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Live-Reviews Diskutiert über unsere Live-Reviews

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Alt 25.04.2003, 03:00   #1 (permalink)
vampster-Team
 
Benutzerbild von Fierce
 

Registriert seit: 03.09.2006
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Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

- Also, zu so einem Schwachsinn fällt einem doch fast nix mehr ein.

Mit was besserem kann ich leider nicht dienen, sorry.....aber vielleicht diskutierst du ja trotzdem noch mit mir....

- Unterduchschnittliche Musiker? Also einem Rolf Munkes dies vorzuwerfen ist schon fast Körperverletzung und daß Tarek ein sehr guter Sänger ist, darüber brauchen wir wohl nicht zu reden.

Sorry, wenn wir schon davon reden, eine Band objektiv zu bewerten, dann sollten wir das vielleicht beide tun. Ja gut, Rolf Munkes ist ein wirklich sehr guter Gitarrist, der ist aber auch neu in der Band und sicher nicht das Aushängeschild der Truppe. Tarek ein sehr guter Sänger??? Ich bin sicher nicht derjenige, der normalerweise bei einem Sänger die Technik bemängelt, aber wir sprachen von Objektivität - Tarek ist objektiv gesehen kein sehr guter Sänger. Er hat sich live ganz gut geschlagen, aber gerade da hat sich auch gezeigt, dass er noch viel üben muss, um ein wirklich guter Sänger zu werden. Hast du mal genau hingehört, wie kurzatmig seine Screams sind? Gerade bei bestimmten Schreien versucht er ja ganz gezielt, den Adams zu mimen und wenn ich den schon im Hinterkopf habe, dann fällt halt auch auf, dass er die Töne nicth halten kann, da fehlt ihm einfach die Technik dazu.
Und der Rest der Truppe....gib einem durchschnittlichen Metal-Gitarristen ´ne Gitarre in die Hand und er spielt dir die Songs nach....den Unterschied zwischen einem wirklich guten Gitarristen und einem durchschnittlichen hat die Band doch selbst ganz deutlich auf ihrem Album dargelegt, indem sie Ross the Boss ein Solo hat einspielen lassen....also bitte....man mag von Majesty begeistert sein wie man will aber man sollte doch so selbstkritisch sein um zu sagen "es sind zwar keine besonders guten Musiker, die Band find ich aber dennoch geil"

- Zum Thema Idole kopieren brauche ich wohl nicht zu sagen, daß Sacred Steel immer wieder starke Anleihen bei Agent Steel oder Nasty Savage genommen haben.

Richtig...sie haben Einflüsse verarbeitet, sind aber immer irgendwie eigenständig gewesen. Hab ich bereits klar gestellt.

- also nur, weil man mit der einen Band nix anfangen kann, sollte man alle deren Fans, die inzwischen sehr zahlreich sind nicht auf ein Level mit irgendwelchen Bauern stellen, die sich im Festzelt die Kante geben.

Hab ich das?

- Wer die Band zudem kennt, weiß, daß dies Image keineswegs aufgesetzt ist, sondern daß die Jungs einfach ihr Ding konsequent durchziehen und voll und ganz hinter der Sache stehen.

"Ohne den Jungs zu nahe treten und ihre ehrliche Einstellung in Frage stellen zu wollen!" - so hab ich das geschrieben. Ich glaub es den Jungs schon, dass sie es ernst und ehrlich meinen, aber das wird für mich einfach nicht in ihrer Musik und ihrem Auftreten transportiert und entspricht einfach nicht meiner Vorstellung von Metal.

- Für mich ist das Ganze ein einseitiges Fertigmachen einer aufstrebenden Band, welche ohne Kompromisse ihren Weg geht.

Nee, ich hab einfach meine Meinung dazu und zu der steh ich auch....von mir aus sollen Majesty ruhig ihren Erfolg haben und wem die Musik gefällt, der soll glücklich damit sein, das ist mir doch egal. Aber wenn ich mir den Wirbel um die Truppe anschaue, dann seh ich den einfach nicht als gerechtfertigt und das sag ich auch.

