie ist klar zu erkennen. Ich bin froh, das Manowar wieder zu ihrer Größe zurückgefunden haben.Für mich so gut wie Triumph of Steel.
greetz |
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