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Gast
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Das war wirklich ein Review von einem Anathema Kenner, Genießer, das steht fest!
Ich frage mich nur gerade, wenn ich das Album noch nicht kennen würde, ob ich anhand des Reviews geahnt hätte, wie es denn letztlich klingt? Ich denke nicht. Zur sehr wurde die philosophisch durchaus interessante Meinung vertreten und einzelne Song kurz umrissen. Vor allem fehlt mir der Eindruck wie das Album im Ganzen wirkt, das kam zu wenig rüber. Mit dem einfachen Satz: "A Natural Disaster ist ein gleiten von schleichend, Ambient artig wirkenden Songstrukturen zu gewaltigen, Metal lastigen Ausuferungen". Genau so würde ich es beschreiben, als Achterbahn die im Slow Motion Modus abläuft, hoch und runter, aber das Herz steht’s am Anschlag! Die Melodien begeistern, bezaubern sehr und ich kann nicht sagen das Anathema sich überschätzt hätten und nicht alle Facetten Ihres Könnens ausgebreitet haben, sondern daß Sie sich schlichtweg ihrem Gefühl hingegeben haben, zu spielen, wonach es Ihnen gerade steht, ohne jeden Druck! Das schönste an diesem Album ist nämlich, da es keine Fesseln, kein auch nur hauchdünnes Korsett besitzt. Es Atmet reinsten Sauerstoff und man meint fast es atmet diesen auch wieder aus. "A Fine Day To Exit" hatte doch ein sehr kompaktes Konstrukt, weltenverlorene, trauerbehaftete, fast schon popartige Rock Songs wurde geboten, "A natural Disaster" ist leiser, ist langsamer und ist doch deutlich mehr Metal als sein Vorgänger. Soweit mein Kommentar zum Album |
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#2 (permalink) |
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Gast
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Kommentar zum vampster-Artikel ANATHEMA: A Natural Disaster (zum zweiten)
Na, da ist es ja endlich, das langversprochene und -erwartete zweite Review des neuen Anathema-Albums! Wie nicht anders von mir erwartet, hat Rachendrachen es auch diesmal geschafft, mir in einem Review (zumindest zum Teil) aus dem Herzen zu sprechen. Ein toller Artikel - wenn ich auch persönlich in der Beurteilung des Albums (und ehrlich gesagt auch des Vorgängers, denn für mich bleibt "Judgement" nach wie vor unerreicht) ein wenig drastischer, oder sagen wir ruhig negativer, gewesen wäre... Das Album bestätigt den Eindruck, den man bereits seit längerem beim Lesen diverser Interviews bekommt. Die Band (speziell Hauptsongwriter Daniel) ist zu sehr von sich überzeugt, um andere überzegen zu wollen. Wo sind die mitreissenden Melodien, der fantastische, klare Gesang und vor allem das unglaublich perfekte Songwriting von der "Judgement" geblieben? Vincent packt heutzutage so viel pathetische Weinerlichkeit in seine Stimme, dass sie - selbst wenn er faktisch die Töne trifft - irgendwie krumm und schief klingt. Ich bin jedenfalls schwerst enttäuscht über das Album und dankbar für ein objektiv gesehen sehr gutes Review von Rachendrachen. |
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#3 (permalink) |
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vampster-Süchtiger
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also mir gefällt das neue Album ausgesprochen gut, die Songs sind deutlich ruhiger und melancholischer als das eher poppige Material auf A Fine Day To Exit(was mir auch gefallen hat, aber nicht so gut wie AND sowie die Vorgänger) und das ist genau das, was mir gefällt. das einzige was mich stört ist auch dieses überflüssige 08/15 Instrumental Childhood Dream und die zu kurze Spielzeit
naja geschmäcker sind verschieden, aber es ist wohl so wie mit Katatonia und Opeth, deren letzte Outputs teilweise auch sehr kritisiert wurden: mir gefällts und ich danke Anathema für dieses tolle Album.
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#4 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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...ohne jetzt großartig erläutern zu wollen (und können), warum, ist AND das wohl enttäuschendste ANATHEMA-Album geworden. denn außer zwei, drei guten songs finde ich darauf nichts, was die vorgängeralben so toll machte. das review beschreibt die situation aber ganz gut, wenngleich AND nie und nimmer "sehr gut" geworden ist. ich finde es auch schade, dass die band vor kurzer zeit noch davon sprach, bereits material für zwei alben geschrieben, wenn ich dann eine solche CD geboten gekomme. die enttäuschung des jahres
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#6 (permalink) |
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vampster-Süchtiger
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mir gefallen sie aber, vor allem Katatonia, Opeth hatten wirklich schon bessere Alben.;D
hachja, immer dieser murks mit den unterschiedlichen geschmäckern-zu blöd, dass nicht einfach jeder britney spears mögen kann;/
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#9 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Erstmal danke für das ausführliche Review. Meiner Meinung nach haben Anathema hier wiederum ein grandioses, intensives Album abgeliefert. Natürlich ist es ein sehr ruhiges, fast gänzlich unmetallisches Stück Musik geworden, welches den gemeinen Metalfan kaum begeistern wird. Außer dem genialen "Pulled under 2000 metres a second" findet man atmosphärische, sehr ruhige Stücke darauf. Ich denke, dass sich auf dem Album mit A you there?, Balance und dem Titeltrack drei der großartigsten Anathema-Kompositionen überhaupt befinden. Na ja, wie schon erwähnt, Geschmäcker sind verschieden. Zu den neuen Alben von Katatonia und Opeth. Wo ist das Problem? Nur weil eine Band wie Opeth eine mutige Scheibe wie Damnation veröffentlicht, hagelt es Kritik von allen Seiten. Verstehe das weniger, zumal auch hier die Songs überzeugen. Wobei wir auch wieder bei Anathema wären. Als vor 2 Jahren A fine day to exit erschien, habe ich von vielen Leuten gehört, es handele sich um eine Radiohead Kopie. Konnte das weder damals noch heute verstehen. Finde nach wie vor, dass Anathema eine höchst eigenständige Band ist. Ihre Ausnahmestellung haben sie für mich wieder eindurcksvoll unter Beweis gestellt. Aber wie gesagt, Geschmäcker sind (zum Glück) verschieden.
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#10 (permalink) |
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Gast
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...ich hatte eigentlich vom "regulären" album deliverance gesprochen, welches bei weitem nicht an die vorgänger rankam. damnation ist zwar gut und mutig, aber auch bei weitem nicht herausragend. aber das hat wohl mit dem anathema-thread wenig zu tun...
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naja geschmäcker sind verschieden, aber es ist wohl so wie mit Katatonia und Opeth, deren letzte Outputs teilweise auch sehr kritisiert wurden: mir gefällts und ich danke Anathema für dieses tolle Album.