Vielleicht passt das dem ein oder anderen nicht, weshalb sie immer wieder mit solchen Anfeindungen leben muss, aber was solls, am Ende gibt der Erfolg ihnen Recht.

Der Erfolg einer Band war für mich noch nie ein Maßstab für die Qualität der Musik.

- Auch am Revisited waren die Beifallbekundungen schon fast als euphorisch zu bezeichnen und wem das nicht passt, der soll es einfach ignorieren.

Ich hab es wohl gemerkt, dass die Band gut abgefeiert wurde - verstehen tu ichs nicht.

Cheers,

Fierce
Fierce ist offline  
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Alt 25.04.2003, 03:00   #2 (permalink)
vampster-Süchtiger
 

Registriert seit: 29.08.2002
Beiträge: 146
Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Also ich hab mir jetzt Fierce's Bericht nochmal durchgelesen und finde nicht, dass er Majesty "fertigmacht".
Es schreibt, dass die Band ihre Musik gut und routiniert spielt.
Und an der Tatsache, dass der Sänger sich als neuer Eric Adams versucht, aber dessen Klasse (sowohl im Posing als auch stimmlich) nicht erreicht, gibts meiner Meinung nach nix zu rütteln.

Ansonsten les ich aus dem Bericht raus, dass Fierce nix mit der Band anfangen kann, sie aber inzwischen eine beachtliche Anzahl von Die-Hard Fans hat.

Klar ist es für Fans hart, wenn ein Kritiker von "musialisch schlecht" spricht, und das würde ich auch nicht vorbehaltlos unterschreiben, aber mit "durchschnittlich" und "einfallslos" trifft er meiner Meinung den Nagel doch ziemlich auf den Kopf.
Ich kannte zwar vorher gar nix von Majesty, aber nach dem Konzert hab ich jetzt den Eindruck, dass alle ihre Lieder seeehr ähnlich aufgebaut sind... naja, not my cup of tea...
Metalomaniac ist offline  
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Alt 25.04.2003, 03:00   #3 (permalink)
Gast
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Also, zu so einem Schwachsinn fällt einem doch fast nix mehr ein. Unterduchschnittliche Musiker? Also einem Rolf Munkes dies vorzuwerfen ist schon fast Körperverletzung und daß Tarek ein sehr guter Sänger ist, darüber brauchen wir wohl nicht zu reden.
Zum Thema Idole kopieren brauche ich wohl nicht zu sagen, daß Sacred Steel immer wieder starke Anleihen bei Agent Steel oder Nasty Savage genommen haben. also nur, weil man mit der einen Band nix anfangen kann, sollte man alle deren Fans, die inzwischen sehr zahlreich sind nicht auf ein Level mit irgendwelchen Bauern stellen, die sich im Festzelt die Kante geben.
Wer die Band zudem kennt, weiß, daß dies Image keineswegs aufgesetzt ist, sondern daß die Jungs einfach ihr Ding konsequent durchziehen und voll und ganz hinter der Sache stehen. Für mich ist das Ganze ein einseitiges Fertigmachen einer aufstrebenden Band, welche ohne Kompromisse ihren Weg geht. Vielleicht passt das dem ein oder anderen nicht, weshalb sie immer wieder mit solchen Anfeindungen leben muss, aber was solls, am Ende gibt der Erfolg ihnen Recht. Auch am Revisited waren die Beifallbekundungen schon fast als euphorisch zu bezeichnen und wem das nicht passt, der soll es einfach ignorieren.

Razor
 
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Alt 25.04.2003, 03:00   #4 (permalink)
vampster-Team
 
Benutzerbild von Fierce
 

Registriert seit: 03.09.2006
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Meine Stimmung:
Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Hmmm....sorry, ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich die beiden Bands mit zweierlei Maß messe....
Für mich gilt hier einfach ganz extrem: wenn zwei das gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.
Natürlich kann man beide Bands in eine gewisse ähnliche Ecke stellen und dennoch ist der Unterschied meiner Meinung nach riesig. Der Hintergrund ist ein anderer, die Herangehensweise ist eine andere, das Ergebnis sieht anders aus.
Ich verurteile bei MAJESTY den Klischeefaktor absolut nicht und ich bin mir auch nicht bewusst darüber, dass ich das so geschrieben habe. Es geht um die Art, wie diese Klischees verarbeitet werden. Für mich wirkt einfach alles viiiel zu aufgesetzt und "unnatürlich". SACRED STEEL haben zwar genauso ihre großen Vorbilder und stehen auch dazu, ich hatte aber noch nie den Eindruck, dass irgend ein Bandmitglied versucht, irgend jemanden blind zu kopieren. Gerrit Mutz hat seit ich ihn das erste Mal live gesehen habe - und das ist schon einige Jahre her - immer seine eigene Art des Stageactings, die auf mich ganz natürlich und unaufgesetzt wirkt. Schau dir dagegen Tarek an...manchmal wirkt es so, als müsse er in seinen Bewegungen kurz innehalten um zu überlegen, welche Pose denn nun als nächstes dran ist. Genauso die Ansagen....auswendig gelernt und einstudiert.....das hat für mich halt nichts mit Echtheit zu tun.
Dass SACRED STEEL teilweise recht arrogant auf der Bühne rüberkommen müssen, kann ich nachvollziehen, ich hab bei diesem Auftritt aber nichts davon gespürt. Die "Beschwerde über den Spielplatz" war für mich - wie es auch schon Metalomaniac geschrieben hat - Selbstironie in Reinkultur und dass die Jungs von SACRED STEEL für sich nie in Anspruch nehmen würden, einer Band wie CANDLEMASS den Platz im Billing streitig zu machen, das kann ich mit Sicherheit sagen.
Aber sag mal, worin für dich denn die un-true-heit der SACRED STEEL Mitglieder begründet ist?
Ich geb gerne zu, dass ich bei MAJESTY nicht wiklich objektiv war, aber das habe ich gleich zu Beginn des Reviews klar gestellt. Aber wie soll man eine Band wie MAJESTY überhaupt objektiv bewerten? Wenn ich das tun wollte dann müsste ich schreiben: unter- bis durchschnittliche Musiker, die ihre Vorbilder einfallslos und musikalisch schlecht kopieren und deren Erfolg auf einem reinen Klischeeding beruht.
Fierce ist offline  
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Alt 25.04.2003, 03:00   #5 (permalink)
vampster-Süchtiger
 

Registriert seit: 29.08.2002
Beiträge: 146
Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Ich muß zustimmen, dass Sacrd Steel und Majesty mit 2 Maß gemessen wurden, aber meiner Meinung nach kommen SacredSteel auch "echter" rüber als Majesty. Und Gerrits Ansagen fand ich eher lustig als arrogant. Besonders bei der "immer noch Vorband" Ansage hab ich echt breit grinsen müssen. :-) Also ich hab da schon Selbst-Ironie rausgehört, und das kam für mich symphatisch rüber.

Wenn ich mich beschweren müsste, dann über das Demon Review. Ich hatte nämlich nicht den Eindruck einer schwachen Setlist. Ganz im Gegenteil. Demon wurden abgefeiert bis zum geht nicht mehr. Da wo ich stand sogar mehr als Candlemass - und das will was heissen!

Insgesamt aber mal wieder ein schöner und informativer Bericht. Ich hoffe jeder der nicht da war beisst sich jetzt tierisch in den Allerwertesten :-)

Aber was Interessiert schon meine Meinung, ich bin halt auch nur ein Doomkopf ;-)
Metalomaniac ist offline  
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Alt 25.04.2003, 03:00   #6 (permalink)
Gast
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Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Kommentar zum vampster-Artikel BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Also ich muss sagen, daß hier bei Majesty und Sacred Steel mit zweierlei Maß gemessen wird. Bei Majesty wird der hohe Klischeefaktor verurteilt und bei Sacred Steel ist es in Ordnung. Zumal Sacred Steel bei diesem Auftritt sehr arrogant rüberkamen und sich auch noch über ihren schlechten Spielplatz beschwerten. Wann sollten sie denn dann spielen? Nach Demon oder gar Candlemass? Meiner MEinung nach kommen Majesty mit ihrer Musik wesentlich ehrlicher rüber als Sacred Steel, von denen man weiß, daß sie im privaten nicht so true sind, wie sie die Öffentlichkeit wissen lassen mögen. Bitte etwas mehr Objektivität das nächste Mal.

Razor
 
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Alt 26.04.2003, 03:00   #7 (permalink)
Gast
Gast
 

Beiträge: n/a
Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Fierce, ich denke man sollte berücksichtigen, dass die Jungs von SACRED STEEL 10-20 Jahre älter sind als die MAJESTY's, die können sich noch entwickeln, für so junge kerle machen die ihre sache echt gut
 
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Alt 26.04.2003, 03:00   #8 (permalink)
vampster-Team
 
Benutzerbild von WOSFrank
 

Registriert seit: 26.03.2008
Beiträge: 94
Meine Stimmung:
Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Hey Doomkopf,

das mit DEMON hast Du etwas falsch verstanden, auch ich hab JEDEN Song genossen und abgefeiert! Nur haben DEMON viele starke härtere Songs und ich persönlich (rein subjektiv) hätte mir mehr davon gewünscht, die alten DEMON-LPs leg ich auch heute noch oft auf! :-)
Es ist definitiv keine negativ gemeinte Bemerkung gewesen, an dem Gig gab es ja nun wirklich nix auszusetzen.

Doomigst
WOSFrank

WOSFrank ist offline  
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Alt 27.04.2003, 03:00   #9 (permalink)
vampster-Süchtiger
 

Registriert seit: 29.08.2002
Beiträge: 146
Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

hi Jutze!

Meinst Du allenernstens, das fehlen von Taking The World By Storm hääte den Demon Gig geschmälert?
Nicht falschverstehen - Taking ist eines meiner Lieblingsalben aller Zeiten (ich persönlich find die Songs (v.a. Rememberance Day) unlive besser als auf One Helluva Night) - aber Demon haben einen unglaublichen Schatz an super live Liedern ... da hat man (ähhh besser: "hab ich") auf dem Konzert definitiv keines dieses Lieder vermisst. Echt nicht.

Wenn Du Rat willst, für welches Demon Album Du einen HellOfFame Artikel schreiben sollst: Nimm beide
Das einzige was mich beim Live-Album immer schmerzt ist das Publikum. Ist das nicht traurig? Da spielt eine der besten Live-Bands zu ihrer Glanzzeit in Süddeutschlands berühmtesten Club ... und nur ein paar Hansel verirren sich da hin. Naja zumindest waren Demon so ehrlich und haben nicht ein Stadion-Rauschen drübergemixt!

So, genug geschwafelt,
Rock on!
Markus
Metalomaniac ist offline  
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Alt 27.04.2003, 03:00   #10 (permalink)
vampster-Team
 
Benutzerbild von Jutze
 

Registriert seit: 24.08.2002
Ort: Bruxelles
Beiträge: 95
Blog-Einträge: 1
Standard BANG YOUR HEAD REVISITED 2003: Der Festivalbericht

Amüsanterweise habe ich inspiriert von Blind Guardians Don't Break The Circle vor einigen Jahren One Helluva Night für 5 Mark oder so gekauft. Taking The World By Storm folgte kurz darauf, ebenfalls für 5 Mark (Hellion sei Dank) - und als ich las, daß das gesamte Album bei dem Auftritt außen vor blieb, war ich im Nachhinein schon etwas weniger traurig darüber nicht vor Ort gewesen zu sein.

Mh, wenn ich es mir überlege, könnte ich einen Hell of Fame-Artikel schreiben, bevor das hier ausartet.
Bleibt nur die Frage, ob ich dem Live-Album oder Taking The World By Storm den Vorzug geben soll?!

Mal sehen bzw. hören...

Jutze
(DIE HOOTERS HABEN SICH WIEDERVEREINIGT!!!)
Jutze ist offline  
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